Warten auf Godot – Gefängnistheater aufBruch
Premiere: 21. Januar 2026
Ort: JVA Plötzensee, Berlin
Regie & künstlerisches Team
Regie:Peter Atanassow
Dramaturgie: Christiane Mudra
Bühne & Ausstattung: Ensemble aufBruch
Projektleitung: aufBruch – KunstGefängnisStadt
Kooperation: Geese Theatre Company (Birmingham)
Über die Inszenierung
Mit Warten auf Godot bringt das Gefängnistheater aufBruch Samuel Becketts berühmtes Stück in die JVA Plötzensee. Der Text über das endlose Warten, die Suche nach Sinn und die fragile Hoffnung auf Veränderung erhält im Gefängniskontext eine besondere Intensität. Die Inszenierung verbindet Becketts existenziellen Humor mit der Lebensrealität der mitwirkenden Inhaftierten.
Inhalt
Estragon und Wladimir verbringen ihre Tage damit, auf den geheimnisvollen Godot zu warten. Während sie sich mit Gesprächen, Erinnerungen und kleinen Ritualen die Zeit vertreiben, bleibt ungewiss, ob Godot jemals erscheinen wird. Das Stück stellt grundlegende Fragen nach Orientierung, Freiheit, Identität und der Möglichkeit, das eigene Leben zu verändern.
Besonderheiten der Produktion
Die Inszenierung entsteht in enger Zusammenarbeit mit Insassen der JVA Plötzensee. Ihre persönlichen Erfahrungen mit Stillstand, Erwartung und Ungewissheit fließen in das Spiel ein und verleihen dem Stück eine außergewöhnliche Authentizität. Die Geese Theatre Company aus Birmingham begleitet das Projekt mit maskenbasierten Theatermethoden, die den Darstellern neue Ausdrucksformen eröffnen.
Spielende
Ensemble: Inhaftierte der JVA Plötzensee
Maskenarbeit: Geese Theatre Company (UK)
Produktion: Gefängnistheater aufBruch
Hinweis für Besucher*innen
Für den Einlass in die JVA Plötzensee ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Besucher*innen müssen einen gültigen Lichtbildausweis mitführen und die Sicherheitskontrollen vor Ort einplanen.





