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Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Sylvester 
Stück: Der Gang zum Weiher
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1926 
Originalsprache: Deutsch 


3. Aufzug

Sylvester allein. 

Park auf Schloß Mayenau. Sehr später Abend, beinahe Nacht. Zuerst Dunkelheit, im weiteren Verlauf immer heller werdender Mondschein. Freier Platz mit Blumenbeeten, Alleen nach rechts und links. Im Hintergrund ziemlich entfernt die Silhouette des Schlosses. Sylvester Thorn kommt vom Schlosse her, überquert einen Teil der Bühne, bleibt dann stehen.

SYLVESTER:
Wart' ich den Morgen ab?-Wozu? 's ist besser,
ich gehe,-ohne jemand noch zu seh'n.
Was mir zu tun hier oblag, ist getan.
Die ich ins Licht heraufbeschwor, Gespenster
vergang'ner Zeit, zu ew'ger Ruh' verwiesen,
in Zunder meines Lebens Buch verbrannt; -
und beinah' frag' ich mich, warum ich kam!
War's nur der Mühe wert, die Hand zu heben,
die Blatt um Blatt ins Feuer gleiten ließ?
War längst nicht Staub, was heute Asche 'worden?
Wo seid ihr hin, des Glücks durchglühte Tage,
und reich wie die, ihr Tage blut'gen Leids?
Ihr grauen Morgen, schwer von dunklen Fragen,
erlösend linde Dämmerungen Ihr,
ihr Nächte, unergründlich und erfind'risch
in Lust und Qual, ihr heiter=trunk'nen Feste,
Gespräche leicht und schwer im Kreis der Freunde, -
ihr Frühlingsgänge unter Wipfelgrün,
am Waldesrand ihr Mittagswiesenrasten,
faltenumschwirrt und himmelüberblaut,
Herbsteinsamkeiten, firnenkalt und rein,
und endlich, Stunden, heil'ge ihr des Werks,
um das zu ringen -nicht das zu vollenden -
vergönnt mir war,-wo seid ihr alle hin?
Wie fass' ich euch? Was fass' ich, wenn ich fasse?
Ihr wart doch einst gelebt! -Und unter Siegeln
ewig=lebendig wähnt' ich euch bewahrt.
Ach, nicht bewahrt, begraben hatt' ich euch,
und also war Verwesung euer Teil.
Fahr wohl, Vergangenheit! Vergessen bleibt
die einz' ge Andacht, würdig dir zu weih'n.
Der Tag ist unser-nein, der Augenblick.
Doch ist nicht der, kaum, daß wir ihn gelebt,
auch schon Vergangenheit? Der Augenblick,
da lächelnd mir zum Nachtisch Leonilda
die Birnenschnitte reichte, -nun so fern
und mein so wenig, als der Kindheit Tage
und mein das trüg'risch nahe Gestern ist?
Mein ist die Zukunft nur, da mein die Wahl.
Darum - ob's mich auch lockte, zu verweilen -
entscheid' ich mich, zu gehn.-Vertraut ist mir
der Weg, mondhell die Nacht, und noch vor Tag
- es wird ein köstlich Wandern sein -grüßt mich
des Hauses Dach, das morgen mir gehört, -
netzt meinen Fuß der Frühtau eig'nen Felds,
und über blanke Schwelle tret' ich leis'
an das geweihte Bett, wo selig bange
in Mutterträumen die Geliebte harrt.


   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Sala 
Stück: Der einsame Weg
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


4. Akt, 8. Szene

Sala und Julian. 


