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Monologe – Theaterbühne


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Dichter 
Stück: Der Bettler
Autor: Reinhard Sorge 

Erscheinungsjahr: 1912 
Originalsprache: Deutsch 


5. Akt, 1. Szene 

Der Dichter allein. 

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DER DICHTER: Wie lebe ich dies? Wie lebe ich die Erleuchtung? (Er hat die Kerze auf den Tisch rechts gestellt.) Mit dem ewigen Fernblick: welch einen Trostkreis hellte mir dieser Blitz auf, daß ich noch leben kann!? Ja, ein Blitz fuhr nieder und zerriß mein Erdreich! O Erlebnis! Nacht und Erlebnis; Nachterlebnis! Alle Tiefen hatten sich um mich gelagert, wechselweise mir ihren Kuß aufgepreßt, aber dann schleuderte sich der Blitz aus ihnen... er warf die Verkündung in mich... Lichtwort... Lichtmacht... O Segen des Blitzes! Seligkeit der Lichtmächte! O zitterndes Glück der Nähe Gottes, ewiger Kummer seiner Nähe! Wie soll ich leben, da mich dies verdammt –! (Er ist jetzt am Tisch rechts vorn und betrachtet das Manuskript.) Glücklich ist die Arbeit gearbeitet, schön geplant und mit Glück gefügt, ja, in welchem Glückstaumel kreiste oft die Feder! Nun kann kein Strich mehr daran geschehen... (Er blättert im Manuskript.) Ja, es ist unglücklich, es ist ohne Stille... Pfui, wie die Dirnen keifen! und dies! und dieses! Rohe Laute, roher Lärm, roh, aber ohne Leben! ohne Stille! ohne Ewigkeit! Wie ein Nilpferd: schwerfällig, trompetend, wälzt sich hier die Handlung durch ihre trüben Gewässer... Was ist Handlung!... Was ist wahrhafte Handlung!?... Sie hat keinen Ausdruck, nicht im Wort, denn sie ist schweigend, nicht in der schauspielerischen Gebärde, denn sie hat wohl Gebärde, aber unnachahmbare, nicht im Schaubild, denn sie bietet wohl ein Bild, aber es ist erfüllt von ewigen Beziehungen, von Regungen und tausend Seelen, die nicht wiederzugeben sind. Dies ist der Fluch!... (Stille.) Wie würde sich solche Handlung denken lassen? Ein Mädchen – – irgendwo im Wald rasten ein Mädchen und Jüngling. Irgendwie kamen sie sich auf der Wanderschaft entgegen. Nun ist es Nacht; es fällt ein Stern... und das Mädchen – nein, so nicht – es taumelt irgendwo ein Blatt vom Baum, das Mädchen blickt auf und indem sie aufblickt, trifft ihr Blick einen fallenden Stern am Himmel, glänzend fällt er. Und dieser Stern setzt sie so in Verwirrung, Erstaunen, Entzücken, ihre inneren Wesen recken sich unter ihm auf, sie tut einen leisen Schrei. Da hebt der Jüngling den Kopf und sieht sie an. In ihren Augen zittert jetzt all ihr Innentum, alles, was durch den Stern wachend wurde, und dieses zitternde Zeichen ihrer Mädchentiefen fährt in den Jüngling als Strahl und Verhängnis... Er wird diesen Blick nicht vergessen, der hat sich mit allen Tiefen in des Jünglings Tiefen gesenkt, dort ist er fürs Leben mit ihm verschwistert... Des Jünglings Leben steht nun unter diesem Blick und unter dieser Liebe, und so ward sein Schicksal. Aber wäre das Blatt nicht gefallen, hätte das Mädchen nicht emporgeblickt, wäre der Stern nicht gerade bei ihrem Aufschauen gestürzt, so wäre nichts geschehen. Nach kurzer Zeit wären sie auseinander gegangen und es wäre nichts geschehen. Wer kann es darstellen? Wer kann es darstellen, wie dieser Licht-Schwung einer trümmernden Welt durch Räume und Räume eilt und irgendwo eine Liebe stiftet und Seelen heilt... Wer kann es in Gebärde ausdrücken, wie ihre Mädchenseelen sich ins Auge drängen. wie dieser Blick sich ewig verankert in den Tiefen des Jünglings... Was geht da vor... ich sage verankern... Mädchentiefen... Hohle Symbole... das Eine, was vorgeht, ich fühle es in mir, brennend, das Unaussprechbare – (mit einer zerbrechenden Geste) es ist unaussprechbar. Keine Kunst kann es wirklich werden lassen... Was soll werden!... Der Fluch! der Fluch! Wie kann ich noch einen Vers niederschreiben, Gestalten setzen, Worte meißeln bei dieser Gewißheit, bei dieser Offenbarung...! Ja, es war der Blitz aus der Hand Gottes, denn nur Gott kann so unglücklich machen!!! (Sich windend.) Der Fluch... Die Verdammung... denn ich weiß – ach, ich weiß es so gewiß – diese Offenbarung wird mich nie verlassen, der Hunger nach aller Ewigkeit wird mich nie verlassen... und doch werde ich die Feder greifen und doch Worte dichten. Ich weiß es... ich fühle es, diese Macht läßt mich nicht, dieser Zwang zu den Symbolen... Warum... warum... Warum kann ich mich nicht lossagen von jeder Kunst, von dem, was sich Kunst nennt... Warum nicht?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Hin zu einer Quelle im Wald, einsam mit dem Mädchen, des Morgens zur Sonne blicken, des Abends zur Sonne blicken, die silbernen Wasser mit Händen schöpfen, des Mittags im kühlen Silber baden und die weißen, reinen Mädchenbrüste küssen, keusch wie die Quelle küssen, und die Füße auf moosigen Steinen... Und Tag um Tag so, alle Tage so, Silber und Sonne und Mädchen und Ewigkeit... Ja, das wäre das Leben... (Niederbrechend.) O Glückseligkeit... Nur das wäre das Leben, strahlend rein – und nur so wäre es heilig... nichts anderes darf heilig genannt werden, keine Kunst darf heilig genannt werden, weil sie noch reden will... O Träne! Träne!... Glückseligkeit!... Das ewige Leben!!! Und es nicht leben können! Ich weiß ja, ich kann es nicht leben – oh Fluch! oh Fluch! zum Wort verdammt sein! Ja, ich bin zum Wort verdammt! Ich muß Bildner werden der Symbole, muß dem Priestertum entsagen... Künstler... Halbheiliger nur... Schein-Heiliger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Laß sinnen... sinnen... Symbole... (Jäh empor, mit Händen aufwärts.) Oh Trost des Blitzes... Erleuchtung... Schmerztrost des Blitzes... Symbole der Ewigkeit... Ende! Ende! Ziel und Ende! Wenn mich das Blut, die Summe der Unwirklichkeit, des Lärms, des Lärmen-Wollens in mir... in meinem Blut, wenn dieses verdammt, in Symbolen zu reden, so gilt es: Durch Symbole der Ewigkeit zu reden. (Erschöpft.) So wäre dies dann ein Ziel... Ein Wesen der Sendung – schmerzlich – schmerzlich, denn die Sendung bleibt – zwar schafft sie näher – aber die Sendung bleibt.

