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Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wilhelm Tell 
Stück: Wilhelm Tell 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1804 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 3. Szene 

Wilhelm Tell allein.

Die hohle Gasse bei Küssnacht. Man steigt von hinten zwischen Felsen herunter und die Wanderer werden, ehe sie auf der Szene erscheinen, schon von der Höhe gesehen. Felsen umschließen die ganze Szene, auf einem der vordersten ist ein Vorsprung mit Gesträuch bewachsen.

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WILHELM TELL: (tritt auf mit der Armbrust)
Durch diese hohle Gasse muss er kommen,
Es führt kein andrer Weg nach Küssnacht – Hier
Vollend ich's – Die Gelegenheit ist günstig.
Dort der Holunderstrauch verbirgt mich ihm,
Von dort herab kann ihn mein Pfeil erlangen,
Des Weges Enge wehret den Verfolgern.
Mach deine Rechnung mit dem Himmel Vogt,
Fort musst du, deine Uhr ist abgelaufen.
Ich lebte still und harmlos – Das Geschoss
War auf des Waldes Tiere nur gerichtet,
Meine Gedanken waren rein von Mord –
Du hast aus meinem Frieden mich heraus
Geschreckt, in gärend Drachengift hast du
Die Milch der frommen Denkart mir verwandelt,
Zum Ungeheuren hast du mich gewöhnt –
Wer sich des Kindes Haupt zum Ziele setzte,
Der kann auch treffen in das Herz des Feinds.
Die armen Kindlein, die unschuldigen,
Das treue Weib muss ich vor deiner Wut
Beschützen, Landvogt – Da, als ich den Bogenstrang
Anzog – als mir die Hand erzitterte –
Als du mit grausam teufelischer Lust
Mich zwangst, aufs Haupt des Kindes anzulegen –
Als ich ohnmächtig flehend rang vor dir,
Damals gelobt ich mir in meinem Innern
Mit furchtbarm Eidschwur, den nur Gott gehört,
Dass meines nächsten Schusses erstes Ziel
Dein Herz sein sollte – Was ich mir gelobt
In jenes Augenblickes Höllenqualen,
Ist eine heil'ge Schuld, ich will sie zahlen.
Du bist mein Herr und meines Kaisers Vogt,
Doch nicht der Kaiser hätte sich erlaubt
Was du – Er sandte dich in diese Lande,
Um Recht zu sprechen – strenges, denn er zürnet –
Doch nicht um mit der mörderischen Lust
Dich jedes Greuels straflos zu erfrechen,
Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.
Komm du hervor, du Bringer bittrer Schmerzen,
Mein teures Kleinod jetzt, mein höchster Schatz –
Ein Ziel will ich dir geben, das bis jetzt
Der frommen Bitte undurchdringlich war –
Doch dir soll es nicht widerstehn – Und du
Vertraute Bogensehne, die so oft
Mir treu gedient hat in der Freude Spielen,
Verlass mich nicht im fürchterlichen Ernst.
Nur jetzt noch halte fest du treuer Strang,
Der mir so oft den herben Pfeil beflügelt –
Entränn er jetzo kraftlos meinen Händen,
Ich habe keinen zweiten zu versenden.
(Wanderer gehen über die Szene.)
Auf dieser Bank von Stein will ich mich setzen,
Dem Wanderer zur kurzen Ruh bereitet –
Denn hier ist keine Heimat – Jeder treibt
Sich an dem andern rasch und fremd vorüber,
Und fraget nicht nach seinem Schmerz – Hier geht
Der sorgenvolle Kaufmann und der leicht
Geschürzte Pilger – der andächt'ge Mönch,
Der düstre Räuber und der heitre Spielmann,
Der Säumer mit dem schwer beladnen Ross,
Der ferne herkommt von der Menschen Ländern,
Denn jede Strasse führt ans End der Welt.
Sie alle ziehen ihres Weges fort
An ihr Geschäft – und meines ist der Mord!
(Setzt sich.)
Sonst wenn der Vater auszog, liebe Kinder,
Da war ein Freuen, wenn er wiederkam,
Denn niemals kehrt' er heim, er bracht euch etwas,
War's eine schöne Alpenblume, war's
Ein seltner Vogel oder Ammonshorn,
Wie es der Wandrer findet auf den Bergen –
Jetzt geht er einem andern Weidwerk nach,
Am wilden Weg sitzt er mit Mordgedanken.
Des Feindes Leben ist's, worauf er lauert.
– Und doch an euch nur denkt er, lieben Kinder,
Auch jetzt – Euch zu verteid'gen, eure holde Unschuld
Zu schützen vor der Rache des Tyrannen
Will er zum Morde jetzt den Bogen spannen!
(Steht auf.)
Ich laure auf ein edles Wild – Lässt sich's
Der Jäger nicht verdrießen, tagelang
Umherzustreifen in des Winters Strenge,
Von Fels zu Fels den Wagesprung zu tun,
Hinanzuklimmen an den glatten Wänden,
Wo er sich anleimt mit dem eignen Blut,
– Um ein armselig Grattier zu erjagen.
Hier gilt es einen köstlicheren Preis,
Das Herz des Todfeinds, der mich will verderben.
(Man hört von ferne eine heitre Musik, welche sich nähert.)
Mein ganzes Leben lang hab' ich den Bogen
Gehandhabt, mich geübt nach Schützenregel,
Ich habe oft geschossen in das Schwarze,
Und manchen schönen Preis mir heimgebracht
Vom Freudenschießen – Aber heute will ich
Den Meisterschuss tun und das Beste mir
Im ganzen Umkreis des Gebirgs gewinnen.
(Eine Hochzeit zieht über die Szene und durch den Hohlweg hinauf.)


