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Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Buckingham
Stück: König Heinrich VIII. 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin


2. Aufzug, 1. Szene 

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BUCKINGHAM: Nein, Sir,
Laßt gut sein; jetzund höhnt mein Rang mich nur.
Ich kam hieher als Lord Groß-Connétable,
Herzog von Buckingham; jetzt bin ich nur
Der arme Eduard Bohun; und reicher dennoch
Als die Elenden, die mich angeklagt,
Und Wahrheit nicht gekannt. Ich geb ihr Zeugnis
Mit meinem Blut, um das sie einst noch ächzen.
Mein edler Vater, Heinrich Buckingham,
Der gegen Richards Tyrannei zuerst stritt,
Als er entflohn zu seinem Diener Banister,
Fand, weil in Not, Verrat durch diesen Buben
Und fiel ohn Untersuchung: Gott sei mit ihm!
Der siebte Heinrich dann, wahrhaft bekümmert
Ob meines Vaters Mord, der edle König,
Gab Ehre mir und Gut zurück, erneute
Aus Trümmern meines Namens Glanz. Jetzt rafft
Sein Sohn, Heinrich der Achte, Leben, Ehre
Und Nam, und was mich glücklich je gemacht,
Mit einem Streich auf ewig aus der Welt.
Mir gönnte man gerichtliches Verhör,
Und zwar ein wahrhaft edles: das beglückt mich
Ein wenig mehr, als meinen armen Vater.
Doch sonst ward beiden gleiches Los: wir beide
Gestürzt durch Diener, durch die liebsten Männer!
Höchst treulos, unnatürliche Vergeltung! –
Der Himmel legt in alles Zweck. Ihr aber
Nehmt diese Warnung von dem Sterbenden:
Wo Lieb ihr und Vertraun freigebig schenkt,
Bewahrt die Zung: die ihr zu Freunden macht,
Die Herzen ihnen gebt, gewahren sie
Den kleinsten Stoß an eurem Glück, sie rollen
Wie Wellen von euch fort, nur wiederkehrend,
Euch zu verschlingen. All ihr guten Menschen,
Betet für mich! Ich geh! Die letzte Stunde
Des müden, langen Lebens hat geschlagen.
Lebt wohl!
Und wollt ihr Trauriges einmal erzählen,
Sagt, wie ich fiel. – So schließ ich. Gott verzeih mir. –

(Buckingham und Gefolge ab.)



Act II, Scene I 

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BUCKINGHAM: Nay, Sir Nicholas,
Let it alone; my state now will but mock me.
When I came hither I was Lord High Constable
And Duke of Buckingham; now poor Edward Bohun.
Yet I am richer than my base accusers,
That never knew what truth meant: I now seal it;
And with that blood will make 'em one day groan for't.
My noble father, Henry of Buckingham,
Who first raised head against usurping Richard,
Flying for succor to his servant Banister,
Being distressed, was by that wretch betrayed,
And without trial fell; God's peace be with him!
Henry the Seventh succeeding, truly pitying
My father's loss, like a most royal prince
Restored me to my honors; and out of ruins
Made my name once more noble. Now his son,
Henry the Eighth, life, honor, name, and all
That made me happy, at one stroke has taken
For ever from the world. I had my trial,
And must needs say a noble one; which makes me
A little happier than my wretched father.
Yet thus far we are one in fortunes: both
Fell by our servants, by those men we loved most--
A most unnatural and faithless service.
Heaven has an end in all; yet you that hear me,
This from a dying man receive as certain:
Where you are liberal of your loves and counsels
Be sure you be not loose; for those you make friends
And give your hearts to, when they once perceive
The least rub in your fortunes, fall away
Like water from ye, never found again
But where they mean to sink ye. All good people,
Pray for me! I must now forsake ye; the last hour
Of my long weary life is come upon me.
Farewell!


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: York 
Stück: König Heinrich VI. - Teil 3
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 


3. Teil, 1. Aufzug, 4. Szene

York, Königin Margaret, Clifford und Northumberland.

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YORK: 
Wölfin von Frankreich, reißender als Wölfe,
Von Zunge gift'ger als der Natter Zahn!
Wie übel ziemt es sich für dein Geschlecht,
Daß du, wie eine Amazonen-Trulle
Frohlockst beim Weh dess', den das Glück gebunden!
Wär' dein Gesicht nicht wandellos wie Larven,
Durch böser Thaten Uebung frech geworden,
So wollt' ich suchen, stolze Königin,
Erröten dich zu machen; denn dir sagen,
Woher du kamst, von wem du abgestammt,
Wär' gnug dich zu beschämen, wärst du nicht schamlos.
Dein Vater heißt von Napel und von beiden
Sizilien König, und Jerusalem:
Doch reicher ist ein Bürgersmann in England.
Hat trotzen dich der arme Fürst gelehrt?
Es kann nichts helfen, stolze Königin,
Als daß das Sprichwort sich bewährt: der Bettler,
Der Ritter worden, jagt sein Pferd zu Tod.
Die Schönheit ist's, was stolz die Weiber macht:
Allein Gott weiß, dein Teil daran ist klein;
Die Tugend ist's, warum man sie bewundert:
Das Gegenteil macht über dich erstaunen;
Die Sittsamkeit läßt göttlich sie erscheinen:
Und daß sie ganz dir fehlt, macht dich abscheulich.
Du bist von allem Guten so getrennt,
Wie es von uns die Antipoden sind,
Und wie der Mittag von der Mitternacht.
O Tigerherz, in Weiberhaut gesteckt!
Du fingst des Kindes Herzblut auf, und hießest
Den Vater sich damit die Augen trocknen,
Und trägst noch eines Weibes Angesicht?
Weiber sind sanft, mild, mitleidsvoll und biegsam:
Du starr, verstockt, rauh, kieselhart, gefühllos.
Ich sollte rasen? Ja, dir ist's gewährt.
Ich sollte weinen? Ja, du hast's erreicht.
Denn Schauer stürmt der wüste Wind herbei
Und, wenn der Sturm sich legt, beginnt der Regen.
Die Totenfeier meines holden Rutlands
Sind diese Thränen; jeder Tropfe schreit
Für seinen Tod um Rache wider euch,
Grausamer Clifford! tückische Französin!



Part III, Act I, Scene IV 

York, Queen Margaret, Clifford and Northumberland.

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YORK: 
She-wolf of France, but worse than wolves of France,
Whose tongue more poisons than the adder's tooth,
How ill-beseeming is it in thy sex
To triumph like an Amazonian trull
Upon their woes whom fortune captivates.
But that thy face is vizard-like, unchanging,
Made impudent with use of evil deeds,
I would assay, proud queen, to make thee blush.
To tell thee whence thou cam'st, of whom derived,
Were shame enough to shame thee, wert thou not shameless.
Thy father bears the type of King of Naples,
Of both the Sicils and Jerusalem,
Yet not so wealthy as an English yeoman.
Hath that poor monarch taught thee to insult?
It needs not nor it boots thee not, proud queen,
Unless the adage must be verified,
That beggars mounted run their horse to death.
'Tis beauty that doth oft make women proud;
But God he knows thy share thereof is small.
'Tis virtue that doth make them most admired;
The contrary doth make thee wond'red at.
'Tis government that makes them seem divine;
The want thereof makes thee abominable.
Thou art as opposite to every good
As the Antipodes are unto us
Or as the South to the Septentrion.
O tiger's heart wrapped in a woman's hide!
How couldst thou drain the lifeblood of the child,
To bid the father wipe his eyes withal,
And yet be seen to bear a woman's face?
Women are soft, mild, pitiful, and flexible;
Thou stern, obdurate, flinty, rough, remorseless.
Bid'st thou me rage? Why, now thou hast thy wish.
Wouldst have me weep? Why, now thou hast thy will.
For raging wind blows up incessant showers,
And when the rage allays the rain begins.
These tears are my sweet Rutland's obsequies,
And every drop cries vengeance for his death
'Gainst thee, fell Clifford, and thee, false Frenchwoman.


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: York 
Stück: König Heinrich VI. - Teil 2
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 


2. Teil, 1. Aufzug, 1. Szene 

York allein.