Monologe – Theaterbühne


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Fraun / Schauspielerinnen 

Rolle: Elisabeth
Roman: Frankenstein 
Autor: Mary Shelley 

Erscheinungsjahr: 1818 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Heinz Widtmann


8. Kapitel 

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ELISABETH: Ich bin dem unglücklichen getöteten Kinde von je wie eine Schwester gewesen, denn ich habe bei seinen Eltern gelebt, noch ehe es auf der Welt war. Es wird mir deshalb vielleicht verübelt werden können, wenn ich mich vordränge; aber wenn ich sehe, daß ein Mitgeschöpf an der Feigheit seiner angeblichen Freunde zugrunde gehen muß, dann hält mich nichts mehr, dann muß ich reden. Ich bin mit der Angeklagten sehr gut bekannt. Ich habe mit ihr unter einem Dache gewohnt, erst fünf, später fast zwei Jahre. Während dieser ganzen Zeit habe ich sie als das liebenswürdigste, gütigste Wesen lieben gelernt. Sie pflegte Frau Frankenstein in ihrer letzten Krankheit mit der größten Aufopferung und Sorgfalt; dann versorgte sie ihre alte Mutter, die an einer widerwärtigen Krankheit dahinsiechte, in einer Weise, die allen Bekannten die größte Hochachtung abnötigte; dann kam sie wieder zu uns und machte sich in der ganzen Familie beliebt. Sie war überaus zärtlich zu dem Kinde, das jetzt der Rasen deckt, und war ihm wie eine fürsorgliche Mutter. Ich für meinen Teil stehe nicht an zu sagen, daß ich, wie sehr auch die Umstände gegen sie zeugen mögen, doch meine Hand für ihre Unschuld ins Feuer legen würde. Es lag ja für sie gar keine Ursache vor, so zu handeln, denn sie wußte, daß ich sie so lieb hatte, daß ich ihr das Bild auf eine Bitte hin ohne weiteres geschenkt hätte.


8. Chapter 

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ELIZABETH: I am the cousin of the unhappy child who was murdered, or rather his sister, for I was educated by, and have lived with his parents ever since and even long before his birth. It may, therefore, be judged indecent in me to come forward on this occasion. But when I see a fellow-creature about to perish through the cowardice of her pretended friends, I wish to be allowed to speak, that I may say what I know of her character. I am well acquainted with the accused. I have lived in the same house with her, at one time for five and at another for nearly two years. During all that period she appeared to me the most amiable and benevolent of human creatures. She nursed Madame Frankenstein, my aunt, in her last illness, with the greatest affection and care. And afterward attended her own mother during a tedious illness, in a manner that excited the admiration of all who knew her, after which she again lived in my uncle's house, where she was beloved by all the family. She was warmly attached to the child who is now dead, and acted toward him like a most affectionate mother. For my own part, I do not hesitate to say that, notwithstanding all the evidence produced against her, I believe and rely on her perfect innocence. She had no temptation for such an action. As to the bauble on which the chief proof rests, if she had earnestly desired it, I should have willingly given it to her, so much do I esteem and value her.




   


Monologe – Theaterbühne


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Das Monster 
Roman: Frankenstein 
Autor: Mary Shelley 

Erscheinungsjahr: 1818 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Heinz Widtmann


10. Kapitel 

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DAS MONSTER: Ich wußte, daß du so zu mir sprechen würdest. Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin? Und auch du, mein Schöpfer, du fluchst und zürnst mir, deinem Geschöpf, mit dem dich doch Bande verknüpfen, die nur durch die Vernichtung eines von uns beiden gelöst werden können. Du willst mich töten? Wie kannst du so verschwenderisch mit dem Leben umgehen? Tu deine Pflichten gegen mich und ich werde auch die meinen gegen dich und alle übrigen Menschen erfüllen. Wenn du dich entschließen kannst, auf meine Bedingungen einzugehen, will ich dich und die Deinen in Ruhe lassen. Aber wenn du nein sagst, dann will ich Freund Hein seinen Bauch mit dem Blute der Deinigen füllen.
Ich flehe dich an, höre, was ich dir zu sagen habe, ehe du deinem Zorn gegen mich freien Lauf gewährst. Habe ich noch nicht genug Leid getragen, daß auch du es noch vergrößern mußt? Das Leben, mag es auch nur eine Reihe von Qualen für mich sein, so ist es mir doch lieb und ich bin gesonnen es zu verteidigen. Vergiß nicht, daß du mich viel stärker gemacht hast als du selbst bist; ich bin größer als du und meine Glieder sind mächtiger als die deinen. Aber ich habe gar nicht die Absicht, meine Kräfte gegen dich zu erproben. Ich bin deine Kreatur und ich will dir, meinem Herrn und König, dankbar und ergeben sein, wenn du das tust, was du mir schuldest. Frankenstein, du bist gerecht und gut gegen andere, nur gegen mich allein, der deiner Liebe, Güte und Gerechtigkeit am meisten bedarf, bist du grausam und hart. Bedenke doch, daß ich ein Werk deiner Hände bin! Eigentlich sollte ich der Adam sein, aber ich bin mehr der gefallene Engel, einer, den du aus dem Paradies vertreibst und elend machst. Überall sehe ich Freude und soll doch ihrer nie teilhaftig werden. Ich war gut und wohlwollend; das Unglück hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Verschaffe mir das Glück und ich will stille sein.
Wie kann ich dein Herz rühren? Kann denn kein Bitten, kein Flehen dich bewegen, gnädig auf dein Geschöpf zu blicken, das dich um Güte und Mitleid bittet? Glaube mir, Frankenstein, ich war anfangs nicht böse, in meiner Seele wohnten Güte und Liebe; aber ich bin allein, so furchtbar allein. Du, mein Schöpfer, verabscheust mich, und was habe ich von deinen Mitmenschen zu erwarten, die mir so gar nicht nahestehen? Sie hassen und verfolgen mich. Die öden Berghalden und traurigen Gletscher sind meine Zufluchtsorte. Ich habe mich hier so manchen Tag aufgehalten. Die Eishöhlen, die allein ich nicht fürchte, sind meine Wohnstätten, und um sie beneidet mich kein menschliches Wesen. Ich segne diesen kalten Himmel, denn er ist gütiger mit mir als deine Mitmenschen. Glaube mir, es wissen ja nicht viele von meiner Existenz; aber wenn das der Fall wäre, dann würden sie sich, wie du, zu meiner Vernichtung entschließen. Soll ich denn die nicht hassen dürfen, die mich so verabscheuen? Und ich lasse nicht mit mir spaßen. Ich bin elend und verflucht und sie sollen es auch werden. Du hast es in der Gewalt, mich versöhnlich zu stimmen und die Welt von einem Ungeheuer zu befreien, das nicht nur dich und die Deinen, sondern auch Tausende anderer im Wirbelwinde seines Zornes zermalmen kann. Habe Mitleid mit mir und verachte meine Bitten nicht. Höre, was ich dir erzähle, und dann überlaß mich meinem Schicksal oder habe Mitleid mit mir; wie du meinst, daß ich es verdiene. Aber höre mich zuerst an. Eure Menschengesetze sind roh und blutig, aber dennoch gestatten sie dem Verbrecher, zu seiner Verteidigung das Wort zu ergreifen. Höre mich an, Frankenstein. Du beschuldigst mich des Mordes und wolltest, ohne daß sich dein Gewissen geregt hätte, dein Geschöpf vernichten. Gepriesen sei die ewige Gerechtigkeit der Menschen! Aber ich bitte dich gar nicht um Schonung. Höre mich zuerst an, und dann, wenn du kannst und mußt, dann zerstöre das Werk deiner Hände.


