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Das Schloss

Bewertung und Kritik zu

DAS SCHLOSS – Berliner Ensemble

Premiere: 25. Februar 2026, Werkraum
Von: Georgia Bruce
Nach Motiven von: Franz Kafka und Albert Camus
Regie: Jules Head
Bühne: Janina Kuhlmann
Kostüme: Louise-Fee Nitschke
Musik: Tom Foskett-Barnes
Licht: Piotr Lemieszczuk
Choreografie: Wibke Storkan
Dramaturgie: Kathinka Schroeder
Mit: Ujesh Buchele, Nina Bruns, Lukas von Horbatschewsky, Joyce Sanhá, Emma Zeisberger

Über die Inszenierung

„Das Schloss“ erscheint in dieser Fassung als atmosphärisch dichte, performative Annäherung an die existenziellen und bürokratischen Labyrinthe, die Kafka und Camus in ihren Werken entwerfen. Georgia Bruce transformiert die Motive in eine zeitgenössische Theaterform, die Identität, Macht und Orientierungslosigkeit neu verhandelt.

Unter der Regie von Jules Head entsteht ein präzise komponierter Abend, der Körper, Sprache und Raum in ein intensives Spannungsfeld setzt. Janina Kuhlmanns Bühne öffnet einen fragmentierten, verschiebbaren Raum, der zwischen Behörde, Traumlandschaft und innerem Irrgarten changiert. Louise-Fee Nitschkes Kostüme und Tom Foskett-Barnes’ Musik verstärken die atmosphärische Überlagerung von Realität und Abstraktion, während Piotr Lemieszczuks Licht und Wibke Storkans Choreografie die Bewegungen der Figuren zusätzlich strukturieren. Kathinka Schroeders Dramaturgie bündelt die Motive zu einem klaren, zugleich offenen Abend.

Ensemble

  • Ujesh Buchele
  • Nina Bruns
  • Lukas von Horbatschewsky
  • Joyce Sanhá
  • Emma Zeisberger

Besondere Aspekte dieser Inszenierung

  • eine zeitgenössische Bearbeitung klassischer Motive von Kafka und Camus
  • eine Regiehandschrift, die Körperlichkeit, Atmosphäre und Abstraktion verbindet
  • eine Bühne als labyrinthischer Möglichkeitsraum
  • ein Ensemble, das mit Präsenz und präziser Rollenauflösung arbeitet
  • eine Inszenierung, die Macht, Identität und Orientierungslosigkeit performativ untersucht

Die Produktion zeigt, wie sich Individuen in und gegen Systeme bewegen – und wie Theater Räume schafft, in denen Machtverhältnisse sichtbar und verhandelbar werden.

1 Kritik

2.0 von 5 Sterne
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Die Roman-Nacherzählung aus Trans-Perspektive kommt kaum über ein witziges Best-of hinaus
13 Stunden her.
Kritik

Das Konzept klingt vielversprechend: Jules Head, nonbinärer WORX-Stipendiat am BE neben Marie Schlesinger, nahm sich vor, Franz Kafkas berühmtes Roman-Fragment aus Trans-Perspektive zu erzählen. Wie Landvermesser K. sich einer undurchdringlichen Bürokratie gegenübersieht und sich seiner Identität nach diversen Zermürbungstaktiken selbst nicht mehr sicher ist, so kämpfen sich auch nonbinäre und Trans-Personen durch einen Wust an Anträgen. Durch das Selbstbestimmungsgesetz der Ampel wurde dies etwas einfacher.

Gemeinsam mit der britischen Autor:in Georgia Bruce und den Trans-Spieler*innen Lukas von Horbatschwsky und Emma Zeisberger nahm sich Head diese Klassiker-Untersuchung vor. Die knapp 100 Minuten kommen aber kaum über eine witzig gemachte Nacherzählung der Best-of-Passagen des Romans hinaus.

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