    

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Stauffacher 
Stück: Wilhelm Tell 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1804 
Originalsprache: Deutsch


2. Akt, 2. Szene 

Stauffacher und die Landleute.

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STAUFFACHER: 
Wir haben diesen Boden uns erschaffen
Durch unsrer Hände Fleiss, den alten Wald,
Der sonst der Bären wilde Wohnung war,
Zu einem Sitz für Menschen umgewandelt,
Die Brut des Drachen haben wir getötet,
Der aus den Sümpfen giftgeschwollen stieg,
Die Nebeldecke haben wir zerrissen,
Die ewig grau um diese Wildnis hing,
Den harten Fels gesprengt, über den Abgrund
Dem Wandersmann den sichern Steg geleitet,
Unser ist durch tausendjährigen Besitz
Der Boden – und der fremde Herrenknecht
Soll kommen dürfen und uns Ketten schmieden,
Und Schmach antun auf unsrer eignen Erde?
Ist keine Hülfe gegen solchen Drang?
(Eine grosse Bewegung unter den Landleuten.)
Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew'gen Rechte,
Die droben hangen unveräusserlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst –
Der alte Urstand der Natur kehrt wieder,
Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht –
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr
Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben –
Der Güter höchstes dürfen wir verteid'gen
Gegen Gewalt – Wir stehn vor unser Land,
Wir stehn vor unsre Weiber, unsre Kinder!


    

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wallenstein 
Stück: Wallensteins Tod 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1799 
Originalsprache: Deutsch


2. Akt, 3. Szene 

Wallenstein, Illo und Terzky.

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WALLENSTEIN: 
Es gibt im Menschenleben Augenblicke,
Wo er dem Weltgeist näher ist als sonst
Und eine Frage frei hat an das Schicksal.
Solch ein Moment war's, als ich in der Nacht,
Die vor der Lützner Aktion vorherging,
Gedankenvoll an einen Baum gelehnt,
Hinaussah in die Ebene. Die Feuer
Des Lagers brannten düster durch den Nebel,
Der Waffen dumpfes Rauschen unterbrach,
Der Runden Ruf einförmig nur die Stille.
Mein ganzes Leben ging, vergangenes
Und künftiges, in diesem Augenblick
An meinem inneren Gesicht vorüber,
Und an des nächsten Morgens Schicksal knüpfte
Der ahnungsvolle Geist die fernste Zukunft.
Da sagt' ich also zu mir selbst: "So vielen
Gebietest du! Sie folgen deinen Sternen
Und setzen, wie auf eine große Nummer,
Ihr Alles auf dein einzig Haupt und sind
In deines Glückes Schiff mit dir gestiegen.
Doch kommen wird der Tag, wo diese alle
Das Schicksal wieder auseinanderstreut,
Nur wen'ge werden treu bei dir verharren.
Den möcht' ich wissen, der der Treuste mir
Von allen ist, die dieses Lager einschließt.
Gib mir ein Zeichen, Schicksal! Der soll's sein,
Der an dem nächsten Morgen mir zuerst
Entgegenkommt mit einem Liebeszeichen."
Und dieses bei mir denkend, schlief ich ein.
Und mitten in die Schlacht ward ich geführt
Im Geist. Groß war der Drang. Mir tötete
Ein Schuß das Pferd, ich sank, und über mir
Hinweg, gleichgültig, setzten Roß und Reiter,
Und keuchend lag ich, wie ein Sterbender,
Zertreten unter ihrer Hufe Schlag.
Da faßte plötzlich hilfreich mich ein Arm,
Es war Octavios – und schnell erwach ich,
Tag war es, und – Octavio stand vor mir.
"Mein Bruder", sprach er, "reite heute nicht
Den Schecken, wie du pflegst. Besteige lieber
Das sichre Tier, das ich dir ausgesucht.
Tu's mir zu Lieb'. Es warnte mich ein Traum."
Und dieses Tieres Schnelligkeit entriß
Mich Banniers verfolgenden Dragonern.
Mein Vetter ritt den Schecken an dem Tag,
Und Roß und Reiter sah ich niemals wieder.


