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Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Catharina 
Stück: Catharina von Siena
Autor: Jakob Michael Reinhold Lenz 

Erscheinungsjahr: 1776 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt, 1. Szene 

Catharina und Laura.  

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CATHARINA: Es ist ein wunderbarer Mensch - du kannst ihn nicht begreifen. Er war da und reiste wieder fort und kam wieder. (Läuft an die Tür und ruft hinaus.) Wenn Sie sich doch ein andermal wieder her bemühen wollten; ich bitte Sie um diese Gefälligkeit - (Kommt wieder zu Laura.) Ich hab ihn wiederkommen heißen. Ich kann dir nicht sagen, liebe Laura, was für ein außerordentlicher Mensch das ist. Es war denselben Tag als Trufalo bei mir gewesen war, ich legte mich ins Fenster, ich war des Lebens müde, ein Reisender ging vorbei. Mich erschröckte der herzhafte Blick, mit dem er nach dem Fenster sah; sonst schleichen sie unser Haus immer mit niedergesenkten Augen vorbei - ich ließ ihn heraufrufen, ich fragte ihn nach seinem Schicksal, nach seinen Umständen, er antwortete mir so frei - so frei. Ich hieß ihn niedersitzen. Florenz ist sein Geburtsort. Er warf ein Geheimnis über seine Familie; ich glaube, er ist einer von der Partei der Bianchi, wie wohl er sagte, er habe sich selbst Landes verwiesen, um der Leidenschaft, die er für die Malerei hätte, nachhängen zu können. Er hat ein Bild von dem berühmten Piazetto in Neapel gesehen, es ließ ihn nicht Tag noch Nacht ruhen, sagte er. Er reist nach Neapel, um ihm sein Geheimnis abzusehen und ihn zu übertreffen. Das gefiel mir, ich wurde munter, er sagte mir er werde seinen Vorsatz ändern und hier bleiben, um mich zu malen. Das gefiel mir nicht. In dem Augenblick sank er mir unter die gewöhnlichsten Farbenklecker hinab; ich zog meinen Beutel heraus und sagte ihm ich wollte ihm sein Bild vorausbezahlen; er sah mich beschämt an und flog zur Tür heraus. Ich schickte ihm den Bedienten nach, er fand ihn nicht. Den Abend ging ich zur Assemblée hinab. Als ich wieder heraufkam, stelle dir vor, es war um zwölf Uhr in der Nacht, finde ich (sie eilt ins Nebenzimmer und holt ein Gemälde heraus, das sie aufrollt), finde ich dieses Bild in meiner Schlafkammer auf meinen Lehnstuhl angelehnt. - Sag mir erkennst du mich? Ist nicht dieses Atmen des Busens, wie er mich für ihn zu sehen wünschte? - Diese Augen, dieses Lächeln - [...] Ich bin verloren! da kommt was die Treppe herauf. (Sie rollt das Bild hastig zusammen und fliegt damit ins Nebenzimmer.)


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Catharina 
Stück: Catharina von Siena
Autor: Jakob Michael Reinhold Lenz 

Erscheinungsjahr: 1776 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt, 1. Szene 

Catharina und Laura.  

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CATHARINA: (tritt herein nachlässig geputzt)
Die unerträglichen Geschöpfe‘
(Sie setzt sich ans Klavier; nachdem sie ein paar Griffe getan:)
Der kniet vor mir von wegen meiner Haare,
Der wegen meiner Ohren, meiner Augen,
Der wegen meiner Füße gar -
Der, selber eingemacht in süßer Narrheit.
Trägt eingemachte Blumen mitten im Winter,
Der läßt sie gar sich in das Haar frisieren -
Und summen wie die Käfer um mich her.
Weiß es die heilige Ursula!
Durch Liebesreden meint ihr mir zu schmeicheln?
Ha ihr Verächtlichen - ihr fühlt das Wehen der Wange,
Die Gottheit dieses Blicks gerade wie
Käfer die Sonne.
Und daß nur einer ahndte (schlägt sich auf die Brust) was hier pocht!
Mir schmeicheln? ihr? mit dieser Ewigkeit
Von mir entfernt - und mich zu kennen - -
Wenn ich nicht meine Freundin Laura hätte,
ED je mich versteht, die mich als Liebhaber liebt,
Bin blieb’ ich, Laura, wo blieb’ ich? - - (Sie spielt fort.) ah und doch - spielt fort
Mein Herz wo bist du! (Sie springt auf und öffnet ein Fenster.) Frische Luft, o Hin
Vor dieser kriechenden Insekten Atem!
Mein Vater - ah wie kannst, wie kannst du das
In deinem Hause leiden!


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Sabine 
Stück: Die deutschen Kleinstädter
Autor: August von Kotzebue

Erscheinungsjahr: 1802 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt, 1.-3. Szene 

Sabine und die Magd.  

