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Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Stensgård 
Stück: Der Bund der Jugend 
Autor: Henrik Ibsen 

Erscheinungsjahr: 1869 
Originalsprache: Norwegisch 
Übersetzung (Deutsch): Christian Morgenstern 
Übersetzung (Englisch): William Archer 


1. Akt

Stensgård und Fjeldbo

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STENSGARD: Was für eine herrliche Nacht! Die Musik und der Jubel klingen weit über die Flur hinaus. Dort unten ist es stille. – Ja, der Mann, dessen Leben nicht von solch einer Stunde seine Weihe empfängt, verdient nicht auf Gottes Erde zu leben.

FJELDBO: Ja, aber nun sag' mir, – was wollt Ihr jetzt weiter bauen, – morgen und so alltags weiter?

STENSGARD: Bauen? Zuerst gilt es niederzureißen. – Du, Fjeldbo, mir hat einmal geträumt, – vielleicht sah ich es auch; – doch nein, ich träumte, aber so lebhaft! Mir war, als sei der Tag des Gerichtes auf Erden gekommen. Ich konnte das ganze Erdenrund sehen. Keine Sonne war da; nur ein gelbes Gewitterlicht. Da brach ein Sturm los; er fegte von Westen daher und fegte alles vor sich her; zuerst fegte er das dürre Laub fort, dann fegte er die Menschen mit sich fort; – aber sie hielten sich doch auf den Beinen. Die Mäntel umflatterten sie dicht, als sie wie in wilder Flucht dahinstoben! Zuerst sahen sie aus wie Bürgersleute, die im Winde ihren Hüten nachlaufen; aber als sie näher kamen, da waren es Kaiser und Könige; und was sie da im Laufe zu erhaschen suchten und nie erhaschten, so nahe daran sie auch immer waren, das waren Kronen und Reichsäpfel. Ach, zu Hunderten und aber Hunderten jagten sie vorbei, und niemand wußte, was vorgehe; aber viele jammerten und fragten: »Woher kommt nur dieser schreckliche Sturm!« Da erscholl die Antwort; eine Stimme sprach, und diese einzige Stimme weckte solchen Widerhall, daß dadurch der Sturm erregt wurde!


1. Akt

Stensgård und Fjeldbo

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STENSGARD: Was für eine herrliche Nacht! Die Musik und der Jubel klingen weit über die Flur hinaus. Dort unten ist es stille. – Ja, der Mann, dessen Leben nicht von solch einer Stunde seine Weihe empfängt, verdient nicht auf Gottes Erde zu leben. Bauen? Zuerst gilt es niederzureißen. – Du, Fjeldbo, mir hat einmal geträumt, – vielleicht sah ich es auch; – doch nein, ich träumte, aber so lebhaft! Mir war, als sei der Tag des Gerichtes auf Erden gekommen. Ich konnte das ganze Erdenrund sehen. Keine Sonne war da; nur ein gelbes Gewitterlicht. Da brach ein Sturm los; er fegte von Westen daher und fegte alles vor sich her; zuerst fegte er das dürre Laub fort, dann fegte er die Menschen mit sich fort; – aber sie hielten sich doch auf den Beinen. Die Mäntel umflatterten sie dicht, als sie wie in wilder Flucht dahinstoben! Zuerst sahen sie aus wie Bürgersleute, die im Winde ihren Hüten nachlaufen; aber als sie näher kamen, da waren es Kaiser und Könige; und was sie da im Laufe zu erhaschen suchten und nie erhaschten, so nahe daran sie auch immer waren, das waren Kronen und Reichsäpfel. Ach, zu Hunderten und aber Hunderten jagten sie vorbei, und niemand wußte, was vorgehe; aber viele jammerten und fragten: »Woher kommt nur dieser schreckliche Sturm!« Da erscholl die Antwort; eine Stimme sprach, und diese einzige Stimme weckte solchen Widerhall, daß dadurch der Sturm erregt wurde!


