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Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Johanna 
Stück: Die Jungfrau von Orleans 
Autor: Friedrich Schiller  

Erscheinungsjahr: 1801 
Originalsprache: Deutsch


1. Aufzug, 4. Auftritt 

Johanna, Karl, Erzbischof und Dunois

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JOHANNA: 
Ehrwürdger Herr, Johanna nennt man mich,
Ich bin nur eines Hirten niedre Tochter
Aus meines Königs Flecken Dom Remi,
Der in dem Kirchensprengel liegt von Tour
Und hütete die Schafe meines Vaters
Von Kind auf- Und ich hörte viel und oft
Erzählen von dem fremden Inselvolk,
Das über Meer gekommen, uns zu Knechten
Zu machen, und den fremdgebornen Herrn
Uns aufzuzwingen, der das Volk nicht liebt,
Und daß sie schon die große Stadt Paris
Innhätten und des Reiches sich ermächtigt.
Da rief ich flehend Gottes Mutter an,
Von uns zu wenden fremder Ketten Schmach,
Uns den einheimschen König zu bewahren.
Und vor dem Dorf, wo ich geboren, steht
Ein uralt Muttergottesbild, zu dem
Der frommen Pilgerfahrten viel geschahn,
Und eine heilge Eiche steht darneben,
Durch vieler Wunder Segenskraft berühmt.
Und in der Eiche Schatten saß ich gern,
Die Herde weidend, denn mich zog das Herz.
Und ging ein Lamm mir in den wüsten Bergen
Verloren, immer zeigte mirs der Traum,
Wenn ich im Schatten dieser Eiche schlief.
– Und einsmals als ich eine lange Nacht
In frommer Andacht unter diesem Baum
Gesessen und dem Schlafe widerstand,
Da trat die Heilige zu mir, ein Schwert
Und Fahne tragend, aber sonst wie ich
Als Schäferin gekleidet, und sie sprach zu mir:
»Ich bins. Steh auf, Johanna. Laß die Herde.
Dich ruft der Herr zu einem anderen Geschäft!
Nimm diese Fahne! Dieses Schwert umgürte dir!
Damit vertilge meines Volkes Feinde,
Und führe deines Herren Sohn nach Reims,
Und krön ihn mit der königlichen Krone!«
Ich aber sprach: »Wie kann ich solcher Tat
Mich unterwinden, eine zarte Magd,
Unkundig des verderblichen Gefechts!«
Und sie versetzte: »Eine reine Jungfrau
Vollbringt jedwedes Herrliche auf Erden,
Wenn sie der irdschen Liebe widersteht.
Sich mich an! Eine keusche Magd wie du
Hab ich den Herrn, den göttlichen, geboren,
Und göttlich bin ich selbst!« – Und sie berührte
Mein Augenlid, und als ich aufwärts sah,
Da war der Himmel voll von Engelknaben,
Die trugen weiße Lilien in der Hand,
Und süßer Ton verschwebte in den Lüften.
– Und so drei Nächte nacheinander ließ
Die Heilige sich sehn, und rief: »Steh auf, Johanna,
Dich ruft der Herr zu einem anderen Geschäft.«
Und als sie in der dritten Nacht erschien,
Da zürnte sie und scheltend sprach sie dieses Wort:
Gehorsam ist des Weibes Pflicht auf Erden,
Das harte Dulden ist ihr schweres Los,
Durch strengen Dienst muß sie geläutert werden,
Die hier gedienet, ist dort oben groß.«
Und also sprechend ließ sie das Gewand
Der Hirtin fallen und als Königin
Der Himmel stand sie da im Glanz der Sonnen,
Und goldne Wolken trugen sie hinauf
Langsam verschwindend in das Land der Wonnen.



 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Johanna 
Stück: Die Jungfrau von Orleans 
Autor: Friedrich Schiller  

Erscheinungsjahr: 1801 
Originalsprache: Deutsch


Prolog, 4. Auftritt 

Johanna allein 

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JOHANNA: 
Lebt wohl ihr Berge, ihr geliebten Triften,
Ihr traulich stillen Täler lebet wohl!
Johanna wird nun nicht mehr auf euch wandeln,
Johanna sagt euch ewig Lebewohl.
Ihr Wiesen, die ich wässerte! Ihr Bäume,
Die ich gepflanzet, grünet fröhlich fort!
Lebt wohl, ihr Grotten und ihr kühlen Brunnen!
Du Echo, holde Stimme dieses Tals,
Die oft mir Antwort gab auf meine Lieder,
Johanna geht und nimmer kehrt sie wieder!

Ihr Plätze aller meiner stillen Freuden,
Euch laß ich hinter mir auf immerdar!
Zerstreuet euch, ihr Lämmer auf der Heiden,
Ihr seid jetzt eine hirtenlose Schar,
Denn eine andre Herde muß ich weiden,
Dort auf dem blutgen Felde der Gefahr,
So ist des Geistes Ruf an mich ergangen,
Mich treibt nicht eitles, irdisches Verlangen.