SALA: Lieben heißt, für jemand andern auf der Welt sein. Ich sage nicht, daß es ein wünschenswerter Zustand sei, aber jedenfalls, denke ich, wir waren beide sehr fern davon. Was hat das, was unsereiner in die Welt bringt, mit Liebe zu tun? Es mag allerlei Lustiges, Verlogenes, Zärtliches, Gemeines, Leidenschaftliches sein, das sich als Liebe ausgibt, – aber Liebe ist es doch nicht . . . Haben wir jemals ein Opfer gebracht, von dem nicht unsere Sinnlichkeit oder unsere Eitelkeit ihren Vorteil gehabt hätte? . . . Haben wir je gezögert, anständige Menschen zu betrügen oder zu belügen, wenn wir dadurch um eine Stunde des Glücks oder der Lust reicher werden konnten? . . . Haben wir je unsere Ruhe oder unser Leben aufs Spiel gesetzt – nicht aus Laune oder Leichtsinn . . . nein, um das Wohlergehen eines Wesens zu fördern, das sich uns gegeben hatte? . . . Haben wir je auf ein Glück verzichtet, wenn dieser Verzicht nicht wenigstens zu unserer Bequemlichkeit beigetragen hätte? . . . Und glauben Sie, daß wir von einem Menschen – Mann oder Weib – irgend etwas zurückfordern dürften, das wir ihm geschenkt hatten? Ich meine keine Perlenschnur und keine Rente und keine wohlfeile Weisheit, sondern ein Stück von unserm Wesen – eine Stunde unseres Daseins, das wir wirklich an sie verloren hätten, ohne uns gleich dafür bezahlt zu machen, mit welcher Münze immer. Mein lieber Julian, wir haben die Türen offen stehen und unsere Schätze sehen lassen – aber Verschwender sind wir nicht gewesen. Sie so wenig als ich. Wir können uns ruhig die Hände reichen, Julian. Ich bin etwas weniger wehleidig als Sie, das ist der ganze Unterschied. – Aber ich erzähle Ihnen ja da nichts neues. Sie wissen das alles gerade so gut wie ich. Es gibt ja für uns gar keine Möglichkeit, uns nicht zu kennen; wir geben uns wohl zuweilen redliche Mühe, uns über uns selbst zu täuschen, aber es gelingt uns nicht. Andern mögen unsere Torheiten, unsere Niederträchtigkeiten verborgen bleiben – uns selber nie. In unserer tiefsten Seele wissen wir immer, woran wir mit uns sind.

   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Johanna 
Stück: Der einsame Weg
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


3. Akt, 5. Szene

Johanna und Felix. 


JOHANNA: Einmal hab' ich zusammen mit dir im Belvedere ein Bild gesehen, an das denk' ich oft: Da ist eine Wiese mit Rittern und Damen – und ein Wald, ein Weinberg, ein Wirtshaus, und Burschen und Mädeln im Tanz, und eine große Stadt mit Kirchen und Türmen und Brücken. Und über die Brücke marschieren Soldaten, und auf dem Fluß gleitet ein Schiff dahin. Und weiter draußen ist ein Hügel, und auf dem Hügel ein Schloß, und in der Ferne hohe Berge. Und über dem Berg stehen Wolken, und über der Wiese schwimmen Nebel, und über die Stadt ergießt sich Sonnenglanz, und über das Schloß zieht ein Gewitter, und auf den Bergen liegt Schnee und Eis. – Und wenn einer sagte »die weite Welt«, oder wenn ich das Wort irgendwo las, so hab' ich immer an das Bild denken müssen. Und so ging's mir mit vielen von diesen Worten, die so großartig klingen. Gefahr, das war ein Tiger mit weitaufgesperrtem Rachen, – Liebe, das war ein Page mit blonden Locken, der vor einer Dame kniet, – der Tod war ein schöner Jüngling mit schwarzen Flügeln und einem Schwert in der Hand, – und Ruhm war Schall von Trompeten, Menschen, die sich verneigen, und ein blumenbestreuter Weg. Damals konnte man freilich über alles reden, Felix. Aber jetzt sieht alles anders aus . . . Ruhm und Liebe und Tod und die weite Welt.

   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Irene 
Stück: Der einsame Weg
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


2. Akt, 3. Szene

Irene und Julian. 


