WIR EMPFEHLEN
1911_KDL_HAM_300x250



Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sara 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


3. Akt, 3. Szene 

Sara und Waitwell. 

Buch kaufen

SARA:(nachdem sie einige Augenblicke gelesen) Ach, Waitwell, was für ein Vater! Er nennt meine Flucht eine Abwesenheit. Wieviel sträflicher wird sie durch dieses gelinde Wort! (Sie lieset weiter und unterbricht sich wieder.) Höre doch! er schmeichelt sich, ich würde ihn noch lieben. Er schmeichelt sich! (Lieset und unterbricht sich.) Er bittet mich Er bittet mich? Ein Vater seine Tochter? seine strafbare Tochter? Und was bittet er mich denn? (Lieset für sich.) Er bittet mich, seine übereilte Strenge zu vergessen und ihn mit meiner Entfernung nicht länger zu strafen. Übereilte Strenge! Zu strafen! (Lieset wieder und unterbricht sich.) Noch mehr! Nun dankt er mir gar, und dankt mir, daß ich ihm Gelegenheit gegeben, den ganzen Umfang der väterlichen Liebe kennenzulernen. Unselige Gelegenheit! Wenn er doch nur auch sagte, daß sie ihm zugleich den ganzen Umfang des kindlichen Ungehorsams habe kennenlernen! (Sie lieset wieder.) Nein, er sagt es nicht! Er gedenkt meines Verbrechens nicht mit einem Buchstaben. (Sie fährt weiter fort, für sich zu lesen.) Er will kommen und seine Kinder selbst zurückholen. Seine Kinder, Waitwell! Das geht über alles! Hab ich auch recht gelesen? (Sie lieset wieder für sich.) Ich möchte vergehen! Er sagt, derjenige verdiene nur allzuwohl sein Sohn zu sein, ohne welchen er keine Tochter haben könne. Oh! hätte er sie nie gehabt, diese unglückliche Tochter! Geh, Waitwell, laß mich allein! Er verlangt eine Antwort, und ich will sie sogleich machen. Frag in einer Stunde wieder nach. Ich danke dir unterdessen für deine Mühe. Du bist ein rechtschaffner Mann. Es sind wenig Diener die Freunde ihrer Herren!



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sara 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


3. Akt, 3. Szene 

Sara und Waitwell. 

Buch kaufen

SARA: Und das ist es eben, was ich fürchte. Einen Vater, wie ihn, zu betrüben: dazu habe ich noch den Mut gehabt. Allein ihn durch eben diese Betrübnis, ihn durch seine Liebe, der ich entsagt, dahin gebracht zu sehen, daß er sich alles gefallen läßt, wozu mich eine unglückliche Leidenschaft verleitet: das, Waitwell, das würde ich nicht ausstehen. Wenn sein Brief alles enthielte, was ein aufgebrachter Vater in solchem Falle Heftiges und Hartes vorbringen kann, so würde ich ihn zwar mit Schaudern lesen, aber ich würde ihn doch lesen können. Ich würde gegen seinen Zorn noch einen Schatten von Verteidigung aufzubringen wissen, um ihn durch diese Verteidigung, wo möglich, noch zorniger zu machen. Meine Beruhigung wäre alsdann diese, daß bei einem gewaltsamen Zorne kein wehmütiger Gram Raum haben könne und daß sich jener endlich glücklich in eine bittere Verachtung gegen mich verwandeln werde. Wen man aber verachtet, um den bekümmert man sich nicht mehr. Mein Vater wäre wieder ruhig, und ich dürfte mir nicht vorwerfen, ihn auf immer unglücklich gemacht zu haben. [...] Sein sehnliches Verlangen nach mir verführt ihn vielleicht, zu allem ja zu sagen. Kaum aber würde dieses Verlangen ein wenig beruhiget sein, so würde er sich seiner Schwäche wegen vor sich selbst schämen. Ein finsterer Unwille würde sich seiner bemeistern, und er würde mich nie ansehen können, ohne mich heimlich anzuklagen, wieviel ich ihm abzutrotzen mich unterstanden habe. Ja, wenn es in meinem Vermögen stünde, ihm bei der äußersten Gewalt, die er sich meinetwegen antut, das Bitterste zu ersparen; wenn in dem Augenblicke, da er mir alles erlauben wollte, ich ihm alles aufopfern könnte: so wäre es ganz etwas anders. Ich wollte den Brief mit Vergnügen von deinen Händen nehmen, die Stärke der väterlichen Liebe darin bewundern und, ohne sie zu mißbrauchen, mich als eine reuende und gehorsame Tochter zu seinen Füßen werfen. Aber kann ich das? Ich würde es tun müssen, was er mir erlaubte, ohne mich daran zu kehren, wie teuer ihm diese Erlaubnis zu stehen komme. Und wenn ich dann am vergnügtesten darüber sein wollte, würde es mir plötzlich einfallen, daß er mein Vergnügen äußerlich nur zu teilen scheine und in sich selbst vielleicht seufze; kurz, daß er mich mit Entsagung seiner eignen Glückseligkeit glücklich gemacht habe Und es auf diese Art zu sein wünschen, trauest du mir das wohl zu, Waitwell?



