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I love Zelal

Bewertung und Kritik zu

I LOVE ZELAL – Gorki Theater

Premiere: 24. Januar 2026, Studio Я
Text und Regie: Zelal Yesilyurt
Mit: Louis Arturo Romeu Pena

Über die Inszenierung

„I Love Zelal“ ist ein persönliches, performatives Solo, das Identität, Selbstbehauptung und biografische Bruchlinien in den Mittelpunkt stellt. Zelal Yesilyurt entwickelt eine Form, die zwischen Erzählung, direkter Ansprache und körperlicher Präsenz wechselt. Die Inszenierung nutzt die Intimität des Studio Я, um Nähe, Verletzlichkeit und Widerstandskraft gleichzeitig erfahrbar zu machen.

Der Abend arbeitet mit reduzierten Mitteln, die die Aufmerksamkeit auf Sprache, Rhythmus und die performative Energie des Solodarstellers konzentrieren. Biografische Fragmente, politische Kontexte und poetische Momente verschränken sich zu einer Erzählung über Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstermächtigung. Die Regie legt Wert auf klare Setzungen, die zwischen dokumentarischer Direktheit und emotionaler Verdichtung oszillieren.

Ensemble

  • Louis Arturo Romeu Pena

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • ein persönliches, performatives Solo mit starker biografischer Dimension
  • eine Inszenierung, die Intimität, Direktheit und poetische Verdichtung verbindet
  • eine klare, reduzierte Form, die Sprache und Körperlichkeit in den Mittelpunkt stellt
  • ein Spiel, das zwischen dokumentarischen und emotionalen Ebenen wechselt
  • eine ästhetische Struktur, die Selbstbehauptung und Identitätssuche sichtbar macht

Die Produktion untersucht, wie persönliche Geschichte, gesellschaftliche Zuschreibungen und performative Selbstinszenierung ineinandergreifen und welche Kraft aus der Aneignung der eigenen Erzählung entsteht.

1 Kritik

3.0 von 5 Sterne
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Hassliebe-Monolog voller Anspielungen
4 Tage her.
Kritik

Zum dritten Mal durfte Zelal Yeşilyurt aus der P14-Talentschmiede der Volksbühne im Studio Я eine Arbeit zeigen. Selbstbewusst lautet der Titel „I love Zelal“, dahinter verbirgt sich ein 80minütiger Monolog, den Louis Arturo Romeu Pena, UdK-Absolvent vor seinem ersten Stadttheater-Engagement in Heidelberg, performt.

Es ist ein sehr literarischer, mit Anspielungen auf Bibel und antike Mythologie gespickter Haßliebe-Monolog über den Wahn, in den sich diese „Liebestoll“-Figur hineinsteigert. Zwischen besinnungsloser Hingabe und Abscheu durchläuft der Performer diverse Stadien, bevor er mit Schweiß und Schleim überströmt zugrundegeht.

Der Text ist wesentlich dichter als Yeşilyurts erster, um KI und George Bernhard Shaw kreisender Versuch an derselben Stelle vor zwei Jahren.

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