Premiere: 18. April 2026, Gorki Theater
Regie und Konzept: Marta Górnicka
Maxim Gorki Theater
www.gorki.de
Am Festungsgraben 2 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202210
SPIELPLAN & KARTEN
Premiere: 18. April 2026, Gorki Theater
Regie und Konzept: Marta Górnicka
Wütend verabschiedet sich das Gorki von Shermin Langhoff nach 13 aufregenden Jahren, die tiefe Spuren im kulturellen Leben hinterlassen haben. Die polnische Regisseurin Marta Górnicka, die viele ihrer Chorprojekte in Koproduktion mit dem Gorki realisierte, darf als letzte Premiere auf der großen Bühne einen sehr interdisziplinären, stimmgewaltigen Chor verschiedener Nationalitäten und Generationen dirigieren, wie üblich von Reihe 10 Mitte im Parkett aus.
Die Angriffe auf den Iran, der Alltags-Rassismus, den Migrant*innen erleben, die Stadtbild-Debatte: diese und viele weitere Themen, die der Gorki-Crew auf den Nägeln brennen, purzeln hier durcheinander. Die Tonlage ist polemisch und ironisch-karikierend: zentrale Textbausteine aus den Sonntagsreden des Establishments wie Erinnerungskultur und Völkerrecht werden grimassierend und ironisch zerdehnt.
Sicher gab es in den vergangenen Jahren und insbesondere auf der starken Zielgerade der letzten zwei Spielzeiten viele dramaturgisch gelungenere Inszenierungen am Gorki. „Kassandra“ ist ein lautstarker Zwischenruf zum Abschied, ein bunter Strauß der Themen, die am Haus bearbeitet wurden.
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