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Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Richard III 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


5. Aufzug, 3. Szene 

Richard III allein. 

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Die Geister verschwinden. König Richard fährt aus seinen Träumen auf.

RICHARD III:
 
Ein andres Pferd! Verbindet meine Wunden! –
Erbarmen, Jesus! – Still, ich träumte nur.
O feig Gewissen, wie du mich bedrängst! –
Das Licht brennt blau. Ist's nicht um Mitternacht?
Mein schauerndes Gebein deckt kalter Schweiß.
Was fürcht' ich denn? Mich selbst? Sonst ist hier niemand.
Richard liebt Richard: das heißt, Ich bin Ich.
Ist hier ein Mörder? Nein. – Ja, ich bin hier.
So flieh'! – Wie? vor dir selbst? Mit gutem Grund:
Ich möchte rächen. Wie? mich an mir selbst?
Ich liebe ja mich selbst. Wofür? Für Gutes,
Das je ich selbst hätt' an mir selbst getan?
O leider, nein! Vielmehr hass' ich mich selbst,
Verhaßter Taten halb, durch mich verübt.
Ich bin ein Schurke, – doch ich lüg', ich bin's nicht.
Tor, rede gut von dir! – Tor, schmeichle nicht!
Hat mein Gewissen doch viel tausend Zungen,
Und jede Zunge bringt verschiednes Zeugnis,
Und jedes Zeugnis straft mich einen Schurken.
Meineid, Meineid, im allerhöchsten Grad,
Mord, grauser Mord, im fürchterlichsten Grad,
Jedwede Sünd', in jedem Grad geübt,
Stürmt an die Schranken, rufend: »Schuldig! Schuldig!«
Ich muß verzweifeln. – Kein Geschöpfe liebt mich,
Und sterb' ich, wird sich keine Seel' erbarmen:
Ja, warum sollten's andre? Find' ich selbst
In mir doch kein Erbarmen mit mir selbst.
Mir schien's, die Seelen all, die ich ermordet,
Kämen ins Zelt, und ihrer jede drohte
Mit Rache morgen auf das Haupt des Richard.



Act V, Scene III 

Richard III alone. 

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RICHARD III: 
Seht, Look what is done cannot be now amended:
Men shall deal unadvisedly sometimes,
Which after-hours gives leisure to repent.
If I did take the kingdom from your sons,
To make amends I'll give it to your daughter;
If I have killed the issue of your womb,
To quicken your increase I will beget
Mine issue of your blood upon your daughter.
A grandam's name is little less in love
Than is the doting title of a mother;
They are as children but one step below,
Even of your metal, of your very blood,
Of all one pain, save for a night of groans
Endured of her for whom you bid like sorrow:
Your children were vexation to your youth,
But mine shall be a comfort to your age.
The loss you have is but a son being king,
And by that loss your daughter is made queen.
I cannot make you what amends I would;
Therefore accept such kindness as I can.
Dorset your son, that with a fearful soul
Leads discontented steps in foreign soil,
This fair alliance quickly shall call home
To high promotions and great dignity.
The king, that calls your beauteous daughter wife,
Familiarly shall call thy Dorset brother:
Again shall you be mother to a king,
And all the ruins of distressful times
Repaired with double riches of content.
What! we have many goodly days to see:
The liquid drops of tears that you have shed
Shall come again, transformed to orient pearl,
Advantaging their love with interest
Of ten times double gain of happiness.
Go then, my mother; to thy daughter go;
Make bold her bashful years with your experience;
Prepare her ears to hear a wooer's tale;
Put in her tender heart th' aspiring flame
Of golden sovereignty; acquaint the princess
With the sweet silent hours of marriage joys;
And when this arm of mine hath chastisèd
The petty rebel, dull-brained Buckingham,
Bound with triumphant garlands will I come
And lead thy daughter to a conqueror's bed;
To whom I will retail my conquest won,
And she shall be sole victoress, Caesar's Caesar.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Richard III 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


4. Aufzug, 4. Szene 

Richard III und Königin Elisabeth

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RICHARD III: 
Seht, was geschehn, steht jetzo nicht zu ändern.
Der Mensch geht manchmal unbedacht zu Werk,
Was ihm die Folge Zeit läßt zu bereun.
Nahm Euren Söhnen ich das Königreich,
So geb ich's zum Ersatz nun Eurer Tochter.
Bracht' ich die Früchte Eures Schoßes um,
Um Eu'r Geschlecht zu mehren, will ich mir
Aus Eurem Blute Leibeserben zeugen.
Großmutter heißen ist kaum minder lieb
Als einer Mutter innig süßer Name.
Sie sind wie Kinder, nur eine Stufe tiefer,
Von Eurer Kraft, von Eurem echten Blut,
Ganz gleicher Müh' bis auf eine Nacht des Stöhnens,
Von der geduldet, für die Ihr sie littet.
Plag' Eurer Jugend waren Eure Kinder,
Trost Eures Alters sollen meine sein.
Was Ihr verlort, war nur ein Sohn als König,
Dafür wird Eure Tochter Königin.
Ich kann nicht, wie ich wollt', Ersatz Euch schaffen,
Drum nehmt, was ich in Güte bieten kann.
Dorset, Eu'r Sohn, der mißvergnügte Schritte
Mit banger Seel' auf fremdem Boden lenkt,
Wird durch dies holde Bündnis schleunig heim
Zu großer Würd' und hoher Gunst gerufen.
Der König, der die schöne Tochter Gattin nennt,
Wird traulich deinen Dorset Bruder nennen.
Ihr werdet wieder Mutter eines Königs,
Und alle Schäden drangsalvoller Zeiten
Zwiefach ersetzt mit Schätzen neuer Lust.
Ei, wir erleben noch viel wackre Tage!
Die hellen Tränentropfen kommen wieder,
Die ihr vergoßt, in Perlen umgewandelt,
Das Darlehn Euch vergütend, mit den Zinsen
Von zehnfach doppeltem Gewinn des Glücks.
Geh, meine Mutter, geh zu deiner Tochter:
Erfahrung mach' ihr schüchtern Alter dreist;
Bereit ihr Ohr auf eines Freiers Lied;
Leg in ihr zartes Herz die kühne Flamme
Der goldnen Hoheit; lehre die Prinzessin
Der Ehefreuden süß verschwiegne Stunden:
Und wenn der Arm hier jenen Zwergrebellen,
Den ungehirnten Buckingham gezüchtigt,
Dann komm ich prangend im Triumpheskranz
Und führ ins Bett des Siegers deine Tochter;
Ihr liefr' ich die Erobrung wieder ab,
Und sie sei einzig Sieg'rin, Cäsars Cäsar.