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sara 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


1. Akt, 7. Szene 

Sara und Mellefont. 

Buch kaufen

SARA: Klagen Sie den Himmel nicht an! Er hat die Einbildungen in unserer Gewalt gelassen. Sie richten sich nach unsern Taten, und wenn diese unsern Pflichten und der Tugend gemäß sind, so dienen die sie begleitenden Einbildungen zur Vermehrung unserer Ruhe und unseres Vergnügens. Eine einzige Handlung, Mellefont, ein einziger Segen, der von einem Friedensboten im Namen der ewigen Güte auf uns gelegt wird, kann meine zerrüttete Phantasie wieder heilen. Stehen Sie noch an, mir zuliebe dasjenige einige Tage eher zu tun, was Sie doch einmal tun werden? Erbarmen Sie sich meiner, und überlegen Sie, daß, wenn Sie mich auch dadurch nur von Qualen der Einbildung befreien, diese eingebildete Qualen doch Qualen und für die, die sie empfindet, wirkliche Qualen sind. – Ach, könnte ich Ihnen nur halb so lebhaft die Schrecken meiner vorigen Nacht erzählen, als ich sie gefühlt habe! – Von Weinen und Klagen, meinen einzigen Beschäftigungen, ermüdet, sank ich mit halb geschlossenen Augenlidern auf das Bett zurück. Die Natur wollte sich einen Augenblick erholen, neue Tränen zu sammeln. Aber noch schlief ich nicht ganz, als ich mich auf einmal an dem schroffsten Teile des schrecklichsten Felsen sahe. Sie gingen vor mir her, und ich folgte Ihnen mit schwankenden ängstlichen Schritten, die dann und wann ein Blick stärkte, welchen Sie auf mich zurückwarfen. Schnell hörte ich hinter mir ein freundliches Rufen, welches mir stillzustehen befahl. Es war der Ton meines Vaters – Ich Elende! kann ich denn nichts von ihm vergessen? Ach! wo ihm sein Gedächtnis ebenso grausame Dienste leistet; wo er auch mich nicht vergessen kann! – Doch er hat mich vergessen. Trost! grausamer Trost für seine Sara! – Hören Sie nur, Mellefont; indem ich mich nach dieser bekannten Stimme umsehen wollte, gleitete mein Fuß; ich wankte und sollte eben in den Abgrund herabstürzen, als ich mich, noch zur rechten Zeit, von einer mir ähnlichen Person zurückgehalten fühlte. Schon wollte ich ihr den feurigsten Dank abstatten, als sie einen Dolch aus dem Busen zog. Ich rettete dich, schrie sie, um dich zu verderben! Sie holte mit der bewaffneten Hand aus – und ach! ich erwachte mit dem Stiche. Wachend fühlte ich noch alles, was ein tödlicher Stich Schmerzhaftes haben kann; ohne das zu empfinden, was er Angenehmes haben muß: das Ende der Pein in dem Ende des Lebens hoffen zu dürfen.



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Mellefont 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 2. Szene 

Mellefont allein. 