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SABINE: (Sie steht am Fenster, schlägt es hastig zu, läuft an die Tür und ruft hinaus.) Margarete! Margarete! [...] Die Post ist gekommen. Geschwind hinüber! sieh, ob ein Brief an mich da ist. – (Sie tritt hervor.) Schon seit fünf Wochen bin ich aus der Residenz zurück, und noch keine Zeile. Wenn ich heute wieder vergebens hoffe, so – so – ja was denn? – so werd ich böse und heirate Sperling. – Gemach! gemach! ich kann ja auch wohl böse werden, ohne Sperling zu heiraten. Wer wäre sonst am meisten gestraft? [...] (reißt ihr den Brief hastig aus der Hand). Endlich! endlich! (Sie besieht die Aufschrift.) Von meiner Cousine. [...] (Sie liest flüchtig.) »Neues Schauspiel –« – was kümmert's mich? – »Die Schleppen werden jetzt sehr lang getragen« – wer will das wissen? – »englische Strohhüte« – wer hat darnach gefragt? – Wie? – schon zu Ende? Keine Silbe von ihm? – Freilich hab ich ihm verboten, mir selbst zu schreiben, das schickt sich nicht. Aber er versprach doch, durch die Cousine – und auch die Cousine versprach – warum hat denn keines Wort gehalten? bin ich schon vergessen? – er wollte ja selber kommen, mit Empfehlungsschreiben vom Minister? und nun kömmt er nicht und schreibt auch nicht. Er weiß doch, daß ich den Sperling heiraten soll. Der Vater quält mich, die Großmutter quält mich, und nun werd ich auch noch von ihm gequält! – (Sie zerreißt den Brief zwischen den Händen.) Es geschieht dir schon recht. Man hat dich genug vor den jungen Herren aus der Residenz gewarnt. Sie verlieben sich in einem Tage dreimal, und wenn sie abends in die Komödie gehn, wissen sie schon nichts mehr davon. – Aber Karl! Karl! auch du ein Alltagsmensch? auch du nur ein Schönschwätzer? (Sie zieht ein Porträt aus der Tasche.) Können diese edlen Züge täuschen? – mit diesem Blicke schwur er mir, in wenig Wochen selbst zu kommen und meinen Vater zu gewinnen. Sind fünf Wochen wenig? muß ich ihm vorrechnen, daß sie aus fünfunddreißig ewig langen Tagen bestehn? – O Karl! eile! sonst bin ich für dich verloren! (Sie betrachtet wehmütig das Bild.)


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Frau Staar 
Stück: Die deutschen Kleinstädter
Autor: August von Kotzebue

Erscheinungsjahr: 1802 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt, 11. Szene 

Frau Staar allein, bald darauf die Magd.  

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FRAU STAAR: Sieh, sieh, das Binchen ist auf einmal ganz lebendig geworden. Aber sie hat recht, wir müssen uns tummeln. – Ach du mein Gott! da fällt mir eben bei, es müssen ja auch noch Gäste gebeten werden; der Fremde kann doch nicht ganz allein mit uns essen. – Aber wen soll man einladen? – Da sind sie nun alle fort! – Mit wem soll man dergleichen wichtige Dinge beratschlagen? – Margarethe! Margarethe! (die Magd kommt) Lauft doch geschwind hin zu meiner Muhme, der Frau Oberfloß- und Fischmeisterin Brendel, und zu meiner Muhme, der Frau Stadtakzisekasseschreiberin Morgenroth, und sprecht: die Frau Untersteuereinnehmerin lasse sich der Frau Oberfloß- und Fischmeisterin und der Frau Stadtakzisekasseschreiberin ganz gehorsamst empfehlen, und wenn die Frau Oberfloß- und Fischmeisterin und die Frau Stadtakzisekasseschreiberin die Güte haben wollten, die Frau Untersteuereinnehmerin auf einen Augenblick zu besuchen, so würde die Frau Untersteuereinnehmerin solches mit großem Dank erkennen, sintemal etwas sehr Wichtiges vorgefallen sei. (die Magd ab) Nun muß ich auch noch meine geblümte Kontusche anziehn – und eine andere Haube aufsetzen – aber der Peruckenmacher! – daß Gott erbarm! – der kömmt nur an Sonn- und Feiertagen – in der Woche geht er auf dem Lande umher und frisiert den Pastoren ihre Perücken. – Was ist anzufangen? – ich könnte mich freilich von der Sabine – aber die jetzigen Moden sind so lüderlich, so pudelmäßig – da ist nichts Geklebtes, nichts Geschniegeltes – weder Pommade noch Kammstrich! – Mein Sohn Niclas denkt auch an gar nichts. Hätte er den vornehmen Herrn noch ein paar Stunden im Steinbruch zappeln lassen, so könnte man ihn mit der gehörigen Gravität empfangen.


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Palme 
Stück: Palme oder Der Gekränkte
Autor: Paul Kornfeld

Erscheinungsjahr: 1924 
Originalsprache: Deutsch 


Palme allein.  