4. Act, 4. Scene 

Richard III and Queen Elisabeth

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RICHARD III: 
Seht, Look what is done cannot be now amended:
Men shall deal unadvisedly sometimes,
Which after-hours gives leisure to repent.
If I did take the kingdom from your sons,
To make amends I'll give it to your daughter;
If I have killed the issue of your womb,
To quicken your increase I will beget
Mine issue of your blood upon your daughter.
A grandam's name is little less in love
Than is the doting title of a mother;
They are as children but one step below,
Even of your metal, of your very blood,
Of all one pain, save for a night of groans
Endured of her for whom you bid like sorrow:
Your children were vexation to your youth,
But mine shall be a comfort to your age.
The loss you have is but a son being king,
And by that loss your daughter is made queen.
I cannot make you what amends I would;
Therefore accept such kindness as I can.
Dorset your son, that with a fearful soul
Leads discontented steps in foreign soil,
This fair alliance quickly shall call home
To high promotions and great dignity.
The king, that calls your beauteous daughter wife,
Familiarly shall call thy Dorset brother:
Again shall you be mother to a king,
And all the ruins of distressful times
Repaired with double riches of content.
What! we have many goodly days to see:
The liquid drops of tears that you have shed
Shall come again, transformed to orient pearl,
Advantaging their love with interest
Of ten times double gain of happiness.
Go then, my mother; to thy daughter go;
Make bold her bashful years with your experience;
Prepare her ears to hear a wooer's tale;
Put in her tender heart th' aspiring flame
Of golden sovereignty; acquaint the princess
With the sweet silent hours of marriage joys;
And when this arm of mine hath chastisèd
The petty rebel, dull-brained Buckingham,
Bound with triumphant garlands will I come
And lead thy daughter to a conqueror's bed;
To whom I will retail my conquest won,
And she shall be sole victoress, Caesar's Caesar.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Richard III 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


1. Aufzug, 1. Szene 

London. Eine Straße. Richard III (noch als Herzog von Gloucester) tritt auf. 

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RICHARD III: 
Nun ward der Winter unsers Mißvergnügens
Glorreicher Sommer durch die Sonne Yorks;
Die Wolken all, die unser Haus bedräut,
Sind in des Weltmeers tiefem Schoß begraben.
Nun zieren unsre Brauen Siegeskränze,
Die schart'gen Waffen hängen als Trophä'n;
Aus rauhem Feldlärm wurden muntre Feste,
Aus furchtbarn Märschen holde Tanzmusiken.
Der grimm'ge Krieg hat seine Stirn entrunzelt,
Und statt zu reiten das geharn'schte Roß,
Um drohnder Gegner Seelen zu erschrecken,
Hüpft er behend in einer Dame Zimmer
Nach üppigem Gefallen einer Laute.
Doch ich, zu Possenspielen nicht gemacht,
Noch um zu buhlen mit verliebten Spiegeln;
Ich, roh geprägt, entblößt von Liebesmajestät
Vor leicht sich dreh'nden Nymphen mich zu brüsten;
Ich, um dies schöne Ebenmaß verkürzt,
Von der Natur um Bildung falsch betrogen,
Entstellt, verwahrlost, vor der Zeit gesandt
In diese Welt des Atmens, halb kaum fertig
Gemacht, und zwar so lahm und ungeziemend,
Daß Hunde bellen, hink ich wo vorbei;
Ich nun, in dieser schlaffen Friedenszeit,
Weiß keine Lust, die Zeit mir zu vertreiben,
Als meinen Schatten in der Sonne spähn
Und meine eigne Mißgestalt erörtern;
Und darum, weil ich nicht als ein Verliebter
Kann kürzen diese fein beredten Tage,
Bin ich gewillt, ein Bösewicht zu werden
Und feind den eitlen Freuden dieser Tage.
Anschläge macht' ich, schlimme Einleitungen,
Durch trunkne Weissagungen, Schriften, Träume,
Um meinen Bruder Clarence und den König
In Todfeindschaft einander zu verhetzen.
Und ist nur König Eduard treu und echt,
Wie ich verschmitzt, falsch und verräterisch,
So muß heut Clarence eng verhaftet werden,
Für eine Weissagung, die sagt, daß G
Den Erben Eduards nach dem Leben steh'.
Taucht unter, ihr Gedanken! Clarence kommt.

(Clarence kommt mit Wache und Brakenbury.)


1. Act, 1. Scene 

London. A Street. Richard III (at this moment still Duke of Gloucester) enters. 

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RICHARD III: 
Now is the winter of our discontent
Made glorious summer by this sun of York;
And all the clouds that lour'd upon our house
In the deep bosom of the ocean buried.
Now are our brows bound with victorious wreaths;
Our bruised arms hung up for monuments;
Our stern alarums changed to merry meetings,
Our dreadful marches to delightful measures.
Grim-visaged war hath smooth'd his wrinkled front;
And now, instead of mounting barded steeds
To fright the souls of fearful adversaries,
He capers nimbly in a lady's chamber
To the lascivious pleasing of a lute.
But I, that am not shaped for sportive tricks,
Nor made to court an amorous looking-glass;
I, that am rudely stamp'd, and want love's majesty
To strut before a wanton ambling nymph;
I, that am curtail'd of this fair proportion,
Cheated of feature by dissembling nature,
Deformed, unfinish'd, sent before my time
Into this breathing world, scarce half made up,
And that so lamely and unfashionable
That dogs bark at me as I halt by them;
Why, I, in this weak piping time of peace,
Have no delight to pass away the time,
Unless to spy my shadow in the sun
And descant on mine own deformity:
And therefore, since I cannot prove a lover,
To entertain these fair well-spoken days,
I am determined to prove a villain
And hate the idle pleasures of these days.
Plots have I laid, inductions dangerous,
By drunken prophecies, libels and dreams,
To set my brother Clarence and the king
In deadly hate the one against the other:
And if King Edward be as true and just
As I am subtle, false and treacherous,
This day should Clarence closely be mew'd up,
About a prophecy, which says that 'G'
Of Edward's heirs the murderer shall be.
Dive, thoughts, down to my soul: here Clarence comes.






   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Königin Margaret 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


4. Aufzug, 4. Szene 

Königin Margaret, Königin Elisabeth und die Herzogin von York.