1. Act

Stensgård and Fjeldbo

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STENSGARD: What a lovely night! Listen to the music and merriment floating out over the meadows. And how still it is in the valley! I tell you the man whose life is not reconsecrated in such an hour does not deserve to live on God's earth! To build up, you know, we have to tear down first. I had a dream once--or did I see it? No; it was a dream, but such a vivid one! I thought the Day of Judgment was come upon the world. I could see the whole curve of the hemisphere. There was no sun, only a livid storm-light. A tempest arose; it came rushing from the west and swept everything before it: first withered leaves, then men; but they kept on their feet all the time, and their garments clung fast to them, so that they seemed to be hurried along sitting. At first they looked like townspeople running after their hats in a wind; but when they came nearer they were emperors and kings; and it was their crowns and orbs they were chasing and catching at, and seemed always on the point of grasping, but never grasped. Oh, there were hundreds and hundreds of them, and none of them understood in the least what was happening; but many bewailed themselves, and asked: "Whence can it come, this terrible storm?" Then there came the answer: "One Voice spoke, and the storm is the echo of that one Voice." I don't remember when I had this dream; several years ago. But the same shiver, the same thrill, that then ran down my back, I felt again tonight. Yes, I will give my whole soul utterance. I will be the Voice. And who knows how far the storm may sweep?



Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Kammerherr 
Stück: Der Bund der Jugend 
Autor: Henrik Ibsen 

Erscheinungsjahr: 1869 
Originalsprache: Norwegisch 
Übersetzung (Deutsch): Christian Morgenstern 
Übersetzung (Englisch): William Archer 


3. Akt

Der Kammerherr und Monsen 

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DER KAMMERHERR: Ich verstehe Sie. Aber mein Verfahren kann ich vor Gott und den Menschen verantworten! Als nach der Trennung von Dänemark das Land in Not war, half mein seliger Vater über seine Kräfte. Dadurch kam ein Teil unserer Güter an die Familie Hejre. Zu was führte das? Es saßen Geschöpfe von Fleisch und Blut auf diesen Gütern, und die litten unter Daniel Hejres unkluger Verwaltung. Er ließ die Wälder abholzen zum Schaden, ja, ich kann wohl sagen zum Unglück des Distrikts. War es nicht geradezu meine Pflicht, solches zu hindern, wenn ich konnte? Und ich konnte es; ich hatte das Gesetz auf meiner Seite; ich habe also mit gutem Fug mein Allodialrecht wieder geltend gemacht.

FJELDBO: Auch ich hab' mich nicht gegen das Gesetz vergangen.

STENSGARD: Aber gegen Ihr eigenes Bewußtsein, gegen Ihr Gewissen, das Ihnen hoffentlich noch nicht ganz abhanden gekommen ist. Und wie haben Sie nicht Brauch und Ordnung hier zerstört? Wie haben Sie nicht die Achtung untergraben, die der Reichtum wecken sollte! Man fragt nicht mehr danach, wie ein Vermögen erworben ward, oder wie lange es im Besitz einer Familie gewesen ist; man fragt nur noch: wieviel hat der oder der? Und danach wird er beurteilt. Unter all diesen Dingen leide auch ich; wir beide sind gewissermaßen Kameraden geworden; man nennt uns zusammen, weil wir die beiden größten Grundbesitzer hier sind. Das dulde ich nicht! Ich will es Ihnen einmal für allemal sagen: das habe ich gegen Sie.