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PALME: Leiser, leiser! Ich spreche von meinen Gefühlen, und sie -! - Ah, ich möchte gar zu gern wissen, was jene drin sprechen. (Er horcht)  Natürlich! Lauberjahn hat das Wort im Maul! Was sagt er? -"Ich wüßte mir einen Bessern -" Gewiß, gewiß! Tausend Palmes wiegen erst einen Lauberjahn auf! Ich wüßte mir einen Bessern -! Und Helene? Was sagt sie? -"Wie oft hab ich dich gebeten, Mutter, ihn hinauszuwerfen!" Nun weiß ich es . Nun hör ich es. Doch überrascht‘s mich nicht. Helene kann nicht anders sprechen. Und Clara leugnet, daß sie eine Bestie ist! Doch Clara -? Clara schweigt! Kein Wort der Verteidigung! Ich weiß genug. Ich reise ab! Noch heute! Sofort! Und ohne Abschied! -Doch halt noch einmal Lauberjahn! Wie -? "Er raucht ja -" Himmel, Himmel, sie alle rauchen, Lauberjahn raucht solche Zigarren, aber nur wenn ich es tue, ist es schlecht und entsetzlich! Himmel, Himmel, bin ich so vernorfen, daß ich ganz anders gemessen werde als alle anderen?- Und noch Quinke weiß etwas  -. Was sagt er? "Er stinkt!"-Wie? Was? Wer? Ich? Er stinkt -? Er stinkt -? Er stinkt -? Ach Gott, ich danke dir: sie sprechen vom Ofen! Wer kommt? Ich kann in diesem Augenblick keinem Menschen entgegentreten. (Ab)

Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Y 
Stück: XYZ 
Autor: Klabund 

Erscheinungsjahr: 1927 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt 

Y allein. 


Y: (Das Telephon klingelt. Y hebt ab) Hallo – hal-lo – was? w-a-s? Ob hier eine Leiche abzuholen ist? Nein, wir sind hier alle sehr lebendig. Hier ist keine Leiche abzuholen. – Wer ist denn dort? Friedhofsverwaltung? Wen wollen Sie denn sprechen? Den gestern gestorbenen Förster Klabusch? Dann sind Sie falsch verbunden – falsch verbunden. – Am frühen Morgen eine Leiche. (Hängt ein. Es läutet wieder.) Hallo – hallo – ob ich am Telephon bin? Ja, ich bin am Telephon. In eigener Person. Ob ich was? – Ob ich Ihre Frau werden will? Warum nicht? Mit wem spreche ich denn? Hal-lo, hal-lo. Der Feigling hat eingehängt. Wenn mal einer dran ist, hängt er ein. (Es läutet wieder.) Ja – was ist denn los – wer ist dort? Hallo – Wien? (Enttäuscht.) Du bist es, Papa? Guten Morgen, guten Morgen. Sehr lieb von dir, anzurufen. Ob ich mich langweile? Na – soso lala. Man hat ja so allerlei – nein, zu tun hat man gar nichts – aber zu denken – ja, denken ist nicht so einfach. In letzter Zeit denke ich sehr viel. Du willst ein wenig Abwechslung in meine Langeweile bringen – das ist aber scharmant von dir – du hast mir eine überraschende Mitteilung zu machen – willst du dich scheiden lassen? Schon wieder? – Was? Graf Z jagt hier in der Nähe und wird mir heute oder morgen eine Visite machen? Na schön. Ja, ich bin hocherfreut, ich bin riesig aufgeregt, ich kann's vor Erwartung gar nicht erwarten. Er soll nur kommen – ich werde ihm schon die Flötentöne beibringen – ja, das Flötenkonzert von Menzel im Musiksalon werde ich weghängen lassen – es zerspringt schon – ja: zerspringen werden meine Freundinnen – man versteht aber schlecht heute – du und Mama, ihr versteht euch schlecht – es wird schon wieder gut werden, Papa. Grüß Mama von mir – versöhnt euch wieder um eurer Kinder willen – an Kindessegen ist alles gelegen – auf Wiedersehn! Auf Wiedersehn! Bring mir einen Nerz mit! Nein, nicht dein Herz, einen Nerz – Nerrrz – Adio.


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Haitang 
Stück: Der Kreidekreis 
Autor: Klabund 

Erscheinungsjahr: 1925 
Originalsprache: Deutsch 


4. Akt 

Haitang und zwei Soldaten, die sie geprügelt haben.  