Denn der zu Mosen auf des Horebs Höhen
Im feurgen Busch sich flammend niederließ,
Und ihm befahl, vor Pharao zu stehen,
Der einst den frommen Knaben Isais,
Den Hirten, sich zum Streiter ausersehen,
Der stets den Hirten gnädig sich bewies,
Er sprach zu mir aus dieses Baumes Zweigen:
"Geh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.

In rauhes Erz sollst du die Glieder schnüren,
Mit Stahl bedecken deine zarte Brust,
Nicht Männerliebe darf dein Herz berühren,
Mit sündgen Flammen eitler Erdenlust,
Nie wird der Brautkranz deine Locke zieren,
Dir blüht kein lieblich Kind an deiner Brust,
Doch werd ich dich mit kriegerischen Ehren,
Vor allen Erdenfrauen dich verklären.

Denn wenn im Kampf die Mutigsten verzagen,
Wenn Frankreichs letztes Schicksal nun sich naht,
Dann wirst du meine Oriflamme tragen
Und wie die rasche Schnitterin die Saat,
Den stolzen Überwinder niederschlagen,
Umwälzen wirst du seines Glückes Rad,
Errettung bringen Frankreichs Heldensöhnen,
Und Reims befrein und deinen König krönen!"

Ein Zeichen hat der Himmel mir verheißen,
Er sendet mir den Helm, er kommt von ihm,
Mit Götterkraft berühret mich sein Eisen,
Und mich durchflammt der Mut der Cherubim,
Ins Kriegsgewühl hinein will es mich reißen,
Es treibt mich fort mit Sturmes Ungestüm,
Den Feldruf hör ich mächtig zu mir dringen,
Das Schlachtroß steigt und die Trompeten klingen.

(Sie geht ab)


 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Beatrice 
Stück: Die Braut von Messina
Autor: Friedrich Schiller  

Erscheinungsjahr: 1803 
Originalsprache: Deutsch


2. Aufzug, 1. Auftritt 

Beatrice allein. 

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BEATRICE: (geht unruhig auf und nieder, nach allen Seiten umherspähend. Plötzlich steht sie still und horcht.)
Er ist es nicht – Es war der Winde Spiel,
Die durch der Pinie Wipfel sausend streichen;
Schon neigt die Sonne sich zu ihrem Ziel,
Mit trägem Schritt seh' ich die Stunden schleichen,
Und mich ergreift ein schauderndes Gefühl,
Es schreckt mich selbst das wesenlose Schweigen.
Nichts zeigt sich mir, wie weit die Blicke tragen;
Er läßt mich hier in meiner Angst verzagen.
Und nahe hör' ich, wie ein rauschend Wehr,
Die Stadt, die völkerwimmelnde, ertosen;
Ich höre fern das ungeheure Meer
An seine Ufer dumpferbrandend stoßen.
Es stürmen alle Schrecken auf mich her,
Klein fühl' ich mich in diesem Furchtbargroßen,
Und fortgeschleudert, wie das Blatt vom Baume,
Verlier' ich mich im grenzenlosen Raume.
Warum verließ ich meine stille Zelle?
Da lebt' ich ohne Sehnsucht, ohne Harm!
Das Herz war ruhig, wie die Wiesenquelle,
An Wünschen leer, doch nicht an Freuden arm.
Ergriffen jetzt hat mich des Lebens Welle,
Mich faßt die Welt in ihren Riesenarm;
Zerrissen hab' ich alle frühern Bande,
Vertrauend eines Schwures leichtem Pfande.
Wo waren die Sinne?
Was hab' ich gethan?
Ergriff mich bethörend
Ein rasender Wahn?
Den Schleier zerriß ich
Jungfräulicher Zucht,
Die Pforten durchbrach ich der heiligen Zelle!
Umstrickte mich blendend ein Zauber der Hölle?
Dem Manne folgt' ich,
Dem kühnen Entführer, in sträflicher Flucht.