10. Chapter 

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THE CREATURE: I expected this reception. All men hate the wretched. How, then, must I be hated, who am miserable beyond all living things! Yet you, my creator, detest and spurn me, thy creature, to whom thou art bound by ties only dissoluble by the annihilation of one of us. You purpose to kill me. How dare you sport thus with life? Do your duty toward me, and I will do mine toward you and the rest of mankind. If you will comply with my conditions, I will leave them and you at peace, but if you refuse I will glut the maw of death, until it be satiated with the blood of your remaining friends. Have I not suffered enough that you seek to increase my misery? Life, although it may only be an accumulation of anguish, is dear to me, and I will defend it. Remember, thou hast made me more powerful than thyself. My height is superior to thine, my joints more supple. But I will not be tempted to set myself in opposition to thee. I am thy creature and I will be even mild and docile to my natural lord and king, if thou wilt also perform thy part, the which thou owest me. Oh, Frankenstein, be not equitable to every other and trample upon me alone, to whom thy justice, and even thy clemency and affection, is most due. Remember that I am thy creature, I ought to by thy Adam, but I am rather the fallen angel whom thou drivest from joy for no misdeed. Everywhere I see bliss from which I alone am irrevocably excluded. The desert mountains and dreary glaciers are my refuge. I have wandered here many days. The caves of ice, which I only do not fear, are a dwelling to me, and the only one which man does not grudge. These bleak skies I hail, for they are kinder to me than your fellow beings. If the multitude of mankind knew of my existence, they would do as you do and arm themselves for my destruction. Shall I not then hate them who abhor me? I will keep no terms with my enemies. I am miserable and they shall share my wretchedness. Yet it is in your power to recompense me, and deliver them from an evil which it only remains for you to make so great that not only you and your family, but thousands of others, shall be swallowed up in the whirlwinds of its rage. Let your compassion be moved and do not disdain me. I was benevolent and good. Misery made me a fiend. Make me happy and I shall again be virtuous. I have wandered through these mountains, I have ranged through their immense recesses, consumed by a burning passion which you alone can gratify. We may not part until you have promised to comply with my request. I am alone and miserable. Man will not associate with me, but one as deformed and horrible as myself would not deny herself to me. My companion must be of the same species and have the same defects. A female. This being you must create.




   


Monologe – Theaterbühne


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der kleine Prinz
Roman: Der kleine Prinz
Autor: Antoine de Saint-Exupéry

Erscheinungsjahr: 1943 
Originalsprache: Französich 


7. Kapitel 

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DER KLEINE PRINZ: (Er war wirklich sehr verärgert. Er schüttelte seine goldene Haare im Wind:) Ich kenne einen Planeten, auf dem es einen einen purpurroten Monsieur gibt. Er hat noch nie eine Blume gerochen. Er hat noch nie einen Stern angeschaut. Er hat nie jemanden geliebt. Er hat nie etwas anderes getan, als Aufsummieren. Und den ganzen Tag wiederholt er wie Sie: "Ich bin ein ernster Mann! Ich bin ein ernster Mann", und das lässt ihn vor Stolz anschwellen. Aber er ist kein Mann, er ist ein Pilz! [...] (Der kleine Prinz war nun ganz blass vor Wut.) Seit Millionen von Jahren bilden Blumen Dornen. Seit Millionen von Jahren fressen Schafe ohnehin Blumen. Und es ist nicht seriös zu versuchen zu verstehen, warum sie sich so viel Mühe geben, Dornen zu machen, die niemals von Nutzen sind? Ist der Krieg der Schafe und Blumen nicht wichtig? Ist das nicht ernster und wichtiger als die Hinzufügung eines fetten roten Mannes? Und wenn ich von einer einzigartigen Blume auf der Welt weiß, die es nirgendwo auf der Welt gibt, außer auf meinem Planeten, und die ein kleines Schäfchen auf einen Schlag auslöschen kann, einfach so, eines Morgens, ohne zu merken, was es da tut, ist das nicht wichtig! (Er errötete, dann fuhr er fort:) Wenn jemand eine Blume liebt, die es nur in einem Exemplar unter Millionen und Abermillionen von Sternen gibt, reicht es aus, dass er glücklich ist, wenn er sie ansieht. Er sagt zu sich selbst: "Meine Blume ist hier irgendwo..." Aber wenn das Schaf die Blume frisst, ist es für ihn, als ob plötzlich alle Sterne erloschen wären! Und das ist nicht wichtig! (Er konnte nichts mehr sagen. Plötzlich brach er in Tränen aus).


