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Das Rheingold (2026)

Bewertung und Kritik zu

DAS RHEINGOLD – Bayreuther Festspiele

Premiere: 27. Juli 2026
von: Richard Wagner

Künstlerisches Team

Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Kurator: Marcus Lobbes
Künstlerisch-technische Konzeption: Marcus Lobbes, Nils Corte
Dramaturgie: Andri Hardmeier
Digital- und KI-Storytelling: Roman Senkl
Creative Code / Visual Art: Nils Corte, Phil Hagen Jungschlaeger
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Pia Maria Mackert

Besetzung

Wotan: Michael Volle
Donner: Alexander Grassauer
Froh: Siyabonga Maqungo
Loge: Klaus Florian Vogt
Fricka: Anna Kissjudit
Freia: Evelin Novak
Erda: Christa Mayer
Alberich: Jochen Schmeckenbecher
Mime: Gerhard Siegel
Fasolt: Mika Kares
Fafner: Peter Rose
Woglinde: Katharina Konradi
Wellgunde: Natalia Skrycka
Floßhilde: Marie Henriette Reinhold

Chor & Orchester

Festspielorchester

Über die Inszenierung

Diese Bayreuther „Rheingold“-Produktion verbindet Wagners mythisches Eröffnungswerk des Ring-Zyklus mit einer modernen, technologisch erweiterten Bühnenästhetik. Die künstlerisch-technische Konzeption von Marcus Lobbes und Nils Corte schafft eine Welt, in der digitale Bildwelten, abstrakte Symbolik und KI-basierte Erzählformen ineinandergreifen.

Wolf Gutjahrs Bühne setzt auf klare, architektonische Strukturen, die die Machtspiele der Götter und die düstere Atmosphäre des Nibelungenreichs visuell verdichten. Pia Maria Mackerts Kostüme verbinden mythische Motive mit zeitgenössischen Silhouetten und betonen die charakterliche Tiefe der Figuren.

Die digitale Gestaltung durch Roman Senkl, Nils Corte und Phil Hagen Jungschlaeger erweitert die Szenen um atmosphärische Ebenen, die die Themen Macht, Gier und Verwandlung visuell verstärken. Unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann entfaltet das Festspielorchester Wagners Partitur mit großer dynamischer Bandbreite, dramatischer Präzision und farbenreicher Klangfülle.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– moderne, technologisch erweiterte Wagner-Interpretation
– klare, architektonische Bühnenästhetik
– starke musikalische Umsetzung
– präzise digitale und visuelle Gestaltung
– ein Ensemble mit großer vokaler Präsenz

Diese Bayreuther „Rheingold“-Produktion zeigt Wagners Werk als kraftvolles, vielschichtiges und visuell eindrucksvolles Festspielereignis.

1 Kritik

2.0 von 5 Sterne
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Vorabendliche Geduldsprobe
11 Stunden her.
Kritik

''Das System dieser vermeintlich geschlossenen KI und ihre Vorgehensweise sind dabei sehr schnell "durchschaubar", das Muster, wie sie an die Sachen rangeht, ist sehr klar, und der große Überraschungsmoment bleibt daher meistens aus.

Alles scheint sich, zumindest in dieser KI-gesteuerten "Absicht", permanent zu wiederholen. Und ausgerechnet in den zweieinhalb pausenlosen Rheingold-Stunden nervt das alles total!

Das sängerische Personal, was hinter Pseudoglas dann sowieso nur schemenhaft wahrnehmbar ist, vollführt (wahrscheinlich unangenehm schwitzend in seiner aberwitzigen grau-silbernen Kostümierung) ein Stehkonzert mit ein paar Auf- und Abgängen, nicht mehr, nicht weniger.

Klaus Florian Vogt debütiert als Loge - das hätte er sich sparen können; ich hab' in meinem langjährigen RING-Beobachtungsleben ungleich bessere erleben dürfen. Und außerdem bin ich irgendwie von seiner Stimme mehr als satt. In den kommenden Tagen muss ich ihn tatsächlich noch dreimal live erdulden: als Siegmund und als zweimaligen Siegfried; sorry, aber was zu viel ist, ist zu viel!

Tosende Begeisterung für die Stars.'' schreibt Andre Sokolowski am 28. Juli 2026 auf KULTURA-EXTRA

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