 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Marfa 
Stück: Demetrius 
Autor: Friedrich Schiller  

Erscheinungsjahr: 1805 
Originalsprache: Deutsch


2. Aufzug, 1. Auftritt 

Marfa allein

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MARFA:
Es ist mein Sohn, ich will nicht daran zweifeln.
Die wilden Stämme selbst der freien Wüste
Bewaffnen sich für ihn; der stolze Pole,
Der Palatinus, wagt die edle Tochter
An seiner guten Sache reines Gold –
Und ich allein verwärf ihn, seine Mutter?
Und mich allein durchschauerte der Sturm
Der Freude nicht, der schwindelnd alle Herzen
Ergreift und in Erschütterung bringt die Erde?
Er ist mein Sohn, ich glaub an ihn, ich wills.
Ich fasse mit lebendigem Vertrauen
Die Rettung an, die mir der Himmel sendet!
Er ists, er zieht mit Heereskraft heran,
Mich zu befreien, meine Schmach zu rächen!
Hört seine Trommeln! seine Kriegstrompeten!
Ihr Völker, kommt von Morgen und Mittag,
Aus euren Steppen, euren ewgen Wäldern,
In allen Zungen, allen Trachten kommt!
Zäumet das Roß, das Rentier, das Kamel!
Wie Meereswogen strömet zahllos her,
Und dränget euch zu eures Königs Fahnen!
O warum bin ich hier geengt gebunden,
Beschränkt mit dem unendlichen Gefühl!
Du ewge Sonne, die den Erdenball
Umkreist, sei du die Botin meiner Wünsche!
Du allverbreitet ungehemmte Luft,
Die schnell die weitste Wanderung vollendet,
O trag ihm meine glühnde Sehnsucht zu!
Ich habe nichts als mein Gebet und Flehn,
Das schöpf ich flammend aus der tiefsten Seele,
Beflügelt send ichs in des Himmels Höhn,
Wie eine Heerschar send ich dirs entgegen!


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Die weiße Fürstin 
Stück: Die weiße Fürstin 
Autor: Rainer Maria Rilke

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


Die weiße Fürstin und Monna Lara. 

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DIE WEISSE FÜRSTIN: (aufs Meer hinausblickend.Er lag bei mir.
(Sie erhebt sich; Monna Lara tritt scheu vor ihr zurück.) 
Wenn abends die Musik
ihn sänftigte, so daß er nichts verlangte,
so bot ich ihm mein Bett. Sem Auge dankte
mir lange. Seine harte Lippe schwieg.
So schlief er ein. Und mir war gar nicht bange.
Nachts saß ich manchmal auf und sah ihn an,
die scharfe Falte zwischen seinen Brauen,
und sah: jetzt träumte er von andern Frauen
(vielleicht von jener blonden Loredan,
die ihn so liebte) – träumte nicht von mir.
Da war ich frei. Da sah ich stundenlang
fort über ihn durch hohe Fensterbogen:
das Meer, wie Himmel, weit und ohne Wogen,
und etwas Klares, welches langsam sank;
was keiner sieht und sagt: Monduntergang.
Dann kam ein frühes Fischerboot gezogen
im Raum und lautlos wie der Mond. Das Ziehn
von diesen beiden schien mir so verwandt.
Mit einem senkte sich der Himmel näher,
und durch das andre ward die Weite weit.
Und ich war wach und frei und ohne Späher
und eingeweiht in diese Einsamkeit.
Mir war, als ginge dieses von mir aus,
was sich so traumhaft durch den Raum bewegte.
Ich streckte mich, und wenn mein Leib sich regte,
entstand ein Duft und duftete hinaus.
Und wie sich Blumen geben an den Raum,
daß jeder Lufthauch mit Geruch beladen
von ihnen fortgeht, – gab ich mich in Gnaden
meinem Geliebten in den Traum.
Mit diesen Stunden hielt ich ihn. (Pause.) Es gab
auch andre Stunden, da ich ihn verlor.
Wenn ich drin wachte und er stand davor,
vielleicht bereit, die Türe einzudrücken, –
dann war ich Grab: Stein unter meinem Rücken
und selber hart wie eine Steinfigur.
Wenn meine Züge einen Ausdruck hatten,
so war das nur der Ampel Schein und Schatten
auf einer inhaltlosen Meißelspur.
So lag ich, Bild von einer welche war,
auf meines Lagers breitem Sarkophage,
und die Sekunden gingen: Jahr und Jahr.
Und unter mir und in derselben Lage
lag meine Leiche welk in ihrem Haar.


    




Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Die weiße Fürstin 
Stück: Die weiße Fürstin 
Autor: Rainer Maria Rilke

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


Die weiße Fürstin und Monna Lara. 

