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Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Maria, Olivias Kammermädchen
Stück: Was ihr wollt 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1602 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm Schlegel 


2. Aufzug, 3. Szene 

Maria, Junker Tobias von Rülp und Junker Christoph von Bleichenwang. 

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MARIA: Lieber Junker Tobias, haltet euch nur diese Nacht still: seit der junge Mann vom Grafen heute bei dem Fräulein war, ist sie sehr unruhig. Mit Musje Malvolio lasst mich nur machen. Wenn ich ihn nicht so foppe, dass er zum Sprichwort und zum allgemeinen Gelächter wird, so glaubt nur dass ich nicht gescheit genug bin um grade im Bette zu liegen. Ich bin meiner Sache gewiss. [...] Nun, Herr, er ist manchmal eine Art von Pietisten. [...] Den Henker mag er ein Pietist oder sonst etwas anders auf die Dauer sein, als einer der den Mantel nach dem Winde hängt. Ein gezierter Esel der vornehme Redensarten auswendig lernt und sie bei grossen Brocken wieder von sich gibt ... aufs beste mit sich selbst zufrieden, wie er meint so ausgefüttert mit Vollkommenheiten, dass es ein Glaubensartikel bei ihm ist, wer ihn ansieht müsse sich in ihn verlieben. Dies Laster an ihm wird meiner Rache vortrefflich zustatten kommen. [...] Ich will ihm unverständliche Liebesbriefe im den Weg werfen, worin er sich nach der Farbe seines Bartes, dem Schnitt seiner Waden, der Weise seines Ganges, nach Augen, Stirn und Gesichtsfarbe handgreiflich abgeschildert finden soll. Ich kann genau so wie das Fräulein, eure Nichte, schreiben: wenn uns ein Zettel über eine vergessne Sache vorkommt, so können wir unsre Hände kaum unterscheiden. [...] Ja, so sieht der Handel ungefähr aus. [...] Ein königlicher Spass, verlasst euch drauf: ich weiss, mein Tränkchen wird bei ihm wirken. Ich will euch beide – der Narr kann den dritten Mann abgeben – auf die Lauer stellen wo er den Brief finden soll. Gebt acht wie er ihn auslegt. Für heute nacht zu Bett, und lasst euch von der Kurzweil träumen. Adieu. (Ab.)

 


2. Act, 3. Scene 

Maria, Sir Toby Belch and Sir Andrew. 

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MARIA: Sweet Sir Toby, be patient for tonight: since the youth of the count’s was today with thy lady, she is much out of quiet. For Monsieur Malvoliok, let me alone with him: if I do not gull him into a nayword, and make him a common recreation, do not think I have wit enough to lie straight in my bed: I know I can do it. [...] Marry, sir, sometimes he is a kind of puritan. [...] The devil a puritan that he is, or anything constantly, but a time-pleaser; an affectioned ass that cons state without book and utters it by great swarths; the best persuaded of himself, so crammed, as he thinks, with excellencies, that it is his grounds of faith that all that look on him love him. And on that vice in him will my revenge find notable cause to work. [...] I will drop in his way some obscure epistles of love, wherein by the color of his beard, the shape of his leg, the manner of his gait, the expressure of his eye, forehead, and complexion,he shall find himself most feelingly personated. I can write very like my lady your niece: on a forgotten matter we can hardly make distinction of our hands. [...] My purpose is, indeed, a horse of that color. [...] Ass, I doubt not. [...] Sport royal, I warrant you. I know my physic will work with him. I will plant you two, and let the fool make a third, where he shall find the letter. Observe his construction of it. For this night, to bed, and dream on the event. Farewell. [Exit.]

 




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Malvolio 
Stück: Was ihr wollt 
Autor: William Shakespeare 

Erscheinungsjahr: 1602 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm Schlegel 


2. Aufzug, 5. Szene 

Olivias Garten: Malvolio, Junker Tobias, Junker Christoph und Fabio

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MALVOLIO: M. O. A. I. Diese Anspielung ist nicht so klar wie die vorige. Und doch, wenn man es ein wenig handhaben wollte, so würde sichs nach mir bequemen: denn jeder von diesen Buchstaben ist in meinem Namen. Seht, hier folgt Prosa. – »Wenn dies in deine Hände fällt, erwäge. Mein Gestirn erhebt mich über dich. Aber sei nicht bange vor der Hoheit. Einige werden hoch geboren, einige erwerben Hoheit, und einigen wird sie zugeworfen. Dein Schicksal tut dir die Hand auf: ergreife es mit Leib und Seele. Und um dich an das zu gewöhnen was du Hoffnung hast zu werden, wirf deine demütige Hülle ab und erscheine verwandelt. Sei widerwärtig gegen einen Verwandten, mürrisch mit den Bedienten, lass Staatsgespräche von deinen Lippen schallen, lege dich auf ein Sonderlings-betragen. Das rät dir die so für dich seufzt. Erinnre dich wer deine gelben Strümpfe lobte und dich beständig mit kreuzweise gebundnen Kniegürteln zu sehen wünschte: ich sage, erinnre dich! Nur zu! Dein Glück ist gemacht wo du es wünschest. Wo nicht, so bleib nur immer ein Hausverwalter, der Gefährte von Lakaien und nicht wert Fortunas Hand zu berühren. Leb wohl. Sie welche die Dienstbarkeit mit dir tauschen möchte, die Glücklich-Unglückselige.« Das Sonnenlicht ist nicht klarer! Es ist offenbar. Ich will stolz sein. Ich will politische Bücher lesen, ich will Junker Tobias ablaufen lassen, ich will mich von gemeinen Bekanntschaften säubern. Ich will aufs Haar der rechte Mann sein. Ich habe mich jetzt nicht selbst zum besten, dass ich mich etwa von der Einbildung übermannen liesse. Denn aller Sinn hier weist darauf hin dass meine Herrin mich liebt. Sie lobte neulich meine gelben Strümpfe, sie rühmte meine Kniegürtel. Und hier gibt sie sich meiner Liebe kund und nötigt mich durch eine Art von Befehl zu diesen Trachten nach ihrem Geschmack. Ich danke meinen Sternen, ich bin glücklich. Ich will fremd tun, stolz sein, gelbe Strümpfe tragen und die Kniegürtel kreuzweise binden, so schnell sie sich nur anlegen lassen. Die Götter und meine Sterne sei'n gepriesen! ... Hier ist noch eine Nachschrift. »Du kannst nicht umhin mich zu erraten. Wenn du meine Liebe begünstigst, so lass es in deinem Lächeln sichtbar werden. Dein Lächeln steht dir wohl, darum lächle stets in meiner Gegenwart, holder Liebling, ich bitte dich ...« Götter, ich danke euch! Ich will lächeln, ich will alles tun was du verlangst.