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MARGARET: 
Wenn alter Gram um so ehrwürd'ger ist,
Gesteht der Jahre Vorrang meinem zu,
Und wölke sich mein Kummer obenan.
Und wenn der Gram Gesellschaft dulden mag,
Zählt eure Leiden nach, auf meine schauend.
Mein war ein Eduard, doch ein Richard schlug ihn;
Mein war ein Gatte, doch ein Richard schlug ihn;
Dein war ein Eduard, doch ein Richard schlug ihn;
Dein war ein Richard, doch ein Richard schlug ihn.
[...] Dein war ein Clarence auch, und Richard schlug ihn.
Aus deines Schoßes Höhle kroch hervor
Ein Höllenhund, der all uns hetzt zu Tod.
Den Hund, der eh' als Augen Zähne hatte,
Gebißner Lämmer frommes Blut zu lecken;
Der Gotteswerke schändlichen Verderber;
Den trefflich großen Wüterich der Erde,
In wunden Augen armer Seelen herrschend,
Ließ los dein Schoß, um uns ins Grab zu jagen.
O redlich ordnender, gerechter Gott!
Wie dank ich dir, daß dieser Metzgerhund
In seiner Mutter Leibesfrüchten schwelgt
Und macht sie zur Gesellin fremder Klagen.
[...] Ertrage mich: ich bin nach Rache hungrig
Und sätt'ge nun an ihrem Anblick mich.
Tot ist dein Eduard, Mörder meines Eduards;
Dein andrer Eduard tot für meinen Eduard;
Der junge York war Zutat: beid' erreichten
Nicht meines Eingebüßten hohen Preis.
Tot ist dein Clarence, Meuchler meines Eduards,
Und die Zuschauer dieses Trauerspiels,
Der falsche Hastings, Rivers, Vaughan, Grey,
Sind vor der Zeit versenkt ins dumpfe Grab.
Richard nur lebt, der Hölle schwarzer Spürer,
Als Mäkler aufbewahrt, der Seelen kauft
Und hin sie sendet: aber bald, ja bald
Erfolgt sein kläglich, unbeklagtes Ende.
Die Erde gähnt, die Hölle brennt,
Die Teufel brüllen, Heil'ge beten,
Auf daß er schleunig werde weggerafft.
Vernichte, lieber Gott, ich fleh dich an,
Den Pfandschein seines Lebens, daß ich noch
Dies Wort erleben mag: der Hund ist tot!
[...] Da nannt' ich dich ein Scheinbild meines Glücks,
Da nannt' ich dich gemalte Königin;
Die Vorstellung nur dessen, was ich war;
Ein schmeichelnd Inhaltsblatt zu grausem Schauspiel;
So hoch erhoben, tief gestürzt zu werden;
Zwei holder Knaben bloß geäffte Mutter;
Ein Traum des, was du warst; ein bunt Panier,
Zum Ziel gestellt für jeden droh'nden Schuß;
Ein Schild der Würde, eine Blas', ein Hauch,
Kön'gin zum Spaß, die Bühne nur zu füllen.
Wo ist dein Gatte nun? wo deine Brüder?
Wo deine beiden Söhne? Was noch freut dich?
Wer kniet und sagt nun: Heil der Königin?
Wo sind die Pairs, die schmeichelnd sich dir bückten?
Wo die gedrängten Haufen, die dir folgten?
Geh all dies durch, und sieh, was bist du jetzt.
Statt glücklich Eh'weib, höchst bedrängte Witwe;
Statt frohe Mutter, jammernd bei dem Namen;
Statt angefleht, demütig Flehende;
Statt Königin, mit Not gekrönte Sklavin;
Statt daß du mich verhöhnt, verhöhnt von mir;
Statt allgefürchtet, einen fürchtend nun;
Statt allgebietend, nun gehorcht von keinem.
So bat des Rechtes Lauf sich umgewälzt
Und dich der Zeit zum rechten Raub gelassen;
Nur der Gedanke blieb dir, was du warst,
Auf daß dich's mehr noch foltre, was du bist.
Du maßtest meinen Platz dir an: und fällt
Nicht meiner Leiden richtig Maß dir zu?
Halb trägt dein stolzer Nacken nun mein Joch,
Und hier entzieh ich ihm das müde Haupt
Und lasse dessen Bürde ganz auf dir.
Leb wohl, Yorks Weib, des Unglücks Königin!
In Frankreich labt mir Englisch Weh den Sinn. 


4. Act, 4. Scene 

Queen Margaret, Queen Elisabeth and the Duchess of York.

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MARGARET: 
If ancient sorrow be most reverent,
Give mine the benefit of seniory
And let my griefs frown on the upper hand.
If sorrow can admit society,
Tell over your woes again by viewing mine.
I had an Edward, till a Richard killed him;
I had a Harry, till a Richard killed him:
Thou hadst an Edward, till a Richard killed him;
Thou hadst a Richard, till a Richard killed him.
Thou hadst a Clarence too, and Richard killed him.
From forth the kennel of thy womb hath crept
A hellhound that doth hunt us all to death:
That dog, that had his teeth before his eyes,
To worry lambs and lap their gentle blood,
That foul defacer of God's handiwork,
That excellent grand tyrant of the earth
That reigns in gallèd eyes of weeping souls,
Thy womb let loose to chase us to our graves.
O upright, just, and true-disposing God,
How do I thank thee that this carnal cur
Preys on the issue of his mother's body
And makes her pew-fellow with others' moan!
Bear with me! I am hungry for revenge,
And now I cloy me with beholding it.
Thy Edward he is dead, that killed my Edward;
Thy other Edward dead, to quit my Edward;
Young York he is but boot, because both they
Matched not the high perfection of my loss.
Thy Clarence he is dead that stabbed my Edward,
And the beholders of this frantic play,
Th' adulterate Hastings, Rivers, Vaughan, Grey,
Untimely smoth'red in their dusky graves.
Richard yet lives, hell's black intelligencer;
Only reserved their factor to buy souls
And send them thither. But at hand, at hand,
Ensues his piteous and unpitied end.
Earth gapes, hell burns, fiends roar, saints pray,
To have him suddenly conveyed from hence.
Cancel his bond of life, dear God, I pray,
That I may live and say, 'The dog is dead.'
I called thee once vain flourish of my fortune;
I called thee then poor shadow, painted queen,
The presentation of but what I was,
The flattering index of a direful pageant,
One heaved a-high to be hurled down below,
A mother only mocked with two fair babes,
A dream of what thou wast, a garish flag,
To be the aim of every dangerous shot;
A sign of dignity, a breath, a bubble,
A queen in jest, only to fill the scene.
Where is thy husband now? Where be thy brothers?
Where be thy two sons? Wherein dost thou joy?
Who sues and kneels and says, 'God save the queen'?
Where be the bending peers that flatterèd thee?
Where be the thronging troops that followèd thee?
Decline all this, and see what now thou art:
For happy wife, a most distressèd widow;
For joyful mother, one that wails the name;
For one being sued to, one that humbly sues;
For queen, a very caitiff crowned with care;
For she that scorned at me, now scorned of me;
For she being feared of all, now fearing one;
For she commanding all, obeyed of none.
Thus hath the course of justice whirled about
And left thee but a very prey to time,
Having no more but thought of what thou wast,
To torture thee the more, being what thou art.
Thou didst usurp my place, and dost thou not
Usurp the just proportion of my sorrow?
Now thy proud neck bears half my burdened yoke,
From which even here I slip my weary head
And leave the burden of it all on thee.
Farewell, York's wife, and queen of sad mischance!
These English woes shall make me smile in France.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: König Eduard 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel
 


2. Aufzug, 1. Szene 

London. Ein Zimmer im Palast.
König Eduard, Königin Elisabeth, Dorset, Rivers, Hastings, Buckingham, Grey.