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DIE WEISSE FÜRSTIN: (nimmt ihre beiden Hände. Leise.)
Nun stell dir vor, der Traum ist nicht vorbei.
Sei tief im Traum, du Schlafende. Es sei
dein Traum und meiner. Hast du oft geträumt,
so weißt du auch, wie unberechenbar
der Traum uns trägt. Er wendet sich, er bäumt
sich auf und er ist voll Gefahr.
Er rennt und jagt, dann wieder steht er still
und will nicht weiter; und er zittert so
wie Pferde zittern, wenn von irgendwo
genau derselbe Reiter noch einmal
entgegenkommt, genau dasselbe Tier,
derselbe Herr darauf, verzerrt und fahl –.
So, nicht wahr, ohne Absehn träumen wir.
Du weißt, im Traume kann so vielerlei
geschehn. Und es kann so verwandelt sein.
Wie eine Blume lautlos schläfst du ein,
und du erwachst vielleicht in einem Schrei ...
[...] Und sind doch ewig in uns eingewebt.
Bedenk, ist irgend Leben mehr erlebt
als deiner Träume Bilder? Und mehr dein?
Du schläfst, allein. Die Türe ist verriegelt.
Nichts kann geschehn. Und doch, von dir gespiegelt,
hängt eine fremde Welt in dich hinein. (Pause.)
So lag ich oft. Und draußen war ein Wandern,
da nahte, da entfernte sich ein Schritt;
mir aber wars der Herzschlag eines andern,
der draußen schlug und den ich drinnen litt.
Ich litt ihn, wie ein Tier den Tod erleidet,
ich konnte keinem sagen, was mir war.
Aber am Morgen kämmten sie mein Haar,
und immer wieder ward ich angekleidet
für einen Tag –; mir schien es für ein Jahr.
Mir war, als ob das ganze Leben stände,
solang ich wachte; alles was geschah
fiel mir vorbei den Träumen in die Hände –
jetzt aber weiß ich: es ist dennoch da.
Die Welt ist groß, doch in uns wird sie tief
wie Meeresgrund. Es hat fast nichts zu sagen,
ob einer wachte oder schlief, –
er hat sein ganzes Leben doch getragen,
sein Leid wird dennoch sein, und es verlief
sein Glück sich nicht. Tief unter schwerer Ruh
geschieht Notwendiges in halbem Lichte,
und endlich kommt, mit strahlendem Gesichte,
sein Schicksal dennoch auf ihn zu.


    




Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Julius von Flottwell, ein reicher Edelmann
Stück: Der Verschwender
Autor: Ferdinand Raimund

Erscheinungsjahr: 1834 
Originalsprache: Deutsch 


3. Aufzug, 10. Auftritt  

Flottwell allein. 

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Die Ruine des alten Schlosses Flottwell. Zerfallne Gemächer und Türme, auf Felsen gebaut, zeigen sich rechts. Links die Aussicht, gleichsam von der Höhe des Schloßberges, auf entferntere gegenüberstehende Berge, hinter welchen die Sonne untergeht.

FLOTTWELL: 
(in Verzweiflung. Klettert über einen der Felsen, als käme er aus dem Tal.)

Ja, Ich bin herauf! Ich habe sie erreicht,
Die letzte Höhe, die in dieser Welt
Für mich noch zu erklimmen war.
Ich steh auf meiner Ahnen Wieg und Sarg,
Auf Flottwells altem edlen Herrenschloß.
Wir sind zugleich verhängnisvoll gestürzt.
Hätt ich dich nicht verlassen, stündest du
Und ich. Zu spät!
(Wirft den Hut und Bettelstab von sich.)
                        Verfaule, Bettelstab!
Mein Elend braucht nun keine Stütze mehr.
Ich kehre nie zu eurer Welt zurück,
Denn mein Verbrechen schließt mich aus dem Reich
Des Eigennutzes aus. Ich habe mich
Versündigt an der Majestät des Goldes.
Ich habe nicht bedacht, daß dies Metall
Sich eine Herrschaft angemaßt, vor der
Ich hätt erbeben sollen, weil es auch
Mit Schlauheit, die bewundrungswürdig ist,
Das Edle selbst in seinen Kreis gezogen.
Wer fühlt sich glücklich, der durch Wohltun einst
Ein Arzt der Menschheit war, und dem es nun
Versagt, weil ihm die güldene Arznei
Gebricht, wodurch die kranke Welt genest.
Ich stand auf dieser segensvollen Höh,
Ich konnte mich erfreun an anderer Glück,
Wenn freudenleer mein eigner Busen war.
Ich hab mich selbst von diesem heilgen Thron
Gestürzt. Dies Einzge ists, was ich mit Recht
Beweinen darf, sonst nichts. Zum Kinderspott,
Zum Hohngelächter des gemeinen Pöbels
Darf nie ein Edler werden, drum fahr hin
Mein Leben, dessen Pulsschlag Ehre war.
Ich könnte mich in jenen Abgrund stürzen,
Doch nein! des letzten Flottwells Haupt, es beug
Sich nicht so tief. Mein Leben ist ja noch
Das einzge Gut, das mir Verschwendung ließ,
Mit dem allein will ich nun sparsam sein,
Der Hunger soll mich langsam töten hier.
Aus Straf, weil ich die undankbare Welt
Zu viel gemästet hab. O Tod, du bist
Mein einzger Trost. Ich hab ja keinen Freund!