IRENE: (ernst) Du bist ja so gescheit, Julian. Was glaubst du: Wär' das damals geschehen – meinst du, ich hätt' so was anstellen können, wenn wir – ein Kind . . . wenn wir – das Kind gehabt hätten? Frag' dich doch aufs Gewissen, Julian – glaubst du's? Ich nicht, und du auch nicht. Alles wär' anders gekommen. Alles. Wir wären zusammen geblieben, wir hätten noch ein paar Kinder gekriegt, wir hätten uns geheiratet, wir möchten zusammen leben. Ich wär' nicht ein altes Schloßfräulein und du wärst nicht – [...] Wir hätten ein Kind. Ich hätt' ein Kind. (Pause. Julian ist im Zimmer auf- und abgegangen.) [...] draußen auf dem Land hat man viel Zeit. Alles mögliche geht einem durch den Kopf. Und gar, wenn man andere Kinder sieht – die Lori hat nämlich zwei Buben –, fällt einem so manches ein. Neulich war's beinahe wie eine Vision.[...] Ich bin übers Feld gegangen gegen Abend. Das tu' ich manchmal, ganz allein. Weit und breit war niemand. Unten das Dorf ist auch ganz still dagelegen. Und ich spazier' so weiter, immer weiter gegen den Wald zu. Und plötzlich war ich nicht mehr allein. Du warst da. Und zwischen uns beiden das Kind. Das haben wir so an der Hand geführt – unser kleines Kind. Ärgerlich, um nicht zu weinen. Es ist ja zu dumm. Ich weiß doch, das Kind wär' jetzt ein Bengel von dreiundzwanzig Jahren, wär' vielleicht ein Lump oder ein schlechtes Mädel. Oder wär' vielleicht schon tot. Oder es wär' irgendwo draußen in der Welt und wir hätten gar nichts mehr von ihm . . . ja, ja. – Aber einmal hätten wir es doch gehabt, einmal war's doch ein kleines Kind gewesen und hätt' uns gern gehabt. Und . . . (Sie kann nicht weiter. Stille.) Was hab' ich davon? Was will das alles bedeuten? Eine Frau, die kein Kind hat, ist gar nie eine Frau gewesen. Aber eine, die einmal eins hätte haben können – haben müssen, und die – Blick. – – nicht Mutter geworden ist, das ist eine . . . ah! Aber das kann ja kein Mann verstehen! Das kann ja keiner verstehen! Der beste von euch ist in diesen Dingen noch immer eine Art von Schuft. Weiß denn einer von euch, wie viele von ihm in der Welt herumlaufen? Ich weiß wenigstens, daß ich keins gehabt hab'. Weißt du's überhaupt?

   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Irene 
Stück: Der einsame Weg
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


2. Akt, 3. Szene

Irene und Julian. 


IRENE: Wie kannst du das sagen? Ich habe die Natur immer unendlich geliebt. Denkst du nicht mehr an unsere Ausflüge von dazumal? Erinnerst du dich nicht, wie wir einmal an einem heißen Sommernachmittag im Wald eingeschlafen sind? Und denkst du nimmer an das Muttergottesbild oben auf dem Hügel, wo uns das Gewitter überrascht hat? . . . Ach Gott! Kein leerer Wahn, die Natur. Und gar später, wie die böse Zeit für mich gekommen ist, wie ich mich deinetwegen hab' umbringen wollen, ich Kamel . . . da war die Natur ganz einfach meine Rettung. Wirklich, Julian. Ich könnt' dir die Stelle noch zeigen, wo ich mich ins Gras geworfen und geweint hab'. Zehn Minuten vom Bahnhof, durch eine Akazienallee muß man gehen und dann weiter am Bach. Ja, ins Gras hab' ich mich geworfen und geweint und geheult. Es war nämlich ein Tag, wo du mich wieder einmal von deiner Türe davongejagt hast. Na, und wie ich eine halbe Stunde auf dem Gras gelegen war und mich recht ausgeweint hab', bin ich halt wieder aufgestanden – und bin auf der Wiese herumgelaufen. Wie ein kleiner Fratz, ganz allein für mich. Ich hab' mir die Augen ausgewischt, und es war mir eigentlich wieder ganz gut. Pause. Freilich, am nächsten Morgen bin ich wieder vor deiner Tür gewesen und hab' dich angejammert, und die Geschichte hat von vorn angefangen. (Es wird dunkler.) Na, und wer ist schließlich der Dumme von uns zweien gewesen? Wer? Frag' dich nur aufs Gewissen. Wer? . . . Bist du mit einer glücklicher gewesen als mit mir? Hat eine so an dir gehangen wie ich? Hat dich je eine andere so gern gehabt? . . . Gewiß nicht. Die dumme Geschichte, die mir dann im Engagement draußen passiert ist, meiner Seel', du hättest sie mir wirklich verzeihen können. Es ist wahrhaftig nicht so viel dran, wie ihr Männer immer draus macht – nämlich wenn's uns passiert. (Sie trinken Tee.)