Buch kaufen

MELLEFONT:(nachdem er einigemal tiefsinnig auf und nieder gegangen) Was für ein Rätsel bin ich mir selbst! Wofür soll ich mich halten? Für einen Toren? oder für einen Bösewicht? oder für beides? Herz, was für ein Schalk bist du! Ich liebe den Engel, so ein Teufel ich auch sein mag. Ich lieb ihn? Ja, gewiß, gewiß, ich lieb ihn. Ich weiß, ich wollte tausend Leben für sie aufopfern, für sie, die mir ihre Tugend aufgeopfert hat! Ich wollt' es; jetzt gleich ohne Anstand wollt' ich es Und doch, doch Ich erschrecke, mir es selbst zu sagen Und doch Wie soll ich es begreifen? Und doch fürchte ich mich vor dem Augenblicke, der sie auf ewig vor dem Angesichte der Welt zu der Meinigen machen wird. Er ist nun nicht zu vermeiden; denn der Vater ist versöhnt. Auch weit hinaus werde ich ihn nicht schieben können. Die Verzögerung desselben hat mir schon schmerzhafte Vorwürfe genug zugezogen. So schmerzhaft sie aber waren, so waren sie mir doch erträglicher als der melancholische Gedanke, auf zeitlebens gefesselt zu sein. Aber bin ich es denn nicht schon? Ich bin es freilich, und bin es mit Vergnügen. Freilich bin ich schon ihr Gefangener. Was will ich also? Das! Itzt bin ich ein Gefangener, den man auf sein Wort frei herumgehen läßt: das schmeichelt! Warum kann es dabei nicht sein Bewenden haben? Warum muß ich eingeschmiedet werden und auch sogar den elenden Schatten der Freiheit entbehren? Eingeschmiedet? Nichts anders! Sara Sampson, meine Geliebte! Wieviel Seligkeiten liegen in diesen Worten! Sara Sampson, meine Ehegattin! Die Hälfte dieser Seligkeiten ist verschwunden! und die andre Hälfte wird verschwinden. Ich Ungeheuer! Und bei diesen Gesinnungen soll ich an ihren Vater schreiben? Doch es sind keine Gesinnungen; es sind Einbildungen! Vermaledeite Einbildungen, die mir durch ein zügelloses Leben so natürlich geworden! Ich will ihrer los werden, oder nicht leben.



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Marwood 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 9. Szene 

Marwood allein. 

Buch kaufen

MARWOOD: Was will die Schwärmerin? O daß sie wahr red'te und ich mit tötender Faust auf sie eindränge! Bis hieher hätte ich den Stahl sparen sollen, ich Törichte! Welche Wollust, eine Nebenbuhlerin in der freiwilligen Erniedrigung zu unsern Füßen durchbohren zu können! Was nun? Ich bin entdeckt. Mellefont kann den Augenblick hier sein. Soll ich ihn fliehen? Soll ich ihn erwarten? Ich will ihn erwarten, aber nicht müßig. Vielleicht, daß ihn die glückliche List meines Bedienten noch lange genug aufhält! Ich sehe, ich werde gefürchtet. Warum folge ich ihr also nicht? Warum versuche ich nicht noch das letzte, das ich wider sie brauchen kann? Drohungen sind armselige Waffen: doch die Verzweiflung verschmäht keine, so armselig sie sind. Ein schreckhaftes Mädchen, das betäubt und mit zerrütteten Sinnen schon vor meinem Namen flieht, kann leicht fürchterliche Worte für fürchterliche Taten halten. Aber Mellefont? Mellefont wird ihr wieder Mut machen und sie über meine Drohungen spotten lehren. Er wird? Vielleicht wird er auch nicht. Es wäre wenig in der Welt unternommen worden, wenn man nur immer auf den Ausgang gesehen hätte. Und bin ich auf den unglücklichsten nicht schon vorbereitet? Der Dolch war für andre, das Gift ist für mich! Das Gift für mich! Schon längst mit mir herumgetragen, wartet es hier, dem Herzen bereits nahe, auf den traurigen Dienst; hier, wo ich in bessern Zeiten die geschriebenen Schmeicheleien der Anbeter verbarg; für uns ein ebenso gewisses, aber nur langsamres Gift. Wenn es doch nur bestimmt wäre, in meinen Adern nicht allein zu toben! Wenn es doch einem Ungetreuen Was halte ich mich mit Wünschen auf? Fort! Ich muß weder mich noch sie zu sich selbst kommen lassen. Der will sich nichts wagen, der sich mit kaltem Blute wagen will. (Gehet ab.)



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Marwood 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 5. Szene 

Marwood allein. 