7. Chapitre

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LE PETIT PRINCE: (Il était vraiment très irrité. Il secouait au vent des cheveux tout dorés:) Je connais une planète où il y a un Monsieur cramoisi. Il n'a jamais respiré une fleur. Il n'a jamais regardé une étoile. Il n'a jamais aimé personne. Il n'a jamais rien fait d'autre que des additions. Et toute la journée il répète comme toi: "Je suis un homme sérieux ! Je suis un homme sérieux !" et ça le fait gonfler d'orgueil. Mais ce n'est pas un homme, c'est un champignon ! [...] (Le petit prince était maintenant tout pâle de colère.) Il y a des millions d'années que les fleurs fabriquent des épines. Il y a des millions d'années que les moutons mangent quand même les fleurs. Et ce n'est pas sérieux de chercher à comprendre pourquoi elles se donnent tant de mal pour se fabriquer des épines qui ne servent jamais à rien ? Ce n'est pas important la guerre des moutons et des fleurs ? Ce n'est pas plus sérieux et plus important que les additions d'un gros Monsieur rouge ? Et si je connais, moi, une fleur unique au monde, qui n'existe nulle part, sauf dans ma planète, et qu'un petit mouton peut anéantir d'un seul coup, comme ça, un matin, sans se rendre compte de ce qu'il fait, ce n'est pas important ça ! (Il rougit, puis reprit:) Si quelqu'un aime une fleur qui n'existe qu'à un exemplaire dans les millions et les millions d'étoiles, ça suffit pour qu'il soit heureux quand il les regarde. Il se dit: "Ma fleur est là quelque part..." Mais si le mouton mange la fleur, c'est pour lui comme si, brusquement, toutes les étoiles s'éteignaient ! Et ce n'est pas important ça ! (Il ne put rien dire de plus. Il éclata brusquement en sanglots.)


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Julia 
Stück: Zwei Herren aus Verona 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1591 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland


1. Aufzug, 2. Szene 

Julia allein.

Julia, welche über Lucettens Impertinenz endlich ungehalten wird, reißt ihr den Brief aus der Hand, zerreißt ihn in Stüke, und befiehlt ihr sich zu entfernen; Lucetta gehorcht, und sagt im Weggehen: was das für eine wunderliche Aufführung ist! und doch bin ich gewiß, daß ihr nichts angenehmere wäre, als noch einmal mit einem solchen Brief erzürnt zu werden.

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JULIA: Ich wollte lieber mit dem nehmlichen erzürnt werden! Verhaßte Hände, die so zärtliche Worte zerreissen konnten! Undankbare Wespen, die sich mit solchem Honig weiden, und die Bienen, die ihn hergaben, mit ihren Stacheln tödten! Zur Vergütung will ich jedes einzelne Stükchen Papier küssen – – Sieh! hier steht »gütige Julia«; – – ungütige Julia! Zur Straffe deiner Undankbarkeit werf' ich deinen Namen gegen diese Steine, und trete verächtlich deinen Übermut mit Füssen! – – Sieh! hier steht »der liebesverwundete Protheus« – – Armer, verwundeter Name! Mein Busen soll dein Bette seyn, bis deine Wunde völlig ausgeheilt ist; und dieser Kuß soll das Pflaster darauf seyn – – Aber Protheus kommt zu zwey oder drey verschiednen malen; sey ruhig, lieber Wind, wehe nicht ein Wort hinweg, bis ich jeden Buchstaben wieder aufgelesen habe, meinen eignen Namen ausgenommen; den mag irgend ein Wirbelwind an einen schrofen, fürchterlichen, herabhängenden Felsen schmettern, und von da in die tobende See werfen. Schau! hier in einer Zeile steht sein Name zweymal – – »Der arme unglükliche Protheus – – Der zärtliche Protheus, an die liebenswürdige Julia«; diß will ich wegreissen; doch nein, ich will nicht. Da er's so artig mit seinen traurigen Benennungen verbunden hat: So will ich sie übereinander falten, und nun küßt euch, umarmt euch, zankt euch, thut was ihr wollt.


1. Act, 2. Scene 

Julia alone.

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JULIA: 
Nay, would I were so anger'd with the same!
O hateful hands, to tear such loving words!
Injurious wasps, to feed on such sweet honey
And kill the bees that yield it with your stings!
I'll kiss each several paper for amends.
Look, here is writ 'kind Julia.' Unkind Julia!
As in revenge of thy ingratitude,
I throw thy name against the bruising stones,
Trampling contemptuously on thy disdain.
And here is writ 'love-wounded Proteus':
Poor wounded name! my bosom, as a bed,
Shall lodge thee till thy wound be throughly heal'd;
And thus I search it with a sovereign kiss.
But twice or thrice was 'Proteus' written down:
Be calm, good wind, blow not a word away
Till I have found each letter in the letter
Except mine own name; that some whirlwind bear
Unto a ragged, fearful-hanging rock,
And throw it thence into the raging sea!
Lo, here in one line is his name twice writ:
'Poor forlorn Proteus, passionate Proteus,
To the sweet Julia':--that I'll tear away;
And yet I will not, sith so prettily
He couples it to his complaining names:
Thus will I fold them one upon another:
Now kiss, embrace, contend, do what you will.


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Lanz 
Stück: Zwei Herren aus Verona 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1591 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): Christoph Martin Wieland


2. Aufzug, 3. Szene 

Eine Strasse. Lanz mit seinem Hund Crab.

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LANZ: Nein, ich will nicht ehrlich seyn, wenn ich in einer Stunde mit Weinen fertig bin; es ist ein Familien-Fehler, womit die Lanzen alle behaftet sind; ich habe nun, wie der verlohrne Sohn, mein Erbtheil empfangen, und gehe mit Signor Protheus an den Kayserlichen Hof. Ich denke, Crab, mein Hund ist der unempfindlichste Hund der in der Welt ist; meine Mutter weinte, mein Vater jamerte, meine Schwester schrie, unsre Magd heulte, unsre Kaze rang ihre Hände, unser ganzes Haus war in der grösten Bekümmerniß; und dieser hartherzige Hund ließ nicht eine einzige Thräne fallen! Er ist ein Stein, ein wahrer Kiesel-Stein, er hat nicht mehr Mitleiden in ihm als ein Hund. Ein Jude würde geweint haben, wenn er unsern Abschied gesehen hätte; was sag' ich? sogar meine Großmutter, die keine Augen mehr hat, weinte sich blind, wie ich Abschied von ihr nahm. Seht, ich will euch zeigen, wie es zugieng: Bildet euch ein, dieser Schuh ist mein Vater; nein, dieser linke Schuh ist mein Vater; nein, nein, dieser linke Schuh ist meine Mutter; nein, es kan doch nicht so seyn; ja, es ist so, es ist so; er hat die schlimmere Sole; dieser Schuh, mit dem Loch in der Sole, ist meine Mutter; und dieser hier, ist mein Vater; ich will des T** seyn, wann es nicht so ist: Nun, mein Herr, bildet euch ein, dieser Stok ist meine Schwester; denn, seht ihr, sie ist so weiß wie eine Lilie, und so dünn wie ein Steken; dieser Hut ist Nandel, unsre Magd; ich bin der Hund; nein, der Hund ist er selbst, und ich bin der Hund; nicht so, der Hund ist ich, und ich bin ich selbst; ja, so, so; nun geh ich zu meinem Vater; Vater, euern Segen; nun kan der Schuh vor Weinen kein Wort sagen; nun küß' ich meinen Vater; gut, er weint immer fort; nun geh ich zu meiner Mutter – – o! wenn izt der Schuh nur reden könnte, wie ein Weib das nicht bey sich selber ist! Gut, ich küsse sie; (er küßt seinen Schuh.) Mein Seel! es ist vollkommen so! das ist meiner Mutter Athem auf und nieder: Nun geh ich zu meiner Schwester: Hört einmal, was das für ein Aechzen ist: Nun, diese ganze Zeit über vergießt euch der Hund nicht eine einzige Zähre, und sagt euch kein Wort, und ihr seht doch, wie ich den Staub mit meinen Thränen lege.