   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Irene 
Stück: Der einsame Weg
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1904 
Originalsprache: Deutsch 


2. Akt, 3. Szene

Irene und Julian. 


IRENE: Da irrst du dich aber gewaltig. Warum sollt' ich denn [zurückkehren]? Bedenke doch, daß ich jetzt am Ziel meiner Wünsche angelangt bin: Frische Luft, einen Wald in der Nähe; über Wiesen oder Äcker spazieren reiten, in der Früh' im Schlafrock in einem großen Park sitzen, wo keiner hinein darf. Überhaupt: Keine Leut', keinen Direktor, kein Publikum, keine Kollegen, keine Verfasser – obwohl sie nicht alle so arrogant sind wie dein angebeteter Sala. – Na also, und das alles hab' ich erreicht. Ich leb' auf dem Land, ich hab' ein Gut, ein kleines Schlösserl kann man schon sagen, einen Park hab' ich und ein Pferd, und Schlafröck', so viel ich will. Es gehört zwar alles nicht mir – außer den Schlafröcken natürlich –, aber das bleibt sich ja gleich. Dabei leb' ich bei den besten Menschen, die es überhaupt auf der Welt gibt; denn mein Schwager ist womöglich ein noch prächtigerer Kerl als die Lori selbst. [...] Er wollte mich um jeden Preis heiraten. Selbstverständlich! – Vorher sind sie ja alle in mich verliebt . . . gewesen – gewesen, mein' ich. Aber die Gescheitern sind meistens zur Lori übergegangen. Das hat mich immer ein bißchen mißtrauisch gegen dich gemacht, daß du nie in die Lori verliebt warst. Um was die besser ist als ich – na, das weißt du doch, darüber ist nichts zu reden. Was ich der schuldig bin! . . . Wenn die Lori nicht gewesen wäre –! – Also bei denen leb' ich jetzt seit einem halben Jahr. [...] Was soll mich veranlassen, aus einem solchen Paradies in den Sumpf zurückkehren, wo ich leider fünfundzwanzig Jahre meines Lebens verbracht habe? Was hab' ich denn überhaupt noch beim Theater zu suchen? Die bejahrten Fächer liegen mir nicht. Ich habe weder Neigung zur Heldenmutter noch zur spitzigen Dame, noch zur komischen Alten. Ich gedenke als Schloßfräulein zu sterben, als alte Jungfer sozusagen, und wenn alles gut geht, erscheine ich den Urenkeln meiner Schwester in hundert Jahren als weiße Dame. Mit einem Wort: Ich hab' das schönste Leben vor mir.

   


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Max 
Stück: Anatol 
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1892 
Originalsprache: Deutsch 
Übersetzung (Englisch): Marya Mannes


Szene: Die Frage an das Schicksal.

Anatols Zimmer. Max und Anatol 

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MAX: Nun, mein Freund, du hast die Lösung eines jener Rätsel, über das sich die geistreichsten Männer den Kopf zerbrochen, vor dir; du brauchst nur zu sprechen, und du weißt alles, was du wissen willst. Eine Frage – und duerfährst, ob du einer von den wenigen bist, die allein geliebt werden, kannst erfahren, wo dein Nebenbuhler ist, erfahren, wodurch ihm der Sieg über dich gelungen und du sprichst dieses Wort nicht aus! – Du hast eine Frage frei an das Schicksal! Du stellst sie nicht! Tage- und nächtelang quälst du dich, dein halbes Leben gäbst du hin für die Wahrheit, nun liegt sie vor dir, du bückst dich nicht, um sie aufzuheben! Und warum? Weil es sich vielleicht fügen kann, daß eine Frau, die du liebst, wirklich so ist, wie sie alle deiner Idee nach sein sollen – und weil dir deine Illusion doch tausendmal lieber ist als die Wahrheit. Genug also des Spiels, wecke dieses Mädchen auf und lasse dir an dem stolzen Bewußtsein genügen, daß du ein Wunder – hättest vollbringen können.