2. Act, 5. Scene 

Olivias Garden: Malvolio, Sir Toby, Sir Andrew and Fabio

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MALVOLIO: 
M, O, A, I; this simulation is not as the former: and
yet, to crush this a little, it would bow to me, for
every one of these letters are in my name. Soft!
here follows prose.

[Reads]

'If this fall into thy hand, revolve. In my stars I
am above thee; but be not afraid of greatness: some
are born great, some achieve greatness, and some
have greatness thrust upon 'em. Thy Fates open
their hands; let thy blood and spirit embrace them;
and, to inure thyself to what thou art like to be,
cast thy humble slough and appear fresh. Be
opposite with a kinsman, surly with servants; let
thy tongue tang arguments of state; put thyself into
the trick of singularity: she thus advises thee
that sighs for thee. Remember who commended thy
yellow stockings, and wished to see thee ever
cross-gartered: I say, remember. Go to, thou art
made, if thou desirest to be so; if not, let me see
thee a steward still, the fellow of servants, and
not worthy to touch Fortune's fingers. Farewell.
She that would alter services with thee,
THE FORTUNATE-UNHAPPY.'
Daylight and champaign discovers not more: this is
open. I will be proud, I will read politic authors,
I will baffle Sir Toby, I will wash off gross
acquaintance, I will be point-devise the very man.
I do not now fool myself, to let imagination jade
me; for every reason excites to this, that my lady
loves me. She did commend my yellow stockings of
late, she did praise my leg being cross-gartered;
and in this she manifests herself to my love, and
with a kind of injunction drives me to these habits
of her liking. I thank my stars I am happy. I will
be strange, stout, in yellow stockings, and
cross-gartered, even with the swiftness of putting
on. Jove and my stars be praised! Here is yet a
postscript.

[Reads]

'Thou canst not choose but know who I am. If thou
entertainest my love, let it appear in thy smiling;
thy smiles become thee well; therefore in my
presence still smile, dear my sweet, I prithee.'
Jove, I thank thee: I will smile; I will do
everything that thou wilt have me.

[Exit]




   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Leonato 
Stück: Viel Lärm um nichts
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1612 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin


5. Aufzug, 1. Szene 

Leonato und Antonio.

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LEONATO: Spare deinen Rat! 
Er fällt so fruchtlos in mein Ohr, wie Wasser 
Ein Sieb durchströmt. O gib mir keinen Rat! 
Und keinen Tröster laß mein Ohr erquicken, 
Als solchen, dessen Schmerz dem meinen gleicht. 
Bring mir 'nen Vater, der sein Kind so liebte, 
Des Freud an ihm vernichtet ward, wie meine, 
Und heiß Geduld ihn predigen. 
Miß seinen Gram nach meinem auf ein Haar, 
Jeglichem Weh entsprech ein gleiches Weh, 
Und hier wie dort ein Schmerz für jeden Schmerz, 
In jedem Zug und Umriß Licht und Schatten; 
Wenn der nun lächelt und den Bart sich streicht, 
Ruft: Gram, fahr hin, und ei! statt tief zu seufzen, 
Sein Leid mit Sprüchen flickt, mit Bücherphrasen 
Den bittern Schmerz betäubt, den bringe mir, 
Von diesem will ich dann Geduld erlernen. 
Doch solchen Mann gibt's nicht. Denn, Bruder, Menschen, 
Sie raten, trösten, heilen nur den Schmerz, 
Den sie nicht selber fühlen. Trifft er sie, 
Dann wird zur wilden Wut derselbe Trost, 
Der eben noch Arznei dem Gram verschrieb, 
An seidner Schnur den Wahnsinn wollte fesseln, 
Herzweh mit Luft, den Krampf mit Worten stillen. 
Nein! nein! Stets war's der Brauch, Geduld zu rühmen 
Dem Armen, den die Last des Kummers beugt; 
Doch keines Menschen Kraft noch Willensstärke 
Genügte solcher Weisheit, wenn er selbst 
Das gleiche duldete, drum keinen Rat; 
Denn lauter schreit mein Schmerz als dein Ermahnen.


5. Act, 1. Scene 

Leonato and Antonio. 

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LEONATO: I pray thee cease thy counsel,
Which falls into mine ears as profitless
As water in a sieve. Give not me counsel,
Nor let no comforter delight mine ear
But such a one whose wrongs do suit with mine.
Bring me a father that so loved his child,
Whose joy of her is overwhelmed like mine,
And bid him speak of patience.
Measure his woe the length and breadth of mine,
And let it answer every strain for strain,
As thus for thus, and such a grief for such,
In every lineament, branch, shape, and form.
If such a one will smile and stroke his beard,
Bid sorrow wag, cry 'hem' when he should groan,
Patch grief with proverbs, make misfortune drunk
With candle-wasters -- bring him yet to me,
And I of him will gather patience.
But there is no such man; for, brother, men
Can counsel and speak comfort to that grief
Which they themselves not feel; but, tasting it,
Their counsel turns to passion, which before
Would give preceptial medicine to rage,
Fetter strong madness in a silken thread,
Charm ache with air and agony with words.
No, no! 'Tis all men's office to speak patience
To those that wring under the load of sorrow,
But no man's virtue nor sufficiency
To be so moral when he shall endure
The like himself. Therefore give me no counsel.
My griefs cry louder than advertisement.


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Benedikt 
Stück: Viel Lärm um nichts
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1612 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin


2. Aufzug, 3. Szene 

Benedick allein.