    

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wallenstein 
Stück: Wallensteins Tod 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1799 
Originalsprache: Deutsch


2. Akt, 2. Szene 

Wallenstein und Max.

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WALLENSTEIN: (mit finsterm Stirnfalten, doch gemäßigt)
Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort,
Das schwer sich handhabt, wie des Messers Schneide;
Aus ihrem heißen Kopfe nimmt sie keck
Der Dinge Maß, die nur sich selber richten.
Gleich heißt ihr alles schändlich oder würdig,
Bös oder gut – und was die Einbildung
Phantastisch schleppt in diesen dunkeln Namen,
Das bürdet sie den Sachen auf und Wesen.
Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit.
Leicht beieinander wohnen die Gedanken,
Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen;
Wo eines Platz nimmt, muß das andre rücken,
Wer nicht vertrieben sein will, muß vertreiben;
Da herrscht der Streit, und nur die Stärke siegt.
– Ja, wer durchs Leben gehet ohne Wunsch,
Sich jeden Zweck versagen kann, der wohnt
Im leichten Feuer mit dem Salamander
Und hält sich rein im reinen Element.
Mich schuf aus gröberm Stoffe die Natur,
Und zu der Erde zieht mich die Begierde.
Dem bösen Geist gehört die Erde, nicht
Dem guten. Was die Göttlichen uns senden
Von oben, sind nur allgemeine Güter;
Ihr Licht erfreut, doch macht es keinen reich,
In ihrem Staat erringt sich kein Besitz.
Den Edelstein, das allgeschätzte Gold
Muß man den falschen Mächten abgewinnen,
Die unterm Tage schlimmgeartet hausen.
Nicht ohne Opfer macht man sie geneigt,
Und keiner lebet, der aus ihrem Dienst
Die Seele hätte rein zurückgezogen.


    

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Wallenstein 
Stück: Wallensteins Tod 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1799 
Originalsprache: Deutsch


1. Akt, 4. Szene 

Wallenstein allein, mit sich selbst redend.