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KÖNIG EDUARD: 
Sprach meine Zunge meines Bruders Tod
Und spräch nun eines Knechts Begnadigung?
Kein Mord, Gedanken waren sein Vergehn,
Und doch war seine Strafe bittrer Tod.
Wer bat für ihn? wer kniet‘ in meinem Grimm
Zu Füßen mir und hieß mich überlegen?
Wer sprach von Bruderpflicht? wer sprach von Liebe?
Wer sagte mir, wie diese arme Seele
Vom mächt'gen Warwick ließ und für mich focht?
Wer sagte mir, wie er zu Tewkesbury
Mich rettet‘, als mich Oxford niederwarf,
Und sprach: »Leb, und sei König, lieber Bruder«?
Wer sagte mir, als wir im Felde lagen,
Fast totgefroren, wie er mich gehüllt
In seinen Mantel und sich selber preis,
Ganz nackt und bloß, der starren Nachtluft gab?
Dies alles rückte viehisch wilde Wut
Mir sündhaft aus dem Sinn, und euer keiner
War so gewissenhaft, mich dran zu mahnen.
Wenn aber eure Kärrner, eu‘r Gesinde
Totschlag im Trunk verübt und ausgelöscht
Das edle Bildnis unsers teuern Heilands,
Dann seid ihr auf den Knien um Gnade, Gnade,
Und ich muß ungerecht es zugestehn.
Für meinen Bruder wollte niemand sprechen,
Noch sprach ich selbst mir für die arme Seele,
Verstockter! zu. Der Stolzeste von euch
Hatt‘ ihm Verpflichtungen in seinem Leben,
Doch wollte keiner rechten für sein Leben.
O Gott! ich fürchte, dein Gericht vergilt's
An mir und euch, den Meinen und den Euren. –
Komm, Hastings, hilf mir in mein Schlafgemach.
O armer Clarence!

(Der König, die Königin, Hastings, Rivers, Dorset und Grey ab.)


2. Act, 1. Scene 

King Edward, Queen Elisabeth, Dorset, Rivers, Hastings, Buckingham, Grey.

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KING EDWARD: 
Have I a tongue to doom my brother’s death,
And shall that tongue give pardon to a slave?
My brother kill’d no man, his fault was thought,
And yet his punishment was bitter death.
Who sued to me for him? Who (in my wrath)
Kneel’d at my feet and bid me be advis’d?
Who spoke of brotherhood? Who spoke of love?
Who told me how the poor soul did forsake
The mighty Warwick and did fight for me?
Who told me, in the field at Tewksbury,
When Oxford had me down, he rescued me,
And said, “Dear brother, live, and be a king”?
Who told me, when we both lay in the field
Frozen (almost) to death, how he did lap me
Even in his own garments, and did give himself
(All thin and naked) to the numb cold night?
All this from my remembrance brutish wrath
Sinfully pluck’d, and not a man of you
Had so much grace to put it in my mind.
But when your carters or your waiting vassals
Have done a drunken slaughter, and defac’d
The precious image of our dear Redeemer,
You straight are on your knees for pardon, pardon,
And I (unjustly too) must grant it you.

[Stanley rises.]

But for my brother not a man would speak,
Nor I (ungracious) speak unto myself
For him, poor soul. The proudest of you all
Have been beholding to him in his life;
Yet none of you would once beg for his life.
O God! I fear thy justice will take hold
On me and you, and mine and yours, for this.
Come, Hastings, help me to my closet. Ah, poor Clarence!

[Exeunt some with King and Queen.]





   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Herzog von Gloucester (später König Richard III) 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


1. Aufzug, 1. Szene 

London. Eine Straße. Herzog von Gloucester tritt auf. 

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GLOUCESTER: 
Nun ward der Winter unsers Mißvergnügens
Glorreicher Sommer durch die Sonne Yorks;
Die Wolken all, die unser Haus bedräut,
Sind in des Weltmeers tiefem Schoß begraben.
Nun zieren unsre Brauen Siegeskränze,
Die schart'gen Waffen hängen als Trophä'n;
Aus rauhem Feldlärm wurden muntre Feste,
Aus furchtbarn Märschen holde Tanzmusiken.
Der grimm'ge Krieg hat seine Stirn entrunzelt,
Und statt zu reiten das geharn'schte Roß,
Um drohnder Gegner Seelen zu erschrecken,
Hüpft er behend in einer Dame Zimmer
Nach üppigem Gefallen einer Laute.
Doch ich, zu Possenspielen nicht gemacht,
Noch um zu buhlen mit verliebten Spiegeln;
Ich, roh geprägt, entblößt von Liebesmajestät
Vor leicht sich dreh'nden Nymphen mich zu brüsten;
Ich, um dies schöne Ebenmaß verkürzt,
Von der Natur um Bildung falsch betrogen,
Entstellt, verwahrlost, vor der Zeit gesandt
In diese Welt des Atmens, halb kaum fertig
Gemacht, und zwar so lahm und ungeziemend,
Daß Hunde bellen, hink ich wo vorbei;
Ich nun, in dieser schlaffen Friedenszeit,
Weiß keine Lust, die Zeit mir zu vertreiben,
Als meinen Schatten in der Sonne spähn
Und meine eigne Mißgestalt erörtern;
Und darum, weil ich nicht als ein Verliebter
Kann kürzen diese fein beredten Tage,
Bin ich gewillt, ein Bösewicht zu werden
Und feind den eitlen Freuden dieser Tage.
Anschläge macht' ich, schlimme Einleitungen,
Durch trunkne Weissagungen, Schriften, Träume,
Um meinen Bruder Clarence und den König
In Todfeindschaft einander zu verhetzen.
Und ist nur König Eduard treu und echt,
Wie ich verschmitzt, falsch und verräterisch,
So muß heut Clarence eng verhaftet werden,
Für eine Weissagung, die sagt, daß G
Den Erben Eduards nach dem Leben steh'.
Taucht unter, ihr Gedanken! Clarence kommt.

(Clarence kommt mit Wache und Brakenbury.)


1. Act, 1. Scene 

London. A Street. Duke of Gloucester enters. 

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GLOUCESTER: 
Now is the winter of our discontent
Made glorious summer by this sun of York;
And all the clouds that lour'd upon our house
In the deep bosom of the ocean buried.
Now are our brows bound with victorious wreaths;
Our bruised arms hung up for monuments;
Our stern alarums changed to merry meetings,
Our dreadful marches to delightful measures.
Grim-visaged war hath smooth'd his wrinkled front;
And now, instead of mounting barded steeds
To fright the souls of fearful adversaries,
He capers nimbly in a lady's chamber
To the lascivious pleasing of a lute.
But I, that am not shaped for sportive tricks,
Nor made to court an amorous looking-glass;
I, that am rudely stamp'd, and want love's majesty
To strut before a wanton ambling nymph;
I, that am curtail'd of this fair proportion,
Cheated of feature by dissembling nature,
Deformed, unfinish'd, sent before my time
Into this breathing world, scarce half made up,
And that so lamely and unfashionable
That dogs bark at me as I halt by them;
Why, I, in this weak piping time of peace,
Have no delight to pass away the time,
Unless to spy my shadow in the sun
And descant on mine own deformity:
And therefore, since I cannot prove a lover,
To entertain these fair well-spoken days,
I am determined to prove a villain
And hate the idle pleasures of these days.
Plots have I laid, inductions dangerous,
By drunken prophecies, libels and dreams,
To set my brother Clarence and the king
In deadly hate the one against the other:
And if King Edward be as true and just
As I am subtle, false and treacherous,
This day should Clarence closely be mew'd up,
About a prophecy, which says that 'G'
Of Edward's heirs the murderer shall be.
Dive, thoughts, down to my soul: here Clarence comes.