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BENEDIKT: Das kann keine Schelmerei sein; das Gespräch war zu ernsthaft. Sie haben die Gewißheit der Sache von Hero; sie scheinen das Fräulein zu bedauern: es scheint, ihre Leidenschaft hat die höchste Spannung erreicht. – In mich verliebt? Oh, das muß erwidert werden. Ich höre, wie man von mir denkt: sie sagen, ich werde mich stolz gebärden, wenn ich merke, wie sie mich liebt. Sie sagen ferner, sie werde eher sterben, als irgendein Zeichen ihrer Neigung geben. Ich dachte, nie zu heiraten; aber man soll mich nicht für stolz halten. Glücklich sind, die erfahren, was man an ihnen aussetzt, und sich danach bessern können. Sie sagen, das Fräulein sei schön; ja, das ist eine Wahrheit, die ich bezeugen kann; und tugendhaft: – allerdings, ich kann nichts dawider sagen; – und verständig, ausgenommen, daß sie in mich verliebt sei: – nun – meiner Treu, das ist eben kein Zuwachs ihrer Verständigkeit, aber doch kein großer Beweis ihrer Torheit, denn ich will mich entsetzlich wieder in sie verlieben. – Ich wage es freilich drauf, daß man mir etliche alberne Späße und Witzbrocken zuwirft, weil ich selbst so lange über das Heiraten geschmält habe; aber kann sich der Geschmack nicht ändern? Es liebt einer in seiner Jugend ein Gericht, das er im Alter nicht ausstehn kann – sollen wir uns durch Sticheleien und Sentenzen und derlei papierene Kugeln des Gehirns aus der rechten Bahn unsrer Laune schrecken lassen? Nein, die Welt muß bevölkert werden. Als ich sagte, ich wolle als Junggeselle sterben, dacht ich es nicht zu erleben, daß ich noch eine Frau nehmen würde. Da kommt Beatrice. Beim Sonnenlicht, sie ist schön! ich erspähe schon einige Zeichen der Liebe an ihr.


2. Act, 3. Scene 

Benedick alone. 

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BENEDICK: Have This can be no trick. The conference was sadly borne; they have the truth of this from Hero; they seem to pity the lady. It seems her affections have their full bent. Love me? Why, it must be requited. I hear how I am censured. They say I will bear myself proudly if I perceive the love come from her. They say too that she will rather die than give any sign of affection. I did never think to marry. I must not seem proud. Happy are they that hear their detractions and can put them to mending. They say the lady is fair-- 'tis a truth, I can bear them witness; and virtuous-- 'tis so, I cannot reprove it; and wise, but for loving me-- by my troth, it is no addition to her wit, nor no great argument of her folly, for I will be horribly in love with her. I may chance have some odd quirks and remnants of wit broken on me because I have railed so long against marriage. But doth not the appetite alter? A man loves the meat in his youth that he cannot endure in his age. Shall quips and sentences and these paper bullets of the brain awe a man from the career of his humor? No, the world must be peopled. When I said I would die a bachelor, I did not think I should live till I were married. Here comes Beatrice. By this day, she's a fair lady! I do spy some marks of love in her.


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Benedikt 
Stück: Viel Lärm um nichts
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1612 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin


2. Aufzug, 1. Szene 

Benedikt und Don Pedro.

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BENEDIKT: Oh! Sie ist vielmehr mit mir umgegangen, daß kein Klotz es ausgehalten hätte; eine Eiche, an der nur noch ein einziges grünes Laub gewesen wäre, hätte ihr geantwortet; ja, selbst meine Maske fing an lebendig zu werden und mit ihr zu zanken. Sie sagte mir, indem sie mich für einen andern hielt, ich sei des Prinzen Hofnarr; ich sei langweiliger als ein starkes Tauwetter; das ging, Schlag auf Schlag, mit einer so unglaublichen Geschwindigkeit, daß ich nicht anders dastand als ein Mann an einer Scheibe, nach welcher eine ganze Armee schießt. Sie spricht lauter Dolche, und jedes Wort durchbohrt; wenn ihr Atem so fürchterlich wäre als ihre Ausdrücke, so könnte niemand in ihrer Nähe leben, sie würde alles bis an den Nordpol vergiften. Ich möchte sie nicht heiraten, und bekäme sie alles zur Mitgift, was Adam vor dem Sündenfall besaß. Sie hätte den Herkules gezwungen, ihr den Braten zu wenden, ja, er hätte seine Keule spalten müssen, um das Feuer anzumachen. Nein, reden wir nicht von der; an der werdet Ihr die höllische Ate finden, nur in schmucken Kleidern. Wollte doch Gott, wir hätten einen Gelehrten, der sie beschwören könnte; denn wahrhaftig, solange sie hier ist, lebt sich's in der Hölle so ruhig, als auf geweihter Stätte, und die Leute sündigen mit Fleiß, um nur hinzukommen: so sehr folgen ihr alle Zwietracht, Grausen und Verwirrung.


2. Act, 1. Scene 

Benedick and Don Pedro. 

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BENEDICK: O, she misused me past the endurance of a block! An oak but with one green leaf on it would have answered her; my very visor began to assume life and scold with her. She told me, not thinking I had been myself, that I was the Prince's jester, that I was duller than a great thaw; huddling jest upon jest with such impossible conveyance upon me that I stood like a man at a mark, with a whole army shooting at me. She speaks poniards, and every word stabs. If her breath were as terrible as her terminations, there were no living near her; she would infect the North Star. I would not marry her though she were endowed with all that Adam had left him before he transgressed. She would have made Hercules have turned spit, yea, and have cleft his club to make the fire too. Come, talk not of her. You shall find her the infernal Ate in good apparel. I would to God some scholar would conjure her, for certainly, while she is here, a man may live as quiet in hell as in a sanctuary; and people sin upon purpose, because they would go thither; so indeed all disquiet, horror, and perturbation follows her.