2. Act, 3. Scene 

Launce alone, leeding a dog.

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LAUNCE: Nay, 'twill be this hour ere I have done weeping; all the kind of the Launces have this very fault. I have received my proportion, like the prodigious son, and am going with Sir Proteus to the imperial's court. I think Crab my dog be the sourest-natured dog that lives: my mother weeping, my father wailing, my sister crying, our maid howling, our cat wringing her hands, and all our house in a great perplexity; yet did not this cruel-hearted cur shed one tear. He is a stone, a very pebble stone, and has no more pity in him than a dog; a Jew would have wept to have seen our parting; why, my grandam having no eyes, look you, wept herself blind at my parting. Nay, I'll show you the manner of it. This shoe is my father; no, this left shoe is my father; no, no, left shoe is my mother; nay, that cannot be so neither; yes, it is so, it is so, it hath the worser sole. This shoe with the hole in it is my mother, and this my father. A vengeance on 't! There 'tis: now, sir, this staff is my sister, for, look you, she is as white as a lily and as small as a wand; this hat is Nan our maid; I am the dog; no, the dog is himself, and I am the dog--O! the dog is me, and I am myself; ay, so, so. Now come I to my father: 'Father, your blessing.' Now should not the shoe speak a word for weeping; now should I kiss my father; well, he weeps on. Now come I to my mother;--O, that she could speak now like a wood woman! Well, I kiss her; why there 'tis; here's my mother's breath up and down. Now come I to my sister; mark the moan she makes. Now the dog all this while sheds not a tear, nor speaks a word; but see how I lay the dust with my tears.


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Phöbe
Stück: Wie es euch gefällt 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1603 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


3. Aufzug, 5. Szene 

Phöbe und Silvius.

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PHÖBE: 
Denk nicht, ich lieb ihn, weil ich nach ihm frage.
's ist nur ein dummer Bursch – doch spricht er gut;
Frag ich nach Worten? – Doch tun Worte gut,
Wenn, der sie spricht, dem, der sie hört, gefällt.
Es ist ein hübscher Junge – nicht gar hübsch;
Doch wahrlich, er ist stolz – zwar steht sein Stolz ihm:
Er wird einmal ein feiner Mann. Das Beste
Ist sein Gesicht, und schneller als die Zunge
Verwundete, heilt' es sein Auge wieder.
Er ist nicht eben groß, doch für sein Alter groß;
Sein Bein ist nur so so, doch macht sich's gut;
Es war ein lieblich Rot auf seinen Lippen,
Ein etwas reiferes und stärkres Rot
Als auf den Wangen: just der Unterschied
Wie zwischen dunkeln und gesprengten Rosen.
Es gibt der Weiber, Silvius: hätten sie
Ihn Stück für Stück betrachtet so wie ich,
Sie hätten sich verliebt; ich für mein Teil,
Ich lieb ihn nicht, noch hass' ich ihn, und doch
Hätt ich mehr Grund zu hassen als zu lieben.
Denn was hatt er für Recht, mich auszuschelten?
Er sprach, mein Haar sei schwarz, mein Auge schwarz,
Und, wie ich mich entsinne, höhnte mich.
Mich wundert's, daß ich ihm nicht Antwort gab.
Schon gut! Verschoben ist nicht aufgehoben;
Ich will ihm einen Brief voll Spottes schreiben,
Du sollst ihn zu ihm tragen: willst du, Silvius?


3. Act, 5. Scene 

Phebe und Silvius.

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PHEBE: 
Think not I love him, though I ask for him;
'Tis but a peevish boy; yet he talks well.
But what care I for words? Yet words do well
When he that speaks them pleases those that hear.
It is a pretty youth; not very pretty;
But sure he's proud; and yet his pride becomes him.
He'll make a proper man. The best thing in him
Is his complexion; and faster than his tongue
Did make offense, his eye did heal it up.
He is not very tall; yet for his year's he's tall.
His leg is but so so; and yet 'tis well.
There was a pretty redness in his lip,
A little riper and more lusty red
Than that mixed in his cheek; 'twas just the difference
Betwixt the constant red and mingled damask.
There be some women, Silvius, had they marked him
In parcels as I did, would have gone near
To fall in love with him; but, for my part,
I love him not nor hate him not; and yet
I have more cause to hate him than to love him;
For what had he to do to chide at me?
He said mine eyes were black and my hair black;
And, now I am rememb'red, scorned at me.
I marvel why I answered not again.
But that's all one; omittance is no quittance.
I'll write to him a very taunting letter,
And thou shalt bear it. Wilt thou, Silvius?


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Phöbe
Stück: Wie es euch gefällt 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1603 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


3. Aufzug, 5. Szene 

Phöbe und Silvius.

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PHÖBE: 
Ich möchte keineswegs dein Henker sein;
Ich fliehe dich, um dir kein Leid zu tun.
Du sagst mir, daß ich Mord im Auge trage;
's ist artig in der Tat und steht zu glauben,
Daß Augen, diese schwächsten, zartsten Dinger,
Die feig ihr Tor vor Sonnenstäubchen schließen,
Tyrannen, Schlächter, Mörder sollen sein.
Ich seh dich finster an von ganzem Herzen:
Verwundet nun mein Aug, so laß dich's töten.
Tu doch, als kämst du um! so fall doch nieder!
Und kannst du nicht: pfui! schäm dich, so zu lügen,
Und sag nicht, meine Augen seien Mörder.
Zeig doch die Wunde, die mein Aug dir machte.
Ritz dich mit einer Nadel nur, so bleibt
Die Schramme dir; lehn dich auf Binsen nur,
Und es behält den Eindruck deine Hand
Auf einen Augenblick; allein die Augen,
Womit ich auf dich blitzte, tun dir nichts,
Und sicher ist auch keine Kraft in Augen,
Die Schaden tun kann.


3. Act, 5. Scene 

Phebe und Silvius.