 


Max and Anatol 

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MAX: Well, friend, you have the solution of one of those enigmas which have puzzled the most brilliant men for ages, in your own hands: you need only speak, and you will know all that you wish to know. One question -- and you will know whether you are one of the few who are really loved exclusively -- or you can learn who your rival is and how he won his victory over you -- and yet you will not speak this word. You have been permitted to question Fate -- and you will not. You torture yourself day and night, you'd give half your life for the truth, and yet when it lies before you, you will not stoop to pick it up. And why not? Because it might happen that a woman whom you love is really just as you would have her, in all your imaginings, and because your illusion is a thousand times dearer to you than the truth. Enough of this trifling now. Wake the girl up, and be satisfied with the proud consciousness that you -- might have accomplished a miracle.

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Emilie 
Stück: Anatol 
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1892 
Originalsprache: Deutsch 
Übersetzung (Englisch): Marya Mannes


Szene: Denksteine.

Emilie und Anatol. 

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EMILIE: Nein, Anatol . . . wie immer es sei, ich fluche jenem Tage nicht und verschmähe auch, dir vorzulügen, daß ich es jemals tat . . . Anatol, daß ich dich liebe wie keinen je – und so wie du nie geliebt worden – du weißt es ja . . . aber wenn auch jede Stunde, die ich je erlebte, durch deinen ersten Kuß bedeutungslos geworden – jeder Mann, dem ich begegnete, aus meinem Gedächtnis schwand – kann ich deswegen die Minute vergessen, die mich zum Weibe machte? [...] Ich kann mich der Gesichtszüge jenes Mannes kaum erinnern; ich weiß nicht mehr, wie seine Augen blickten – [...] Wie falsch du mich verstehst! . . . Da hast du freilich recht, wenn du meinst, wir sollten auseinandergehen . . . [...] Wie gut haben es doch die Frauen, die lügen können. Nein . . . ihr vertragt sie nicht, die Wahrheit . . .! Sag mir nur eines noch: Warum hast du mich immer darum angefleht? »Alles würde ich dir verzeihen, nur eine Lüge nicht!« . . . Noch hör ich es, wie du's mir sagtest . . . Und ich . . . ich, die dir alles gestand, die sich vor dir so niedrig, so elend machte, die es dir ins Angesicht schrie: »Anatol, ich bin eine Verlorene, aber ich liebe dich . . .!« Keine von den dummen Ausflüchten, die die andern im Munde führen, kam über meine Lippen. – Nein, ich sprach es aus: Anatol, ich habe das Wohlleben geliebt, Anatol, ich war lüstern, heißblütig – ich habe mich verkauft, verschenkt – ich bin deiner Liebe nicht wert . . . Erinnerst du dich auch, daß ich dir das sagte, bevor du mir das erstemal die Hand küßtest? . . . Ja, ich wollte dich fliehen, weil ich dich liebte, und du verfolgtest mich . . . du hast um meine Liebe gebettelt . . . und ich wollte dich nicht, weil ich mich den Mann nicht zu beflecken getraute, den ich mehr, den ich anders – ach, den ersten Mann, den ich liebte . . .! Und da hast du mich genommen, und ich war dein! . . . Wie hab ich geschauert . . . gebebt . . . geweint . . . Und du hast mich so hoch gehoben, hast mir alles wieder zurückgegeben, Stück für Stück, was sie mir genommen hatten . . . ich ward in deinen wilden Armen, was ich nie gewesen: rein . . . und glücklich . . . du warst so groß . . . du konntest verzeihen . . . Und jetzt . . . [...] Und jetzt jagst du mich eben wieder davon, weil ich doch nur bin wie die andern –

 


Max and Anatol 

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MAX: Well, friend, you have the solution of one of those enigmas which have puzzled the most brilliant men for ages, in your own hands: you need only speak, and you will know all that you wish to know. One question -- and you will know whether you are one of the few who are really loved exclusively -- or you can learn who your rival is and how he won his victory over you -- and yet you will not speak this word. You have been permitted to question Fate -- and you will not. You torture yourself day and night, you'd give half your life for the truth, and yet when it lies before you, you will not stoop to pick it up. And why not? Because it might happen that a woman whom you love is really just as you would have her, in all your imaginings, and because your illusion is a thousand times dearer to you than the truth. Enough of this trifling now. Wake the girl up, and be satisfied with the proud consciousness that you -- might have accomplished a miracle.