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YORK: 
Anjou und Maine gab man den Franzosen;
Paris ist fort; der Stand der Normandie,
Da jene hin sind, hängt an einem Haar.
Suffolk schloß die Artikel des Vergleichs,
Die Pairs genehmigten, und Heinrich war
Es gern zufrieden, für zwei Herzogtümer
Zu tauschen eines Herzogs schöne Tochter.
Nicht tadeln kann ich sie: was gilt es ihnen?
Dein Gut, und nicht ihr eignes, geben sie.
Seeräuber können leicht spottwohlfeil handeln,
Und Freund' erkaufen und an Dirnen schenken,
Hoch lebend so wie Herrn, bis alles fort:
Indes des Gutes blöder Eigentümer
Darüber weint, die bangen Hände ringt,
Und schüttelt seinen Kopf, und steht von fern,
Weil alles ausgeteilt wird und verstreut,
Und darf verhungernd nicht, was sein, berühren.
So sitzt nun York und knirscht und beißt die Zunge,
Weil um sein eignes Land gefeilschet wird.
Mich dünkt, die Reiche England, Frankreich, Irland,
Sind so verwebt mit meinem Fleisch und Blut,
Als der verhängnisvolle Brand Altheens
Mit jenes Prinzen Herz von Calydon.
Anjou und Maine an Frankreich abgegeben!
Ein Schlag für mich, der ich auf Frankreich Hoffnung,
So wie auf Englands fruchtbarn Boden hatte.
Es kommt ein Tag, wo York das seine heischt;
Drum will ich die Partei der Nevils nehmen,
Und liebes thun dem stolzen Herzog Humphrey,
Und wenn ich Zeit erseh', die Krone fordern,
Denn nach der goldnen Scheibe ziel' ich nur.
Mein Recht soll Lancaster mir nicht entreißen,
Nicht in der kind'schen Faust das Scepter halten,
Das Diadem nicht tragen um sein Haupt,
Dess' Pfaffenlaunen nicht zur Krone passen.
Drum, York, sei still, bis dich die Zeit begünstigt.
Pass' auf und wache du, wenn andre schlafen,
Geheimnisse des Staates zu erspähn;
Bis Heinrich, schwelgend in der Liebe Freuden,
Mit Englands teu'r erkauften Königin,
Und Humphrey mit den Pairs in Zwist geraten.
Dann heb' ich die milchweiße Rose hoch,
Sie soll mit süßem Duft die Luft durchdringen;
Dann führ' ich im Panier das Wappen Yorks,
Um mit dem Hause Lancaster zu ringen,
Und nehme dem durchaus die Krone wieder,
Dess' Bücherherrschaft England riß darnieder. (Ab.)



Part II, Act I, Scene I 

York alone.  

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YORK: 
Anjou and Maine are given to the French,
Paris is lost; the state of Normandy
Stands on a tickle point now they are gone.
Suffolk concluded on the articles,
The peers agreed, and Henry was well pleased
To change two dukedoms for a duke's fair daughter.
I cannot blame them all. What is't to them?
'Tis thine they give away, and not their own.
Pirates may make cheap pennyworths of their pillage,
And purchase friends, and give to courtesans,
Still revelling like lords till all be gone,
While as the silly owner of the goods
Weeps over them and wrings his hapless hands
And shakes his head and trembling stands aloof
While all is shared and all is borne away,
Ready to starve and dare not touch his own.
So York must sit and fret and bite his tongue
While his own lands are bargained for and sold.
Methinks the realms of England, France, and Ireland
Bear that proportion to my flesh and blood
As did the fatal brand Althaea burnt
Unto the prince's heart of Calydon.
Anjou and Maine both given unto the French?
Cold news for me! for I had hope of France,
Even as I have of fertile England's soil.
A day will come when York shall claim his own;
And therefore I will take the Nevils' parts,
And make a show of love to proud Duke Humphrey,
And when I spy advantage, claim the crown,
For that's the golden mark I seek to hit.
Nor shall proud Lancaster usurp my right,
Nor hold the sceptre in his childish fist,
Nor wear the diadem upon his head,
Whose churchlike humors fits not for a crown.
Then, York, be still awhile, till time do serve.
Watch thou and wake when others be asleep,
To pry into the secrets of the state.
Till Henry, surfeiting in joys of love,
With his new bride and England's dear-bought queen,
And Humphrey with the peers be fallen at jars.
Then will I raise aloft the milk-white rose,
With whose sweet smell the air shall be perfumed,
And in my standard bear the arms of York
To grapple with the house of Lancaster;
And force perforce I'll make him yield the crown
Whose bookish rule hath pulled fair England down. [Exit]


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Freuen / Schauspielerinnen 

Rolle: Königin Margaret 
Stück: König Heinrich VI. - Teil 3
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 


3. Teil, 3. Aufzug, 2. Szene  

Königin Margaret und König Heinrich.

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KÖNIGIN MARGARET: 
Wehklag' um mich, die ärmer ist, als er.
Wie? wendest du dich weg, und birgst dein Antlitz?
Kein Aussatz macht mich scheußlich, sieh mich an.
Was? bist du wie die Natter taub geworden?
Sei giftig auch, und stich dein arm Gemahl.
Ist all dein Trost in Glosters Grab verschlossen?
Ja, dann war nie Margreta deine Lust;
Dann stell' ihn auf in Marmor, bet' ihn an,
Und laß mein Bild ein Bierhausschild nur sein.
War's darum, daß ich fast zur See gescheitert?
Daß unbequemer Wind von Englands Küste
Mich zweimal rückwärts nach der Heimat trieb?
Was deutet' es, als daß der Wind wohlmeinend
Zu warnen schien: Such kein Skorpionennest,
Und fuße nicht an dem feindsel'gen Strand!
Was that ich, als den wilden Stürmen fluchen,
Und dem, der sie aus ehrner Höhle ließ?
Und hieß sie wehn nach Englands Segensstrand,
Wo nicht, auf starren Fels das Steuer treiben?
Doch wollte Aeolus kein Mörder sein,
Dir überließ er das verhaßte Amt.
Es weigerte die spielend hohe See
Mich zu ertränken, wissend, daß du mich
Am Lande würdest durch unfreundlich Wesen
In Thränen, salzig wie die See, ertränken.
Die Klippen senkten sich in flachen Sand,
Mich nicht an ihren Zacken zu zerschmettern,
Daß, härter noch als sie, dein Kieselherz
In deinem Schloß verdürbe Margareten.
So weit ich deine Kreidefelsen spähte,
Als uns der Sturm zurück vom Ufer schlug,
Stand in dem Wetter ich auf dem Verdeck;
Und als der Dunst um deines Landes Anblick
Mein emsig gaffend Aug begann zu täuschen,
Nahm ich vom Hals ein köstliches Juwel,
(Es war ein Herz, gefaßt in Diamanten)
Und warf's dem Lande zu: die See empfing es,
Und so, wünscht ich, möcht auch dein Leib mein Herz,
Und jetzt verlor ich Englands holden Anblick,
Und hieß die Augen mit dem Herzen wandern,
Und nannte blinde trübe Brillen sie,
Weil ihnen Albions teure Küste schwand.
Wie oft versucht ich Suffolks Zunge nicht,
Die Botin deines schnöden Unbestands,
Mich zu bezaubern, wie Ascanius that,
Wann er der irren Dido all die Thaten
Des Vaters machte kund seit Trojas Brand!
Schwärm ich nicht so wie sie? Bist du nicht falsch wie er?
Weh mir, ich kann nicht mehr! Stirb, Margareta!
Denn Heinrich weint, daß ich so lang gelebt.



Part III, Act III, Scene II 

Queen Margaret and King Henry.  

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QUEEN MARGARET: 
Be woe for me, more wretched than he is.
What, dost thou turn away, and hide thy face?
I am no loathsome leper. Look on me.
What? Art thou like the adder waxen deaf?
Be poisonous too, and kill thy forlorn queen.
Is all thy comfort shut in Gloucester's tomb?
Why, then Dame Margaret was ne'er thy joy.
Erect his statue and worship it,
And make my image but an alehouse sign.
Was I for this nigh wracked upon the sea
And twice by awkward wind from England's bank
Drove back again unto my native clime?
What boded this but well-forewarning wind
Did seem to say, 'Seek not a scorpion's nest
Nor set no footing on this unkind shore'?
What did I then but cursed the gentle gusts
And he that loosed them forth their brazen caves,
And bid them blow toward England's blessèd shore
Or turn our stern upon a dreadful rock?
Yet Aeolus would not be a murderer,
But left that hateful office unto thee.
The pretty vaulting sea refused to drown me,
Knowing that thou wouldst have me drowned on shore
With tears as salt as sea through thy unkindness.
The splitting rocks cowered in the sinking sands
And would not dash me with their ragged sides,
Because they flinty heart, more hard than they,
Might in thy palace perish Margaret.
As far as I could ken thy chalky cliffs,
When from thy shore the tempest beat us back,
I stood upon the hatches in the storm,
And when the dusky sky began to rob
My earnest-gaping sight of thy land's view,
I took a costly jewel from my neck,
A heart it was, bound in with diamonds,
And threw it toward thy land. The sea received it,
And so I wished thy body might my heart;
And even with this I lost fair England's view,
And bid mine eyes be packing with my heart,
And called them blind and dusky spectacles
For losing ken of Albion's wishèd coast.
How often have I tempted Suffolk's tongue
(The agent of thy foul inconstancy)
To sit and witch me as Ascanius did
When he to madding Dido would unfold
His father's acts commenced in burning Troy!
Am I not witched like her? or thou not false like him?
Ay me, I can no more. Die, Margaret!
For Henry weeps that thou dost live so long.


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Freuen / Schauspielerinnen 

Rolle: Königin Margaret 
Stück: König Heinrich VI. - Teil 2
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 


2. Teil, 3. Aufzug, 1. Szene  

Königin Margaret, König Heinrich, Kardinal Beaufort, Suffolk, York, Buckingham.