3. Akt

Der Kammerherr und Monsen 

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DER KAMMERHERR: Ich verstehe Sie. Aber mein Verfahren kann ich vor Gott und den Menschen verantworten! Als nach der Trennung von Dänemark das Land in Not war, half mein seliger Vater über seine Kräfte. Dadurch kam ein Teil unserer Güter an die Familie Hejre. Zu was führte das? Es saßen Geschöpfe von Fleisch und Blut auf diesen Gütern, und die litten unter Daniel Hejres unkluger Verwaltung. Er ließ die Wälder abholzen zum Schaden, ja, ich kann wohl sagen zum Unglück des Distrikts. War es nicht geradezu meine Pflicht, solches zu hindern, wenn ich konnte? Und ich konnte es; ich hatte das Gesetz auf meiner Seite; ich habe also mit gutem Fug mein Allodialrecht wieder geltend gemacht. Aber gegen Ihr eigenes Bewußtsein, gegen Ihr Gewissen, das Ihnen hoffentlich noch nicht ganz abhanden gekommen ist. Und wie haben Sie nicht Brauch und Ordnung hier zerstört? Wie haben Sie nicht die Achtung untergraben, die der Reichtum wecken sollte! Man fragt nicht mehr danach, wie ein Vermögen erworben ward, oder wie lange es im Besitz einer Familie gewesen ist; man fragt nur noch: wieviel hat der oder der? Und danach wird er beurteilt. Unter all diesen Dingen leide auch ich; wir beide sind gewissermaßen Kameraden geworden; man nennt uns zusammen, weil wir die beiden größten Grundbesitzer hier sind. Das dulde ich nicht! Ich will es Ihnen einmal für allemal sagen: das habe ich gegen Sie.


3. Act

The Chamberlain and Monsen 

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CHAMBERLAIN: I understand you; but I can justify my conduct before God and man! When the country was in distress, after the separation from Denmark, my father made sacrifices beyond his means. Thus part of our property came into the hands of the Heire family. What was the result? The people who lived upon the property suffered under Daniel Heire's incompetent management. He cut down timber to the injury, I may even say to the ruin, of the district. Was it not my obvious duty to put a stop to it if I was able? And it happened that I was able; I had the law on my side; I was well within my rights when I re-entered upon my family property. You, too, have always had the law on your side. But what about your sense of right, your conscience, if you have such a thing? And how you have broken down all social order! How you have impaired the respect that should attach to wealth! People never think of asking nowadays how such and such a fortune was made, or how long it has been in such and such a family; they only ask: how much is so-and-so worth?--and they esteem him accordingly. Now I suffer by all this; I find myself regarded as a sort of associate of yours; people speak of us in one breath, because we are the two largest proprietors in the neighborhood. This state of things I cannot endure! I tell you once and for all: that is why I am set against you.



Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Brand  
Stück: Brand 
Autor: Henrik Ibsen 

Erscheinungsjahr: 1876 
Originalsprache: Norwegisch 
Übersetzung (Deutsch): Christian Morgenstern 
Übersetzung (Englisch): C.H. Herford


1. Akt

Brand allein

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(Brand wird oben auf dem Steig sichtbar, kommt ihn herab, bleibt aber mitten auf dem Wege an einem vorspringenden Felsstück stehen und blickt in die Tiefe nieder.)

BRAND:

Ja, ich kenn' mich wieder aus!
Boots- um Bootsplatz, Haus um Haus,
Bergrutschhügel, Birkenstände,
Alter Kirche braun Gewände,
Erlgebüsch zu Baches Seiten. –
Alles wie vor alten Zeiten!
Aber, glaub' ich, grauer doch,
Enger jede Mauer noch;
Und des Berges Schneedach hängt noch
Tiefer auf den kleinen Ort,
Schnitt dem armen Volk der Täler
Seinen Himmelsteil noch schmäler,
Drohet, lastet, schattet, – drängt noch,
Stiehlt noch mehr der Sonne fort.
(Setzt sich und sieht in die Ferne.)
War der Fjord auch dazumal
Schon so häßlich, eng und kahl?
Wie der Regen fegt! Da fliegt
Ein Raasegel breit zum Lande!
Dort ans Grau der Felswand liegt –
Hinter Boot und Steg im Sande –
Rotbraun ein Gehöft geschmiegt;
's ist der Witwe Hof am Strande.
Alter Hof! Du sahst mich jung!
Fülle der Erinnerung!
Dort, am Strand voll nackter Steine,
War mein Kinderherz alleine. –
Über mir liegt's dumpf und klamm,
Liegt's wie Last, in einem Stamm
Heim zu sein, des Geist die Erde
Suchte, statt, was aus uns werde.
Was ich Herrliches gewollt,
Nun wie ferner Donner rollt.
Mut und Macht war nur Gebärde,
Herz und Faust verzagt dem Stoß.
Hab' ich mich mir selbst verloren,
Zu viel Heimat aufbeschworen? –
So erwacht gezähmt, geschoren,
Simson in der Metze Schoß.
(Blickt wieder hinab in die Tiefe.)
Sieh, welch Leben und Begeben?
Überall aus Tür und Tor
Strömen Weiber, Männer vor.
Zwischen Erd- und Felsenhängen
Sieht man sich die Reihen drängen,
Bald bergab und bald empor; –
Und die Kirche scheint ihr Streben.
(Steht auf.)
O, wie Euch mein Blick durchdringt,
Schlaffe Seelen, schlaffe Sinne!
Eurem Vaterunser wohnt
Ja nur so viel Willen inne,
Ja nur so viel Ernst und Wahrheit,
Daß zu dem, der droben thront,
Mit des Klanges voller Klarheit
Nur die vierte Bitte klingt.
Die ist Eure Losung ja
Nun geworden und geblieben.
Als die einzige der sieben
Allen Herzen eingeschrieben,
Liegt sie nun, ein sturmvertrieben
Wrack des ganzen Glaubens da.
Fort! Es brütet wie der Fluch
Dumpfer Grabluft auf Euch allen!
Hier kann keiner Fahne Tuch
Frei vor frischen Winden wallen.
(Wendet sich zum Gehen; ein Stein fliegt von oben her und rollt den Steig herab, bis dicht vor seine Füße.)