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Anatol 
Stück: Anatol 
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1892 
Originalsprache: Deutsch 
Übersetzung (Englisch): Marya Mannes


Szene: Agonie

Anatol und Max. 

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ANATOL: Nie haben wir eine größere Sehnsucht nach Glück als in diesen letzten Tagen einer Liebe – und wenn da irgendeine Laune, irgendein Rausch, irgendein Nichts kommt, das sich als Glück verkleidet, so wollen wir nicht hinter die Maske sehen . . . Da kommen dann die Augenblicke, in denen man sich schämt, daß man alle die Süßigkeiten geendet glaubte – da bittet man einander so vieles ab, ohne es in Worten zu sagen. – Man ist so ermattet von der Angst des Sterbens – und nun ist plötzlich das Leben wieder da – heißer, glühender als je und trügerischer als je! – [...] Zu diesen Glücklichen gehöre ich nicht! – Das steht fest! – Ich bin stets ein Hypochonder der Liebe gewesen . . . Vielleicht waren meine Gefühle nicht einmal so krank, als ich sie glaubte – um so ärger! – Mir ist manchmal, als werde die Sage vom bösen Blick an mir wahr . . . Nur ist der meine nach innen gewandt, und meine besten Empfindungen siechen vor ihm hin. [...] Ach nein, ich beneide ja doch die andern! Weißt du – die Glücklichen, für die jedes Stück Leben ein neuer Sieg ist! – Ich muß mir immer vornehmen, mit etwas fertig zu werden; ich mache Haltestellen – ich überlege, ich raste, ich schleppe mit –! Jene andern überwinden spielend, im Erleben selbst; . . . es ist für sie ein und dasselbe. [...] Ist nicht auch das ein Glück –? – Sie haben wenigstens nicht dieses seltsame Gefühl der Schuld, welches ja das Geheimnis unserer Trennungsschmerzen ist. [...]  Hatten wir nicht die Verpflichtung, die Ewigkeit, die wir ihnen versprachen, in die paar Jahre oder Stunden hineinzulegen, in denen wir sie liebten? Und wir konnten es nie! nie! – Mit diesem Schuldbewußtsein scheiden wir von jeder – und unsere Melancholie bedeutet nichts als ein stilles Eingeständnis. Das ist eben unsere letzte Ehrlichkeit! –

 


Anatol and Max

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ANATOL: There really isn't any more to it. I had known her only two hours and I knew that I would probably never see her again once the evening was over--she told me so herself--and yet I had the feeling that I was loved madly in that moment. It wrapped me round--the air was heavy and fragrant with this love--do you understand? And again I had the foolish and divine thought--"you poor, poor child." The episodic character of it all came so clearly to my consciousness. While I still felt her warm breath on my hand, I seemed to be living it over in my memory--as if it were already a thing of the past. She was just another one of those over whom my path led me. The word came to me then--that arid word "Episode"--and yet I seemed to feel myself as something Eternal. I knew that this poor child would never lose the memory of this hour--I had never felt so sure of it as in just this case. Oh, I often realize that by next morning I will be quite forgotten. But this was different--I was all the world to this girl who lay at my feet--I felt the sacred, enduring love with which she surrounded me--one can feel that--I know that in that moment she had thought for nothing but me--and yet for me she was already something that was past--something that was fleeting--an Episode.

 


Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Anatol 
Stück: Anatol 
Autor: Arthur Schnitzler 

Erscheinungsjahr: 1892 
Originalsprache: Deutsch 
Übersetzung (Englisch): Marya Mannes


