Bewertung und Kritik zu
FEARFUL SYMMETRIES – Staatsballett Berlin
Premiere: 30. Mai 2026, Staatsoper Unter den Linden
Produktion: Staatsballett Berlin
Choreographien von: George Balanchine und Christian Spuck
Symphony in C
Choreographie: George Balanchine
Musik: Georges Bizet
Kostüme: Elsie Lindström
Licht: Irene Selka
Einstudierung: Sandra Jennings
Musikalische Leitung
Dirigent: Paul Connelly
Orchester: Staatskapelle Berlin
Fearful Symmetries
Choreographie: Christian Spuck
Musik: John Adams
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Emma Ryott
Licht: Irene Selka
Musikalische Leitung
Dirigent: Paul Connelly
Orchester: Staatskapelle Berlin
Über den Abend
Der Doppelabend verbindet zwei choreographische Welten: George Balanchines klassisch‑neoklassisches Meisterwerk „Symphony in C“ und Christian Spucks energiegeladenes, rhythmisch pulsierendes „Fearful Symmetries“ nach der Musik von John Adams. Gemeinsam entsteht ein Abend, der Präzision, Virtuosität und zeitgenössische Bewegungssprache miteinander verschränkt.
Balanchines „Symphony in C“ zeigt das Staatsballett Berlin in reiner, linienklarer Tanzsprache, getragen von Bizets funkelnder Partitur. „Fearful Symmetries“ hingegen setzt auf Dynamik, Geschwindigkeit und körperliche Intensität. Rufus Didwiszus’ Bühne und Emma Ryotts Kostüme schaffen einen modernen, abstrakten Raum, der die musikalische Struktur von Adams’ Komposition visuell aufnimmt.
Besondere Aspekte dieser Produktion
- ein kontrastreicher Doppelabend zwischen klassischem Neoklassizismus und zeitgenössischer Bewegung
- eine starke musikalische Basis durch die Staatskapelle Berlin
- präzise Einstudierung und klare Linienführung in Balanchines Werk
- ein kraftvolles, rhythmisch getriebenes Stück von Christian Spuck
- eine visuelle Gestaltung, die Musik und Bewegung eng miteinander verbindet
Der Abend zeigt die Spannbreite des Staatsballetts Berlin – von klassischer Eleganz bis zu moderner, körperlich intensiver Tanzkunst.