   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Clarence 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel
 


1. Aufzug, 4. Szene 

Clarence und Brakenbury

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CLARENCE: 
Oh, ich hatt' eine jämmerliche Nacht,
Voll banger Träume, scheußlicher Gesichte!
So wahr als ich ein frommer gläub'ger Christ,
Ich brächte nicht noch eine Nacht so zu,
Gält' es auch eine Welt beglückter Tage:
So voll von grausem Schrecken war die Zeit.
[...] Mir deucht', ich war entsprungen aus dem Turm
Und eingeschifft, hinüber nach Burgund,
Und mich begleitete mein Bruder Gloster.
Der lockt' aus der Kajüte mich, zu gehn
Auf dem Verdeck; von da sahn wir nach England
Und führten tausend schlimme Zeiten an
Vom Kriege zwischen York und Lancaster,
Die uns betroffen. Wie wir schritten so
Auf des Verdeckes schwindlichtem Getäfel,
Schien mir's, daß Gloster strauchelt' und im Fallen
Mich, der ihn halten wollte, über Bord
In das Gewühl der Meereswogen riß.
O Gott! wie qualvoll schien mir's, zu ertrinken!
Welch grauser Lärm des Wassers mir im Ohr!
Welch scheußlich Todesschauspiel vor den Augen!
[...] Mir deucht', ich säh' den Graus von tausend Wracken,
Säh' tausend Menschen, angenagt von Fischen;
Goldklumpen, große Anker, Perlenhaufen,
Stein' ohne Preis, unschätzbare Juwelen,
Zerstreuet alles auf dem Grund der See.
In Schädeln lagen ein'ge; in den Höhlen,
Wo Augen sonst gewohnt, war eingenistet,
Als wie zum Spotte, blinkendes Gestein,
Das buhlte mit der Tiefe schlamm'gem Grund
Und höhnte die Gerippe ringsumher.
Mir deuchte so, und oft strebt' ich den Geist
Schon aufzugeben: doch die neid'sche Flut
Hielt meine Seel' und ließ sie nicht heraus,
Die weite, leere, freie Luft zu suchen;
Sie würgte mir sie im beklommnen Leib,
Der fast zerbarst, sie in die See zu spein.
[...] O nein, mein Traum fuhr nach dem Leben fort:
Oh, da begann erst meiner Seele Sturm!
Mich setzte über die betrübte Flut
Der grimme Fährmann, den die Dichter singen,
In jenes Königreich der ew'gen Nacht.
Zum ersten grüßte da die fremde Seele
Mein Schwiegervater, der berühmte Warwick.
Laut schrie er: "Welche Geißel für Verrat
Verhängt dies düstre Reich dem falschen Clarence?"
Und so verschwand er. Dann vorüber schritt
Ein Schatte wie ein Engel, helles Haar
Mit Blut besudelt, und er schrie laut auf:
"Clarence ist da, der eidvergeßne Clarence,
Der mich im Feld bei Tewkesbury erstach!
Ergreift ihn, Furien! nehmt ihn auf die Folter!"
Somit umfing mich eine Legion
Der argen Feind' und heulte mir ins Ohr
So gräßliches Geschrei, daß von dem Lärm
Ich bebend aufwacht' und noch längst nachher
Nicht anders glaubt', als ich sei in der Hölle:
So schrecklich eingeprägt war mir der Traum. 


1. Act, 4. Scene 

Clarence and Brakenbury

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CLARENCE: 
O, I have passed a miserable night,
So full of fearful dreams, of ugly sights,
That, as I am a Christian faithful man,
I would not spend another such night
Though 'twere to buy a world of happy days--
So full of dismal terror was the time.
Methoughts that I had broken from the Tower
And was embarked to cross the Bergundy,
And in my company my brother Gloucester,
Who from my cabin tempted me to walk
Upon the hatches: thence we looked toward England
And cited up a thousand heavy times,
During the wars of York and Lancaster,
That had befall'n us. As we paced along
Upon the giddy footing of the hatches,
Methought that Gloucester stumblèd, and in falling
Struck me (that thought to stay him) overboard
Into the tumbling billows of the main.
O Lord! methought what pain it was to drown!
What dreadful noise of waters in mine ears!
What sights of ugly death within mine eyes!
Methoughts I saw a thousand fearful wracks;
A thousand men that fishes gnawed upon;
Wedges of gold, great anchors, heaps of pearl,
Inestimable stones, unvaluèd jewels,
All scatt'red in the bottom of the sea:
Some lay in dead men's skulls, and in the holes
Where eyes did once inhabit, there were crept
(As 'twere in scorn of eyes) reflecting gems,
That wooed the slimy bottom of the deep
And mocked the dead bones that lay scatt'red by.
I passed (methought) the melancholy flood,
With that sour ferryman which poets write of,
Unto the kingdom of perpetual night.
The first that there did greet my stranger soul
Was my great father-in-law, renownèd Warwick,
Who spake aloud, 'What scourge for perjury
Can this dark monarchy afford false Clarence?'
And so he vanished. Then came wand'ring by
A shadow like an angel, with bright hair
Dabbled in blood, and he shrieked aloud,
'Clarence is come -- false, fleeting, perjured Clarence,
That stabbed me in the field by Tewkesbury:
Seize on him, Furies, take him unto torment!'
With that (methoughts) a legion of foul fiends
Environed me, and howlèd in mine ears
Such hideous cries that with the very noise
I, trembling, waked, and for a season after
Could not believe but that I was in hell,
Such terrible impression made my dream.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Anna 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


4. Aufzug, 1. Szene 

Anna und Königin Elisabeth.

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ANNA: 
Wie sollt' ich nicht? Als er, mein Gatte jetzt,
Hinzutrat, wie ich Heinrichs Leiche folgte,
Als er die Hände kaum vom Blut gewaschen,
Das dir entfloß, mein erster Engel-Gatte,
Und jenem toten Heil’gen, den ich weinte;
Oh, als ich da in Richards Antlitz schaute,
War dies mein Wunsch: Sei du, sprach ich, verflucht,
Der mich, so jung, so alt als Witwe macht!
Und wenn du freist, umlagre Gram dein Bett,
Und sei dein Weib (ist eine so verrückt)
Elender durch dein Leben, als du mich
Durch meines teuren Gatten Tod gemacht!
Und sieh, eh' ich den Fluch kann wiederholen,
In solcher Schnelle ward mein Weiberherz
Gröblich bestrickt von seinen Honigworten
Und unterwürfig meinem eignen Fluch,
Der stets seitdem mein Auge wach erhielt:
Denn niemals eine Stund' in seinem Bett
Genoß ich noch den goldnen Tau des Schlafe,
Daß seine bangen Träume nicht mich schreckten.
Auch haßt er mich um meinen Vater Warwick
Und wird mich sicherlich in kurzem los.