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Biron 
Stück: Verlorene Liebesmüh 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1597 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


4. Aufzug, 3. Szene 

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BIRON: Wahrlich, die thut not.
Auf, ins Gewehr, streitbare Liebesritter! –
Erwägt, was ihr zuerst beschworen habt; –
Fasten, studiren, keine Frauen sehn; –
Klarer Verrat am Königtum der Jugend.
Sagt, könnt ihr fasten? Ihr seid all zu jung;
Und die Enthaltsamkeit zeugt Krankheit nur;
Und als ihr zu studiren habt gelobt,
Da habt ihr euerm Buch schon abgeschworen.
Könnt ihr stets träumen, grübeln, darauf starren?
Wie hättet ihr, o Herr, und ihr, und ihr
Erforscht die Herrlichkeit der Wissenschaft,
Half euch die Schönheit nicht der Fraungesichter?
Aus Frauenaugen zieh' ich diese Lehre;
Sie sind der Grund, das Buch, die hohe Schule,
Aus der Prometheus echtes Feu'r entglüht.
Ei, stets sich abarbeiten, kerkert ein
Die raschen Lebensgeister im Geblüt,
Wie rastlos angestrengtes Wandern endlich
Die Sehnenkraft des Reisenden ermüdet.
Nun, wollt ihr nie ein Frauenantlitz schaun,
Habt den Gebrauch der Augen ihr verschworen,
Und auch das Studium, dem ihr euch gelobt.
Denn, welcher Autor in der ganzen Welt
Lehrt solches Wissen, wie ein Frauenauge?
Das Wissen ist ein Anhang nur zu uns,
Und wo wir sind, ist unser Wissen auch.
Drum, wenn wir uns in Mädchenaugen sehn,
Sehn wir nicht gleichfalls unser Wissen dort? –
O, wir gelobten Studien, werte Lords;
Mit dem Gelübd' entsagten wir den Büchern.
Wie hättet ihr, o Herr, und ihr und ihr,
Durch bleierne Betrachtung je ersonnen
So glüh'nden Vers, als den begeisternd Augen
Von Schönheitspflegerinnen euch gespendet? –
Das andre träge Wissen bleibt im Hirn,
Und deshalb finden seine dürren Knechte
Mühsel'ge Ernte kaum nach schwerem Dienst.
Doch Lieb', in Frauenaugen erst gelernt,
Lebt nicht allein vermauert im Gehirn,
Nein, mit der Regung aller edlen Geister
Strömt sie gedankenschnell durch jede Kraft,
Und zeugt jedweder Kraft zwiefache Kraft,
Weit höher als ihr Wirken und ihr Amt.
Die feinste Schärfe leiht sie dem Gesicht;
Wer liebt, dess' Auge schaut den Adler blind.
Wer liebt, dess' Ohr vernimmt den schwächsten Laut,
Wo selbst des Diebs argwöhnisch Horchen taub ist.
Die Liebe fühlt empfindlicher und feiner,
Als der beschalten Schnecke zartes Horn;
Schmeckt sie, wird Bacchus leckre Zunge stumpf;
Ist Lieb' an Kühnheit nicht ein Herkules,
Der stets der Hesperiden Bäum' erklimmt? –
Schlau wie die Sphinx, so süß und musikalisch
Wie Phöbus Lei'r, bespannt mit seinem Haar? –
Wenn Liebe spricht, dann lullt der Götter Stimme
Den Himmel ein durch ihre Harmonie;
Nie wagt's ein Dichter und ergriff die Feder,
Eh' er sie eingetaucht in Liebesseufzer! –
Dann erst entzückt sein Lied des Wilden Ohr,
Pflanzt in Tyrannen holde Menschlichkeit.
Drum wart ihr Thoren, diesen Fraun entsagend,
Und haltet ihr den Schwur, so bleibt ihr Thoren.
Der Weisheit halb, – ein Wort, das jeder liebt, –
Der Liebe halb, – ein Wort, das jeden liebt, –
Der Männer halb, die Schöpfer sind der Fraun, –
Der Frauen halb, durch die wir Männer sind,
Laßt uns den Eid vernichten, uns zu retten,
Sonst retten wir den Eid, vernichten uns.
's ist Religion, meineidig so zu werden,
Denn Gnade selber schrieb uns das Gebot;
Und wer mag Liebe trennen von der Gnade?


4. Act, 3. Scene 

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BEROWNE: 
Have at you, then, affection's men-at-arms!
Consider what you first did swear unto:
To fast, to study, and to see no woman--
Flat treason 'gainst the kingly state of youth.
Say, can you fast? Your stomachs are too young,
And abstinence engenders maladies.
O, we have made a vow to study, lords,
And in that vow we have forsworn our books;
For when would you, my liege, or you, or you,
In leaden contemplation have found out
Such fiery numbers as the prompting eyes
Of beauty's tutors have enriched you with?
Others slow arts entirely keep the brain,
And therefore, finding the barren practisers,
Scarce show a harvest of their heavy toil;
But love, first learnèd in a lady's eyes,
Lives not alone immurèd in the brain,
But, with the motion of all elements,
Courses as swift as thought in every power,
And gives to every power a double power,
Above their functions and their offices.
It adds a precious seeing to the eye:
A lover's eyes will gaze an eagle blind.
A lover's ear will hear the lowest sound,
When the suspicious head of theft is stopped.
Love's feeling is more soft and sensible
Than are the tender horns of cockled snails.
Love's tongue proves dainty Bacchus gross in taste.
For valor, is not Love a Hercules,
Still climbing trees in the Hesperides?
Subtle as Sphinx; as sweet and musical
As bright Apollo's lute, strung with his hair.
And when Love speaks, the voice of all the gods
Make heaven drowsy with the harmony.
Never durst poet touch a pen to write
Until his ink were temp'red with Love's sighs;
O, then his lines would ravish savage ears
And plant in tyrants mild humility.
From women's eyes this doctrine I derive.
They sparkle still the right Promethean fire;
They are the books, the arts, the academes,
That show, contain, and nourish all the world;
Else none at all in aught proves excellent.
Then fools you were these women to forswear,
Or, keeping what is sworn, you will prove fools.
For wisdom's sake, a word that all men love,
Or for love's sake, a word that loves all men,
Or for men's sake, the authors of these women,
Or women's sake, by whom we men are men,
Let us once lose our oaths to find ourselves,
Or else we lose ourselves to keep our oaths.
It is religion to be thus forsworn,
For charity itself fulfils the law
And who can sever love from charity?