Buch kaufen

MARWOOD:(indem sie um sich herumsieht) Bin ich allein? Kann ich unbemerkt einmal Atem schöpfen und die Muskeln des Gesichts in ihre natürliche Lage fahren lassen? Ich muß geschwind einmal in allen Mienen die wahre Marwood sein, um den Zwang der Verstellung wieder aushalten zu können. Wie hasse ich dich, niedrige Verstellung! Nicht, weil ich die Aufrichtigkeit liebe, sondern weil du die armseligste Zuflucht der ohnmächtigen Rachsucht bist. Gewiß würde ich mich zu dir nicht herablassen, wenn mir ein Tyrann seine Gewalt oder der Himmel seinen Blitz anvertrauen wollte. Doch wann du mich nur zu meinem Zwecke bringst! Der Anfang verspricht es; und Mellefont scheinet noch sichrer werden zu wollen. Wenn mir meine List gelingt, daß ich mit seiner Sara allein sprechen kann: so ja, so ist es doch noch sehr ungewiß, ob es mir etwas helfen wird. Die Wahrheiten von dem Mellefont werden ihr vielleicht nichts Neues sein; die Verleumdungen wird sie vielleicht nicht glauben und die Drohungen vielleicht verachten. Aber doch soll sie Wahrheit, Verleumdung und Drohungen von mir hören. Es wäre schlecht, wenn sie in ihrem Gemüte ganz und gar keinen Stachel zurückließen. Still! sie kommen. Ich bin nun nicht mehr Marwood; ich bin eine nichtswürdige Verstoßene, die durch kleine Kunstgriffe die Schande von sich abzuwehren sucht; ein getretner Wurm, der sich krümmet und dem, der ihn getreten hat, wenigstens die Ferse gern verwunden möchte.



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Marwood 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


2. Akt, 3. Szene 

Marwood und Mellefont. 

Buch kaufen

MARWOOD: Ei sieh doch! Deine neue Gebieterin ist also wohl gar ein Mädchen von schönen sittlichen Empfindungen? Ihr Mannspersonen müßt doch selbst nicht wissen, was ihr wollt. Bald sind es die schlüpfrigsten Reden, die buhlerhaftesten Scherze, die euch an uns gefallen; und bald entzücken wir euch, wenn wir nichts als Tugend reden und alle sieben Weisen auf unserer Zunge zu haben scheinen. Das Schlimmste aber ist, daß ihr das eine sowohl als das andre überdrüssig werdet. Wir mögen närrisch oder vernünftig, weltlich oder geistlich gesinnet sein: wir verlieren unsere Mühe, euch beständig zu machen, einmal wie das andre. Du wirst an deine schöne Heilige die Reihe Zeit genug kommen lassen. Soll ich wohl einen kleinen Überschlag machen? Nun eben bist du im heftigsten Paroxysmo mit ihr; und diesem geh ich noch zwei, aufs längste drei Tage. Hierauf wird eine ziemlich geruhige Liebe folgen; der geb ich acht Tage. Die andern acht Tage wirst du nur gelegentlich an diese Liebe denken. Die dritten wirst du dich daran erinnern lassen; und wann du dieses Erinnern satt hast, so wirst du dich zu der äußersten Gleichgültigkeit so schnell gebracht sehen, daß ich kaum die vierten acht Tage auf diese letzte Veränderung rechnen darf – Das wäre nun ungefähr ein Monat. Und diesen Monat, Mellefont, will ich dir noch mit dem größten Vergnügen nachsehen; nur wirst du erlauben, daß ich dich nicht aus dem Gesichte verlieren darf.



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Marwood 
Stück: Miss Sara Sampson 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1755 
Originalsprache: Deutsch


2. Akt, 3. Szene 

Marwood und Mellefont. 