4. Act, 1. Scene 

Anne and Queen Elisabeth.

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ANNE: 
No! why? When he that is my husband now
Came to me, as I follow'd Henry's corse,
When scarce the blood was well wash'd from his hands
Which issued from my other angel husband
And that dead saint which then I weeping follow'd;
O, when, I say, I look'd on Richard's face,
This was my wish: 'Be thou,' quoth I, ' accursed,
For making me, so young, so old a widow!
And, when thou wed'st, let sorrow haunt thy bed;
And be thy wife—if any be so mad—
As miserable by the life of thee
As thou hast made me by my dear lord's death!
Lo, ere I can repeat this curse again,
Even in so short a space, my woman's heart
Grossly grew captive to his honey words
And proved the subject of my own soul's curse,
Which ever since hath kept my eyes from rest;
For never yet one hour in his bed
Have I enjoy'd the golden dew of sleep,
But have been waked by his timorous dreams.
Besides, he hates me for my father Warwick;
And will, no doubt, shortly be rid of me.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Anna 
Stück: Richard III 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1593 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Guillermo Macpherson 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


1. Aufzug, 2. Szene 

London. Eine andre Straße. König Heinrichs des Sechsten Leiche wird in einem offnen Sarge hereingetragen, Tressel, Berkeley und Edelleute mit Hellebarden begleiten sie; hierauf Prinzessin Anna als Leidträgerin.

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ANNA: 
Setzt nieder eure ehrenwerte Last –
Wofern sich Ehre senkt in einen Sarg-,
Indessen ich zur Leichenfeier klage
Den frühen Fall des frommen Lancaster.
Du eiskalt Bildnis eines heil'gen Königs!
Des Hauses Lancaster erblichne Asche!
Blutloser Rest des königlichen Bluts!
Vergönnt sei's, aufzurufen deinen Geist,
Daß er der armen Anna Jammer höre,
Die Eduards Weib war, deines Sohns, erwürgt
Von jener Hand, die diese Wunden schlug.
In diese Fenster, die sich aufgetan,
Dein Leben zu entlassen, träufl' ich, sieh!
Hilflosen Balsam meiner armen Augen.
Verflucht die Hand, die diese Risse machte!
Verflucht das Herz, das Herz hatt', es zu tun!
Verflucht das Blut, das dieses Blut entließ!
Heilloser Schicksal treffe den Elenden,
Der elend uns gemacht durch deinen Tod,
Als ich kann wünschen Nattern, Spinnen, Kröten
Und allem giftigen Gewürm, das lebt.
Hat er ein Kind je, so sei's mißgeboren,
Verwahrlost und zu früh ans Licht gebracht,
Des greulich unnatürliche Gestalt
Den Blick der hoffnungsvollen Mutter schrecke;
Und das sei Erbe seines Mißgeschicks!
Hat er ein Weib je, nun, so möge sie
Sein Tod um vieles noch elender machen,
Als mich mein junger Ehgemahl und du! –
Kommt nun nach Chertsey mit der heil'gen Last,
Die von Sankt Paul wir zur Bestattung holten,
Und immer, wenn ihr müde seid, ruht aus,
Derweil ich klag um König Heinrichs Leiche.
(Die Träger nehmen die Leiche auf und gehen weiter.)


1. Act, 2. Scene 

London. Another street. Enter the corpse of King Henry the Sixth, Gentlemen with halberds to guard it; Lady Anne being the mourner.

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ANNE: 
Set down, set down your honourable load,
If honour may be shrouded in a hearse,
Whilst I awhile obsequiously lament
The untimely fall of virtuous Lancaster.
Poor key-cold figure of a holy king!
Pale ashes of the house of Lancaster!
Thou bloodless remnant of that royal blood!
Be it lawful that I invocate thy ghost,
To hear the lamentations of Poor Anne,
Wife to thy Edward, to thy slaughter'd son,
Stabb'd by the selfsame hand that made these wounds!
Lo, in these windows that let forth thy life,
I pour the helpless balm of my poor eyes.
Cursed be the hand that made these fatal holes!
Cursed be the heart that had the heart to do it!
Cursed the blood that let this blood from hence!
More direful hap betide that hated wretch,
That makes us wretched by the death of thee,
Than I can wish to adders, spiders, toads,
Or any creeping venom'd thing that lives!
If ever he have child, abortive be it,
Prodigious, and untimely brought to light,
Whose ugly and unnatural aspect
May fright the hopeful mother at the view;
And that be heir to his unhappiness!
If ever he have wife, let her he made
A miserable by the death of him
As I am made by my poor lord and thee!
Come, now towards Chertsey with your holy load,
Taken from Paul's to be interred there;
And still, as you are weary of the weight,
Rest you, whiles I lament King Henry's corse.




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Othello 
Stück: Othello, der Mohr von Venedig 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1604 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland 
Übersetzung (Französisch): François-Victor Hugo 
Übersetzung (Spanisch): Marcelino Menéndez y Pelayo 
Übersetzung (Italienisch): Carlo Rusconi 


5. Aufzug, 2. Szene 

Othello und Lodovico. 

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OTHELLO: Sachte; ein paar Worte, eh ihr geht. Ich habe dem Staat einige Dienste geleistet, und sie wissen's: Nichts mehr davon. Ich bitte euch, wenn ihr in euern Briefen diese unglükliche Geschicht' erzählet, so redet von mir wie ich bin; verkleinert meine Fehler nicht, aber macht mich auch nicht schlimmer als ich war. Redet also von einem, der nicht weislich liebte, aber zu sehr; von einem der nicht leicht eiferte; aber nachdem er einmal von dieser Leidenschaft ergriffen war, keine Grenzen kannte; von einem, dessen Hand gleich dem verworfnen Juden (Herodes) eine Perle wegwarf, deren unschäzbaren Werth sein ganzer Stamm nicht bezahlen konnte; von einem dessen ungewohnte Augen, ihr gleich Arabiens Balsam-Staude Thränen, Jammer-lindernde Thränen quellen sahet. Dieses schreibet, und sezt hinzu, daß ich einst in Aleppo, wo ein boßhafter, schelmischer Türke einen Venetianer schlug und auf den Staat schimpfte, den beschnittnen Hund bey der Gurgel gefaßt, und ihn so gekizelt habe. (Er ersticht sich.)


Act V, Scene II 

Othello and Desdemona.  