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Biron 
Stück: Verlorene Liebesmüh 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1597 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


2. Aufzug, 3. Szene 

Biron allein.

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BIRON: 
O! Und ich verliebt, seht doch! –
Ich, der Cupidos Geißel sonst gewesen! –
Ein wahrer Büttel jedem Sehnsuchtsseufzer,
Ein Lästrer, ja, nachtwachender Konstabel,
Ein strenger Schuldespot des armen Knaben,
Kein Sterblicher so überstolz als ich!
Der laun'sche Junge, greinend, blind, verkappt,
Des Giulio Riesenzwerg, Ritter Cupido,
Sonettenfürst, Herzog gekreuzter Arme,
Gesalbter König aller Ach und O,
Lehnsherr der Tagedieb' und Mißvergnügten,
Monarch der Mieder, Schah der Hosenlätze,
Alleiniger Kaiser, großer Feldzeugmeister
Der Kirchenbüßer; – o mein kleines Herz!
Ich soll sein Adjutant sein, soll mich kleiden
In seine Farben, wie ein Maientänzer?
Wie, was, ich lieb', ich werb', ich such' ein Weib? –
Ein Weib, das einer deutschen Schlaguhr gleicht,
Stets dran zu bessern, ewig aus den Fugen,
Die niemals recht geht, wie sie auch sich stellt,
Als wenn man stets sie stellt, damit sie recht geht?
Und was das Schlimmste, noch meineidig werden! –
Und just die Schlimmste lieben von den dreien! –
Ein bläßlich Ding mit einer sammtnen Braue,
Mit zwei Pechkugeln im Gesicht statt Augen;
Und eine wahrlich, die die That wird thun,
Und wär' ein Argus ihr gesetzt zum Wächter!
Und ach, um die nun seufzen, für sie wachen! –
Ich für sie beten? – Gut denn! 's ist 'ne Strafe,
Die Amor mir diktirt für das Verachten
Seiner allmächtig furchtbar kleinen Macht.
Nun wohl! So will
Ich lieben, schreiben, seufzen, ächzen, beten;
Der liebt das Fräulein, jener schwärmt für Greten. 

(Ab.)


2. Act, 3. Scene 

Berowne alone. 

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BEROWNE: 
And I, forsooth, in love!
I, that have been love's whip,
A very beadle to a humorous sigh,
A critic, nay, a night-watch constable,
A domineering pedant o'er the boy,
Than whom no mortal so magnificent.
This wimpled, whining, purblind, wayward boy,
This signor-junior, giant-dwarf, Dan Cupid,
Regent of love-rimes, lord of folded arms,
The anointed sovereign of sighs and groans,
Liege of all loiterers and malcontents,
Dread prince of plackets, king of codpieces,
Sole imperator and great general
Of trotting paritors -- O my little heart!
And I to be a corporal of his field,
And wear his colors like a tumbler's hoop!
What? I love, I sue, I seek a wife!
A woman that is like a German clock,
Still a-repairing, ever out of frame,
And never going aright, being a watch,
But being watched that it may still go right!
Nay, to be perjured, which is worst of all;
And, among three, to love the worst of all;
A whitely wanton with a velvet brow,
With two pitch balls stuck in her face for eyes.
Ay, and, by heaven, one that will do the deed,
Though Argus were her eunuch and her guard.
And I to sigh for her, to watch for her,
To pray for her! Go to, it is a plague
That Cupid will impose for my neglect
Of his almighty dreadful little might.
Well, I will love, write, sigh, pray, sue, groan:
Some men must love my lady, and some Joan.


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Ulysses 
Stück: Troilus und Cressida 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1609 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin 


3. Aufzug, 3. Szene 

Ulysses und Achilles.

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ULYSSES: 
Die Zeit trägt einen Ranzen auf dem Rücken,
Worin sie Brocken wirft für das Vergessen,
Dies große Scheusal von Undankbarkeit.
Die Krumen sind vergangne Großtat, aufgezehrt
So schleunig als vollbracht, so bald vergessen
Als ausgetührt. Beharrlichkeit, mein Fürst,
Hält Ehr im Glanz; was man getan hat, hängt
Ganz aus der Mode, wie ein rostger Harnisch,
Als armes Monument, dem Spott verfallen.
Verfolge ja den Pfad, der vor dir liegt;
Denn Ehre wandelt in so engem Hohlweg,
Daß einer Platz nur hat; drum bleib im Gleise!
Denn tausend Söhne hat die Ruhmbegier,
Und einer drängt den andern; gibst du Raum,
Lenkst du zur Seit und weichst vom gradsten Weg,
Gleich eingetretner Flut stürzt alles vor
Und läßt dich weit zurück,
Oder du fällst, ein edles Roß, im Vorkampf
Und liegst als Damm für den verworfnen Troß,
Zerstampft und überrannt. Was diese jetzt tun,
Wird Größres, das du tatest, überragen;
Denn Zeit ist wie ein Wirt nach heutger Mode,
Der lau dem Gast die Hand drückt, wenn er scheidet.
Doch ausgestreckten Arms, als wollt er fliegen,
Umschlingt den, welcher eintritt.
Stets lächelt Willkomm, Lebewohl geht seufzend.
Nie hoffe Wert für das, was war, als Lohn;
Denn Schönheit, Witz,
Geburt, Verdienst im Kriege, Kraft der Sehnen,
Geist, Freundschaft, Wohltat, alle sind sie Knechte
Der neidischen, verleumdungssüchtgen Zeit.
Natur macht hierin alle Menschen gleich:
Einstimmig preist man neugebornen Tand,
Ward er auch aus vergangnem nur geformt,
Und schätzt den Staub, ein wenig übergoldet,
Weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt.
Die Gegenwart rühmt Gegenwärtges nur;
Drum staune nicht, o hochberühmter Held,
Daß alle Griechen jetzt auf Ajax schaun,
Denn die Bewegung fesselt mehr den Blick
Als Ruhendes. Sonst jauchzte alles dir,
Und tät es noch, und würd es wieder tun,
Wenn du dich lebend selber nicht begrübst
Und deinen Ruhm einhegtest in dein Zelt,
Du, dessen glorreich Tun noch jüngst im Kampf
Neid und Parteiung selbst den Göttern schuf
Und Mars einschreiten ließ.