Buch kaufen

MARWOOD:(vertraulich) Höre nur, mein lieber Mellefont; ich merke wohl, wie es itzt mir dir steht. Deine Begierden und dein Geschmack sind itzt deine Tyrannen. Laß es gut sein; man muß sie austoben lassen. Sich ihnen widersetzen, ist Torheit. Sie werden am sichersten eingeschläfert und endlich gar überwunden, wenn man ihnen freies Feld läßt. Sie reiben sich selbst auf. Kannst du mir nachsagen, kleiner Flattergeist, daß ich jemals eifersüchtig gewesen wäre, wenn stärkere Reize als die meinigen dich mir auf eine Zeitlang abspenstig machten? Ich gönnte dir ja allezeit diese Veränderung, bei der ich immer mehr gewann als verlor. Du kehrtest mit neuem Feuer, mit neuer Inbrunst in meine Arme zurück, in die ich dich nur als in leichte Bande und nie als in schwere Fesseln schloß. Bin ich nicht oft selbst deine Vertraute gewesen, wenn du mir auch schon nichts zu vertrauen hattest als die Gunstbezeigungen, die du mir entwandtest, um sie gegen andre zu verschwenden? Warum glaubst du denn, daß ich itzt einen Eigensinn gegen dich zu zeigen anfangen würde, zu welchem ich nun eben berechtiget zu sein aufhöre, oder – vielleicht schon aufgehört habe? Wenn deine Hitze gegen das schöne Landmädchen noch nicht verraucht ist; wenn du noch in dem ersten Fieber deiner Liebe gegen sie bist; wenn du ihren Genuß noch nicht entbehren kannst: wer hindert dich denn, ihr so lange ergeben zu sein, als du es für gut befindest? Mußt du deswegen so unbesonnene Anschläge machen und mit ihr aus dem Reiche fliehen wollen?



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Minna 
Stück: Minna von Barnhelm
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1767 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 5. Szene 

Minna und Tellheim 

Buch kaufen

MINNA: Ihr Lachen tötet mich, Tellheim! Wenn Sie an Tugend und Vorsicht glauben, Tellheim, so lachen Sie so nicht! Ich habe nie fürchterlicher fluchen hören, als Sie lachen. – Und lassen Sie uns das Schlimmste setzen! Wenn man Sie hier durchaus verkennen will: so kann man Sie bei uns nicht verkennen. Nein, wir können, wir werden Sie nicht verkennen, Tellheim. Und wenn unsere Stände die geringste Empfindung von Ehre haben, so weiß ich, was sie tun müssen. Doch ich bin nicht klug: was wäre das nötig? Bilden Sie sich ein, Tellheim, Sie hätten die zweitausend Pistolen an einem wilden Abende verloren. Der König war eine unglückliche Karte für Sie: die Dame (auf sich weisend) wird Ihnen desto günstiger sein. – Die Vorsicht, glauben Sie mir, hält den ehrlichen Mann immer schadlos; und öfters schon im voraus. Die Tat, die Sie einmal um zweitausend Pistolen bringen sollte, erwarb mich Ihnen. Ohne diese Tat würde ich nie begierig gewesen sein, Sie kennenzulernen. Sie wissen, ich kam uneingeladen in die erste Gesellschaft, wo ich Sie zu finden glaubte. Ich kam bloß Ihrentwegen. Ich kam in dem festen Vorsatze, Sie zu lieben – ich liebte Sie schon! – in dem festen Vorsatze, Sie zu besitzen, wenn ich Sie auch so schwarz und häßlich finden sollte als den Mohr von Venedig. Sie sind so schwarz und häßlich nicht; auch so eifersüchtig werden Sie nicht sein. Aber Tellheim, Tellheim, Sie haben doch noch viel Ähnliches mit ihm! Oh, über die wilden, unbiegsamen Männer, die nur immer ihr stieres Auge auf das Gespenst der Ehre heften! für alles andere Gefühl sich verhärten! – Hierher Ihr Auge! auf mich, Tellheim! 

(Der indes vertieft und unbeweglich mit starren Augen immer auf eine Stelle gesehen.) 

Woran denken Sie? Sie hören mich nicht?



   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Orsina 
Stück: Emilia Galotti 
Autor: Gotthold Ephraim Lessing 