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KÖNIGIN MARGARET: 
Könnt ihr nicht sehn, und wollt ihr nicht bemerken,
Wie fremd sich sein Gesicht verwandelt hat?
Mit welcher Majestät er sich beträgt?
Wie übermütig er seit kurzem ward,
Wie stolz, wie herrisch und sich selbst nicht gleich?
Ich weiß die Zeit, da er noch mild und freundlich war,
Und warfen wir nur einen Blick von fern,
Gleich war er auf den Knieen, daß der Hof
Voll von Bewundrung war für seine Demut.
Doch trefft ihn jetzt, und sei es morgens früh,
Wann jedermann die Tageszeit doch bietet,
Er zieht die Brau'n, und zeigt ein zornig Auge,
Und geht mit ungebognem Knie vorbei,
Die Schuldigkeit, die uns gebührt, verschmähend.
Man achtet kleiner Hunde Murren nicht,
Doch Große zittern, wenn der Löwe brüllt.
Und Humphrey ist kein kleiner Mann in England.
Erst merkt, daß er euch nah ist von Geburt,
Und, wenn ihr fallt, der nächste wär zum Steigen.
Drum, däucht mir, ist es keine Politik,
Erwogen, welchen Groll er trägt im Herzen,
Und daß sein Vorteil eurem Hintritt folgt,
Daß er zu eurer fürstlichen Person
Und Euer Hoheit Rat den Zutritt habe.
Des Volkes Herz gewann ihm Schmeichelei,
Und wenn's ihm einfällt, Aufstand zu erregen,
So ist zu fürchten, alles folgt ihm nach.
Jetzt ist es Frühling, und das Unkraut wurzelt
Nur flach noch; duldet's jetzt, so wuchert es
Im ganzen Garten und erstickt die Kräuter
Aus Mangel einer fleiß'gen Landwirtschaft.
Die ehrerbiet'ge Sorg um meinen Herrn
Ließ mich im Herzog die Gefahren lesen.
Wenn's thöricht ist, nennt's eine Weiberfurcht,
Und, können bessre Gründe sie verdrängen,
Gesteh' ich gern, ich that zu nah dem Herzog.
Mylord von Suffolk, Buckingham und York,
Stoßt um das angeführte, wenn ihr könnt,
Wo nicht, laßt meine Worte giltig sein.



Part II, Act III, Scene I

Queen Margaret, King Henry, Kardinal Beaufort, Suffolk, York, Buckingham.  

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QUEEN MARGARET: 
Can you not see? or will ye not observe
The strangeness of his altered countenance?
With what a majesty he bears himself,
How insolent of late he is become,
How proud, how peremptory, and unlike himself?
We know the time since he was mild and affable,
And if we did but glance a far-off look,
Immediately he was upon his knee,
That all the court admired him for submission;
But meet him now and, be it in the morn,
When every one will give the time of day,
He knits his brow and shows an angry eye
And passeth by with stiff unbowèd knee,
Disdaining duty that to us belongs.
Small curs are not regarded when they grin,
But great men tremble when the lion roars,
And Humphrey is no little man in England.
First note that he is near you in descent,
And should you fall, he is the next will mount.
Me seemeth then it is no policy,
Respecting what a rancorous mind he bears
And his advantage following your decease,
That he should come about your royal person
Or be admitted to your highness' council.
By flattery hath he won the commons' heart;
And when he please to make commotion,
'Tis to be feared they all will follow him.
Now 'tis the spring, and weeds are shallow-rooted.
Suffer them now, and they'll o'ergrow the garden
And choke the herbs for want of husbandry.
The reverent care I bear unto my lord
Made me collect these dangers in the duke.
If it be fond, call it a woman's fear;
Which fear if better reasons can supplant,
I will subscribe and say I wronged the duke.
My Lord of Suffolk, Buckingham, and York,
Reprove my allegation if you can,
Or else conclude my words effectual.


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: König Heinrich
Stück: König Heinrich VI. - Teil 1 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 


1. Teil, 4. Aufzug, 1. Szene 

Paris. Ein Audienzsaal.

König Heinrich, Gloster, Exeter, York, Suffolk, Somerset, Winchester, Warwick, Talbot, der Statthalter von Paris und andere.

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KÖNIG HEINRICH: 
Kommt her, ihr, die ihr Kämpfer wolltet sein.
Hinfort befehl' ich euch bei meiner Gunst,
Den Streit und seinen Grund ganz zu vergessen;
Und ihr, Mylords, bedenket, wo ihr seid:
In Frankreich, unter wankelmüt'gem Volk!
Wenn sie in unsern Blicken Zwietracht sehn,
Und daß wir unter uns nicht einig sind,
Wie wird ihr grollendes Gemüt erregt
Zu starrem Ungehorsam und Empörung?
Was wird es überdies für Schande bringen,
Wenn fremde Prinzen unterrichtet sind,
Daß um ein Nichts, ein Ding von keinem Wert,
Des König Heinrichs Pairs und hoher Adel
Sich selbst zerstört und Frankreich eingebüßt?
O, denkt an die Erobrung meines Vaters,
An meine zarten Jahre; laßt uns nicht
Um Possen das, was Blut erkauft, verschleudern!
Laßt mich der streit'gen Sache Schiedsmann sein.
Ich seh nicht, wenn ich diese Rose trage,
(Indem er eine rote Rose ansteckt.)
Weswegen irgend wer argwöhnen sollte
Ich sei geneigter Somerset als York.
Sie sind verwandt mir und ich liebe beide;
Man kann so gut an mir die Krone rügen,
Weil ja der Schotten König eine trägt.
Doch eure Weisheit kann euch mehr bereden,
Als ich zur Lehr und Mahnung fähig bin:
Und drum, wie wir in Frieden hergekommen,
So laßt uns stets in Fried' und Freundschaft bleiben.
Mein Vetter York, in diesem Teil von Frankreich
Bestallen wir für uns euch zum Regenten;
Und lieber Herzog Somerset, vereint
Mit seinem Heer zu Fuß die Reiterscharen.
Wie echte Unterthanen, Söhne eurer Ahnherrn,
Geht freudiglich zusammen und ergießt
Die zorn'ge Galle wider eure Feinde.
Wir selbst, Mylord Protektor, und die andern
Gehn nach Calais zurück nach ein'ger Rast;
Von da nach England, wo ich hoff', in kurzem
Durch eure Siege vorgeführt zu sehn
Karl, Alençon und die Verräterbande.



Part I, Act IV, Scene I 

King Henry, Gloster, Exeter, York, Suffolk, Somerset, Winchester, Warwick, Talbot and other..  

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KING HENRY: 
Come hither you that would be combatants.
Henceforth I charge you, as you love our favor,
Quite to forget this quarrel and the cause.
And you, my lords: remember where we are,
In France, amongst a fickle wavering nation.
If they perceive disssension in our looks
And that within ourselves we disagree,
How will their grudging stomachs be provoked
To willfull disobedience, and rebel!
Beside, what infamy will there arise
When foreign princes shall be certified
That for a toy, a thing of no regard,
King Henry's peers and chief nobility
Destroyed themselves and lost the realm of France!
O, think upon the conquest of my father,
My tender years, and let us not forgo
That for a trifle that was bought with blood!
Let me be umpire in this doubtful strife.
I see no reason, if I wear this rose, [Puts on a red rose.]
That any one should therefore be suspicious
I more incline to Somerset than York.
Both are my kinsmen, and I love them both.
As well they may upbraid me with a crown
Because forsooth the King of Scots is crowned.
But your discretions better can persuade
Than I am able to instruct or teach;
And therefore, as we hither came in peace,
So let us still continue peace and love.
Cousin of York, we institute your grace
To be our regent in these parts of France;
And, good my Lord of Somerset, unite
Your troops of horsemen with his bands of foot;
And like true subjects, sons of your progenitors,
Go cheerfully together and digest
Your angry choler on your enemies.
Ourself, my Lord Protector, and the rest,
After some respite will return to Calais;
From thence to England, where I hope ere long
To be presented, by your victories,
With Charles, Alençon, and that traitorous rout.


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Prinz Heinrich
Stück: König Heinrich IV. - Teil II
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm Schlegel 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


2. Teil, 4. Aufzug, 5. Szene 

Prinz Heinrich allein.

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PRINZ HEINRICH: 
Weswegen liegt die Kron' auf seinem Kissen.
Die ein so unruhvoller Bettgenoß?
O glänzende Zerrüttung! goldne Sorge!
Die weit des Schlummers Pforten offen hält
In mancher wachen Nacht! – Nun damit schlafen!
Doch so gesund nicht, noch so lieblich tief
Als der, des Stirn, mit grobem Tuch umwunden,
Die nächt'ge Zeit verschnarcht. O Majestät!
Wenn du den Träger drückst, so sitzest du
Wie reiche Waffen in des Tages Hitze,
Die schützend sengen. Bei des Odems Toren
Liegt ihm ein Federchen, das sich nicht rührt;
Und atmet' er, der leichte, lose Flaum
Bewegte sich. – Mein gnäd'ger Herr! Mein Vater!
Der Schlaf ist wohl gesund: dies ist ein Schlaf,
Der manchen König Englands hat geschieden
Von diesem goldnen Zirkel. Dein Recht an mich
Sind Tränen, tiefe Trauer deines Bluts,
Was dir Natur und Lieb' und Kindessinn,
O teurer Vater, reichlich zahlen soll.
Mein Recht an dich ist diese Herrscherkrone,
Die, als dem Nächsten deines Rangs und Bluts
Mir sich vererben muß. Hier sitzt sie, seht! 
(Er setzt sie auf sein Haupt.)
Der Himmel schütze sie: – nun legt die Stärke
Der ganzen Welt in einen Riesenarm,
Er soll mir diese angestammte Ehre
Nicht mit Gewalt entreißen: dies von dir
Lass' ich den Meinen, wie du's ließest mir. (Ab.)