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WALLENSTEIN: 
Wär's möglich? Könnt' ich nicht mehr, wie ich wollte?
Nicht mehr zurück, wie mir's beliebt? Ich müßte
Die That vollbringen, weil ich sie gedacht,
Nicht die Versuchung von mir wies – das Herz
Genährt mit diesem Traum, auf ungewisse
Erfüllung hin die Mittel mir gespart,
Die Wege bloß mir offen hab' gehalten? –
Beim großen Gott des Himmels! Es war nicht
Mein Ernst, beschloßne Sache war es nie.
In dem Gedanken bloß gefiel e mir;
Die Freiheit reizte mich und das Vermögen.
War's Unrecht, an dem Gaukelbilde mich
Der königlichen Hoffnung zu ergötzen?
Blieb in der Brust mir nicht der Wille frei,
Und sah ich nicht den guten Weg zur Seite,
Der mir die Rückkehr offen stets bewahrte?
Wohin denn seh' ich plötzlich mich geführt?
Bahnlos liegt's hinter mir, und eine Mauer
Aus meinen eignen Werken baut sich auf,
Die mir die Umkehr thürmend hemmt!
(Er bleibt tiefsinnig stehen.)
Strafbar erschein' ich, und ich kann die Schuld,
Wie ich's versuchen mag, nicht von mir wälzen;
Denn mich verklagt der Doppelsinn des Lebens,
Und – selbst der frommen Quelle reine That
Wird der Verdacht, schlimmdeutend, mir vergiften.
War ich, wofür ich gelte, der Verräther,
Ich hätte mir den guten Schein gespart,
Die Hülle hätt' ich dicht um mich gezogen,
Dem Unmuth Stimme nie geliehn. Der Unschuld,
Des unverführten Willens mir bewußt,
Gab ich der Laune Raum, der Leidenschaft –
Kühn war das Wort, weil es die That nicht war.
Jetzt werden sie, was planlos ist geschehn,
Weitsehend, planvoll mir zusammenknüpfen,
Und was der Zorn und was der frohe Muth
Mich sprechen ließ im Ueberfluß des Herzens,
Zu künstlichem Gewebe mir vereinen
Und eine Klage furchtbar draus bereiten,
Dagegen ich verstummen muß. So hab' ich
Mit eignem Netz verderblich mich umstrickt,
Und nur Gewaltthat kann es reißend lösen.
(Wiederum still stehend.)
Wie anders! da des Muthes freier Trieb
Zur kühnen That mich zog, die rauh gebietend
Die Noth jetzt, die Erhaltung von mir heischt.
Ernst ist der Anblick der Nothwendigkeit.
Nicht ohne Schauder greift des Menschen Hand
In des Geschicks geheimnißvolle Urne.
In meiner Brust war meine That noch mein;
Einmal entlassen aus dem sichern Winkel
Des Herzens, ihrem mütterlichen Boden,
Hinausgegeben in des Lebens Fremde,
Gehört sie jenen tück'schen Mächten an,
Die keines Menschen Kunst vertraulich macht.
(Er macht heftige Schritte durchs Zimmer, dann bleibt er wieder sinnend stehen.)
Und was ist dein Beginnen? Hast du dir's
Auch redlich selbst bekannt? Du willst die Macht,
Die ruhig, sicher thronende, erschüttern,
Die in verjährt geheiligtem Besitz,
In der Gewohnheit festgegründet ruht,
Die an der Völker frommem Kinderglauben
Mit tausend zähen Wurzeln sich befestigt.
Das wird kein Kampf der Kraft sein mit der Kraft,
Den fürcht' ich nicht. Mit jedem Gegner war' ich's,
Den ich kann sehen und ins Auge fassen,
Der, selbst voll Muth, auch mir den Muth entflammt.
Ein unsichtbarer Feind ist's, den ich fürchte,
Der in der Menschen Brust mir widersteht,
Durch feige Furcht allein mir fürchterlich –
Nicht, was lebendig, kraftvoll sich verkündigt,
Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz
Gemeine ist's, das ewig Gestrige,
Was immer war und immer wiederkehrt
Und morgen gilt, weil's heute hat gegolten!
Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht,
Und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
Weh Dem, der an den würdig alten Hausrath
Ihm rührt, das theure Erbstück seiner Ahnen!
Das Jahr übt eine heiligende Kraft;
Was grau für Alter ist, das ist ihm göttlich.
Sei im Besitze, und du wohnst im Recht,
Und heilig wird's die Menge dir bewahren.
(Zu dem Pagen, der hereintritt.)
Der schwed'sche Oberst? Ist er's? Nun, er komme.
(Page geht. Wallenstein hat den Blick nachdenkend auf die Thüre geheftet.)
Noch ist sie rein – noch! Das Verbrechen kam
Nicht über diese Schwelle noch – So schmal ist
Die Grenze, die zwei Lebenspfade scheidet!


    

Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Thekla 
Stück: Wallensteins Tod 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1799 
Originalsprache: Deutsch


4. Akt, 12. Szene 

Thekla allein.