Anatol und Max 

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ANATOL: Immer mit deinem erwartungsvollen »Nun« ... Es ist eigentlich nichts weiter ... Ich kenne sie also seit zwei Stunden, ich weiß auch, daß ich sie nach dem heutigen Abend wahrscheinlich niemals wiedersehen werde – das hat sie mir gesagt – und dabei fühle ich, daß ich in diesem Augenblick wahnsinnig geliebt werde. Das hüllt mich so ganz ein – die ganze Luft war trunken und duftete von dieser Liebe ... Verstehst du mich? (Max nickt.) – Und ich hatte wieder diesen törichten göttlichen Gedanken: Du armes – armes Kind! Das Episodenhafte der Geschichte kam mir so deutlich zum Bewußtsein. Während ich den warmen Hauch ihres Mundes auf meiner Hand fühlte, erlebte ich das Ganze schon in der Erinnerung. Es war eigentlich schon vorüber. Sie war wieder eine von denen gewesen, über die ich hinweg mußte. Das Wort selbst fiel mir ein, das dürre Wort: Episode. Und dabei war ich selber irgend etwas Ewiges... Ich wußte auch, daß das »arme Kind« nimmer diese Stunde aus ihrem Sinn schaffen könnte – gerade bei der wußt' ich's. Oft fühlt man es ja: Morgen früh bin ich vergessen. Aber da war es etwas anderes. Für diese, die da zu meinen Füßen lag, bedeutete ich eine Welt; ich fühlte es, mit welch einer heiligen unvergänglichen Liebe sie mich in diesem Momente umgab. Das empfindet man nämlich; ich lasse es mir nicht nehmen. Gewiß konnte sie in diesem Augenblick nichts anderes denken als mich – nur mich. Sie aber war für mich jetzt schon das Gewesene, Flüchtige, die Episode.

 


Anatol and Max

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ANATOL: There really isn't any more to it. I had known her only two hours and I knew that I would probably never see her again once the evening was over--she told me so herself--and yet I had the feeling that I was loved madly in that moment. It wrapped me round--the air was heavy and fragrant with this love--do you understand? And again I had the foolish and divine thought--"you poor, poor child." The episodic character of it all came so clearly to my consciousness. While I still felt her warm breath on my hand, I seemed to be living it over in my memory--as if it were already a thing of the past. She was just another one of those over whom my path led me. The word came to me then--that arid word "Episode"--and yet I seemed to feel myself as something Eternal. I knew that this poor child would never lose the memory of this hour--I had never felt so sure of it as in just this case. Oh, I often realize that by next morning I will be quite forgotten. But this was different--I was all the world to this girl who lay at my feet--I felt the sacred, enduring love with which she surrounded me--one can feel that--I know that in that moment she had thought for nothing but me--and yet for me she was already something that was past--something that was fleeting--an Episode.

 