HAITANG: Da kein Mensch mehr hört, will ich meine Klage in den Schneesturm schreien. Höre mich, Sturm! Ich klage es dir, Schnee! Ihr Sterne hinter den Wolken, lauscht! Und unter der Erde, ihr, die ihr den Winterschlaf schlaft: Maulwurf und Hamster und Kröte, ihr träumenden Dämonen auch, wacht auf! Es darf kein Schlaf und kein Traum sein, wenn einem Menschen Unrecht und Untat geschieht. Ihr Toten in den Särgen, angetan mit den Gewändern aus Brokat oder Sackleinewand, schüttelt eure schlotternden Glieder wie Pagodenglocken, daß sie klingen, daß sie zum Aufruhr läuten! Erhebt euch! Kommt über die weißen Felder gewandert wie weiße Ratten über den Schnee! Heft mir, die eure Schwester schon, und halb nur noch im Leben wandelt! Ich rufe euch, ihr Toten, zum Gericht über mich. In euch, die ihr allen Flitter der Welt abgeworfen, selbst euer Fleisch, ist kein Falsch. Ihr toten Mörder, kommt und sagt, ob ich gemordet! Ihr toten Lügner, kommt und sagt, ob ich log! Ihr toten Mütter, alle Mütter der Welt, schreit, ob ich mein Kind nicht mit Recht von den Räubern fordere! Seht doch, die Erde selbst trauert, sie hat ein weißes Gewand angelegt mir zu Ehren – es schneit – es schneit – weiß immer weißer – die Erde trägt eine Robe aus dem Fell weißer Schafe, und sie hat sich eine weiße Fuchspelzkappe über das Haupt gezogen. Wie der Schnee so weiß, wie der Mond so weiß, werden unsere Häupter einmal sein. Was ist das für ein weißer Kreis am Himmel, wie mit Kreide gezogen? Zwischen den Wolken, du mildes Angesicht des Mondes, blinke mir Hoffnung zu! Der Schnee fällt, Flocke um Flocke. Die Götter scheren ihre kleinen Lämmer. Meine Tränen fallen wie die Flocken. Wo meine Tränen in den Schnee fallen, färbt sich der Schnee rot. Ich weine Blut. Ich höre die Schreie der Raben in den Lüften. Ich sehe ihre Fußspuren im Schnee. Man sagt, die Schrift sei den Fußspuren der Vögel nachgebildet. Ich lese mein jämmerliches Schicksal im Schnee. Ach, selbst die Aasgeier bejammern mein Los. Unter der Eisdecke des Flusses ein Stöhnen. Es ist die Flußgöttin, sie seufzt über das Elend der Menschen. Ich bitte Euch, liebe Herren, nehmt Eure Schwerter und schlagt ein Loch in das Eis, und laßt mich in die nassen, kalten Fluten sinken, versinken! So eisig die Umarmung der Flußgöttin – sie wird wie Feuer brennen gegen die kalten Herzen der Menschen ...


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Atalanta 
Stück: Atalanta oder die Angst 
Autor: Georg Heym

Erscheinungsjahr: 1911 
Originalsprache: Deutsch 


Atalanta allein.  

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ATALANTA: 
Da oben schläft ein Gott in seinen Sternen,
Er hat sich hinter Mondeswand gelegt.
Der hat gut schlafen. Ach, du alter Bettler.
Wirst du mir helfen! Ich bin so verzweifelt.
Du mußt aufwachen, wirst du wohl aufwachen.
Da hängt der Schächer an das Kreuz genagelt.
Du hast geschworen, unserm Leid zu helfen.
Du hast der Welten Leid dir aufgeladen.
Hier hast du meins. Du sollst es dir aufpacken.
Ich kann's nicht tragen, kann's nicht tragen mehr.
[...] Wach auf, Gott, wenn es jemals Zeit für dich
Zu helfen war. Hier kannst du reichlich helfen.
Tu's doch. Ich will dir tausend Kirchen stiften,
Voll Priestern, Kerzen, Bildern, Meßgeräten,
Voll Fahnen, Kanzeln, Weihrauch, Altardecken,
Voll Tabernakeln, Gold und Spezerei,
Voll Orgeln, Pfeifen, Pauken, Tubaton,
Voll Stolen, Säulen, Chor und Litanein.
Ich will mit Prozessionen um dich ziehn,
Mit Gold und Purpur, meinen Rücken geißeln,
Das blutge Fleisch zu deinem Wohlgeruch.
Hilf mir nur heut, ich zahl dir täglich heim,
Mit tausend Zinsen zahle ich dich aus.
Du sollst umsonst nichts tun, so wahr ich knie
Verzweifelt hier vor dir und deinem Bild.
Bring aus dem Hause ihn. Laß auf der Treppe
Ihn niederbrechen, laß ihn stolpern doch.
Er möchte sich in einen Winkel hocken
Und in der Dunkelheit ihn niederstoßen.
O wär er aus dem Hause, wär er fort.
Hier kannst du wirklich etwas Gutes tun.
Bring aus dem Haus ihn fort. Was soll ich machen?
Ich bin ein Weib nur. Ach, ich habe Angst.
War ich ein Mann, ich würd ihn niederstoßen.
Ich kann nicht leben mehr vor Schmach, Angst, Grauen.
Doch fehlt mir auch zu sterben jeder Mut.
(Sie umklammert mit beiden Fäusten das Kruzifix.)
O gäbest du, daß aus dem Haus er kam.
O Gott, o Gott. O wär er aus dem Haus,
Und mit den Gästen aus dem Hause fort,
Mit ihnen aus dem Hause unerkannt.
O Gott, o großer Gott.

Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Kassierer
Stück: Von morgens bis mitternachts
Autor: Georg Kaiser 

Erscheinungsjahr: 1912 
Originalsprache: Deutsch 


1. Teil 

Verschneites Feld mit Baum mit liefreichender Astwirrnis. Blauschattende Sonne. Kassierer allein.  