Part II, Act IV, Scene V 

Prince Henry alone. 

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PRINCE HENRY: 
O polish'd perturbation! golden care!
That keep'st the ports of slumber open wide
To many a watchful night! Sleep with it now!
Yet not so sound and half so deeply sweet
As he whose brow with homely biggen bound
Snores out the watch of night. O majesty!
When thou dost pinch thy bearer, thou dost sit
Like a rich armour worn in heat of day
That scald'st with safety. By his gates of breath
There lies a downy feather which stirs not.
Did he suspire, that light and weightless down
Perforce must move. My gracious lord! my father!
This sleep is sound indeed; this is a sleep
That from this golden rigol hath divorc'd
So many English kings. Thy due from me
Is tears and heavy sorrows of the blood
Which nature, love, and filial tenderness,
Shall, O dear father, pay thee plenteously.
My due from thee is this imperial crown,
Which, as immediate from thy place and blood,
Derives itself to me. [Putting on the crown] Lo where it
Which God shall guard; and put the world's whole strength
Into one giant arm, it shall not force
This lineal honour from me. This from thee
Will I to mine leave as 'tis left to me. [Exit]



Parte II, Acte IV, Scène V 

Prince Henry seul. 

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PRINCE HENRY: — Pourquoi la couronne est-elle là, sur son oreiller, — elle, l’importune compagne de lit ? — Ô splendide perturbation ! anxiété d’or, — qui tiens les portes du sommeil toutes grandes ouvertes — à tant de nuits inquiètes !… Sire, vous dormez avec elle à présent, — mais pas aussi profondément, certes, ni aussi doucement — que celui qui, le front ceint d’un humble béguin, — ronfle toute la nuit. Ô Majesté ! — tu étreins celui qui te porte, — comme une riche armure, portée dans la chaleur du jour, — qui brûle en protégeant !… Aux portes de son haleine — voici une plume qui ne bouge pas : — s’il respirait, ce duvet léger et impondérable — remuerait forcément… Mon gracieux lord ! mon père !… — Ce sommeil est profond, en vérité ; c’est le sommeil — qui a fait divorcer tant de rois anglais — avec ce nimbe d’or. Ce que je te dois, moi, — ce sont des larmes, ce sont les accablantes afflictions du sang ; — la nature, l’amour, la tendresse filiale, — ô cher père, te paieront largement cette dette. — Ce que tu me dois, toi, c’est cette impériale couronne — qui m’échoit d’elle-même, comme à l’héritier immédiat — de ton titre et de ton sang. (Il met la couronne sur sa tête.) — La voilà mise : — que Dieu la garde ! Quand toutes les forces de l’univers seraient concentrées — en un bras géant, elles ne m’arracheraient pas — cet insigne héréditaire. Cette couronne reçue de toi, — je la laisserai aux miens, comme tu me l’as laissée. (Il sort avec la couronne.)


Parte II, Acto IV, Escena V 

Príncipe Enrique solo. 

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PRÍNCIPE ENRIQUE: 
Mas sobre su almohada ¿por qué causa
Se encuentra la corona? Acompañante
Importuna de un lecho, ¡tú, gloriosa
Perturbación, aurífero cuidado
Que las puertas del sueño abiertas dejas
De par en par en infinitas noches
De desvelo! — ¡Dormís con ella ahora!
Mas no con sueño tan profundo y dulce
Cual el de aquel que humilde gorro ciñe
Y duerme de un tirón la noche entera. —
¡Oh Majestad! al oprimir las sienes
De tu dueño, riquísima armadura
Te muestras tú, que en el ardor del día,
Al conceder seguridad, escaldas. —
Cerca de los portales de su aliento,
Leve pluma se ve que ni se mueve.
Si respirara, tan ligera pluma
Se moviera. Señor excelso mío,
Padre mío, profundo es este sueño.
Sueño que de este círculo de oro
Divorcia a tantos reyes de Inglaterra.
Lo que os debo son lágrimas amargas,
Tristeza de mi ser, que, padre mío,
Amor filial os pagará con creces.
Vos me debéis esta imperial corona
Que desciende hasta mí, cual más cercano
A vuestro solio y sangre. — Contempladla;
(Poniéndose la corona.)
Puesta la tengo. Dios me la conserve.
Todo el vigor del Universo unido
En fuerte brazo, de la frente mía
No ha de arrancar herencia tan honrosa.
Esta corona transmitir espero,
Cual la adquirí de vos, a mi heredero. (Vase.)



Parte II, Atto IV, Scena V 

Principe Enrico solo. 

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PRINCIPE ENRICO: Perchè posa sul suo origliere quella corona, poichè gli riesce sì infesta compagna di letto? Oh splendido oggetto, quante cure e quante noie mi asconde il tuo fulgido oro! Quante volte tu tieni le porte del sonno aperte tutta la notte all’inquietudine e alle ambascie! Tu dormi con essa ora! Ah non mai il tuo riposo sarà sì dolce e sì sereno, come quello dell’uomo che, colla fronte cinta dai cenci dell’indigenza, empie la notte col rumore del profondo suo sonno! Oh maestà, quando tu pesi sopra colui che ti porta, rassomigli a ricca e grave armatura, che, riscaldata dagli ardori dell’estate, brucia l’uomo che difende. — Poniamo dinanzi alla sua bocca una piuma... Io mossa non la veggo in alcuna guisa del suo alito! S’ei respirasse, essa se ne risentirebbe.... Mio grazioso sovrano! Mio padre!... Profondo è bene questo sonno! Oh è un sonno che fa cader per sempre dalla fronte di molti re d’Inghilterra questo cerchietto dorato. — Mio padre, io ti debbo un mar di lagrime, e i dolorosi e sinceri gemiti che la natura e la tenerezza filiale impongono verso il proprio sangue, li sconterò senza misura. Così tu a me devi questa corona che ha da scendere dal tuo capo sul mio. (adattandosela alla testa) Eccola; già qui sta; il Cielo ve la manterrà, e quand’anche il mondo volgesse le sue forze nel braccio di un gigante, non mi potrebbe strappare questa corona ereditaria, che, da te ricevuta, o mio padre, trasmetterò a’ miei figli, come tu a me la trasmettesti. (esce)


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: König Heinrich
Stück: König Heinrich IV. - Teil II  
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


2. Teil, 3. Aufzug, 1. Szene 

Der Palast in London. König Heinrich, in seinem Nachtrok, und ein Edelknabe.

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KÖNIG HEINRICH: Geh, ruffe die Grafen von Surrey und Warwik; aber eh sie kommen, sag ihnen, daß sie diese Briefe lesen, und den Inhalt wol überlegen sollen: Halte dich nicht auf. (Der Edelknabe geht ab.) Wie viele tausende von meinen ärmsten Unterthanen schlafen in dieser Stunde! O holder Schlaf, wohlthätige Amme der Natur, womit hab' ich dich erschrekt, daß du meine Auglieder nicht mehr schliessen, meine Sinnen nicht mehr in süsses Vergessen aller Sorgen wiegen willst? Warum ligst du lieber in rauchigen Krippen, auf unbequemen Strohsäken ausgestrekt, und von summenden Nachtfliegen in deinen Schlummer eingezischet, als in den parfümirten Zimmern der Grossen, unter goldnen Thronhimmeln, und von den angenehmsten Symphonien eingewiegt? O warum liegst du bey den Niedrigsten in ekelhaften Betten, und verlässest das königliche Lager wie ein Schilderhäuschen bey einer Sturmgloke? Kanst du, zu oberst auf dem wankenden Mast des Schiff-Jungens Augen versiegeln, und sein Gehirn in der Wiege der ungestümen Woge einwiegen, den Winden ausgesezt, welche die aufrührischen Wellen beym Schopf ergreiffen, ihre ungeheuren Häupter krümmen, und sie unter betäubendem Geschrey an den schlüpfrigen Mast-Tauen aufhängen – – Kanst du, o partheyischer Schlaf, dem nassen See-Jungen in einer so rauhen Stunde Ruhe geben, und versagst sie in der stillesten Nacht, bey allen ersinnlichen Mitteln sie zu befördern, einem Könige? So schlummre dann sanft, glüklicher Bettler! Das Haupt ligt übel, das eine Crone trägt.



Part II, Act III, Scene I 

King Henry in his nightgown and a Page. 

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KING HENRY: 
Go call the Earls of Surrey and of Warwick;
But, ere they come, bid them o’erread these letters
And well consider of them. Make good speed. (Page exits.)
How many thousand of my poorest subjects
Are at this hour asleep! O sleep, O gentle sleep,
Nature’s soft nurse, how have I frighted thee,
That thou no more wilt weigh my eyelids down
And steep my senses in forgetfulness?
Why rather, sleep, liest thou in smoky cribs,
Upon uneasy pallets stretching thee,
And hushed with buzzing night-flies to thy slumber,
Than in the perfumed chambers of the great,
Under the canopies of costly state,
And lulled with sound of sweetest melody?
O thou dull god, why liest thou with the vile
In loathsome beds and leavest the kingly couch
A watch-case or a common ’larum bell?
Wilt thou upon the high and giddy mast
Seal up the shipboy’s eyes and rock his brains
In cradle of the rude imperious surge
And in the visitation of the winds,
Who take the ruffian billows by the top,
Curling their monstrous heads and hanging them
With deafing clamor in the slippery clouds
That with the hurly death itself awakes?
Canst thou, O partial sleep, give thy repose
To the wet sea-boy in an hour so rude,
And, in the calmest and most stillest night,
With all appliances and means to boot,
Deny it to a king? Then, happy low, lie down.
Uneasy lies the head that wears a crown.