  1. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  2. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  3. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  4. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  5. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  6. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  7. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  8. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  9. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  10. LEICESTER in «Maria Stuart»
  11. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  12. LUISE in «Kabale und Liebe»
  13. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  14. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  15. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  16. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  17. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  18. DON KARLOS in «Don Karlos»
  19. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  20. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  21. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  22. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  23. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  24. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  25. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  26. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  27. AMALIA in «Die Räuber»
  28. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  29. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  30. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  31. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  32. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  33. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  34. MARFA in «Demetrius»
  35. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  36. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  37. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  38. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  39. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  40. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  41. PHÄDRA in «Phädra» III.
  42. PHÄDRA in «Phädra» II.
  43. PHÄDRA in «Phädra» I.
  44. XIPHARES in «Mithridat»
  45. MONIMIA in «Mithridat»
  46. MITHRIDAT in «Mithridat»
  47. ATHALIA in «Athalia»
  48. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  49. HALISCA in «Cistellaria»
  50. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  51. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  52. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  53. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  54. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  55. SALOME in «Der Talisman» II.
  56. SALOME in «Der Talisman» I.
  57. TISBEA in «Don Juan» I.
  58. TISBEA in «Don Juan» II.
  59. TARTUFFE in «Tartuffe»
  60. ORGON in «Tartuffe»
  61. DORINE in «Tartuffe»
  62. CLÈANTE in «Tartuffe»
  63. JACQUES in «Der Geizige»
  64. HARPAGON in «Der Geizige»
  65. FROSINE in «Der Geizige»
  66. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  67. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  68. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  69. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  70. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  71. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  72. DER KAPITÄN in «Taipi»
  73. ISMAEL in «Moby Dick»
  74. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  75. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  76. RECHA in «Nathan der Weise»
  77. NATHAN in «Nathan der Weise»
  78. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  79. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  80. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  81. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  82. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  83. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  84. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  85. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  86. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  87. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  88. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  89. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  90. ORSINA in «Emilia Galotti»
  91. EMILIA in «Emilia Galotti»
  92. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  93. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  94. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  95. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  96. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  97. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  98. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  99. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  100. MEROE in «Penthesilea»
  101. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  102. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  103. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  104. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  105. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  106. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  107. SOSIAS in «Amphitryon»
  108. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  109. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  110. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  111. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  112. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  113. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  114. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  115. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  116. OSWALD in «Gespenster»
  117. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  118. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  119. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  120. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  121. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  122. BRAND in «Brand»
  123. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  124. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  125. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  126. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  127. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  128. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  129. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  130. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  131. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  132. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  133. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  134. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  135. Y in «XYZ»
  136. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  137. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  138. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  139. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  140. ELEKTRA in «Elektra»
  141. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  142. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  143. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  144. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  145. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  146. KARL in «Maria Magdalena»
  147. JUDITH in «Judith»
  148. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  149. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  150. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  151. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  152. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  153. ERNST in «Agnes Bernauer»
  154. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  155. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  156. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  157. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  158. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  159. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  160. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  161. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  162. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  163. PROSPERO in «Indipohdi»
  164. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  165. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  166. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  167. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  168. DER SOHN in «Der Sohn»
  169. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  170. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  171. SAPPHO in «Sappho» III.
  172. SAPPHO in «Sappho» II.
  173. SAPPHO in «Sappho» I.
  174. MELITTA in «Sappho»
  175. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  176. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  177. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  178. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  179. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  180. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  181. PEPEL in «Nachtasyl»
  182. NASTJA in «Nachtasyl»
  183. LUKA in «Nachtasyl» I.
  184. LUKA in «Nachtasyl» II.
  185. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  186. HELENA in «Die Kleinbürger»
  187. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  188. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  189. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  190. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  191. OSSIP in «Der Revisor»
  192. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  193. LEONORE in «Torquato Tasso»
  194. STELLA in «Stella»
  195. FERNANDO in «Stella»
  196. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  197. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  198. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  199. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  200. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  201. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  202. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  203. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  204. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  205. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  206. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  207. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  208. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  209. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  210. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  211. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  212. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  213. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  214. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  215. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  216. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  217. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  218. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  219. EGMONT in «Egmont»
  220. BRACKENBURG in «Egmont»
  221. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  222. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  223. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  224. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  225. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  226. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  227. CARLOS in «Clavigo»
  228. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  229. MEDEA in «Medea» III.
  230. MEDEA in «Medea» II.
  231. MEDEA in «Medea» I.
  232. JASON in «Medea»
  233. DIE AMME in «Medea»
  234. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  235. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  236. PHAIDRA in «Hippolytos»
  237. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  238. DIE AMME in «Hippolytos»
  239. HELENA in «Helena» II.
  240. HELENA in «Helena» I.
  241. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  242. AGAUE in «Die Bakchen»
  243. DER BOTE in «Die Bakchen»
  244. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  245. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  246. ALKESTIS in «Alkestis»
  247. ADMETOS in «Alkestis»
  248. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  249. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  250. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  251. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  252. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  253. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  254. DON RODRIGO in «Der Cid»
  255. DON DIEGO in «Der Cid»
  256. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  257. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  258. CHIMENE in «Der Cid»
  259. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  260. DOROTEA in «Don Quijote»
  261. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  262. ANDRES in «Don Quijote»
  263. ALICE in «Alice im Wunderland»
  264. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  265. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  266. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  267. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  268. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  269. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  270. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  271. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  272. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  273. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  274. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  275. DON LUIS in «Dame Kobold»
  276. ANGELA in «Dame Kobold»
  277. MYRRHA in «Sardanapal»
  278. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  279. JAPHET in «Himmel und Erde»
  280. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  281. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  282. LUCIFER in «Cain»
  283. EVA in «Cain»
  284. CAIN in «Cain»
  285. ADAH in «Cain»
  286. WOYZECK in «Woyzeck»
  287. MARIE in «Woyzeck»
  288. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  289. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  290. LENA in «Leonce und Lena»
  291. ST. JUST in «Dantons Tod»
  292. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  293. MARION in «Dantons Tod»
  294. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  295. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  296. DANTON in «Dantons Tod»
  297. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  298. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  299. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  300. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.

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