Erscheinungsjahr: 1772 
Originalsprache: Deutsch


4. Aufzug, 3. Auftritt 

Die Gräfin Orsina und Marinelli 

Buch kaufen

ORSINA: (stolz) Verachtung? – Wer denkt daran? – Wem brauchen Sie das zu sagen? – Sie sind ein unverschämter Tröster, Marinelli! – Verachtung! Verachtung! Mich verachtet man auch! mich! – (Gelinder, bis zum Tone der Schwermut.) Freilich liebt er mich nicht mehr. Das ist ausgemacht. Und an die Stelle der Liebe trat in seiner Seele etwas anders. Das ist natürlich. Aber warum denn eben Verachtung? Es braucht ja nur Gleichgültigkeit zu sein. Nicht wahr, Marinelli? – [...] O des weisen Mannes, den man sagen lassen kann, was man will! – Gleichgültigkeit! Gleichgültigkeit an die Stelle der Liebe? – Das heißt, nichts an die Stelle von etwas. Denn lernen Sie, nachplauderndes Hofmännchen, lernen Sie von einem Weibe, daß Gleichgültigkeit ein leeres Wort, ein bloßer Schall ist, dem nichts, gar nichts entspricht. Gleichgültig ist die Seele nur gegen das, woran sie nicht denkt; nur gegen ein Ding, das für sie kein Ding ist. Und nur gleichgültig für ein Ding, das kein Ding ist – das ist soviel als gar nicht gleichgültig. – Ist dir das zu hoch, Mensch? [...] Was murmeln Sie da? [...] Ja, ja, ich bin eine [Philosophin]. – Aber habe ich mir es itzt merken lassen, daß ich eine bin? – O pfui, wenn ich mir es habe merken lassen, und wenn ich mir es öfterer habe merken lassen! Ist es wohl noch Wunder, daß mich der Prinz verachtet? Wie kann ein Mann ein Ding lieben, das, ihm zum Trotze, auch denken will? Ein Frauenzimmer, das denkt, ist ebenso ekel als ein Mann, der sich schminket. Lachen soll es, nichts als lachen, um immerdar den gestrengen Herrn der Schöpfung bei guter Laune zu erhalten. – Nun, worüber lach ich denn gleich, Marinelli? – Ach, jawohl! Über den Zufall! daß ich dem Prinzen schreibe, er soll nach Dosalo kommen; daß der Prinz meinen Brief nicht lieset und daß er doch nach Dosalo kömmt. Ha! ha! ha! Wahrlich ein sonderbarer Zufall! Sehr lustig, sehr närrisch! – Und Sie lachen nicht mit, Marinelli? – Mitlachen kann ja wohl der gestrenge Herr der Schöpfung, ob wir arme Geschöpfe gleich nicht mitdenken dürfen. – (Ernsthaft und befehlend.) So lachen Sie doch! [...] Und darüber geht der Augenblick vorbei. Nein, nein, lachen Sie nur nicht. – Denn sehen Sie, Marinelli, (nachdenkend bis zur Rührung) was mich so herzlich zu lachen macht, das hat auch seine ernsthafte – sehr ernsthafte Seite. Wie alles in der Welt! – Zufall? Ein Zufall wär' es, daß der Prinz nicht daran gedacht, mich hier zu sprechen, und mich doch hier sprechen muß? Ein Zufall? – Glauben Sie mir, Marinelli: das Wort Zufall ist Gotteslästerung. Nichts unter der Sonne ist Zufall – am wenigsten das, wovon die Absicht so klar in die Augen leuchtet. – Allmächtige, allgütige Vorsicht, vergib mir, daß ich mit diesem albernen Sünder einen Zufall genennet habe, was so offenbar dein Werk, wohl gar dein unmittelbares Werk ist! – (Hastig gegen Marinelli.) Kommen Sie mir und verleiten Sie mich noch einmal zu so einem Frevel! [...] Die Aber kosten Überlegung – und mein Kopf! mein Kopf! (Sich mit der Hand die Stirne haltend.) – Machen Sie, Marinelli, machen Sie, daß ich ihn bald spreche, den Prinzen; sonst bin ich es wohl gar nicht imstande. – Sie sehen, wir sollen uns sprechen, wir müssen uns sprechen. 



   