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KASSIERER:  (kommt, rückwärts gehend. Er schaufelt mit den Händen seine Spur zu. Sich aufrichtend) Solch ein Mensch ist doch ein Wunderwerk. Der Mechanismus klappt in Scharnieren – lautlos. Plötzlich sind Fähigkeiten ermittelt und mit Schwung tätig. Wie gebärden sich meine Hände? Wo haben sie Schnee geschippt? Jetzt wuchten sie die Massen, daß die Flocken stäuben. Überdies ist meine Spur über das Schneefeld wirkungsvoll verwischt. Erzielt ist ein undurchsichtiges Inkognito! (Er streift die erweichten Manschetten ab.) Nässe und Frost begünstigen scharfe Erkältungen. Unversehens bricht Fieber aus und beeinflußt die Entschlüsse. Man verliert die Kontrolle über seine Handlungen, und aufs Krankenbett geworfen, ist man geliefert! (Er knöpft die Knöpfe heraus und schleudert die Manschetten weg.) Ausgedient. Da liegt. Ihr werdet in der Wäsche fehlen. Das Lamento plärrt durch die Küche: ein Paar Manschetten fehlt. Katastrophe im Waschkessel. Weltuntergang! (Er sammelt die Manschetten wieder auf und stopft sie in die Manteltaschen.) Toll: da arbeitet mein Witz schon wieder. Mit unfehlbarer Sicherheit. Ich quäle mich mit dem zerstampften Schnee ab und verrate mich mit zwei leichtsinnig verschleuderten Wäschestücken. Meist ist es eine Kleinigkeit – ein Versehen – eine Flüchtigkeit, die den Täter feststellt. Hoppla! (Er sucht sich einen bequemen Sitz in einer Astgabel.) Ich bin doch neu gierig. Meine Spannung ist gewaltig geschwollen. Ich habe Grund, mich auf die wichtigsten Entdeckungen gefaßt zu machen. Im Fluge gewonnene Erfahrungen stehen mir zur Seite. Am Morgen noch erprobter Beamter. Man vertraut mir runde Vermögen an, der Bauverein deponiert Riesensummen. Mittags ein durchtriebener Halunke. Mir allen Wassern gewaschen. Die Technik der Flucht bis in die Details durchgebildet.. Das Ding gedreht und hin. Fabelhafte Leistung.. Und der Tag erst zur Hälfte bezwungen! (Er stützt das Kinn auf die Faustrücken.) Ich bin bereit, jedem Vorfall eine offene Brust zu bieten. Ich besitze untrügliche Zeichen, keinen Anspruch die Antwort schuldig zu bleiben. Ich bin auf dem Marsche – Umkehr findet nicht statt. Ich marschiere – also ohne viel Federlesen heraus mit den Trümpfen. Ich habe sechzigtausend auf die Karte gesetzt – und erwarte den Trumpf. Ich spiele zu hoch, um zu verlieren. Keine Flausen – aufgedeckt und heda! Verstanden? (Er lacht ein krächzendes Gelächter.) Jetzt müssen Sie, schöne Dame. Ihr Stichwort, seidene Dame. Bringen Sie es doch, schillernde Dame, Sie lassen ja die Szene unter den Tisch fallen. Dummes Ludet. Und so was spielt Komödie. Kommt euren natürlichen Verpflichtungen nach, zeugt Kinder – und belästigt nicht die Souffleuse! – Verzeihung, Sie haben ja einen Sohn. Sie sind vollständig legitimiert. Ich liquidiere meine Verdächtigungen. Leben Sie wohl und grüßen Sie den Direktor. Seine Kalbsaugen werden Sie mit einem eklen Schleim bestreichen, aber machen Sie sich nichts draus. Der Mann ist um sechzigtausend geprellt, der Bauverein wird ihm das Dach neu beschindeln. Das klappert erbärmlich. Ich entbinde Sie aller Verpflichtungen gegen mich, Sie sind entlassen, Sie können gehen. – Halt! Nehmen Sie meinen Dank auf den Weg – in die Eisenbahn! – Was? Keine Ursache? – Ich denke, bedeutende! Nicht der Rede wert? – Sie scherzen, Ihr Schuldner! Wieso? – Ich verdanke Ihnen das Leben! –Um Himmels willen! Ich übertreibe? Mich haben Sie, knisternd, aufgelockert. Ein Sprung hinter sie drein stellt mich in den Brennpunkt unerhörter Geschehnisse. Und mit der Fracht in der Brusttasche zahle ich alle Begünstigungen bar! (Mit einer nachlässigen Geste.) Verduften Sie jetzt, Sie sind bereits überboten und können bei beschränkten Mitteln – ziehen