 


 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Herr von Rappelkopf, ein reicher Gutsbesitzer
Stück: Der Alpenkönig und der Menschenfeind
Autor: Ferdinand Raimund

Erscheinungsjahr: 1828 
Originalsprache: Deutsch 


1. Aufzug, 11. Auftritt  

Rappelkopf allein. 

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Kürzeres Zimmer. Rechts die Eingangstür, links führt eine Glastür nach dem Garten. Auf dieser Seite befindet sich ein massiver altmodischer Tisch und ein Stuhl. Rechts an der Wand neben der Tür ein hoher Spiegel. Neben der Gartentür ein Sekretär.

RAPPELKOPF: 
(kommt in heftiger Bewegung zur Glastür herein. Sein ganzes Wesen ist sehr auffahrend. Er sieht die Menschen nur auf Augenblicke oder mit Seitenblicken an und wendet sich schnell, entweder erzürnt oder verächtlich, von ihnen ab und singt.)


Ja, das kann nicht mehr so bleiben,
's ist entsetzlich, was sie treiben.
Ins Gesicht werd ich belogen,
Hinterm Rücken frech betrogen,
's Geld muß ich am End vergraben,
Denn sie stehln als wie die Raben.
Ich hab keinen Kreuzer Schulden,
Bare hunderttausend Gulden,
Und doch wirds mir noch zu wenig,
Es tät not, ich wurd ein König.
Meine Felder sind zerhagelt,
Meine Schimmel sind vernagelt,
Meine Tochter, wie betrübt,
Ist das ganze Jahr verliebt.
Alle Tag ist das ein Gwinsel
Um den Maler, um den Pinsel,
Der kaum hat ein Renommee,
Und vom Geld ist kein Idee.
Und mein Weib, bei allen Blitzen,
Will die Frechheit unterstützen,
Sagt, er wär ein Mann zum Küssen,
Wie die Weiber das gleich wissen!
Und das soll mich nicht verdrüßen?
Ja, da möcht man sich erschießen.
Und statt daß man mich bedauert,
Wird auf meinen Tod gelauert,
Und so sind sie alle, alle,
Ich zerberste noch vor Galle.
Drum hab ich beschlossen und werd es vollstrecken,
Ich laß von den Menschen nicht länger mich necken.
Ich lasse mich scheiden, ich dringe darauf.
Der ganzen Welt künd auf Michäli ich auf.
Die Liebe, die Sehnsucht, die Freundschaft, die Treue,
Mir falln s' nur nicht alle gschwind ein nach der Reihe,
Die lockenden, falschen, gewandten Mamsellen,
Die mich fast ein halbes Jahrhundert schon prellen,
Die lad ich noch einmal zum Frühstück ins Haus
Und peitsch sie, wie Timon, zum Tempel hinaus.

Es ist aus! Die Welt ist nichts als eine giftge Belladonna, ich habe sie gekostet und bin toll davon geworden. Ich brauch nichts von den Leuten, und sie kriegen auch nichts von mir, nichts Gutes, nichts Übles, nichts Süßes und nichts Saures. Nicht einmal meinen sauren Wein will ich ihnen mehr verkaufen. Ich habe Aufrichtigkeit angebaut, und es ist Falschheit herausgewachsen. Es ist schändlich, ich bin auf dem Punkte durch meinen eignen Schwager zum Bettler zu werden. Er hat mich überredet, mein Vermögen einem Handlungshause in Venedig anzuvertrauen, das jetzt dem Sturze nah sein muß. Ich erhalte keine Interessen, keinen Brief von meinem heuchlerischen Schwager, den ich verkannt und der vielleicht im Bunde steht mit dem betrügerischen Volk. Und so täuscht mich alles! alles! Darum will ich keinen Kameraden mehr haben als die zanksüchtige Erfahrung.

Das ist der vorsichtge, weltghetzte Hase
Mit der vom Unglück zerstoßenen Nase,
Mit dem millionmal verwundeten Schädel,
Das ist mein Mann, den behandle ich edel.