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THEKLA: 
Sein Geist ist's, der mich ruft. Es ist die Schaar
Der Treuen, die sich rächend ihm geopfert.
Unedler Säumniß klagen sie mich an.
Sie wollten auch im Tod nicht von ihm lassen,
Der ihres Lebens Führer war – Das thaten
Die rohen Herzen, und ich sollte leben!
– Nein! Auch für mich ward jener Lorbeerkranz,
Der deine Todtenbahre schmückt, gewunden.
Was ist das Leben ohne Liebesglanz?
Ich werf' es hin, da sein Gehalt verschwunden.
Ja, da ich dich, den Liebenden, gefunden,
Da war das Leben etwas. Glänzend lag
Vor mir der neue goldne Tag!
Mir träumte von zwei himmelschönen Stunden.
Du standest an dem Eingang in die Welt,
Die ich betrat mit klösterlichem Zagen,
Sie war von tausend Sonnen aufgehellt,
Ein guter Engel schienst du hingestellt,
Mich aus der Kindheit fabelhaften Tagen
Schnell auf des Lebens Gipfel hinzutragen.
Mein erst Empfinden war des Himmels Glück,
In dein Herz fiel mein erster Blick!
(Sie sinkt hier in Nachdenken und fährt dann mit Zeichen des Grauens auf.)
– Da kommt das Schicksal! – roh und kalt
Faßt es des Freundes zärtliche Gestalt
Und wirft ihn unter den Hufschlag seiner Pferde –
– Das ist das Loos des Schönen auf der Erde!


    

Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Maria Stuart 
Stück: Maria Stuart 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1800 
Originalsprache: Deutsch 


3. Aufzug, 4. Auftritt 

Maria Stuart, Königin Elisabeth, Shrewsbury und Leicester. 

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MARIA STUART: (auffahrend) 
Schwester! Schwester!
O Gott! Gott! Gib mir Mäßigung!
[...] Das ist zuviel!
[...] (von Zorn glühend, doch mit einer edeln Würde)
Ich habe menschlichm, jugendlich gefehlt,
Die Macht verführte mich, ich hab es nicht
Verheimlicht und verborgen, falschen Schein
Hab ich verschmäht mit königlichem Freimut.
Das Ärgste weiß die Welt von mir, und ich
Kann sagen, ich bin besser als mein Ruf.
Weh Euch, wenn sie von Euren Taten einst
Den Ehrenmantel zieht, womit Ihr gleißend
Die wilde Glut verstohlner Lüste deckt.
Nicht Ehrbarkeit habt Ihr von Eurer Mutter
Geerbt: man weiß, um welcher Tugend willen
Anna von Boleyn das Schafott bestiegen.
[...] Mäßigung! Ich habe
Ertragen, was ein Mensch ertragen kann.
Fahr hin, lammherzige Gelassenheit,
Zum Himmel fliehe, leidende Geduld,
Spreng endlich deine Bande, tritt hervor
Aus deiner Höhle, langverhaltner Groll –
Und du, der dem gereizten Basilisk
Den Mordblick gab, leg auf die Zunge mir
Den gift'gen Pfeil –
[...] Der Thron von England ist durch einen Bastard
Entweiht, der Briten edelherzig Volk
Durch eine list'ge Gauklerin betrogen.
– Regierte Recht, so läget Ihr vor mir
Im Staube jetzt, denn ich bin Euer König.
(Elisabeth geht schnell ab, die Lords folgen ihr in der höchsten Bestürzung.)


 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Maria Stuart 
Stück: Maria Stuart 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1800 
Originalsprache: Deutsch 


3. Aufzug, 4. Auftritt 

Maria Stuart und Königin Elisabeth. 