Sie sich Ihren Sohn zu Gemüte auf keinen Zuschlag hoffen! (Er holt das Banknotenbündel ans der Tasche und klatscht es auf die Hand.) Ich zahle bar! Der Betrag ist flüssig gemacht – die Regulierung läuft dem Angebot voraus. Vorwärts, was bietet sich? (Er sieht in das Feld.) Schnee. Schnee. Sonne. Stille. (Er schüttelt den Kopf und steckt das Geld ein.) Es wäre eine schamlose Übervorteilung – mit dieser Summe blauen Schnee zu bezahlen. Ich mache das Geschäft nicht. Ich trete vor dem Abschluß zurück. Keine reelle Sache! (Die Arme aufwerfend) Ich muß bezahlen!!----Ich habe das Geld bar!! – Wo ist Ware, die man mit dem vollen Einsatz kauft?! Mit sechzigtausend – und dem ganzen Käufer mit Haut und Knochen?! – – (Schreiend) Ihr müßt mir doch liefern — ihr müßt mir doch Wert und Gegenwert in Einklang bringen!!!! (Sonne von Wolken verfinstert. Er steigt aus der Gabel.) Die Erde kreißt – Frühlingsstürme. Es macht sich, es macht sich. Ich wußte, daß ich nicht umsonst gerufen habe. Die Aufforderung war dringend. Das Chaos ist beleidigt, es will sich nicht vor meiner eingreifenden Tat am Vormittag blamieren. Ich wußte ja, man darf in solchen Fällen nicht locker lassen. Hart auf den Leib rücken – und das Mäntelchen vom Leib, dann zeigt sich was! – Vor wem lüfte ich denn so höflich meinen Hut? (Sein Hut ist ihm entrissen. Der Orkan hat den Schnee von den Zweigen gepeitscht: Reste in der Krone haften und bauen ein menschliches Gerippe mit grinsenden Kiefern auf. Eine Knochen band hält den Hut.) Hast du die ganze Zeit hinter mir gesessen und mich belauscht? Bist du ein Abgesandter der Polizei? Nicht in diesem lächerlich beschränkten Sinne. Umfassend: Polizei des Daseins? – Bist du die erschöpfende Antwort auf meine nachdrückliche Befragung? Willst du mit deiner einigermaßen reichlich ' durchlöcherten Existenz andeuten: das abschließende Ergebnis – deine Abgebranntheit? Das ist etwas dürftig. Sehr dürftig. Nämlich nichts! Ich lehne die Auskunft als nicht lückenlos ab. Ich danke für die Bedienung. Schließen Sie Ihren Laden mit alten Knochen. Ich bin nicht, der erste beste, der sich beschwatzen läßt! – Der Vorgang wäre ja ungeheuer einfach, Sie entheben der weiteren Verwickelungen. Aber ich schätze Komplikationen höher. Leben Sie wohl – wenn Sie das in Ihrer Verfassung könnten! – Ich habe noch einiges zu erledigen. Wenn man unterwegs ist, kann man nicht in jede Haustür eintreten. Auch auf die freundlichste Einladung nicht. Ich sehe bis zum Abend können unmöglich die erste sein. Vielleicht die letzte. Aber auch dann nur notgedrungen. Vergnügen macht es mir nicht. Aber, wie gesagt, notgedrungen – darüber läßt sich reden. Rufen Sie mich gegen Mitternacht nochmals an. Wechselnde Telephonnummern beim Amt zu erfragen! – Verzeihung, ich rede dich mit Sie an. Wir stehen doch wohl auf du und du. Die Verwandtschaft bezeugt sich innigst. Ich glaube sogar, du steckst in mir drin. Also winde dich aus dem Astwerk los, das dich von allen Seiten durchsticht, und rutsche in mich hinein. Ich hinterlasse in meiner zweideutigen Lage nicht gern Spuren. Vorher gib mir meinen Hut wieder! (Er nimmt den Hut vom Ast, den der Sturm ihm jetzt entgegenbiegt – verbeugt sich.) Ich sehe, wir haben bis zu einem annehmbaren Grade eine Verständigung erzielt. Das ist ein Anfang, der Vertrauen einflößt und im Wirbel kommender großartiger Ereignisse den nötigen Rückhalt schafft. Ich weiß das unbedingt zu würdigen. Mit vorzüglicher Hochachtung – (Donner rollt. Ein letzter Windstoß fegt auch da'; Gebilde aus dem Baum. Sonne bricht durch. Es ist hell wie zu Anfang.) Ich sagte doch gleich, daß die Erscheinung nur vorübergehend war! (Er drückt den Hut in die Stirn, schlägt den Mantelkragen hoch und trabt durch den staubenden Schnee weg.)

Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Affe Rotpeter 
Stück: Ein Bericht für eine Akademie
Autor: Franz Kafka 

Erscheinungsjahr: 1917 
Originalsprache: Deutsch 


Affe Rotpeter vor den Herren von der Akademie.  

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AFFE ROTPETER: Ich sah diese Menschen auf und ab gehen, immer die gleichen Gesichter, die gleichen Bewegungen, oft schien es mir, als wäre es nur einer. Dieser Mensch oder diese Menschen gingen also unbehelligt. Ein hohes Ziel dämmerte mir auf. Niemand versprach mir, daß, wenn ich so wie sie werden würde, das Gitter aufgezogen werde. Solche Versprechungen für scheinbar unmögliche Erfüllungen werden nicht gegeben. Löst man aber die Erfüllungen ein, erscheinen nachträglich auch die Versprechungen genau dort, wo man sie früher vergeblich gesucht hat. Nun war an diesen Menschen an sich nichts, was mich sehr verlockte. Wäre ich ein Anhänger jener erwähnten Freiheit, ich hätte gewiß das Weltmeer dem Ausweg vorgezogen, der sich mir im trüben Blick dieser Menschen zeigte. Jedenfalls aber beobachtete ich sie schon lange vorher, ehe ich an solche Dinge dachte, ja die angehäuften Beobachtungen drängten mich erst in die bestimmte Richtung.
Es war so leicht, die Leute nachzuahmen. Spucken konnte ich schon in den ersten Tagen. Wir spuckten einander dann gegenseitig ins Gesicht; der Unterschied war nur, daß ich mein Gesicht nachher reinleckte, sie ihres nicht. Die Pfeife rauchte ich bald wie ein Alter; drückte ich dann auch noch den Daumen in den Pfeifenkopf, jauchzte das ganze Zwischendeck; nur den Unterschied zwischen der leeren und der gestopften Pfeife verstand ich lange nicht.
Die meiste Mühe machte mir die Schnapsflasche. Der Geruch peinigte mich; ich zwang mich mit allen Kräften; aber es vergingen Wochen, ehe ich mich überwand. Diese inneren Kämpfe nahmen die Leute merkwürdigerweise ernster als irgend etwas sonst an mir. Ich unterscheide die Leute auch in meiner Erinnerung nicht, aber da war einer, der kam immer wieder, allein oder mit Kameraden, bei Tag, bei Nacht, zu den verschiedensten Stunden; stellte sich mit der Flasche vor mich hin und gab mir Unterricht. Er begriff mich nicht, er wollte das Rätsel meines Seins lösen. Er entkorkte langsam die Flasche und blickte mich dann an, um zu prüfen, ob ich verstanden habe; ich gestehe, ich sah ihm immer mit wilder, mit überstürzter Aufmerksamkeit zu; einen solchen Menschenschüler findet kein Menschenlehrer auf dem ganzen Erdenrund; nachdem die Flasche entkorkt war, hob er sie zum Mund; ich mit meinen Blicken ihm nach bis in die Gurgel; er nickte, zufrieden mit mir, und setzt die Flasche an die Lippen; ich, entzückt von allmählicher Erkenntnis, kratze mich quietschend der Länge und Breite nach, wo es sich trifft; er freut sich, setzt die Flasche an und macht einen Schluck; ich, ungeduldig und verzweifelt, ihm nachzueifern, verunreinige mich in meinem Käfig, was wieder ihm große Genugtuung macht; und nun weit die Flasche von sich streckend und im Schwung sie wieder hinaufführend, trinkt er sie, übertrieben lehrhaft zurückgebeugt, mit einem Zuge leer. Ich, ermattet von allzu großem Verlangen, kann nicht mehr folgen und hänge schwach am Gitter, während er den theoretischen Unterricht damit beendet, daß er sich den Bauch streicht und grinst.
Nun erst beginnt die praktische Übung. Bin ich nicht schon allzu erschöpft durch das Theoretische? Wohl, allzu erschöpft. Das gehört zu meinem Schicksal. Trotzdem greife ich, so gut ich kann, nach der hingereichten Flasche; entkorke sie zitternd; mit dem Gelingen stellen sich allmählich neue Kräfte ein; ich hebe die Flasche, vom Original schon kaum zu unterscheiden; setze sie an und - und werfe sie mit Abscheu, mit Abscheu, trotzdem sie leer ist und nur noch der Geruch sie füllt, werfe sie mit Abscheu auf den Boden. Zur Trauer meines Lehrers, zur größeren Trauer meiner selbst; weder ihn noch mich versöhne ich dadurch, daß ich auch nach dem Wegwerfen der Flasche nicht vergesse, ausgezeichnet meinen Bauch zu streichen und dabei zu grinsen.
Allzuoft nur verlief so der Unterricht. Und zur Ehre meines Lehrers: er war mir nicht böse; wohl hielt er mir manchmal die brennende Pfeife ans Fell, bis es irgendwo, wo ich nur schwer hinreichte, zu glimmen anfing, aber dann löschte er es selbst wieder mit seiner riesigen guten Hand; er war mir nicht böse, er sah ein, daß wir auf der gleichen Seite gegen die Affennatur kämpften und daß ich den schwereren Teil hatte.
Was für ein Sieg dann allerdings für ihn wie für mich, als ich eines Abends vor großem Zuschauerkreis - vielleicht war ein Fest, ein Grammophon spielte, ein Offizier erging sich zwischen den Leuten - als ich an diesem Abend, gerade unbeachtet, eine vor meinem Käfig versehentlich stehengelassene Schnapsflasche ergriff, unter steigender Aufmerksamkeit der Gesellschaft sie schulgerecht entkorkte, an den Mund setzte und ohne Zögern, ohne Mundverziehen, als Trinker vom Fach, mit rund gewälzten Augen, schwappender Kehle, wirklich und wahrhaftig leer trank; nicht mehr als Verzweifelter, sondern als Künstler die Flasche hinwarf; zwar vergaß den Bauch zu streichen; dafür aber, weil ich nicht anders konnte, weil es mich drängte, weil mir die Sinne rauschten, kurz und gut »Hallo!« ausrief, in Menschenlaut ausbrach, mit diesem Ruf in die Menschengemeinschaft sprang und ihr Echo: »Hört nur, er spricht!« wie einen Kuß auf meinem ganzen schweißtriefenden Körper fühlte.