Parte II, Acte III, Scène I 

Le palais du roi à Londres. Roi Henry et le Page. 

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ROI HENRY: — Va appeler les comtes de Surrey et de Warwick ; — mais, avant qu’ils viennent, dis-leur de lire ces lettres, — et de bien les examiner. Dépêche-toi. (Le page sort.) — Combien de milliers de mes plus pauvres sujets — sont à cette heure endormis ! Ô sommeil, ô doux sommeil, — tendre infirmier de la nature, quel effroi t’ai-je causé, — que tu ne veux plus fermer mes paupières — et plonger mes sens dans l’oubli ! — Pourquoi, sommeil, te plais-tu dans les huttes enfumées, — étendu sur d’incommodes grabats, — où tu t’assoupis au bourdonnement des mouches nocturnes, — plutôt que dans les chambres parfumées des grands, — sous les dais de la pompe somptueuse, — caressé par les sons de la plus suave mélodie ? — Ô dieu stupide ! pourquoi reposes-tu avec le misérable — sur des lits infects, et abandonnes-tu la couche royale, — comme la guérite du veilleur, comme le beffroi de la cloche d’alarme ? — Quoi ! tu vas au haut des mâts vertigineux — fermer les yeux du mousse et bercer sa tête — dans le rude berceau de la vague impérieuse, — sous le souffle des vents — qui prennent par la crête les lames furieuses, — frisent leur monstrueuses chevelures et les suspendent — aux nuées fugitives avec des clameurs assourdissantes — dont le vacarme réveille la mort elle-même ! — Peux-tu donc, ô partial sommeil, accorder le repos, — dans une heure si rude, au pauvre mousse mouillé, — et, par la nuit la plus calme et la plus tranquille, — en dépit de toutes les sollicitations et de toutes les ressources du luxe, — le refuser à un roi ! Repose donc, heureux d’en bas ! — Inquiète est la tête qui porte une couronne !


Parte II, Acto III, Escena I 

Vestmínster. Habitación en el Palacio. Rey Enrique, de bata, y el Page. 

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REY ENRIQUE: 
A los condes de Varvic y de Suria
Dirás que a verme vengan, pero antes,
Que lean estas cartas y se enteren
Del contenido suyo. Date prisa. (Vase el Peje)
Mis más humildes súbditos ahora
Durmiendo están a miles. ¡Oh, tú, sueño!
¡Oh grato sueño! ¡Oh, tú, feliz nodriza
De la naturaleza, de qué modo
Logré espantarte yo, que ya no acudes
A cerrar mis pupilas, ni sumerges
En el olvido ya mis facultades!
¿Por qué el camastro miserable escoges
¡Oh sueño! tú, de la cabaña humosa,
Y te acuestas en él, y allí zumbando
Nocturnas moscas tu sopor concilian;
Y abandonas la alcoba perfumada
Y el rico cortinaje del soberbio
Y el arrullo de dulces melodías?
¡Oh lacio Dios! ¿por qué motivo yaces
En infecto jergón con el humilde,
Y haces garita el lecho del monarca
O banco donde vela el campanero?
¿Por qué sellas los ojos del grumete
En el vertiginoso altivo mástil,
Y en la cuna del piélago imperioso
Tú su cerebro meces mientras sopla
El ábrego cruel, que, volteando
Las elevadas olas furibundas,
Sus monstruosas cabelleras riza;
Y, con feroz estrépito, las cuelga.
De escurridizas jarcias con rugidos
Que despertaran á la muerte misma?
¿Darás, ¡oh sueño injusto! tu reposo
A ese infeliz grumete que se empapa
En tan ásperas horas, y en la noche
Más callada y serena, y sin que falte
Comodidad ni circunstancia alguna
A un Rey lo negarás? Duerme tranquila
Humilde multitud. Sin calma gime
Quien sienes suyas con corona oprime.


Parte II, Atto III, Scena I 

Una stanza nel palazzo. Re Enrico e il Paggio.

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RE ENRICO: Va; di’ ai conti di Surrey e di Warwick di venir qui; ma inducili prima a legger questa lettera e a ben pesarne il testo. Parti e sii sollecito. (il paggio esce) Quante migliaia dei miei più poveri sudditi dormono ora! Oh sonno, dolce sonno che ricrei la natura, che t’ho io dunque fatto perchè tu debba fuggire da me, nè scendere più sulle mie palpebre, per immergere nell’oblio della vita gli stanchi miei sensi? Perchè ami tu più l’affumicata capanna, popolata di mille luridi insetti, che le stanze profumate dei grandi, ove i suoni di dolce melodie invitano al riposo? Bizzarro Nume, a che dividi il tetto impuro e sconcio dei miserabili, e fuggi a quello dei re? Tu chiuderai dunque gli occhi del mozzo di un vascello, che pende sulla cima commosa e pericolante d’un albero, e lo farai dormir fra le tempeste, fra il ruggir dei venti che investono le onde sdegnose, la cui criniera orrida di mille teste si rizza fino alle mobili nubi, fra strepito sì orrendo che la morte stessa si sveglerebbe nel seno dell’abisso? Oh sonno ingiusto, puoi tu in ore sì terribili prodigare il riposo al garzone bagnato dai flutti, intantochè in seno alla calma e al silenzio della profonda notte, chiamatovi da tutti gli allettamenti e da tutte le cure, tu lo rifiuti ad un re? Voi, umili sudditi, felici nel vostro abbassamento, godete del dolce riposo! Esso non è fatto per la testa che cinge una corona!


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Lady Percy 
Stück: König Heinrich IV. - Teil 1 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


1. Teil, 2. Aufzug, 6. Szene 

Lady Percy und Hotspur. 

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LADY PERCY: O mein liebster Lord, warum seyd ihr so allein? Wegen was für eines Verbrechens ist eure Gemahlin diese Nacht von ihres Harrys Bette verbannt worden? Sage mir, mein Liebster, was ist es, das dir deinen Appetit, dein Vergnügen und deinen Schlaf raubt? Warum heftest du deine Augen auf den Boden? Warum fährst du so oft auf, wenn du allein sizest? Warum hast du die frische Farbe deiner Wangen verlohren? Und warum giebst du mein Kleinod, meine Rechte an dich, der trübsinnigen Schwermuth preiß? Unter deinem unruhigen Schlummer hab ich an deiner Seite gewacht, und dich von Krieg und Schlachten murmeln gehört; du redtest mit deinem Pferde, oder rieffest, Courage! Zum Treffen! Du redtest von Ausfällen und Rükzügen; von Laufgräben, Zelten, Palisaden, Schanzen, Brustwehren, Carthaunen, Canonen, Feldschlangen, von Ranzionen der Gefangnen, und von erschlagnen Soldaten – – Deine Seele war so sehr mit kriegrischer Arbeit beschäftigt, und hat selbst im Schlaf dich in eine so große Bewegung gesezt, daß grosse Schweißtropfen auf deiner Stirne gestanden, und die Muskeln deines Gesichts aufgelauffen sind, wie wir an Leuten sehen, denen vor allzuhastiger Bewegung der Athem zurück bleibt. O! was für schrekenvolle Zeichen sind das! Ihr habt irgend ein schweres Geschäfte vor euch, und ich muß es wissen, oder ihr liebt mich nicht.



Part I, Act II, Scene VI 

Lady Percy and Hotspur. 

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LADY PERCY: 
O my good lord, why are you thus alone?
For what offense have I this fortnight been
A banished woman from my Harry's bed?
Tell me, sweet lord, what is't that takes from thee
Thy stomach, pleasure, and thy golden sleep?
Why dost thou bend thine eyes upon the earth,
And start so often when thou sit'st alone?
Why hast thou lost the fresh blood in thy cheeks
And given my treasures and my rights of thee
To thick-eyed musing and cursed melancholy?
In thy faint slumbers I by thee have watched,
And heard thee murmur tales of iron wars,
Speak terms of manage to thy bounding steed,
Cry 'Courage! to the field!' And thou hast talked
Of sallies and retires, of trenches, tents,
Of palisadoes, frontiers, parapets,
Of basilisks, of cannon, culverin,
Of prisoners' ransom, and of soldiers slain,
And all the currents of a heady fight.
Thy spirit within thee hath been so at war,
And thus hath so bestirred thee in thy sleep,
That beads of sweat have stood upon thy brow
Like bubbles in a late-disturbèd stream,
And in thy face strange motions have appeared,
Such as we see when men restrain their breath
On some great sudden hest. O, what portents are these?
Some heavy business hath my lord in hand,
And I must know it, else he loves me not.