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PHEBE: 
I would not by thy executioner.
I fly thee, for I would not injure thee.
Thou tell'st me there is murder in mine eye:
'Tis pretty, sure, and very probable
That eyes, that are the frail'st and softest things,
Who shut their coward gates on atomies,
Should be called tyrants, butchers, murderers.
Now I do frown on thee with all my heart,
And if mine eyes can wound, now let them kill thee.
Now counterfeit to swound; why, not fall down;
Or if thou canst not, O, for shame, for shame,
Lie not, to say mine eyes are murderers.
Now show the wound mine eye hath made in thee;
Scratch thee but with a pin, and there remains
Some scar of it; lean upon a rush,
The cicatrice and capable impressure
Thy palm some moment keeps; but now mine eyes,
Which I have darted at thee, hurt thee not,
Nor I am sure there is no force in eyes
That can do hurt.


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Jacques
Stück: Wie es euch gefällt 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1603 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm von Schlegel


2. Aufzug, 7. Szene 

Jacques, der Herzog und Orlando.

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JACQUES: Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und geben wieder ab,
Sein Leben lang spielt einer manche Rollen
Durch sieben Akte hin. Zuerst das Kind,
Das in der Wärtrin Armen greint und sprudelt;
Der weinerliche Bube, der mit Bündel
Und glattem Morgenantlitz wie die Schnecke
Ungern zur Schule kriecht; dann der Verliebte,
Der wie ein Ofen seufzt, mit Jammerlied
Auf seiner Liebsten Braun; dann der Soldat,
Voll toller Flüch und wie ein Pardel bärtig,
Auf Ehre eifersüchtig, schnell zu Händeln,
Bis in die Mündung der Kanone suchend
Die Seifenblase Ruhm. Und dann der Richter
Im runden Bauche, mit Kapaun gestopft,
Mit strengem Blick und regelrechtem Bart,
Voll weiser Sprüch und Allerweltssentenzen
Spielt seine Rolle so. Das sechste Alter
Macht den besockten, hagern Pantalon,
Brill auf der Nase, Beutel an der Seite;
Die jugendliche Hose, wohl geschont,
'ne Welt zu weit für die verschrumpften Lenden;
Die tiefe Männerstimme, umgewandelt
Zum kindischen Diskante, pfeift und quäkt
In seinem Ton. Der letzte Akt, mit dem
Die seltsam wechselnde Geschichte schließt,
Ist zweite Kindheit, gänzliches Vergessen,
Ohn Augen, ohne Zahn, Geschmack und alles.


2. Act, 7. Scene 

Jacques, the Duke and Orlando.

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JACQUES: All the world's a stage,
And all the men and women merely players;
They have their exits and their entrances,
And one man in his time plays many parts,
His acts being seven ages. At first, the infant,
Mewling and puking in the nurse's arms.
Then the whining schoolboy, with his satchel
And shining morning face, creeping like a snail
Unwillingly to school. And then the lover,
Sighing like a furnace, with a woeful ballad
Made to his mistress' eyebrow. Then a soldier,
Full of strange oaths and bearded like the pard,
Jealous in honor, sudden and quick in quarrel,
Seeking the bubble reputation
Even in the cannon's mouth. And then the justice,
In fair round belly with good capon lined,
With eyes severe and beard of formal cut,
Full of wise saws and modern instances;
And so he plays his part. The sixth age shifts
Into the lean and slippered pantaloon,
With spectacles on nose and pouch on side;
His youthful hose, well saved, a world too wide
For his shrunk shank, and his big manly voice,
Turning again toward childish treble, pipes
And whistles in his sound. Last scene of all,
That ends this strange eventful history,
Is second childishness and mere oblivion,
Sans teeth, sans eyes, sans taste, sans everything.


 


   


Monologe – Theaterbühne


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Viola 
Stück: Was ihr wollt 
Autor: William Shakespeare

Erscheinungsjahr: 1602 
Originalsprache: Englisch 
Übersetzung (Deutsch): August Wilhelm Schlegel 


2. Aufzug, 2. Szene 

Eine Straße: Viola, Malvolio ihr nachgehend. 

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VIOLA: 
Ich liess ihr keinen Ring: was meint dies Fräulein? 

Verhüte dass mein Schein sie nicht betört! 
Sie sah mich gründlich an, fürwahr so sehr, 
Dass, schiens, ihr Auge ihr die Zunge stahl. 
Sie sprach verwirrt in abgebrochnen Reden. 
Sie liebt mich, ja! Die Schlauheit ihrer Neigung 
Lädt mich durch diesen mürrischen Boten ein. 
Der Ring von meinem Herrn? – Er schickt' ihr keinen: 
Ich bin der Mann ... Wenn dem so ist, so täte 
Die Arme besser einen Traum zu lieben. 
Verkleidung! Du bist eine Schalkheit, seh ich, 
Worin der listige Feind gar mächtig ist. 
Wie leicht wirds hübschen Gleisnern nicht ihr Bild 
Der Weiber weichen Herzen einzuprägen! 
Nicht wir sind schuld, ach! unsre Schwäch allein. 
Wie wir gemacht sind müssen wir ja sein. 
Wie soll das gehn? Orsino liebt sie innig, 
Ich armes Untier bin gleich voll von ihm, 
Und sie, Betrogne, scheint in mich vergafft. 
Was soll draus werden? Weil ich Mann bin, muss 
Ich an der Liebe meines Herrn verzweifeln. 
Und weil ich Weib bin: lieber Himmel, ach! 
Wie fruchtlos wird Olivia seufzen müssen! 
O Zeit! du selbst entwirre dies, nicht ich. 
Ein zu verschlungner Knoten ists für mich.

(Ab)

 


2. Act, 2. Scene 

A Street: Viola, Malvolio walking behind her. 

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VIOLA: 
I left no ring with her. What means this lady?
Fortune forbid my outside have not charmed her.
She made good view of me; indeed, so much
That, as methought, her eyes had lost her tongue,
For she did speak in starts distractedly.
She loves me sure; the cunning of her passion
Invites me in this churlish messenger.
None of my lord's ring? Why, he sent her none.
I am the man. If it be so, as 'tis,
Poor lady, she were better love a dream.
Disguise, I see thou art a wickedness
Wherein the pregnant enemy does much.
How easy is it for the proper false
In women's waxen hearts to set their forms!
Alas, our frailty is the cause, not we,
For such as we are made of, such we be.
How will this fadge? My master loves her dearly;
And I (poor monster) fond as much on him;
And she (mistaken) seems to dote on me.
What will become of this? As I am man,
My state is desperate for my master's love.
As I am woman (now alas the day!),
What thriftless sighs shall poor Olivia breathe?
O Time, thou must untangle this, not I;
It is too hard a knot for me t' untie.