3. Act, 3. Scene 

Ulysses and Achilles. 

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ULYSSES: 
Time hath, my lord, a wallet at his back,
Wherein he puts alms for oblivion,
A great-sized monster of ingratitudes.
Those scraps are good deeds past, which are devoured
As fast as they are made, forgot as soon
As done. Perseverance, dear my lord,
Keeps honor bright; to have done, is to hang
Quite out of fashion, like a rusty mail
In monumental mock'ry. Take the instant way;
For honor travels in a strait so narrow
Where one but goes abreast. Keep, then, the path;
For emulation hath a thousand sons
That one by one pursue. If you give way,
Or hedge aside from the direct forthright,
Like to an ent'red tide they all rush by
And leave you hindmost;
[Or, like a gallant horse fall'n in first rank,
Lie there for pavement to the abject rear,
O'errun and trampled on.] Then what they do in present,
Though less than yours in past, must o'ertop yours;
For time is like fashionable host,
That slightly shakes his parting guest by th' hand,
And with his arms outstretched, as he would fly,
Grasps in the comer. The welcome ever smiles,
And farewell goes out sighing. Let not virtue seek
Remuneration for the thing it was. For beauty, wit,
High birth, vigor of bone, desert in service,
Love, friendship, charity, are subjects all
To envious and calumniating time.
One touch of nature makes the whole world kin,
That all with one consent praise new-born gawds,
Though they are made and moulded of things past,
And give to dust that is a little gilt
More laud than gilt o'er-dusted.
The present eye praises the present object.
Then marvel not, thou great and complete man,
That all the Greeks begin to worship Ajax;
Since things in motion sooner catch the eye
That what not stirs. The cry went once on thee,
And still it might, and yet it may again,
If thou wouldst not entomb thyself alive
And case thy reputation in thy tent;
Whose glorious deeds, but in these fields of late,
Made emulous missions 'mongst the gods themselves
And drave great Mars to faction.


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Titus 
Stück: Titus Andronicus
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1594 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin 


5. Aufzug, 2. Szene 

Rom. Vor Titus' Haus.

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TITUS: 
Lavinia, komm, die Feinde sind im Netz!
Stopft ihren Mund, kein Wort gestatt ich mehr.
Doch laßt sie hören meinen grimmen Spruch:
O Schurken, Chiron und Demetrius!
Hier ist der Quell, den ihr getrübt mit Schlamm,
Der holde Lenz, durch euern Frost erstarrt.
Ihr schlugt ihr den Gemahl, für diesen Greul
Sind ihrer Brüder zwei zum Tod verdammt.
Mir ward die Hand geraubt zu frechem Spott,
Ihr Händ und Zunge, ja was teurer ist
Als Zung und Hand – die unbefleckte Keuschheit,
Herzlose Buben! raubtet ihr mit Zwang. –
Was sprächt ihr jetzt, wenn ich euch reden ließ'? –
Ihr dürftet nicht aus Scham um Mitleid flehn.
Hört, Buben, welche Qual ich euch ersann:
Die Hand blieb, euch die Gurgel durchzuschneiden,
Indes Lavinia mit den Stümpfen hält
Dies Becken, das eur schuldig Blut empfängt.
Die Kaisrin, wißt ihr, will zum Schmaus mir kommen
Und nennt sich Rache, wähnt, ich sei verrückt. –
Nun hört mich! Eur Gebein reib ich zu Staub
Und knet es ein zu Teig mit euerm Blut;
Und aus dem Teige bild ich eine Rinde,
Drin einzubacken eure Schurkenhäupter;
Dann soll die Metze, eure hündsche Mutter,
Der Erde gleich die eigne Brut verschlingen;
Dies ist das Mahl, zu dem ich sie beschied,
Und dies der Schmaus, an dem sie schwelgen soll.
Denn mehr als Philomel' erlitt mein Kind,
Und mehr als Prokne nehm ich Rach an euch.
Jetzt reicht die Gurgeln her. – Lavinia, komm,
Fang auf den Strahl; und wenn ich sie entseelt,
Zerstampf ich ihr Gebein in feinen Staub
Und feucht es an mit dem verhaßten Blut,
Die Häupter einzubacken in den Teig.
Kommt, seid mir alle jetzt zur Hand, dies Mahl
Zu rüsten, das viel grimmer werden soll
Und blutiger als der Kentauren Schmaus.


5. Act, 2. Scene 

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TITUS: 
Come, come, Lavinia; look, thy foes are bound.
Sirs, stop their mouths, let them not speak to me,
But let them hear what fearful words I utter.
O villains, Chiron and Demetrius!
Here stands the spring whom you have stained with mud,
This goodly summer with your winter mixed.
You killed her husband, and for that vile fault
Two of her brothers were condemned to death,
My hand cut off and made a merry jest;
Both her sweet hands, her tongue, and that more dear
Than hands our tongue, her spotless chastity,
Inhuman traitors, you constrained and forced.
What would you say if I should let you speak?
Villains, for shame you could not beg for grace.
Hark, wretches, how I mean to martyr you.
This one hand yet is left to cut your throats
Whiles that Lavinia 'tween her stumps doth hold
The basin that receives your guilty blood.
You know your mother means to feast with me,
And calls herself Revenge, and thinks me mad.
Hark, villains, I will grind your bones to dust,
And with your blood and it I'll make a paste,
And of the paste a coffin I will rear,
And make two pasties of your shameful heads,
And bid that strumpet, your unhallowed dam,
Like to the earth, swallow her own increase.
This is the feast that I have bid her to,
And this the banquet she shall surfeit on;
For worse than Philomel you used my daughter,
And worse than Progne I will be revenged.
And now prepare your throats. Lavinia, come,
Receive the blood; and when that they are dead,
Let me go grind their bones to powder small
And with this hateful liquor temper it;
And in that paste let their vile heads be baked.
Come, come, be every one officious
To make this banquet, which I wish may prove
More stern and bloody than the Centaur's feast.