Ich hab zu viel ausgestanden in der Welt. Mich hat die Freundschaft getäuscht, die Liebe betrogen und die Ehe gefoltert. Ich kanns beweisen, ich hab vier Attestaten, denn ich hab das vierte Weib. Und was für Weiber! Eine jede hat eine andere Untugend ghabt. Die erste war herrschsüchtig. Die hat wollen eine Königin spielen. Bis ich als Treffkönig aufgetreten bin. Die zweite war eifersüchtig bis zum Wahnsinn. Wie sich nur eine Fliegen auf meinem Gsicht hat blicken lassen, pums, hat sie s' erschlagen. Das waren zwei Ehen – da kann man sagen, Schlag auf Schlag. Die dritte war mondsüchtig. Wenn ich in der Nacht hab etwas auf sie sprechen wollen, ist sie auf dem Dach oben gsessen. Jetzt frag ich einen Menschen, ob das zum Aushalten war? Aber sie haben doch behauptet, sie könnten mit mir nicht leben, und sind aus lauter Bosheit gestorben. Bin aber nicht gscheid geworden, hat mich die Höllenlust angewandelt, eine vierte zu nehmen. Eine vierte, die viermal so falsch ist als die andern drei. Die mein Kind in ihrem Ungehorsam unterstützt. Den Maler protegiert, den Maler, der vor Hunger alle Farben spielt. Nichts als immer wispert mit der Dienstbotenbrut, Komplotte macht gegen ihren Herrn und Meister. (Sieht zur halboffnen Eingangstür hinaus.) Aha! Da schleicht das Stubenmädel herum. Die hat schon wieder eine Betrügerei im Kopf. Die wär nicht so übel, das Stubenmädel, das ist noch die sauberste – aber ich hab einen Haß auf sie, einen unendlichen – ich werd sie aber doch hereinrufen, bloß um sie auf eine feine Art auszuforschen. He! Lischen! (Schreit.) Herein mit ihr!


    


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Malchen
Stück: Der Alpenkönig und der Menschenfeind
Autor: Ferdinand Raimund

Erscheinungsjahr: 1828 
Originalsprache: Deutsch 


1. Aufzug, 4. Auftritt  

Malchen und Lischen. 

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Auf der entgegengesetzten Seite Malchen, Lischen. Erstere im lichtblauen Sommerkleide, einen Strohhut auf dem Haupte, läuft fröhlich voraus.

MALCHEN:
 Ach, das heiß ich gelaufen, wie pfeilschnell doch die Liebe macht! (Sieht sich um.) Hier ist mein teures Tal. Wie herrlich alles blüht, heut glänzt die Sonne doppelt schön, als wäre Festtag an dem Himmel und sie des Festes Königin. Ach, wie dank ich dir, du liebe Sonne, daß du mir meinen August bringst. Lischen, Lischen! (Ruft in die Kulisse.) Wo bleibst du denn? Wie ängstlich sie sich umsieht. (Lischen kommt ganz verwirrt und sehr geschwätzig) [...] Hier erwart ich meinen August. Sein letzter Brief nennt mir den heutgen Morgen. Hier schieden wir in Gegenwart meiner Mutter vor drei Jahren mit betrübtem Herzen voneinander. Du weißt, daß mein Vater schon damals gegen unsere Liebe war, obwohl Augusts Onkel starb und ihm einiges Vermögen hinterließ, schlug er ihm doch meine Hand ab, geriet in den heftigsten Zorn und warf ihm Talentlosigkeit in seiner Malerkunst vor. August, auf das bitterste gekränkt, beschloß, nach Italien zu reisen, um seinen Kummer zu zerstreuen und sich an den großen Mustern zu bilden. Hier schwor er mir ewge Treue, meine gute Mutter versprach uns ihren Beistand, doch du weißt, wie es um meinen armen Vater steht. Hier haben wir uns getrennt, hier gelobten wir uns wieder in die Arme zu stürzen. Nach seinen Briefen hat er große Fortschritte in seiner Kunst gemacht. [...] So bleib nur, mein August wird bald hier sein, die Sonne steht schon hoch, du mußt mir Toilette machen helfen, der Wind hat meine Locken ganz zerrüttet. Du hast doch den kleinen Spiegel mitgenommen, wie ich dir befahl? (Lischen nickt.) [...] So. (Setzt sich auf den Baumstamm und öffnet ihre Locken. Lischen steht mit dem Spiegel vor ihr.) Halt ihn nur! Weißt du, Lischen, ich muß mich doch ein wenig zusammenputzen, er kömmt aus Italien, und die Frauenzimmer sollen dort sehr schön sein. [...] So, Lischen, jetzt sind die Locken alle offen – jetzt halt nur gut, der Alpenkönig tut uns nichts. [...] (Ein Auerhahn fliegt aus dem Gebüsche auf. Lischen schreit und läuft mit dem Spiegel fort.) Lischen, Lischen, was schreiest du denn, es ist ja nur ein Vogel. Ach du lieber Himmel, sie hat ja den Spiegel mitgenommen, die läuft ganz sicher nach Hause. Lischen, so höre doch! Entsetzlich, meine Locken, wenn jetzt August kömmt und mich so erblickt. Das überleb ich nicht. Ach du lieber Himmel, wie hätt ich mir das vorstellen können, das ist doch das größte Unglück, das einem Menschen begegnen kann. (Besinnt sich.) Aber pfui, Malchen, was ist das für eine Eitelkeit, August wird dich doch nicht deiner Locken wegen lieben? (Ärgerlich.) Aber die Locken tragen dazu bei, wenn die Männer nun einmal so sind, was kann denn ich dafür? Und warum heißen sie denn Locken, wenn sie nicht bestimmt wären, die Männer anzulocken? (Sieht in die Szene.) Ach, dort eilt er schon den Hügel herauf. O welche Freude (hüpft), welche Freude! (Plötzlich stille.) Wenn nur die fatalen Locken nicht wären! Ich will mich hinter den Rosenbusch verstecken, vielleicht bring ich sie doch ein wenig zurechte. (Verbirgt sich hinter das Rosengebüsche.)