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OTHELLO:
Soft you. A word or two before you go.
I have done the state some service, and they know ’t.
No more of that. I pray you in your letters,
When you shall these unlucky deeds relate,
Speak of me as I am. Nothing extenuate,
Nor set down aught in malice. Then must you speak
Of one that loved not wisely, but too well;
Of one not easily jealous, but being wrought,
Perplexed in the extreme; of one whose hand,
Like the base Judean, threw a pearl away
Richer than all his tribe; of one whose subdued eyes,
Albeit unused to the melting mood,
Drops tears as fast as the Arabian trees
Their medicinable gum. Set you down this.
And say besides, that in Aleppo once,
Where a malignant and a turbanned Turk
Beat a Venetian and traduced the state,
I took by th’ throat the circumcisèd dog,
And smote him, thus.
[He stabs himself.]


Acte V, Scène II 

Une chambre à coucher. Desdémona est au lit endormie. Près d’elle un flambeau allumé. Othello et Desdemona. 

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OTHELLO: — C’est la cause, c’est la cause, ô mon âme ! — Laissez-moi vous la cacher à vous, chastes étoiles ! — C’est la cause !… — Pourtant je ne veux pas faire couler son sang — ni faire de cicatrice à cette peau plus blanche que la neige — et aussi lisse que l’albâtre monumental. (Il dépose son épée.) — Pourtant il faut qu’elle meure ; autrement, elle en trahirait d’autres. (Montrant le flambeau.) — Éteignons d’abord cette lumière, et puis… (Montrant Desdémona.) éteignons celle-ci. — Si je souffle sur toi, ministre de flamme, — je puis ressusciter ta clarté première, — pour peu que je me ravise… Mais, la tienne une fois éteinte, — ô modèle achevé de l’exquise nature, — je ne sais pas où est le feu prométhéen — qui pourra la rallumer… Quand j’aurai cueilli cette rose, — je ne pourrai plus lui rendre sa sève vitale, — il faudra qu’elle se flétrisse ! Je veux la respirer sur la tige. (Il l’embrasse.) — Ô haleine embaumée qui persuaderait presque — à la justice de briser son glaive… Encore un ! encore un ! (Il la couvre de baisers.) — Sois ainsi quand tu seras morte, et je vais te tuer, — et je t’aimerai après… Encore un ! c’est le dernier ! — Jamais chose si douce ne fut aussi fatale. Il faut que je pleure, — mais ce sont des larmes cruelles. Cette douleur-là tient du ciel, — elle châtie qui elle aime… Elle s’éveille !


Acto V, Escena II 

Alcoba en el castillo. Desdémona dormida. Á su lado una luz. Otelo y Desdémona. 

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OTELO: Con razon lo hago, con razon ¡alma mia! No os lo quiero contar, castas estrellas. Tampoco quiero derramar la sangre de ella, ni ajar su cútis más blanco que la nieve, y más tierno que mármol sepulcral. Y con todo eso, tengo que matarla, para que no engañe á otros hombres. Apagaré esta luz... y luego aquella. Si apago esta luz y luego me arrepiento, puedo volver á encenderla, pero si te apago á tí, luz clarísima, primor y ejemplar de la naturaleza, ¿dónde hallaré el fuego de Prometeo, para volverte á dar la vida? Si arranco la flor de su tallo, ¿cómo he de restituirla su frescura y lozanía? Necesario es que se marchite. Quiero respirar por la última vez su deleitoso aroma. (La besa.) ¡Oh regalado aliento de su boca, casi bastas para arrancar el hierro de la mano de la justicia! Otro beso y nada más. ¡Quédate así, cuando yo te mate: que muerta y todo te he de amar! Otro beso, el último. Nunca le hubo más delicioso ni más fatal: lloremos. Mi llanto es feroz, y mi ira es como la de Dios, que hiere donde más ama. Ahora se despierta.


Atto V, Scena II 

Una stanza da letto. Desdemona in letto, addormentata. Arde una lampada. Otelo e Desdemona.  

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OTELLO: Ma la cagione, la cagione, anima mia... non vogliate ch’io la dica innanzi a voi, a voi, castissime stelle!... Vadasi... e nullameno non verserò il sangue di lei, non coprirò di piaghe quel seno più bianco della neve, e scorrevole al tatto come l’alabastro delle tombe... (depone la spada) Ma pur deve morire; chè, vivendo, altri uomini tradirebbe... Estinguiam quella face; e con essa si spenga in lei il lume della vita... Se io ti estinguo, o debile fiamma che mi rischiari, potrò raccenderti, ove le tenebre m’increscano... ma una volta che tu sii estinta, tu, meravigliosa opera della benefica natura, di dove potrò io trarre la celeste scintilla che ti rianimi?... Quando t’avrò divelta dal tuo stelo, o amabile rosa, io non potrò più renderti lo spirito vitale che ti faceva sì fiorente... dovrai appassire... Ah! ch’io m’inebbrii anche una volta di te!... (baciandola) Oh alito balsamico, che persuaderesti quasi alla Giustizia di frangere la sua spada!... Un bacio ancora, un bacio... e tale ti serba, quale ora sei, dopo morte; ed io t’ucciderò, e ti amerò poscia eternamente... Un altro... sia l’ultimo... tanta dolcezza non fu mai sì fatale... M’è forza piangere... ma sono lagrime crudeli... è lo sdegno celeste che piomba su chi più ama. — Ella si sveglia...


   


   