[Exit]

 




   


  1. MARIA in «Was ihr wollt»
  2. MALVOLIO in «Was ihr wollt»
  3. LEONATO in «Viel Lärm um nichts»
  4. BENEDIKT in «Viel Lärm um nichts» II.
  5. BENEDIKT in «Viel Lärm um nichts» I.
  6. BIRON in «Verlorene Liebesmüh» II.
  7. BIRON in «Verlorene Liebesmüh» I.
  8. ULYSSES in «Troilus und Cressida»
  9. TITUS in «Titus Andronicus»
  10. TAMORA in «Titus Andronicus»
  11. TIMON in «Timon von Athen» II.
  12. TIMON in «Timon von Athen» I.
  13. ROMEO in «Romeo und Julia»
  14. MERCUTIO in «Romeo und Julia»
  15. JULIA in «Romeo und Julia» IV.
  16. JULIA in «Romeo und Julia» III.
  17. JULIA in «Romeo und Julia» II.
  18. JULIA in «Romeo und Julia» I.
  19. DIE AMME in «Romeo und Julia»
  20. BRUDER LORENZ in «Romeo und Julia»
  21. RICHARD III in «Richard III» III.
  22. RICHARD III in «Richard III» II.
  23. RICHARD III in «Richard III» I.
  24. KÖNIGIN MARGARET in «Richard III»
  25. KÖNIG EDUARD in «Richard III»
  26. GLOUCESTER in «Richard III»
  27. CLARENCE in «Richard III»
  28. ANNA in «Richard III» II.
  29. ANNA in «Richard III» I.
  30. OTHELLO in «Othello» III.
  31. OTHELLO in «Othello» II.
  32. OTHELLO in «Othello» I.
  33. JAGO in «Othello» IV.
  34. JAGO in «Othello» III.
  35. JAGO in «Othello» II.
  36. JAGO in «Othello» I.
  37. EMILIA in «Othello»
  38. DESDEMONA in «Othello» II.
  39. DESDEMONA in «Othello» I.
  40. ISABELLA in «Maß für Maß»
  41. CLAUDIO in «Maß für Maß»
  42. ANGELO in «Maß für Maß»
  43. MACBETH in «Macbeth» II.
  44. MACBETH in «Macbeth» I.
  45. LADY MACBETH in «Macbeth» II.
  46. LADY MACBETH in «Macbeth» I.
  47. HEKATE in «Macbeth»
  48. KÖNIG LEAR in «König Lear»
  49. BASTARD in «König Johann»
  50. KÖNIGIN KATHARINA in «König Heinrich VIII.»
  51. BUCKINGHAM in «König Heinrich VIII.»
  52. YORK in «König Heinrich VI.» II.
  53. YORK in «König Heinrich VI.» I.
  54. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» II.
  55. KÖNIGIN MARGARET in «König Heinrich VI.» I.
  56. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich VI.»
  57. PRINZ HEINRICH in «König Heinrich IV.»
  58. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» II.
  59. LADY PERCY in «König Heinrich IV.»
  60. KÖNIG HEINRICH in «König Heinrich IV.» I.
  61. HOTSPUR in «König Heinrich IV.»
  62. FALSTAFF in «König Heinrich IV.»
  63. ANTONIUS in «Julius Cäsar»
  64. OPHELIA in «Hamlet» II.
  65. OPHELIA in «Hamlet» III.
  66. OPHELIA in «Hamlet» I.
  67. HAMLET in «Hamlet» IV.
  68. HAMLET in «Hamlet» III.
  69. HAMLET in «Hamlet» II.
  70. HAMLET in «Hamlet» I.
  71. DER GEIST in «Hamlet»
  72. CLAUDIUS in «Hamlet»
  73. PAROLLES in «Ende gut, alles gut»
  74. HELENA in «Ende gut, alles gut» II.
  75. HELENA in «Ende gut, alles gut» I.
  76. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» II.
  77. ZETTEL in «Ein Sommernachtstraum» I.
  78. TITANIA in «Ein Sommernachtstraum»
  79. PUCK in «Ein Sommernachtstraum»
  80. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» II.
  81. HELENA in «Ein Sommernachtstraum» I.
  82. FLUTH in «Die lustigen Weiber von Windsor»
  83. ADRIANA in «Die Komödie der Irrungen»
  84. KATHARINA in «Der Widerspenstigen Zähmung»
  85. TRINCULO in «Der Sturm»
  86. ARIEL in «Der Sturm»
  87. SHYLOCK in «Der Kaufmann von Venedig»
  88. PORZIA in «Der Kaufmann von Venedig»
  89. LANZELOT in «Der Kaufmann von Venedig»
  90. DER PRINZ VON MAROKKO in «Der Kaufmann von Venedig»
  91. HERMIONE in «Das Wintermärchen» I.
  92. HERMIONE in «Das Wintermärchen» II.
  93. POSTHUMUS in «Cymbeline»
  94. IMOGEN in «Cymbeline» III.
  95. IMOGEN in «Cymbeline» II.
  96. IMOGEN in «Cymbeline» I.
  97. CLOTEN in «Cymbeline»
  98. VOLUMNIA in «Coriolan» II.
  99. VOLUMNIA in «Coriolan» I.
  100. MENENIUS in «Coriolan»
  101. CORIOLAN in «Coriolan»
  102. CLEOPATRA in «Antonius und Cleopatra»
  103. ANTONIUS in «Antonius und Cleopatra»
  104. DER GRAF in «Reigen»
  105. RADEMACHER in «Lebendige Stunden: Die letzten Masken»
  106. LEUTNANT GUSTL in «Leutnant Gustl»
  107. SOPHIE in «Komödie der Worte: Große Szene»
  108. EDGAR in «Komödie der Worte: Große Szene»
  109. FRÄULEIN ELSE in «Fräulein Else»
  110. HENRI in «Der grüne Kakadu»
  111. SYLVESTER in «Der Gang zum Weiher»
  112. SALA in «Der einsame Weg»
  113. JOHANNA in «Der einsame Weg»
  114. IRENE in «Der einsame Weg» III.
  115. IRENE in «Der einsame Weg» II.
  116. IRENE in «Der einsame Weg» I.
  117. MAX in «Anatol»
  118. EMILIE in «Anatol»
  119. ANATOL in «Anatol» II.
  120. ANATOL in «Anatol» I.
  121. WILHELM TELL in «Wilhelm Tell»
  122. STAUFFACHER in «Wilhelm Tell»
  123. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» III.
  124. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» II.
  125. WALLENSTEIN in «Wallensteins Tod» I.
  126. THEKLA in «Wallensteins Tod»
  127. MARIA STUART in «Maria Stuart» III.
  128. MARIA STUART in «Maria Stuart» I.
  129. MARIA STUART in «Maria Stuart» II.
  130. LEICESTER in «Maria Stuart»
  131. KÖNIGIN ELISABETH in «Maria Stuart»
  132. LUISE in «Kabale und Liebe»
  133. LADY MILFORD in «Kabale und Liebe»
  134. FERDINAND in «Kabale und Liebe»
  135. PRINZESSIN EBOLI in «Don Karlos»
  136. KÖNIGIN ELISABETH in «Don Karlos»
  137. KÖNIG PHILIPP in «Don Karlos»
  138. DON KARLOS in «Don Karlos»
  139. FIESCO in «Die Verschwörung des Fiesco zu Genua»
  140. SPIEGELBERG in «Die Räuber»
  141. KARL VON MOOR in «Die Räuber» III.
  142. KARL VON MOOR in «Die Räuber» II.
  143. KARL VON MOOR in «Die Räuber» I.
  144. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» III.
  145. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» II.
  146. FRANZ VON MOOR in «Die Räuber» I.
  147. AMALIA in «Die Räuber»
  148. RAOUL in «Die Jungfrau von Orleans»
  149. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» IV.
  150. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» III.
  151. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» II.
  152. JOHANNA in «Die Jungfrau von Orleans» I.
  153. BEATRICE in «Die Braut von Messina»
  154. MARFA in «Demetrius»
  155. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» II.
  156. DIE WEISSE FÜRSTIN in «Die weiße Fürstin» I.
  157. FLOTTWELL in «Der Verschwender»
  158. RAPPELKOPF in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  159. MALCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  160. LISCHEN in «Der Alpenkönig und der Menschenfeind»