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MARIA STUART: Sei's!
Ich will mich auch noch diesem unterwerfen.
Fahr hin, ohnmächt'ger Stolz der edeln Seele!
Ich will vergessen, wer ich bin, und was
Ich litt; ich will vor ihr mich niederwerfen,
Die mich in diese Schmach herunterstieß.
(Sie wendet sich gegen die Königin.)
Der Himmel hat für Euch entschieden, Schwester!
Gekrönt vom Sieg ist Euer glücklich Haupt,
Die Gottheit bet ich an, die Euch erhöhte!
(Sie fällt vor ihr nieder.)
Doch seid auch Ihr nun edelmütig, Schwester!
Laßt mich nicht schmallvoll liegen, Eure Hand
Streckt aus, reicht mir die königliche Rechte,
Mich zu erheben von dem tiefen Fall.
[...] (mit steigendem Affekt).
Denkt an den Wechsel alles Menschlichen!
Es leben Götter, die den Hochmut rächen!
Verehret, fürchtet sie, die schrecklichen,
Die mich zu Euren Füßen niederstürzen –
Um dieser fremden Zeugen willen, ehrt
In mir Euch selbst, entweihet, schändet nicht
Das Blut der Tudor, das in meinen Adern
Wie in den Euren fließt – O Gott im Himmel!
Steht nicht da, schroff und unzugänglich, wie
Die Felsen klippe, die der Strandende
Vergeblich ringend zu erfassen strebt.
Mein Alles hängt, mein Leben, mein Geschick
An meiner Worte, meiner Tränen Kraft:
Löst mir das Herz, daß ich das Eure rühre!
Wenn Ihr mich anschaut mit dem Eisesblick,
Schließt sich das Herz mit schaudernd zu, der Strom
Der Tränen stockt, und kaltes Grausen fesselt
Die Flehensworte mir im Busen an.
[...] Womit soll ich den Anfang machen, wie
Die Worte klüglich stellen, daß sie Euch
Das Herz ergreifen, aber nicht verletzen!
O Gott, gib meiner Rede Kraft und nimm
Ihr jeden Stachel, der verwunden könnte!
Kann ich doch für mich selbst nicht sprechen, ohne Euch
Schwer zu verklagen, und das will ich nicht.
– Ihr habt an mir gehandelt, wie nicht recht ist,
Denn ich bin eine Königin wie Ihr,
Und Ihr habt als Gefangne mich gehalten;
Ich kam zu Euch als eine Bittende,
Und Ihr, des Gastrechts heilige Gesetze,
Der Völker heilig Recht in mir verhöhnend,
Schloßt mich in Kerkermauern ein, die Freunde,
Die Diener werden grausam mir entrissen,
Unwürd'gem Mangel werd ich preisgegeben,
Man stellt mich vor ein schimpfliches Gericht –
Nichts mehr davon! Ein ewiges Vergessen
Bedecke, was ich Grausames erlitt.


 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Maria Stuart 
Stück: Maria Stuart 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1800 
Originalsprache: Deutsch 


3. Aufzug, 4. Auftritt 

Maria Stuart und Königin Elisabeth. 

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MARIA STUART: Regiert in Frieden!
Jedwedem Anspruch auf dies Reich entsag ich.
Ach, meines Geistes Schwingen sind gelähmt,
Nicht Größe lockt mich mehr – Ihr habt's erreicht,
Ich bin nur noch der Schatten der Maria.
Gebrochen ist in langer Kerkerschmach
Der edle Mut – Ihr habt das Äußerste an mir
Getan, habt mich zerstört in meiner Blüte!
– Jetzt macht ein Ende, Schwester. Sprecht es aus,
Das Wort, um dessentwillen Ihr gekommen,
Denn nimmer will ich glaubenm, daß Ihr kamt,
Um Euer Opfer grausam zu verhöhnen.
Sprecht dieses Wort aus. Sagt mir: "Ihr seid frei,
Maria! Mein Macht habt Ihr gefühlt,
Jetzt lernet meinen Edelmut verehren."
Sagt's, und ich will mein Leben, meine Freiheit
Als ein Geschenk aus Eurer Hand empfangen.
– Ein Wort macht alles ungeschehn.Ich warte
Darauf. O laßt mich's nicht zu lang erharren!
Weh Euch, wenn Ihr mit diesem Wort nicht endet!
Denn wenn Ihr jetzt nicht segenbringend, herrlich,
Wie eine Gottheit von mir scheidet – Schwester!
Nicht um dies ganze reiche Eiland, nicht
Um alle Länder, die das Meer umfaßt,
Möcht' ich vor Euch so stehn, wie Ihr vor mir!


 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Leicester 
Stück: Maria Stuart 
Autor: Friedrich Schiller 

Erscheinungsjahr: 1800 
Originalsprache: Deutsch 


5. Aufzug, 10. Auftritt 

Leicester allein. 