  1. OTHELLO in «Othello» II.
  2. OTHELLO in «Othello» I.
  3. JAGO in «Othello» IV.
  4. JAGO in «Othello» III.
  5. JAGO in «Othello» II.
  6. JAGO in «Othello» I.
  7. EMILIA in «Othello»
  8. DESDEMONA in «Othello» II.
  9. DESDEMONA in «Othello» I.
  10. ISABELLA in «Maß für Maß»
  11. CLAUDIO in «Maß für Maß»
  12. ANGELO in «Maß für Maß»
  13. MACBETH in «Macbeth» II.
  14. MACBETH in «Macbeth» I.
  15. LADY MACBETH in «Macbeth» II.
  16. LADY MACBETH in «Macbeth» I.
  17. HEKATE in «Macbeth»
  18. KÖNIG LEAR in «König Lear»
  19. BASTARD in «König Johann»
  20. KÖNIGIN KATHARINA in «König Heinrich VIII.»
  21. BUCKINGHAM in «König Heinrich VIII.»
  22. YORK in «König Heinrich VI.» II.
  23. YORK in «König Heinrich VI.» I.
  24. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» II.
  25. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» I.
  26. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich VI.»
  27. PRINZ HEINRICH in «König Heinrich IV.»
  28. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» II.
  29. LADY PERCY in «König Heinrich IV.»
  30. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» I.
  31. HOTSPUR in «König Heinrich IV.»
  32. FALSTAFF in «König Heinrich IV.»
  33. ANTONIUS in «Julius Cäsar»
  34. OPHELIA in «Hamlet» II.
  35. OPHELIA in «Hamlet» III.
  36. OPHELIA in «Hamlet» I.
  37. HAMLET in «Hamlet» IV.
  38. HAMLET in «Hamlet» III.
  39. HAMLET in «Hamlet» II.
  40. HAMLET in «Hamlet» I.
  41. DER GEIST in «Hamlet»
  42. CLAUDIUS in «Hamlet»
  43. PAROLLES in «Ende gut, alles gut»
  44. HELENA in «Ende gut, alles gut» II.
  45. HELENA in «Ende gut, alles gut» I.
  46. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» II.
  47. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» I.
  48. TITANIA in «Ein Sommernachtstraum»
  49. PUCK in «Ein Sommernachtstraum»
  50. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» II.
  51. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» I.
  52. FLUTH in «Die lustigen Weiber von Windsor»
  53. ADRIANA in «Die Komödie der Irrungen»
  54. KATHARINA in «Der Widerspenstigen Zähmung»
  55. TRINCULO in «Der Sturm»
  56. ARIEL in «Der Sturm»
  57. SHYLOCK in «Der Kaufmann von Venedig»
  58. PORZIA in «Der Kaufmann von Venedig»
  59. LANZELOT in «Der Kaufmann von Venedig»
  60. DER PRINZ VON MAROKKO in «Der Kaufmann von Venedig»
  61. HERMIONE in «Das Wintermärchen» I.
  62. HERMIONE in «Das Wintermärchen» II.
  63. POSTHUMUS in «Cymbeline»
  64. IMOGEN in «Cymbeline» III.
  65. IMOGEN in «Cymbeline» II.
  66. IMOGEN in «Cymbeline» I.
  67. CLOTEN in «Cymbeline»
  68. VOLUMNIA in «Coriolan» II.
  69. VOLUMNIA in «Coriolan» I.
  70. MENENIUS in «Coriolan»
  71. CORIOLAN in «Coriolan»
  72. CLEOPATRA in «Antonius und Cleopatra»
  73. ANTONIUS in «Antonius und Cleopatra»
  74. DER GRAF in «Reigen»
  75. RADEMACHER in «Lebendige Stunden: Die letzten Masken»
  76. LEUTNANT GUSTL in «Leutnant Gustl»
  77. SOPHIE in «Komödie der Worte: Große Szene»
  78. EDGAR in «Komödie der Worte: Große Szene»
  79. FRÄULEIN ELSE in «Fräulein Else»
  80. HENRI in «Der grüne Kakadu»
  81. SYLVESTER in «Der Gang zum Weiher»
  82. SALA in «Der einsame Weg»
  83. JOHANNA in «Der einsame Weg»
  84. IRENE in «Der einsame Weg» III.
  85. IRENE in «Der einsame Weg» II.
  86. IRENE in «Der einsame Weg» I.
  87. MAX in «Anatol»
  88. EMILIE in «Anatol»
  89. ANATOL in «Anatol» II.
  90. ANATOL in «Anatol» I.
  91. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  92. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  93. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  94. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  95. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  96. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  97. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  98. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  99. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  100. LEICESTER in «Maria Stuart»
  101. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  102. LUISE in «Kabale und Liebe»
  103. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  104. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  105. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  106. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  107. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  108. DON KARLOS in «Don Karlos»
  109. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  110. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  111. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  112. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  113. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  114. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  115. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  116. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  117. AMALIA in «Die Räuber»
  118. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  119. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  120. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  121. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  122. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  123. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  124. MARFA in «Demetrius»
  125. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  126. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  127. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  128. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  129. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  130. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  131. PHÄDRA in «Phädra» III.
  132. PHÄDRA in «Phädra» II.
  133. PHÄDRA in «Phädra» I.
  134. XIPHARES in «Mithridat»
  135. MONIMIA in «Mithridat»
  136. MITHRIDAT in «Mithridat»
  137. ATHALIA in «Athalia»
  138. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  139. HALISCA in «Cistellaria»
  140. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  141. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  142. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  143. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  144. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  145. SALOME in «Der Talisman» II.
  146. SALOME in «Der Talisman» I.
  147. TISBEA in «Don Juan» I.
  148. TISBEA in «Don Juan» II.
  149. TARTUFFE in «Tartuffe»
  150. ORGON in «Tartuffe»
  151. DORINE in «Tartuffe»
  152. CLÈANTE in «Tartuffe»
  153. JACQUES in «Der Geizige»
  154. HARPAGON in «Der Geizige»
  155. FROSINE in «Der Geizige»
  156. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  157. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  158. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  159. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  160. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  161. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  162. DER KAPITÄN in «Taipi»
  163. ISMAEL in «Moby Dick»
  164. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  165. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  166. RECHA in «Nathan der Weise»
  167. NATHAN in «Nathan der Weise»
  168. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  169. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  170. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  171. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  172. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  173. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  174. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  175. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  176. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  177. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  178. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  179. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  180. ORSINA in «Emilia Galotti»
  181. EMILIA in «Emilia Galotti»
  182. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  183. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  184. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  185. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  186. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  187. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  188. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  189. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  190. MEROE in «Penthesilea»
  191. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  192. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  193. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  194. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  195. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  196. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  197. SOSIAS in «Amphitryon»
  198. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  199. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  200. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  201. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  202. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  203. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  204. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  205. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  206. OSWALD in «Gespenster»
  207. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  208. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  209. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  210. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  211. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  212. BRAND in «Brand»
  213. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  214. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  215. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  216. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  217. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  218. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  219. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  220. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  221. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  222. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  223. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  224. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  225. Y in «XYZ»
  226. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  227. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  228. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  229. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  230. ELEKTRA in «Elektra»
  231. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  232. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  233. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  234. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  235. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  236. KARL in «Maria Magdalena»
  237. JUDITH in «Judith»
  238. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  239. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  240. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  241. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  242. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  243. ERNST in «Agnes Bernauer»
  244. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  245. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  246. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  247. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  248. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  249. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  250. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  251. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  252. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  253. PROSPERO in «Indipohdi»
  254. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  255. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  256. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  257. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  258. DER SOHN in «Der Sohn»
  259. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  260. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  261. SAPPHO in «Sappho» III.
  262. SAPPHO in «Sappho» II.
  263. SAPPHO in «Sappho» I.
  264. MELITTA in «Sappho»
  265. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  266. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  267. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  268. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  269. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  270. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  271. PEPEL in «Nachtasyl»
  272. NASTJA in «Nachtasyl»
  273. LUKA in «Nachtasyl» I.
  274. LUKA in «Nachtasyl» II.
  275. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  276. HELENA in «Die Kleinbürger»
  277. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  278. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  279. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  280. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  281. OSSIP in «Der Revisor»
  282. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  283. LEONORE in «Torquato Tasso»
  284. STELLA in «Stella»
  285. FERNANDO in «Stella»
  286. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  287. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  288. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  289. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  290. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  291. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  292. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  293. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  294. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  295. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  296. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  297. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  298. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  299. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  300. FAUST in «Faust - Teil 1» II.

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