    


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Lischen
Stück: Der Alpenkönig und der Menschenfeind
Autor: Ferdinand Raimund

Erscheinungsjahr: 1828 
Originalsprache: Deutsch 


1. Aufzug, 19. Auftritt 

Lischen allein. 

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LISCHEN: Und ich werde mich in des gnädgen Herrn Zimmer verfügen und mich in den zerbrochenen Spiegel schauen, ob ich meine ganze Schönheit noch besitze. Dann werde ich die zerrissenene Liebesbriefe zusammenkehren und diese mit Füßen getretenen Empfindungen ganz langsam in den Kamin hineinschaufeln. So sind die Männer, ihre Liebesschwüre sind lauter Wechsel an die Ewigkeit, in diesem Leben zahlt sie keiner aus. Wenn ich wieder auf die Welt komme, so werd ich ein Mann und will gar keine von meinen jetzigen Eigenschaften behalten als die Eroberungskunst.
(Ariette:)
Ach, wenn ich nur kein Mädchen wär,
Das ist doch recht fatal,
So ging' ich gleich zum Militär
Und würde General.
Oh, ich wär gar ein tapfrer Mann,
Bedeckte mich mit Ruhm!
Doch ging' die Kanonade an,
So machte ich rechtsum.
Nur wo ich schöne Augen säh,
Da schöß ich gleich drauf hin.
Dann trieb 'ich vorwärt die Armee
Mit wahrem Heldensinn.
Da flögen Blicke hin und her,
So feurig wie Granaten.
Ich sprengte vor der Fronte her,
Ermutigt die Soldaten.
Ihr Krieger, schrie' ich, gebt nicht nach!
Zum Sieg sind wir geboren,
Wird nur der linke Flügel schwach, (Aufs Herz zeigend.)
So ist der Feind verloren.
So würde durch Beharrlichkeit
Am End der Preis errungen
Und Hymens Fahn in kurzer Zeit
Von Amors Hand geschwungen.
Dann zög ich ein mit Sang und Spiel,
Die Mannschaft paradierte.
Wär auch der Lorbeer nicht mein Ziel,
So schmückte mich die Myrte.
So nützte ich der Kriegskunst Gab,
Eroberte – ein Täubchen.
Dann dankt ich die Armee schnell ab
Und blieb' bei meinem Weibchen. (Ab.)


    