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Tamora, Königin der Goten 
Stück: Titus Andronicus
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1594 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Wolf Graf von Baudissin 


2. Aufzug, 3. Szene 

Tamora, Bassianus, Lavinia, Chiron und Demetrius.

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TAMORA: 
Was meint ihr, hab ich Grund nicht, bleich zu sehn?
Die zwei verlockten mich in dieses Tal;
Ihr seht den wüsten, grauenhaften Ort,
Die Bäum, obwohl im Sommer, kahl und dürr,
Erstickt von Moos und tückschem Mistelwuchs.
Hier scheint die Sonne nie, hier nistet nichts,
Nachteulen nur und unglückdrohnde Raben.
Und als sie mir gezeigt die grause Schlucht,
Erzählten sie, wie um die Mitternacht
Wohl tausend Geister, tausend Schlangen zischend,
Zehntausend schwellnde Kröten, Molch' und Igel
Erhüben solch ein furchtbar wirres Schrein,
Daß jeden Sterblichen, der dies vernimmt,
Wahnsinn befällt, wenn er nicht plötzlich stirbt.
Drauf, als sie kaum erzählt die Höllenmär,
Alsbald mich festzubinden drohten sie
An eines grausen Eibenbaumes Stamm,
Daß ich so schnödem Tod verfallen sei.
Dann schalten sie mich Ehebrecherin,
Verbuhlte Gotin und die herbsten Worte,
Die je ein Ohr im bittern Schmähn vernahm;
Und kamt ihr durch ein Wunder nicht zum Glück,
Sie hätten diese Rach an mir vollbracht.
Rächt eurer Mutter Leben, liebt ihr mich,
Sonst nenn ich nimmer meine Kinder euch.


2. Act, 3. Scene 

Tamora, Bassianus, Lavinia, Chiron und Demetrius.

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TAMORA: 
Have I not reason, think you, to look pale?
These two have ticed me hither to this place,
A barren detested vale you see it is;
The trees, though summer, yet forlorn and lean,
Overcome with moss and baleful mistletoe.
Here never shines the sun; here nothing breeds,
Unless the nightly owl or fatal raven:
And when they showed me this abhorrèd pit,
They told me, here, at dead time of the night,
A thousand fiends, a thousand hissing snakes,
Ten thousand swelling toads, as many urchins,
Would make such fearful and confusèd cries
As any mortal body hearing it
Should straight fall mad, or else die suddenly.
No sooner had they told this hellish tale
But straight they told me they would bind me here
Unto the body of a dismal yew
And leave me to this miserable death.
And then they called me foul adulteress,
Lascivious Goth, and all the bitterest terms
That ever ear did hear to such effect;
And had you not by wondrous fortune come,
This vengeance on me had they executed.
Revenge it, as you love your mother's life,
Or be ye not henceforth called my children.


   