Parte I, Acte II, Scène VI 

Lady Percy et Hotspur. 

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LADY PERCY: — Ô mon bon seigneur, pourquoi êtes-vous seul ainsi ?… — Et pour quelle offense ai-je, depuis quinze jours, été — banni du lit de mon Harry ? — Dis-mois, mon doux lord, qu’est-ce qui t’ôte — l’appétit, la gaieté et le sommeil doré ? — Pourquoi tournes-tu tes yeux vers la terre, — et tressailles-tu si souvent quand tu es seul ? — Pourquoi as-tu perdu la fraîcheur de tes joues, — et abandonné mes trésors, et tous mes droits sur toi, — à la rêverie sombre et à la mélancolie maudite ? — Dans tes légers sommeils, j’ai veillé près de toi, — et je t’ai entendu murmurer des récits de luttes armées, parler en termes de manège à ton destrier bondissant, — et lui crier courage ! en avant ! Et tu parlais — de sorties, de retraites, de tranchées, de tentes, — de palissades, de fortins, de parapets, — de basilics, de canons, de couleuvrines, de prisonniers rachetés, et de soldats tués, — et de tous les incidents d’un combat à outrance. — Ton esprit en toi avait si bien guerroyé, — et t’avait tellement surmené dans ton sommeil, — que des perles de sueur ruisselaient sur ton front, — comme des bulles sur un cours d’eau fraîchement agité ; — et sur ta face apparaissaient d’étranges contractions, — comme nous en voyons aux hommes qui retiennent leur haleine — dans un grand et brusque élan. Oh ! qu’annoncent ces présages ? — Mon seigneur est engagé dans quelque grave affaire, — et je dois le connaître, où il ne m’aime pas.


Parte I, Acto II, Escena VI 

Lady Percy y Hotspur. 

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LADY PERCY: 
Dueño mío, ¿por qué tan solitario?
¿Qué ofensa cometí, que ha dos semanas
Que no comparto el lecho de mi Enrique?
Dime, querido dueño, ¿qué motivo
Te quita el apetito, la alegría
Y el sueño inapreciable? ¿Por qué causa
Fijos tienes los ojos en el suelo,
Y cuando solo estás, tan a menudo,
Sobresaltado, de tu asiento saltas?
¿Por qué tu rostro pierde su frescura,
Y de mi amor entregas los tesoros
Á. ceñudas ideas, mis derechos
Á una melancolía que maldigo?
Guardando yo tus sueños transitorios
Te oí reseñas de empeñadas luchas
Murmurar entre dientes, que gritabas
Al animar a tu corcel brioso,
Que «¡valor!», «¡adelante!» repetías,
Que hablabas de trincheras y de tiendas,
Parapetos, salidas, retiradas,
Palizadas, fortines y cañones,
Culebrinas y obuses. de rescates
De prisioneros. de soldados muertos
Y de todo lo anejo a fiera lucha.
De tal modo tu espíritu ha bregado,
De tal modo en tus sueños te agitaste,
Que gotas de sudor sobre tu frente
Corrían semejando á las burbujas
De arroyo ha poco tiempo removido.
Extrañas expresiones en tu rostro
Se han ostentado, tales cual ocurren
Cuando queda el aliento retenido
Al recibo de orden perentoria.
¿Esto qué significa? Grande empresa
Entre manos tener debe mi dueño,
Y yo lo he de saber o no me amas.


Parte I, Atto II, Scena VI 

Lady Percy e Hotspur. 

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LADY PERCY: Oh mio caro signore, perchè siete così solo! Per quale offesa ho meritato io d’essere, da quindici giorni, sposa bandita dal letto del mio Enrico? Dimmi, amore, qual’è la cagione che ti toglie la brama di ogni piacere, e ti priva anche delle dolcezze d’un pacifico sonno? Perchè affiggi gli occhi in terra? Perchè tremi sì di sovente, allorchè sei assiso solo? Perchè è dileguata la freschezza del tuo colorito? Chi ti fa abbandonare i miei tesori, la tua giovinezza, la tua salute e i diritti d’una sopsa, in preda a cupe meditazioni e alla più atroce malinconia? Durante i tuoi sonni leggeri e pieni di commozione, io veglio accanto a te, e ti odo proferire racconti di guerre: parole incitatrici al tuo corsiero bollente: voci di: coraggio! Al campo! e t’intrattieni di sortite, di ritirate, di trincee, di tende, di palizzate, di fortezze, di parapetti, di cannoni, di colubrine e di tutte le venture d’una guerra ostinata. Tali pensieri agitano tanto il tuo sonno, che la tua fronte ne è inondata da goccie di sudore grosse come le bolle d’acqua che salgono alla superficie di un ruscello fremente; e strani moti animano i muscoli del tuo viso, simili a quelli di uomo che rattiene il fiato in grandissima foga. Oh, che sintomi son codesti! Gravi cure ingombrano la mente del mio signore, e convien ch’io le conosca se è vero che ei mi ami.


 


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: König Heinrich
Stück: König Heinrich IV. - Teil 1 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1600 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


1. Teil, 3. Aufzug, 4. Szene 

König Heinrich und Prinz Heinrich. 

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KÖNIG HEINRICH: Der Himmel vergebe dir! Aber laß mich dir mein Erstaunen darüber bezeugen, Harry, daß deine Neigungen sich so weit von dem edeln Flug aller deiner Vorältern entfernen. Du hast durch deine rohe Lebensart deinen Plaz im Staats-Rath verlohren, der nun durch deinen jüngern Bruder erfüllt wird; du hast die Herzen des ganzen Hofs, und alle Prinzen von meinem Blut verlohren. Niemand hoffet oder erwartet etwas Gutes von deiner Zeit, und jede Seele sagt sich selbst prophetisch deinen Fall vorher. Hätte ich deine Sitten gehabt, hätt' ich in den Augen der Welt mich so gemein und verächtlich gemacht, durch eine so pöbelhafte Gesellschaft mir selbst meinen Werth benommen; die Meynung, die mir zur Crone half, würde dem vorigen Besizer treu geblieben seyn, und mich in ruhmloser Verbannung, unbemerkt und in der Menge des verdienstlosen Hauffens, verlohren, vergessen haben. Aber da ich selten gesehen wurde, erschien ich niemals, ohne wie ein Comet, jedes Aug' auf mich zu ziehen. Die Väter sagten dann zu ihren Kindern: Diß ist er! Wo, wo? fragten andre; welcher ist Bolingbroke? Und dann stahl ich, wie ein andrer Prometheus, diese huldreiche Leutseligkeit vom Himmel, dieses göttliche Feuer, wodurch die Könige die Liebe ihrer Unterthanen nähren, entzog die Herzen des Volks durch die Demuth, in die ich mich einkleidete, ihrem Oberherrn, und empfieng lautes Zujauchzen und frolokende Grüsse, selbst in der Gegenwart des gekrönten Königs. Auf diese Art erhielt ich mich immer frisch und neu in den Augen der Menge; und meine Gegenwart, mit desto größrer Pracht begleitet, je seltner sie war, schien jedesmal ein öffentliches Fest, das mit allgemeinen Freuden-Zeichen gefeyrt wurde. Der hüpfende König trabte indeß in einer Gesellschaft von Hofnarren und schaalen Wizlingen, (wie dürre Reiser gleich angezündt und gleich verbrennt), auf und nieder, vergab seine Königliche Würde, mengte sich unter unbärtige Spaßvögel und Geken, und erlaubte ihnen seine Majestät durch Scherze und unanständige Vertraulichkeit zu entweihen; er ließ sich, wie die gemeinsten Pflastertreter, in allen Gassen sehen, und sättigte die Leute durch seinen täglichen Anblik so sehr, bis er ihnen ekelhaft wurde. Mußte er sich hernach bey öffentlichen Anläsen sehen lassen, so ward er nur, wie der Gukguk im Brachmonat, gehört, nicht geachtet; geseh'n, aber mit dem nachläßigen Blik, der über einen alltäglichen Gegenstand hinweggleitet; nicht mit dem weitoffnen wundervollen Auge, das auf die sonnengleiche Majestät geheftet wird, wenn sie selten aus ihrer Verhüllung hervorglänzt; sondern mit schläfrigen, gesenkten Augliedern, mit dem düstern verdrießlichen Blik, den man auf einen Feind wirft, von dessen Gegenwart man belästigt, gedrükt und überfüllt wird. Und in eben dieser Linie, Harry, stehst du. Du hast deine fürstliche Vorrechte verlohren, indem du dich niederträchtiger Gesellschaft Preiß gegeben hast. Nicht ein einziges Auge, das nicht deines alltäglich gewordnen Anbliks überdrüßig ist; das meinige ausgenommen, das dich zu sehen verlangt hat, und nun, wider meinen Willen, von den Zeichen einer allzugrossen Zärtlichkeit überfließt.



Part I, Act II, Scene IV 

King Henry and Prince Henry. 