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LEICESTER: 
Ich lebe noch! Ich trag es, noch zu lebn!
Stürzt dieses Dach nicht sein Gewicht auf mich!
Tut sich kein Schlund auf, das elendeste
Der Wesen zu verschlingen! Was hab ich
Verloren! Welche Perle warf ich hin!
Welch Glück der Himel hab ich weggeschleudert!
– Sie geht dahin, ein schon verklärter Geist,
Und mir bleibt die Verzweiflung der Verdammten.
– Wo ist mein Vorsatz hin, mit dem ich kam,
Des Herzens Stimme fühllos zu ersticken?
Ihr fallend Haupt zu sehn mit unbewegten Blicken?
Weckt mir ihr Anblick die erstorbne Scham?
Muß sie im Tod mit Liebesbanden mich umstricken?
– Verworfener, dir steht es nicht mehr an,
In zartem Mitleid weibisch hinzuschmelzen;
Der Liebe Glück liegt nicht auf deiner Bahn,
Mit einem ehrnen Harnisch angetan
Sei deine Brust, die Stirne sei ein Felsen!
Willst du den Preis der Schandtat nicht verlieren,
Dreist mußt du sie behaupten und vollführen!
Verstumme, Mitleid! Augen, werdet Stein!
Ich seh sie fallen, ich will Zeuge sein.
(Er geht mit entschloßnem Schritt der Türe zu, durch welche Maria gegangen, bleibt aber auf der Mitte des Weges stehen.)
Umsonst! Umsonst! Mich faßt der Hölle Grauen,
Ich kann, ich kann das Schreckliche nicht schauen,
Kann sie nicht sterben sehen – Horch! Was war das?
Sie sind schon unten – Unter meinen Füßen
Bereitet sich das fürchterliche Werk.
Ich höre Stimmen – Fort! Hinweg! Hinweg
Aus diesem Haus des Schreckens und des Todes!
(Er will durch eine andre Tür entfliehen, findet sie aber verschlossen und fährt zurück.)
Wie? Fesselt mich ein Gott an diesen Boden?
Muß ich anhören, was mir anzuschauen graut?
Die Stimme des Dechanten – Er ermahnet sie –
– Sie unterbricht ihn – Horch! – Laut betet sie –
Mit fester Stimme – Es wird still – Ganz still!
Nur schluchzen hör ich und die Weiber weinen –
Sie wird entkleidet – Horch! Der Schemel wird
Gerückt – Sie kniet aufs Kissen – legt das Haupt –
(Nachdem er die letzten Worte mit steigender Angst gesprochen und eine Weile innegehalten, sieht man ihn plötzlich mit einer zuckenden Bewegung zusammenfahren und ohnmächtig niedersinken, zugleich erschallt von unten herauf ein dumpfes Getöse von Stimmen, welches lange forthallt.)



 