  1. PHÄDRA in «Phädra» III.
  2. PHÄDRA in «Phädra» II.
  3. PHÄDRA in «Phädra» I.
  4. XIPHARES in «Mithridat»
  5. MONIMIA in «Mithridat»
  6. MITHRIDAT in «Mithridat»
  7. ATHALIA in «Athalia»
  8. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  9. HALISCA in «Cistellaria»
  10. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  11. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  12. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  13. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  14. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  15. SALOME in «Der Talisman» II.
  16. SALOME in «Der Talisman» I.
  17. TISBEA in «Don Juan» I.
  18. TISBEA in «Don Juan» II.
  19. TARTUFFE in «Tartuffe»
  20. ORGON in «Tartuffe»
  21. DORINE in «Tartuffe»
  22. CLÈANTE in «Tartuffe»
  23. JACQUES in «Der Geizige»
  24. HARPAGON in «Der Geizige»
  25. FROSINE in «Der Geizige»
  26. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  27. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  28. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  29. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  30. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  31. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  32. DER KAPITÄN in «Taipi»
  33. ISMAEL in «Moby Dick»
  34. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  35. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  36. RECHA in «Nathan der Weise»
  37. NATHAN in «Nathan der Weise»
  38. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  39. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  40. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  41. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  42. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  43. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  44. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  45. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  46. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  47. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  48. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  49. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  50. ORSINA in «Emilia Galotti»
  51. EMILIA in «Emilia Galotti»
  52. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  53. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  54. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  55. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  56. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  57. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  58. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  59. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  60. MEROE in «Penthesilea»
  61. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  62. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  63. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  64. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  65. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  66. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  67. SOSIAS in «Amphitryon»
  68. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  69. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  70. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  71. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  72. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  73. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  74. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  75. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  76. OSWALD in «Gespenster»
  77. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  78. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  79. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  80. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  81. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  82. BRAND in «Brand»
  83. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  84. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  85. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  86. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  87. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  88. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  89. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  90. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  91. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  92. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  93. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  94. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  95. Y in «XYZ»
  96. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  97. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  98. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  99. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  100. ELEKTRA in «Elektra»
  101. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  102. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  103. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  104. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  105. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  106. KARL in «Maria Magdalena»
  107. JUDITH in «Judith»
  108. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  109. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  110. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  111. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  112. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  113. ERNST in «Agnes Bernauer»
  114. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  115. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  116. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  117. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  118. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  119. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  120. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  121. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  122. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  123. PROSPERO in «Indipohdi»
  124. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  125. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  126. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  127. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  128. DER SOHN in «Der Sohn»
  129. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  130. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  131. SAPPHO in «Sappho» III.
  132. SAPPHO in «Sappho» II.
  133. SAPPHO in «Sappho» I.
  134. MELITTA in «Sappho»
  135. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  136. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  137. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  138. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  139. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  140. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  141. PEPEL in «Nachtasyl»
  142. NASTJA in «Nachtasyl»
  143. LUKA in «Nachtasyl» I.
  144. LUKA in «Nachtasyl» II.
  145. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  146. HELENA in «Die Kleinbürger»
  147. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  148. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  149. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  150. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  151. OSSIP in «Der Revisor»
  152. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  153. LEONORE in «Torquato Tasso»
  154. STELLA in «Stella»
  155. FERNANDO in «Stella»
  156. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  157. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  158. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  159. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  160. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  161. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  162. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  163. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  164. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  165. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  166. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  167. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  168. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  169. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  170. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  171. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  172. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  173. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  174. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  175. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  176. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  177. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  178. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  179. EGMONT in «Egmont»
  180. BRACKENBURG in «Egmont»
  181. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  182. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  183. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  184. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  185. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  186. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  187. CARLOS in «Clavigo»
  188. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  189. MEDEA in «Medea» III.
  190. MEDEA in «Medea» II.
  191. MEDEA in «Medea» I.
  192. JASON in «Medea»
  193. DIE AMME in «Medea»
  194. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  195. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  196. PHAIDRA in «Hippolytos»
  197. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  198. DIE AMME in «Hippolytos»
  199. HELENA in «Helena» II.
  200. HELENA in «Helena» I.
  201. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  202. AGAUE in «Die Bakchen»
  203. DER BOTE in «Die Bakchen»
  204. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  205. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  206. ALKESTIS in «Alkestis»
  207. ADMETOS in «Alkestis»
  208. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  209. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  210. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  211. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  212. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  213. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  214. DON RODRIGO in «Der Cid»
  215. DON DIEGO in «Der Cid»
  216. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  217. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  218. CHIMENE in «Der Cid»
  219. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  220. DOROTEA in «Don Quijote»
  221. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  222. ANDRES in «Don Quijote»
  223. ALICE in «Alice im Wunderland»
  224. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  225. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  226. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  227. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  228. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  229. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  230. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  231. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  232. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  233. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  234. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  235. DON LUIS in «Dame Kobold»
  236. ANGELA in «Dame Kobold»
  237. MYRRHA in «Sardanapal»
  238. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  239. JAPHET in «Himmel und Erde»
  240. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  241. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  242. LUCIFER in «Cain»
  243. EVA in «Cain»
  244. CAIN in «Cain»
  245. ADAH in «Cain»
  246. WOYZECK in «Woyzeck»
  247. MARIE in «Woyzeck»
  248. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  249. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  250. LENA in «Leonce und Lena»
  251. ST. JUST in «Dantons Tod»
  252. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  253. MARION in «Dantons Tod»
  254. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  255. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  256. DANTON in «Dantons Tod»
  257. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  258. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  259. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  260. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.
  261. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» II.
  262. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» I.
  263. CHOR DER FRAUEN in «Lysistrate»
  264. DER WURSTHÄNDLER in «Die Ritter»
  265. STREPSIADES in «Die Wolken»
  266. ETEOKLES in «Die Sieben gegen Theben»
  267. DANAOS in «Die Schutzflehenden»
  268. DER BOTE in «Die Perser»
  269. ATOSSA in «Die Perser»
  270. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» I.
  271. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» II.
  272. ATHENE in «Die Orestie: Die Eumeniden»
  273. ORESTES in «Die Orestie: Die Choephoren»
  274. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» II.
  275. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» I.
  276. DIE AMME in «Die Orestie: Die Choephoren»
  277. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» III.
  278. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  279. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  280. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  281. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  282. DER WÄCHTER in «Die Orestie: Agamemnon»
  283. AIGISTHOS in «Die Orestie: Agamemnon»
  284. AGAMEMNON in «Die Orestie: Agamemnon»
  285. IO in «Der gefesselte Prometheus» II.
  286. PROMETHEUS in «Der gefesselte Prometheus»
  287. IO in «Der gefesselte Prometheus» I.

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