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KING HENRY: 
God pardon thee! Yet let me wonder, Harry,
At thy affections, which do hold a wing
Quite from the flight of all thy ancestors.
Thy place in council thou hast rudely lost,
Which by thy younger brother is supplied,
And art almost an alien to the hearts
Of all the court and princes of my blood.
The hope and expectation of thy time
Is ruined, and the soul of every man
Prophetically do forethink thy fall.
Had I so lavish of my presence been,
So common-hackneyed in the eyes of men,
So stale and cheap to vulgar company,
Opinion, that did help me to the crown,
Had still kept loyal to possession
And left me in reputeless banishment,
A fellow of no mark nor likelihood.
By being seldom seen, I could not stir
But, like a comet, I was wond'red at;
That men would tell their children, 'This is he!'
Others would say, 'Where? Which is Bolingbrook?'
And then I stole all courtesy from heaven,
And dressed myself in such humility
That I did pluck allegiance from men's hearts,
Loud shouts and salutations from their mouths
Even in the presence of the crownèd king.
Thus did I keep my person fresh and new,
My presence, like a robe pontifical,
Ne'er seen but wond'red at; and so my state,
Seldom but sumptuous, showed like a feast
And wan by rareness such solemnity.
The skipping king, he ambled up and down
With shallow jesters and rash bavin wits,
Soon kindled and soon burnt; carded his state;
Mingled his royalty with cap'ring fools;
Had his great name profanèd with their scorns
And gave his countenance, against his name,
To laugh at gibing boys and stand the push
Of every beardless vain comparative;
Grew a companion to the common streets,
Enfeoffed himself to popularity;
That, being daily swallowed by men's eyes,
They surfeited with honey and began
To loathe the taste of sweetness, whereof a little
More than a little is by much too much.
So, when he had occasion to be seen,
He was but as the cuckoo is in June,
Heard, not regarded -- seen, but with such eyes
As, sick and blunted with community,
Afford no extraordinary gaze,
Such as is bent on sunlike majesty
When it shines seldom in admiring eyes;
But rather drowsed and hung their eyelids down,
Slept in his face, and rend'red such aspect
As cloudy men use to their adversaries,
Being with his presence glutted, gorged, and full.
And in that very line, Harry, standest thou;
For thou hast lost thy princely privilege
With vile participation. Not an eye
But is aweary of thy common sight,
Save mine, which hath desired to see thee more;
Which now doth that I would not have it do--
Make blind itself with foolish tenderness.


Parte I, Acte II, Scène IV 

Roi Henry et Prince Henry. 

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ROI HENRY: — Dieu te pardonne !… Pourtant, Harry, laisse-moi m’étonner — de tes aspirations qui prennent un vol — tout à fait contraire à l’essor de tous tes ancêtres. — Tu as brutalement perdu ta place au conseil, — laquelle est maintenant occupée par ton frère puîné ; — et tu t’es à peu près aliéné les cœurs — de toute la cour et des princes de mon sang. — Les espérances fondées sur ton avenir — sont ruinées ; et il n’est pas d’homme qui, — dans les pressentiments de son âme, ne prévoie ta chute. — Si j’avais été aussi prodigue de ma présence, — si je m’étais ainsi prostitué à la vue des hommes, — si je m’étais ainsi usé et avili dans une vulgaire compagnie, — l’opinion, qui m’a poussé au trône, — serait restée fidèle au maître d’alors, — et m’aurait abandonné à un exil obscur, — comme un homme sans éclat et sans portée. — Me faisant voir rarement, je ne pouvais bouger, — sans provoquer l’étonnement, ainsi qu’une comète : — les uns disaient à leurs enfants : C’est lui ! — d’autres s’écriaient : Où cela ? lequel est Bolingbroke ? — Et alors je dérobais au ciel tous les hommages ; — et je me drapais dans une telle humilité — que j’arrachais l’allégeance de tous les cœurs, — les acclamations et les vivats de toutes les bouches, — en présence même du roi couronné. — C’est ainsi que je conservais mon prestige frais et nouveau ; — ma présence, comme une robe pontificale, — était toujours remarquée avec étonnement ; et c’est pourquoi mon apparition, — événement toujours éclatant, faisait l’effet d’une fête, — et gagnait par la rareté une telle solennité ! — Quant au roi ambulant, il trottait de tous côtés — avec de plats bouffons, esprits extravagants, feux de paille — aussitôt éteints qu’allumés ; il jetait de côté sa dignité, — il commettait sa majesté avec des bateleurs, des fous, — et laissait profaner son grand nom par leurs sarcasmes ; — en dépit de ce nom, il encourageait — de ses rires les plaisanteries des pages, et s’offrait en butte — aux vains quolibets du premier imberbe venu. — Il était le familier de la rue, — il s’inféodait à la populace, — et, comme chaque jour il — rassasiait les hommes de sa présence, — tous étaient écœurés de ce miel, et le prenaient — en dégoût, comme une chose douce qui, pour peu — qu’elle devienne fastidieuse, devient fastidieuse à l’excès. — Aussi, quand il avait occasion de se montrer, — il était comme le coucou en juin, — qu’on entend sans y prendre garde ; s’il était vu, c’était par des yeux — qui, lassés et blasés par l’habitude, — ne lui accordaient pas cette attention extraordinaire — qui se fixe sur le soleil de la royauté, — quand il ne brille que rarement à la vue des admirateurs, — par des yeux endormis qui baissaient leurs paupières — somnolentes devant lui, et lui présentaient cet aspect morne — qu’un homme ombrageux a pour un adversaire, — tant ils étaient saturés, gorgés, fatigués de sa présence ! — Et toi, Harry, tu es exactement dans le même cas. — Tu as perdu ta prérogative princière — par d’avilissantes associations. Tous les yeux — sont las de ta banale présence, — excepté les miens qui auraient désiré te voir davantage, — et qui maintenant encore, en dépit de moi-même, — sont aveuglés par une folle tendresse.


Parte I, Acto II, Escena IV 

Rey Enrique y Príncipe Enrique. 

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REY ENRIQUE: 
Dios te perdone; pero Enrique, deja
Que a mí me maraville tu conducta.
Vuelo distinto por completo toma
De la de tus abuelos. Has perdido
Torpemente tu puesto en el consejo,
Y tu hermano menor por ti lo ocupa.
Eres casi un extraño entre los nobles
De mi corte y los príncipes reales.
Realmente he cometido en mi carrera
Irregular y vagabunda, encuentre
Perdón al someterme arrepentido.
Dios te perdone; pero Enrique, deja
Que a mí me maraville tu conducta.
Vuelo distinto por completo toma
De la de tus abuelos. Has perdido
Torpemente tu puesto en el consejo,
Y tu hermano menor por ti lo ocupa.
Eres casi un extraño entre los nobles
De mi corte y los príncipes reales.
Apenas arden. De su excelso puesto
Descendía, con necios saltimbanques
La majestad del trono aparejando;
Mientras que con sarcasmos profanaban
Su augusto nombre con permiso suyo.
Aun de ese mismo nombre permitía
Que atrevidos rapaces se burlasen,
Siendo blanco de chanzas chocarreras.
Buscó entre el populacho compañeros,
Del aura popular hízose esclavo,
De modo que las gentes saturadas
De su presencia y de esa miel ahítos,
Al fin se empalagaron de ese dulce,
Del cual tan sólo un poco basta y sobra.
Así, cuando tenía que mostrarse,
Era cuco no más del mes de junio,
Que se oye cantar, mas no se mira,
O si se ve, se ve con esos ojos
Que habituados a un objeto y hartos
De él, en él no se fijan, cual se fijan
De extraordinario modo en la realeza;
Que, igual al sol, en asombrados ojos
Luce si raras veces resplandece.
Antes bien soñolientos a su vista
Se cerraban sus párpados, y era
Su aspecto el que los hombres iracundos
Muestran a un adversario, si se hallan
Hartos de su presencia y fatigados.
En ese caso mismo estás, Enrique;
De príncipe has perdido la aureola
Por estar asociado a viles gentes;
No hay ojos que de verte no estén hartos,
Salvo estos ojos míos que quisieran
Poderte contemplar más a menudo,
Y que ternura necia en este instante,
Contra mi voluntad, me los anubla.


Parte I, Atto II, Scena IV 

Re Enrico e Principe Enrico. 