  1. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  2. LUISE in «Kabale und Liebe»
  3. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  4. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  5. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  6. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  7. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  8. DON KARLOS in «Don Karlos»
  9. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  10. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  11. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  12. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  13. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  14. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  15. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  16. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  17. AMALIA in «Die Räuber»
  18. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  19. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  20. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  21. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  22. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  23. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  24. MARFA in «Demetrius»
  25. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  26. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  27. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  28. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  29. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  30. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  31. PHÄDRA in «Phädra» III.
  32. PHÄDRA in «Phädra» II.
  33. PHÄDRA in «Phädra» I.
  34. XIPHARES in «Mithridat»
  35. MONIMIA in «Mithridat»
  36. MITHRIDAT in «Mithridat»
  37. ATHALIA in «Athalia»
  38. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  39. HALISCA in «Cistellaria»
  40. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  41. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  42. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  43. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  44. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  45. SALOME in «Der Talisman» II.
  46. SALOME in «Der Talisman» I.
  47. TISBEA in «Don Juan» I.
  48. TISBEA in «Don Juan» II.
  49. TARTUFFE in «Tartuffe»
  50. ORGON in «Tartuffe»
  51. DORINE in «Tartuffe»
  52. CLÈANTE in «Tartuffe»
  53. JACQUES in «Der Geizige»
  54. HARPAGON in «Der Geizige»
  55. FROSINE in «Der Geizige»
  56. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  57. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  58. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  59. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  60. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  61. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  62. DER KAPITÄN in «Taipi»
  63. ISMAEL in «Moby Dick»
  64. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  65. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  66. RECHA in «Nathan der Weise»
  67. NATHAN in «Nathan der Weise»
  68. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  69. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  70. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  71. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  72. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  73. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  74. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  75. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  76. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  77. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  78. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  79. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  80. ORSINA in «Emilia Galotti»
  81. EMILIA in «Emilia Galotti»
  82. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  83. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  84. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  85. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  86. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  87. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  88. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  89. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  90. MEROE in «Penthesilea»
  91. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  92. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  93. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  94. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  95. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  96. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  97. SOSIAS in «Amphitryon»
  98. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  99. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  100. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  101. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  102. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  103. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  104. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  105. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  106. OSWALD in «Gespenster»
  107. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  108. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  109. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  110. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  111. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  112. BRAND in «Brand»
  113. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  114. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  115. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  116. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  117. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  118. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  119. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  120. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  121. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  122. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  123. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  124. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  125. Y in «XYZ»
  126. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  127. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  128. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  129. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  130. ELEKTRA in «Elektra»
  131. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  132. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  133. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  134. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  135. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  136. KARL in «Maria Magdalena»
  137. JUDITH in «Judith»
  138. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  139. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  140. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  141. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  142. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  143. ERNST in «Agnes Bernauer»
  144. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  145. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  146. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  147. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  148. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  149. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  150. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  151. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  152. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  153. PROSPERO in «Indipohdi»
  154. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  155. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  156. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  157. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  158. DER SOHN in «Der Sohn»
  159. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  160. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  161. SAPPHO in «Sappho» III.
  162. SAPPHO in «Sappho» II.
  163. SAPPHO in «Sappho» I.
  164. MELITTA in «Sappho»
  165. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  166. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  167. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  168. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  169. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  170. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  171. PEPEL in «Nachtasyl»
  172. NASTJA in «Nachtasyl»
  173. LUKA in «Nachtasyl» I.
  174. LUKA in «Nachtasyl» II.
  175. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  176. HELENA in «Die Kleinbürger»
  177. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  178. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  179. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  180. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  181. OSSIP in «Der Revisor»
  182. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  183. LEONORE in «Torquato Tasso»
  184. STELLA in «Stella»
  185. FERNANDO in «Stella»
  186. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  187. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  188. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  189. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  190. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  191. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  192. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  193. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  194. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  195. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  196. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  197. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  198. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  199. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  200. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  201. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  202. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  203. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  204. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  205. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  206. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  207. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  208. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  209. EGMONT in «Egmont»
  210. BRACKENBURG in «Egmont»
  211. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  212. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  213. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  214. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  215. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  216. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  217. CARLOS in «Clavigo»
  218. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  219. MEDEA in «Medea» III.
  220. MEDEA in «Medea» II.
  221. MEDEA in «Medea» I.
  222. JASON in «Medea»
  223. DIE AMME in «Medea»
  224. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  225. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  226. PHAIDRA in «Hippolytos»
  227. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  228. DIE AMME in «Hippolytos»
  229. HELENA in «Helena» II.
  230. HELENA in «Helena» I.
  231. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  232. AGAUE in «Die Bakchen»
  233. DER BOTE in «Die Bakchen»
  234. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  235. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  236. ALKESTIS in «Alkestis»
  237. ADMETOS in «Alkestis»
  238. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  239. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  240. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  241. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  242. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  243. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  244. DON RODRIGO in «Der Cid»
  245. DON DIEGO in «Der Cid»
  246. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  247. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  248. CHIMENE in «Der Cid»
  249. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  250. DOROTEA in «Don Quijote»
  251. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  252. ANDRES in «Don Quijote»
  253. ALICE in «Alice im Wunderland»
  254. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  255. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  256. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  257. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  258. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  259. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  260. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  261. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  262. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  263. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  264. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  265. DON LUIS in «Dame Kobold»
  266. ANGELA in «Dame Kobold»
  267. MYRRHA in «Sardanapal»
  268. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  269. JAPHET in «Himmel und Erde»
  270. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  271. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  272. LUCIFER in «Cain»
  273. EVA in «Cain»
  274. CAIN in «Cain»
  275. ADAH in «Cain»
  276. WOYZECK in «Woyzeck»
  277. MARIE in «Woyzeck»
  278. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  279. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  280. LENA in «Leonce und Lena»
  281. ST. JUST in «Dantons Tod»
  282. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  283. MARION in «Dantons Tod»
  284. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  285. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  286. DANTON in «Dantons Tod»
  287. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  288. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  289. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  290. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.
  291. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» II.
  292. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» I.
  293. CHOR DER FRAUEN in «Lysistrate»
  294. DER WURSTHÄNDLER in «Die Ritter»
  295. STREPSIADES in «Die Wolken»
  296. ETEOKLES in «Die Sieben gegen Theben»
  297. DANAOS in «Die Schutzflehenden»
  298. DER BOTE in «Die Perser»
  299. ATOSSA in «Die Perser»
  300. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» I.

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