  1. TIMON in «Timon von Athen» II.
  2. TIMON in «Timon von Athen» I.
  3. ROMEO in «Romeo und Julia»
  4. MERCUTIO in «Romeo und Julia»
  5. JULIA in «Romeo und Julia» IV.
  6. JULIA in «Romeo und Julia» III.
  7. JULIA in «Romeo und Julia» II.
  8. JULIA in «Romeo und Julia» I.
  9. DIE AMME in «Romeo und Julia»
  10. BRUDER LORENZ in «Romeo und Julia»
  11. RICHARD III in «Richard III» III.
  12. RICHARD III in «Richard III» II.
  13. RICHARD III in «Richard III» I.
  14. KÖNIGIN MARGARET in «Richard III»
  15. KÖNIG EDUARD in «Richard III»
  16. GLOUCESTER in «Richard III»
  17. CLARENCE in «Richard III»
  18. ANNA in «Richard III» II.
  19. ANNA in «Richard III» I.
  20. OTHELLO in «Othello» III.
  21. OTHELLO in «Othello» II.
  22. OTHELLO in «Othello» I.
  23. JAGO in «Othello» IV.
  24. JAGO in «Othello» III.
  25. JAGO in «Othello» II.
  26. JAGO in «Othello» I.
  27. EMILIA in «Othello»
  28. DESDEMONA in «Othello» II.
  29. DESDEMONA in «Othello» I.
  30. ISABELLA in «Maß für Maß»
  31. CLAUDIO in «Maß für Maß»
  32. ANGELO in «Maß für Maß»
  33. MACBETH in «Macbeth» II.
  34. MACBETH in «Macbeth» I.
  35. LADY MACBETH in «Macbeth» II.
  36. LADY MACBETH in «Macbeth» I.
  37. HEKATE in «Macbeth»
  38. KÖNIG LEAR in «König Lear»
  39. BASTARD in «König Johann»
  40. KÖNIGIN KATHARINA in «König Heinrich VIII.»
  41. BUCKINGHAM in «König Heinrich VIII.»
  42. YORK in «König Heinrich VI.» II.
  43. YORK in «König Heinrich VI.» I.
  44. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» II.
  45. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» I.
  46. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich VI.»
  47. PRINZ HEINRICH in «König Heinrich IV.»
  48. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» II.
  49. LADY PERCY in «König Heinrich IV.»
  50. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» I.
  51. HOTSPUR in «König Heinrich IV.»
  52. FALSTAFF in «König Heinrich IV.»
  53. ANTONIUS in «Julius Cäsar»
  54. OPHELIA in «Hamlet» II.
  55. OPHELIA in «Hamlet» III.
  56. OPHELIA in «Hamlet» I.
  57. HAMLET in «Hamlet» IV.
  58. HAMLET in «Hamlet» III.
  59. HAMLET in «Hamlet» II.
  60. HAMLET in «Hamlet» I.
  61. DER GEIST in «Hamlet»
  62. CLAUDIUS in «Hamlet»
  63. PAROLLES in «Ende gut, alles gut»
  64. HELENA in «Ende gut, alles gut» II.
  65. HELENA in «Ende gut, alles gut» I.
  66. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» II.
  67. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» I.
  68. TITANIA in «Ein Sommernachtstraum»
  69. PUCK in «Ein Sommernachtstraum»
  70. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» II.
  71. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» I.
  72. FLUTH in «Die lustigen Weiber von Windsor»
  73. ADRIANA in «Die Komödie der Irrungen»
  74. KATHARINA in «Der Widerspenstigen Zähmung»
  75. TRINCULO in «Der Sturm»
  76. ARIEL in «Der Sturm»
  77. SHYLOCK in «Der Kaufmann von Venedig»
  78. PORZIA in «Der Kaufmann von Venedig»
  79. LANZELOT in «Der Kaufmann von Venedig»
  80. DER PRINZ VON MAROKKO in «Der Kaufmann von Venedig»
  81. HERMIONE in «Das Wintermärchen» I.
  82. HERMIONE in «Das Wintermärchen» II.
  83. POSTHUMUS in «Cymbeline»
  84. IMOGEN in «Cymbeline» III.
  85. IMOGEN in «Cymbeline» II.
  86. IMOGEN in «Cymbeline» I.
  87. CLOTEN in «Cymbeline»
  88. VOLUMNIA in «Coriolan» II.
  89. VOLUMNIA in «Coriolan» I.
  90. MENENIUS in «Coriolan»
  91. CORIOLAN in «Coriolan»
  92. CLEOPATRA in «Antonius und Cleopatra»
  93. ANTONIUS in «Antonius und Cleopatra»
  94. DER GRAF in «Reigen»
  95. RADEMACHER in «Lebendige Stunden: Die letzten Masken»
  96. LEUTNANT GUSTL in «Leutnant Gustl»
  97. SOPHIE in «Komödie der Worte: Große Szene»
  98. EDGAR in «Komödie der Worte: Große Szene»
  99. FRÄULEIN ELSE in «Fräulein Else»
  100. HENRI in «Der grüne Kakadu»
  101. SYLVESTER in «Der Gang zum Weiher»
  102. SALA in «Der einsame Weg»
  103. JOHANNA in «Der einsame Weg»
  104. IRENE in «Der einsame Weg» III.
  105. IRENE in «Der einsame Weg» II.
  106. IRENE in «Der einsame Weg» I.
  107. MAX in «Anatol»
  108. EMILIE in «Anatol»
  109. ANATOL in «Anatol» II.
  110. ANATOL in «Anatol» I.
  111. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  112. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  113. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  114. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  115. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  116. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  117. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  118. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  119. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  120. LEICESTER in «Maria Stuart»
  121. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  122. LUISE in «Kabale und Liebe»
  123. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  124. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  125. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  126. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  127. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  128. DON KARLOS in «Don Karlos»
  129. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  130. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  131. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  132. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  133. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  134. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  135. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  136. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  137. AMALIA in «Die Räuber»
  138. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  139. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  140. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  141. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  142. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  143. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  144. MARFA in «Demetrius»
  145. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  146. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  147. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  148. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  149. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  150. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  151. PHÄDRA in «Phädra» III.
  152. PHÄDRA in «Phädra» II.
  153. PHÄDRA in «Phädra» I.
  154. XIPHARES in «Mithridat»
  155. MONIMIA in «Mithridat»
  156. MITHRIDAT in «Mithridat»
  157. ATHALIA in «Athalia»
  158. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  159. HALISCA in «Cistellaria»
  160. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  161. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  162. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  163. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  164. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  165. SALOME in «Der Talisman» II.
  166. SALOME in «Der Talisman» I.
  167. TISBEA in «Don Juan» I.
  168. TISBEA in «Don Juan» II.
  169. TARTUFFE in «Tartuffe»
  170. ORGON in «Tartuffe»
  171. DORINE in «Tartuffe»
  172. CLÈANTE in «Tartuffe»
  173. JACQUES in «Der Geizige»
  174. HARPAGON in «Der Geizige»
  175. FROSINE in «Der Geizige»
  176. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  177. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  178. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  179. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  180. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  181. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  182. DER KAPITÄN in «Taipi»
  183. ISMAEL in «Moby Dick»
  184. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  185. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  186. RECHA in «Nathan der Weise»
  187. NATHAN in «Nathan der Weise»
  188. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  189. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  190. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  191. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  192. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  193. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  194. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  195. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  196. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  197. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  198. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  199. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  200. ORSINA in «Emilia Galotti»
  201. EMILIA in «Emilia Galotti»
  202. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  203. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  204. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  205. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  206. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  207. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  208. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  209. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  210. MEROE in «Penthesilea»
  211. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  212. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  213. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  214. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  215. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  216. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  217. SOSIAS in «Amphitryon»
  218. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  219. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  220. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  221. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  222. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  223. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  224. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  225. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  226. OSWALD in «Gespenster»
  227. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  228. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  229. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  230. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  231. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  232. BRAND in «Brand»
  233. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  234. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  235. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  236. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  237. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  238. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  239. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  240. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  241. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  242. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  243. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  244. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  245. Y in «XYZ»
  246. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  247. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  248. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  249. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  250. ELEKTRA in «Elektra»
  251. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  252. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  253. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  254. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  255. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  256. KARL in «Maria Magdalena»
  257. JUDITH in «Judith»
  258. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  259. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  260. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  261. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  262. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  263. ERNST in «Agnes Bernauer»
  264. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  265. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  266. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  267. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  268. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  269. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  270. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  271. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  272. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  273. PROSPERO in «Indipohdi»
  274. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  275. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  276. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  277. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  278. DER SOHN in «Der Sohn»
  279. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  280. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  281. SAPPHO in «Sappho» III.
  282. SAPPHO in «Sappho» II.
  283. SAPPHO in «Sappho» I.
  284. MELITTA in «Sappho»
  285. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  286. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  287. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  288. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  289. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  290. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  291. PEPEL in «Nachtasyl»
  292. NASTJA in «Nachtasyl»
  293. LUKA in «Nachtasyl» I.
  294. LUKA in «Nachtasyl» II.
  295. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  296. HELENA in «Die Kleinbürger»
  297. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  298. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  299. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  300. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»

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