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RE ENRICO: Iddio ti perdoni. Ma permettimi, Enrico, di meravigliarmi delle tue tendenze che mostransi del tutto diverse da quelle dei tuoi avi. Tu hai vergognosamente perduto il tuo seggio nel consiglio, che il tuo giovine fratello oggi riempie; hai perduto l’amore della Corte; tutta la speranza della tua giovinezza è distrutta, nè v’è uomo che prevedendo il tuo avvenire non presagisca la tua caduta. Se io fossi stato così prodigo della mia presenza, e mi fossi così di sovente prostituito alla vista degli uomini, abbandonato a sì vil prezzo a compagnie volgari, l’opinion pubblica, che mi ha condotto in trono, sarebbe rimasta fedele a quegli che ne era possessore, e mi avrebbe lasciato in un esilio senza gloria, mortale sconosciuto, privo di ogni splendore. Ma poichè io apparivo di rado, non potevo incedere fra il popolo accalcato intorno a me. Straordinario come una cometa, ero contemplato con ammirazione, e tutti i padri dicevano ai figli: eccolo! è quello! Quello è Bolingbroke! È così che mi sono fatto amare e mi sono adornato d’una modestia, che mi ha cattivati i cuori di tutti, e m’ha fatto acclamare, presente il re. Con quest’arte ho saputo conservare la meraviglia di me: e la mia persona, come una veste pontificale, non si è mai esposta agli sguardi che veduta non fosse con sorpresa. Così la mia apparizione diveniva un tripudio pel popolo, e la riserva di cui usavo, ne accresceva la solennità. Il re intanto correva per la città in compagnia di frivole persone, di spiriti vani e leggeri che brillavano un istante e si estinguevano tosto. Mescolandosi imprudentemente con quella schiera beffarda, ei poneva a repentaglio la sua grandezza, lasciava profanare il suo augusto nome da sarcasmi, abusare di sè con detrimento di fama, scopo agli scherni di giovani insensati, e procedente di pari passo col primo malandrino che osava camminare con lui, talchè detto si sarebbe ch’ei si fosse annoiato alle ciurme. Che accadde? Col troppo possedere il proprio re e vederlo sotto i suoi occhi, il popolo se n’è stancò; e Riccardo che, mostrandosi più di rado, avrebbe abbagliato colla sua maestà, non fu più veduto che con occhio indifferente, tanto l’abitudine ne aveva dissipato l’incanto. In breve: ognuno era satollo della sua vista. Ora tu sei, Enrico, in ugual condizione. Tu hai perdute le prerogative del tuo grado avvilendole con un indegno abbassamento, e tutti gli occhi sono fastiditi della tua troppa presenza, eccetto i miei che hanno desiderato di vederti ancora, e cui tal vista empie di lagrime.


 


  1. HOTSPUR in «König Heinrich IV.»
  2. FALSTAFF in «König Heinrich IV.»
  3. ANTONIUS in «Julius Cäsar»
  4. OPHELIA in «Hamlet» II.
  5. OPHELIA in «Hamlet» III.
  6. OPHELIA in «Hamlet» I.
  7. HAMLET in «Hamlet» IV.
  8. HAMLET in «Hamlet» III.
  9. HAMLET in «Hamlet» II.
  10. HAMLET in «Hamlet» I.
  11. DER GEIST in «Hamlet»
  12. CLAUDIUS in «Hamlet»
  13. PAROLLES in «Ende gut, alles gut»
  14. HELENA in «Ende gut, alles gut» II.
  15. HELENA in «Ende gut, alles gut» I.
  16. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» II.
  17. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» I.
  18. TITANIA in «Ein Sommernachtstraum»
  19. PUCK in «Ein Sommernachtstraum»
  20. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» II.
  21. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» I.
  22. FLUTH in «Die lustigen Weiber von Windsor»
  23. ADRIANA in «Die Komödie der Irrungen»
  24. KATHARINA in «Der Widerspenstigen Zähmung»
  25. TRINCULO in «Der Sturm»
  26. ARIEL in «Der Sturm»
  27. SHYLOCK in «Der Kaufmann von Venedig»
  28. PORZIA in «Der Kaufmann von Venedig»
  29. LANZELOT in «Der Kaufmann von Venedig»
  30. DER PRINZ VON MAROKKO in «Der Kaufmann von Venedig»
  31. HERMIONE in «Das Wintermärchen» I.
  32. HERMIONE in «Das Wintermärchen» II.
  33. POSTHUMUS in «Cymbeline»
  34. IMOGEN in «Cymbeline» III.
  35. IMOGEN in «Cymbeline» II.
  36. IMOGEN in «Cymbeline» I.
  37. CLOTEN in «Cymbeline»
  38. VOLUMNIA in «Coriolan» II.
  39. VOLUMNIA in «Coriolan» I.
  40. MENENIUS in «Coriolan»
  41. CORIOLAN in «Coriolan»
  42. CLEOPATRA in «Antonius und Cleopatra»
  43. ANTONIUS in «Antonius und Cleopatra»
  44. DER GRAF in «Reigen»
  45. RADEMACHER in «Lebendige Stunden: Die letzten Masken»
  46. LEUTNANT GUSTL in «Leutnant Gustl»
  47. SOPHIE in «Komödie der Worte: Große Szene»
  48. EDGAR in «Komödie der Worte: Große Szene»
  49. FRÄULEIN ELSE in «Fräulein Else»
  50. HENRI in «Der grüne Kakadu»
  51. SYLVESTER in «Der Gang zum Weiher»
  52. SALA in «Der einsame Weg»
  53. JOHANNA in «Der einsame Weg»
  54. IRENE in «Der einsame Weg» III.
  55. IRENE in «Der einsame Weg» II.
  56. IRENE in «Der einsame Weg» I.
  57. MAX in «Anatol»
  58. EMILIE in «Anatol»
  59. ANATOL in «Anatol» II.
  60. ANATOL in «Anatol» I.
  61. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  62. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  63. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  64. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  65. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  66. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  67. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  68. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  69. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  70. LEICESTER in «Maria Stuart»
  71. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  72. LUISE in «Kabale und Liebe»
  73. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  74. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  75. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  76. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  77. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  78. DON KARLOS in «Don Karlos»
  79. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  80. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  81. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  82. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  83. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  84. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  85. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  86. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  87. AMALIA in «Die Räuber»
  88. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  89. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  90. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  91. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  92. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  93. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  94. MARFA in «Demetrius»
  95. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  96. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  97. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  98. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  99. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  100. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  101. PHÄDRA in «Phädra» III.
  102. PHÄDRA in «Phädra» II.
  103. PHÄDRA in «Phädra» I.
  104. XIPHARES in «Mithridat»
  105. MONIMIA in «Mithridat»
  106. MITHRIDAT in «Mithridat»
  107. ATHALIA in «Athalia»
  108. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  109. HALISCA in «Cistellaria»
  110. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  111. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  112. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  113. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  114. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  115. SALOME in «Der Talisman» II.
  116. SALOME in «Der Talisman» I.
  117. TISBEA in «Don Juan» I.
  118. TISBEA in «Don Juan» II.
  119. TARTUFFE in «Tartuffe»
  120. ORGON in «Tartuffe»
  121. DORINE in «Tartuffe»
  122. CLÈANTE in «Tartuffe»
  123. JACQUES in «Der Geizige»
  124. HARPAGON in «Der Geizige»
  125. FROSINE in «Der Geizige»
  126. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  127. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  128. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  129. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  130. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  131. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  132. DER KAPITÄN in «Taipi»
  133. ISMAEL in «Moby Dick»
  134. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  135. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  136. RECHA in «Nathan der Weise»
  137. NATHAN in «Nathan der Weise»
  138. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  139. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  140. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  141. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  142. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  143. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  144. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  145. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  146. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  147. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  148. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  149. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  150. ORSINA in «Emilia Galotti»
  151. EMILIA in «Emilia Galotti»
  152. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  153. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  154. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  155. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  156. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  157. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  158. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  159. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  160. MEROE in «Penthesilea»
  161. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  162. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  163. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  164. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  165. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  166. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  167. SOSIAS in «Amphitryon»
  168. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  169. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  170. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  171. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  172. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  173. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  174. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  175. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  176. OSWALD in «Gespenster»
  177. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  178. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  179. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  180. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  181. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  182. BRAND in «Brand»
  183. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  184. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  185. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  186. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  187. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  188. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  189. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  190. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  191. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  192. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  193. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  194. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  195. Y in «XYZ»
  196. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  197. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  198. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  199. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  200. ELEKTRA in «Elektra»
  201. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  202. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  203. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  204. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  205. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  206. KARL in «Maria Magdalena»
  207. JUDITH in «Judith»
  208. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  209. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  210. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  211. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  212. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  213. ERNST in «Agnes Bernauer»
  214. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  215. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  216. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  217. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  218. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  219. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  220. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  221. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  222. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  223. PROSPERO in «Indipohdi»
  224. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  225. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  226. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  227. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  228. DER SOHN in «Der Sohn»
  229. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  230. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  231. SAPPHO in «Sappho» III.
  232. SAPPHO in «Sappho» II.
  233. SAPPHO in «Sappho» I.
  234. MELITTA in «Sappho»
  235. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  236. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  237. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  238. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  239. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  240. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  241. PEPEL in «Nachtasyl»
  242. NASTJA in «Nachtasyl»
  243. LUKA in «Nachtasyl» I.
  244. LUKA in «Nachtasyl» II.
  245. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  246. HELENA in «Die Kleinbürger»
  247. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  248. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  249. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  250. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  251. OSSIP in «Der Revisor»
  252. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  253. LEONORE in «Torquato Tasso»
  254. STELLA in «Stella»
  255. FERNANDO in «Stella»
  256. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  257. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  258. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  259. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  260. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  261. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  262. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  263. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  264. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  265. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  266. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  267. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  268. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  269. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  270. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  271. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  272. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  273. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  274. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  275. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  276. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  277. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  278. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  279. EGMONT in «Egmont»
  280. BRACKENBURG in «Egmont»
  281. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  282. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  283. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  284. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  285. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  286. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  287. CARLOS in «Clavigo»
  288. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  289. MEDEA in «Medea» III.
  290. MEDEA in «Medea» II.
  291. MEDEA in «Medea» I.
  292. JASON in «Medea»
  293. DIE AMME in «Medea»
  294. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  295. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  296. PHAIDRA in «Hippolytos»
  297. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  298. DIE AMME in «Hippolytos»
  299. HELENA in «Helena» II.
  300. HELENA in «Helena» I.

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