 

  1. ELEKTRA in «Elektra»
  2. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  3. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  4. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  5. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  6. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  7. KARL in «Maria Magdalena»
  8. JUDITH in «Judith»
  9. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  10. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  11. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  12. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  13. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  14. ERNST in «Agnes Bernauer»
  15. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  16. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  17. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  18. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  19. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  20. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  21. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  22. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  23. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  24. PROSPERO in «Indipohdi»
  25. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  26. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  27. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  28. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  29. DER SOHN in «Der Sohn»
  30. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  31. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  32. SAPPHO in «Sappho» III.
  33. SAPPHO in «Sappho» II.
  34. SAPPHO in «Sappho» I.
  35. MELITTA in «Sappho»
  36. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  37. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  38. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  39. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  40. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  41. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  42. PEPEL in «Nachtasyl»
  43. NASTJA in «Nachtasyl»
  44. LUKA in «Nachtasyl» I.
  45. LUKA in «Nachtasyl» II.
  46. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  47. HELENA in «Die Kleinbürger»
  48. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  49. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  50. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  51. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  52. OSSIP in «Der Revisor»
  53. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  54. LEONORE in «Torquato Tasso»
  55. STELLA in «Stella»
  56. FERNANDO in «Stella»
  57. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  58. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  59. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  60. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  61. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  62. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  63. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  64. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  65. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  66. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  67. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  68. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  69. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  70. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  71. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  72. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  73. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  74. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  75. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  76. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  77. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  78. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  79. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  80. EGMONT in «Egmont»
  81. BRACKENBURG in «Egmont»
  82. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  83. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  84. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  85. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  86. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  87. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  88. CARLOS in «Clavigo»
  89. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  90. MEDEA in «Medea» III.
  91. MEDEA in «Medea» II.
  92. MEDEA in «Medea» I.
  93. JASON in «Medea»
  94. DIE AMME in «Medea»
  95. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  96. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  97. PHAIDRA in «Hippolytos»
  98. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  99. DIE AMME in «Hippolytos»
  100. HELENA in «Helena» II.
  101. HELENA in «Helena» I.
  102. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  103. AGAUE in «Die Bakchen»
  104. DER BOTE in «Die Bakchen»
  105. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  106. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  107. ALKESTIS in «Alkestis»
  108. ADMETOS in «Alkestis»
  109. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  110. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  111. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  112. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  113. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  114. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  115. DON RODRIGO in «Der Cid»
  116. DON DIEGO in «Der Cid»
  117. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  118. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  119. CHIMENE in «Der Cid»
  120. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  121. DOROTEA in «Don Quijote»
  122. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  123. ANDRES in «Don Quijote»
  124. ALICE in «Alice im Wunderland»
  125. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  126. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  127. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  128. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  129. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  130. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  131. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  132. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  133. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  134. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  135. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  136. DON LUIS in «Dame Kobold»
  137. ANGELA in «Dame Kobold»
  138. MYRRHA in «Sardanapal»
  139. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  140. JAPHET in «Himmel und Erde»
  141. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  142. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  143. LUCIFER in «Cain»
  144. EVA in «Cain»
  145. CAIN in «Cain»
  146. ADAH in «Cain»
  147. WOYZECK in «Woyzeck»
  148. MARIE in «Woyzeck»
  149. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  150. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  151. LENA in «Leonce und Lena»
  152. ST. JUST in «Dantons Tod»
  153. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  154. MARION in «Dantons Tod»
  155. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  156. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  157. DANTON in «Dantons Tod»
  158. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  159. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  160. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  161. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.
  162. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» II.
  163. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» I.
  164. CHOR DER FRAUEN in «Lysistrate»
  165. DER WURSTHÄNDLER in «Die Ritter»
  166. STREPSIADES in «Die Wolken»
  167. ETEOKLES in «Die Sieben gegen Theben»
  168. DANAOS in «Die Schutzflehenden»
  169. DER BOTE in «Die Perser»
  170. ATOSSA in «Die Perser»
  171. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» I.
  172. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» II.
  173. ATHENE in «Die Orestie: Die Eumeniden»
  174. ORESTES in «Die Orestie: Die Choephoren»
  175. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» II.
  176. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» I.
  177. DIE AMME in «Die Orestie: Die Choephoren»
  178. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» III.
  179. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  180. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  181. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  182. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  183. DER WÄCHTER in «Die Orestie: Agamemnon»
  184. AIGISTHOS in «Die Orestie: Agamemnon»
  185. AGAMEMNON in «Die Orestie: Agamemnon»
  186. IO in «Der gefesselte Prometheus» II.
  187. PROMETHEUS in «Der gefesselte Prometheus»
  188. IO in «Der gefesselte Prometheus» I.

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