  161. PHÄDRA in «Phädra» III.
  162. PHÄDRA in «Phädra» II.
  163. PHÄDRA in «Phädra» I.
  164. XIPHARES in «Mithridat»
  165. MONIMIA in «Mithridat»
  166. MITHRIDAT in «Mithridat»
  167. ATHALIA in «Athalia»
  168. SCEPARNIO in «Der Schiffbruch (Rudens)»
  169. HALISCA in «Cistellaria»
  170. ALCESIMARCHUS in «Cistellaria»
  171. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» II.
  172. PEPPI in «Frühere Verhältnisse» I.
  173. LIPS in «Der Zerrissene» II.
  174. LIPS in «Der Zerrissene» I.
  175. SALOME in «Der Talisman» II.
  176. SALOME in «Der Talisman» I.
  177. TISBEA in «Don Juan» I.
  178. TISBEA in «Don Juan» II.
  179. TARTUFFE in «Tartuffe»
  180. ORGON in «Tartuffe»
  181. DORINE in «Tartuffe»
  182. CLÈANTE in «Tartuffe»
  183. JACQUES in «Der Geizige»
  184. HARPAGON in «Der Geizige»
  185. FROSINE in «Der Geizige»
  186. ARNOLPH in «Die Schule der Frauen»
  187. AGNES in «Die Schule der Frauen»
  188. CELIMÈNE in «Der Menschenfeind»
  189. ALCESTE in «Der Menschenfeind» II.
  190. ALCESTE in «Der Menschenfeind» I.
  191. ACASTE in «Der Menschenfeind»
  192. DER KAPITÄN in «Taipi»
  193. ISMAEL in «Moby Dick»
  194. KÖNIG EDUARD in «König Eduard II.»
  195. FAUSTUS in «Doktor Faustus»
  196. RECHA in «Nathan der Weise»
  197. NATHAN in «Nathan der Weise»
  198. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» II.
  199. DER TEMPELHERR in «Nathan der Weise» I.
  200. SARA in «Miss Sara Sampson» IV.
  201. SARA in «Miss Sara Sampson» III.
  202. SARA in «Miss Sara Sampson» II.
  203. SARA in «Miss Sara Sampson» I.
  204. MELLEFONT in «Miss Sara Sampson»
  205. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» IV.
  206. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» III.
  207. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» II.
  208. MARWOOD in «Miss Sara Sampson» I.
  209. MINNA in «Minna von Barnhelm»
  210. ORSINA in «Emilia Galotti»
  211. EMILIA in «Emilia Galotti»
  212. ANTON in «Der junge Gelehrte»
  213. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» II.
  214. PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG in «Prinz Friedrich von Homburg» I.
  215. NATALIE in «Prinz Friedrich von Homburg»
  216. PENTHESILEA in «Penthesilea» IV.
  217. PENTHESILEA in «Penthesilea» III.
  218. PENTHESILEA in «Penthesilea» II.
  219. PENTHESILEA in «Penthesilea» I.
  220. MEROE in «Penthesilea»
  221. RUPERT in «Die Familie Schroffenstein»
  222. AGNES in «Die Familie Schroffenstein»
  223. RUPRECHT in «Der zerbrochene Krug»
  224. FRAU MARTHE in «Der zerbrochene Krug»
  225. FRAU BRIGITTE in «Der zerbrochene Krug»
  226. EVE in «Der zerbrochene Krug»
  227. SOSIAS in «Amphitryon»
  228. AMPHITRYON in «Amphitryon»
  229. ALKMENE in «Amphitryon» II.
  230. ALKMENE in «Amphitryon» I.
  231. GUTWITZ in «Epicoene oder Das stille Frauenzimmer»
  232. MADAME KAUDEL in «Madame Kaudel's Gardinenpredigten»
  233. PEER GYNT in «Peer Gynt»
  234. DER PFARRER in «Peer Gynt»
  235. NORA in «Nora oder Ein Puppenheim»
  236. OSWALD in «Gespenster»
  237. DER STADTVOGT in «Ein Volksfeind»
  238. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» II.
  239. BERNICK in «Die Stützen der Gesellschaft» I.
  240. STENSGARD in «Der Bund der Jugend»
  241. DER KAMMERHERR in «Der Bund der Jugend»
  242. BRAND in «Brand»
  243. JEAN VALJEAN in «Die Elenden / Les Misérables»
  244. DER SENATOR in «Die Elenden / Les Misérables»
  245. GRINGOIRE in «Der Glöckner von Notre Dame»
  246. ESMERELDA in «Der Glöckner von Notre Dame»
  247. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» II.
  248. DER PRIESTER in «Der Glöckner von Notre Dame» I.
  249. LÄUFFER in «Der Hofmeister»
  250. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  251. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  252. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  253. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  254. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  255. Y in «XYZ»
  256. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  257. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  258. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  259. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  260. ELEKTRA in «Elektra»
  261. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  262. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  263. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  264. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  265. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  266. KARL in «Maria Magdalena»
  267. JUDITH in «Judith»
  268. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  269. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  270. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  271. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  272. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  273. ERNST in «Agnes Bernauer»
  274. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  275. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  276. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  277. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  278. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  279. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  280. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  281. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  282. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  283. PROSPERO in «Indipohdi»
  284. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  285. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  286. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  287. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  288. DER SOHN in «Der Sohn»
  289. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  290. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  291. SAPPHO in «Sappho» III.
  292. SAPPHO in «Sappho» II.
  293. SAPPHO in «Sappho» I.
  294. MELITTA in «Sappho»
  295. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  296. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  297. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  298. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  299. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  300. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»

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