  1. EMILIA in «Emilia Galotti»
  2. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  3. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  4. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  5. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  6. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  7. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  8. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  9. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  10. MEROE in «Penthesilea»
  11. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  12. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  13. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  14. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  15. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  16. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  17. SOSIAS in «Amphitryon»
  18. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  19. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  20. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  21. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  22. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  23. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  24. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  25. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  26. OSWALD in «Gespenster»
  27. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  28. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  29. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  30. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  31. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  32. BRAND in «Brand»
  33. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  34. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  35. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  36. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  37. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  38. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  39. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  40. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  41. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  42. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  43. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  44. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  45. Y in «XYZ»
  46. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  47. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  48. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  49. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  50. ELEKTRA in «Elektra»
  51. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  52. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  53. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  54. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  55. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  56. KARL in «Maria Magdalena»
  57. JUDITH in «Judith»
  58. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  59. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  60. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  61. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  62. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  63. ERNST in «Agnes Bernauer»
  64. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  65. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  66. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  67. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  68. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  69. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  70. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  71. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  72. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  73. PROSPERO in «Indipohdi»
  74. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  75. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  76. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  77. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  78. DER SOHN in «Der Sohn»
  79. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  80. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  81. SAPPHO in «Sappho» III.
  82. SAPPHO in «Sappho» II.
  83. SAPPHO in «Sappho» I.
  84. MELITTA in «Sappho»
  85. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  86. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  87. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  88. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  89. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  90. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  91. PEPEL in «Nachtasyl»
  92. NASTJA in «Nachtasyl»
  93. LUKA in «Nachtasyl» I.
  94. LUKA in «Nachtasyl» II.
  95. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  96. HELENA in «Die Kleinbürger»
  97. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  98. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  99. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  100. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  101. OSSIP in «Der Revisor»
  102. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  103. LEONORE in «Torquato Tasso»
  104. STELLA in «Stella»
  105. FERNANDO in «Stella»
  106. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  107. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  108. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  109. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  110. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  111. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  112. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  113. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  114. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  115. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  116. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  117. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  118. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  119. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  120. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  121. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  122. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  123. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  124. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  125. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  126. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  127. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  128. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  129. EGMONT in «Egmont»
  130. BRACKENBURG in «Egmont»
  131. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  132. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  133. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  134. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  135. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  136. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  137. CARLOS in «Clavigo»
  138. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  139. MEDEA in «Medea» III.
  140. MEDEA in «Medea» II.
  141. MEDEA in «Medea» I.
  142. JASON in «Medea»
  143. DIE AMME in «Medea»
  144. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  145. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  146. PHAIDRA in «Hippolytos»
  147. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  148. DIE AMME in «Hippolytos»
  149. HELENA in «Helena» II.
  150. HELENA in «Helena» I.
  151. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  152. AGAUE in «Die Bakchen»
  153. DER BOTE in «Die Bakchen»
  154. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  155. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  156. ALKESTIS in «Alkestis»
  157. ADMETOS in «Alkestis»
  158. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  159. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  160. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  161. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  162. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  163. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  164. DON RODRIGO in «Der Cid»
  165. DON DIEGO in «Der Cid»
  166. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  167. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  168. CHIMENE in «Der Cid»
  169. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  170. DOROTEA in «Don Quijote»
  171. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  172. ANDRES in «Don Quijote»
  173. ALICE in «Alice im Wunderland»
  174. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  175. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  176. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  177. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  178. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  179. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  180. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  181. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  182. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  183. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  184. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  185. DON LUIS in «Dame Kobold»
  186. ANGELA in «Dame Kobold»
  187. MYRRHA in «Sardanapal»
  188. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  189. JAPHET in «Himmel und Erde»
  190. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  191. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  192. LUCIFER in «Cain»
  193. EVA in «Cain»
  194. CAIN in «Cain»
  195. ADAH in «Cain»
  196. WOYZECK in «Woyzeck»
  197. MARIE in «Woyzeck»
  198. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  199. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  200. LENA in «Leonce und Lena»
  201. ST. JUST in «Dantons Tod»
  202. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  203. MARION in «Dantons Tod»
  204. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  205. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  206. DANTON in «Dantons Tod»
  207. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  208. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  209. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  210. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.
  211. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» II.
  212. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» I.
  213. CHOR DER FRAUEN in «Lysistrate»
  214. DER WURSTHÄNDLER in «Die Ritter»
  215. STREPSIADES in «Die Wolken»
  216. ETEOKLES in «Die Sieben gegen Theben»
  217. DANAOS in «Die Schutzflehenden»
  218. DER BOTE in «Die Perser»
  219. ATOSSA in «Die Perser»
  220. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» I.
  221. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» II.
  222. ATHENE in «Die Orestie: Die Eumeniden»
  223. ORESTES in «Die Orestie: Die Choephoren»
  224. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» II.
  225. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» I.
  226. DIE AMME in «Die Orestie: Die Choephoren»
  227. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» III.
  228. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  229. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  230. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  231. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  232. DER WÄCHTER in «Die Orestie: Agamemnon»
  233. AIGISTHOS in «Die Orestie: Agamemnon»
  234. AGAMEMNON in «Die Orestie: Agamemnon»
  235. IO in «Der gefesselte Prometheus» II.
  236. PROMETHEUS in «Der gefesselte Prometheus»
  237. IO in «Der gefesselte Prometheus» I.

WIR EMPFEHLEN

1911_KDL_HAM_300x250