1. Act

Brand alone  

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BRAND:
Yes, I know myself once more!
Every boat-house by the shore,
Every home; the landslip-fall,
And the ancient moulder'd church,
And the river alders, all
From my boyhood I recall.
But methinks it all has grown
Grayer, smaller than I knew;
Yon snow-cornice hangs more prone
Than of old it used to do,
From that scanty heaven encloses
Yet another strip of blue,
Beetles, looms, immures, imposes--
Steals of light a larger due.
[Sits down and gazes into the distance.]
And the fjord too. Crouch'd it then
In so drear and deep a den?
'Tis a squall. A square-rigg'd skiff
Scuds before it to the land.
Southward, shadow'd by the cliff,
I descry a wharf, a shed,
Then, a farm house, painted red.--
'Tis the farm beside the strand!
'Tis the widow's farm. The home
Of my childhood. Thronging come
Memories born of memories dead.
I, where yonder breakers roll,
Grew, a lonely infant-soul.
Like a nightmare on my heart
Weighs the burden of my birth,
Knit to one, who walks apart
With her spirit set to earth.
All the high emprise that stirr'd
In me, now is veil'd and blurr'd.
Force and valour from me fail,
Heart and soul grow faint and frail
As I near my home, I change,
To my very self grow strange--
Wake, as baffled Samson woke,
Shorn and fetter'd, tamed and broke.
[Looks again down into the valley.]
What is stirring down below?
Out of every garth they flow,
Troops of children, wives and men,
And in long lines meet and mingle,
Now among the rocks and shingle
Vanish, now emerge again;--
To the ancient Church they go.
[Rises.]
Oh, I know you, through and through!
Sluggard spirits, souls of lead!
All the Lord's Prayer, said by you,
Is not with such anguish sped,
By such passion borne on high,
That one tittle thrills the sky
As a ringing human cry,
Save the prayer for daily bread!
That's this people's battle-call,
That's the blazon of them all!
From its context pluck'd apart,
Branded deep in every heart--
There it lies, the tempest-tost
Wreckage of the Faith you've lost.
Forth! out of this stifling pit!
Vault-like is the air of it!
Not a Flag may float unfurl'd
In this dead and windless world!



 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Jean Valjean
Roman: Die Elenden / Les Misérables
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1862 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): L. von Alvensleben
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


2. Buch, 3. Kapitel - Philosophie nach dem Trinken 

Jean Valjean und der Bischof

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JEAN VALJEAN: Ich heiße Jean Valjean. Ich bin ein Galeerensträfling. Ich habe 19 Jahre im Bagno zugebracht. Ich bin seit vier Tagen entlassen und auf dem Wege nach Pontarlier, welches mein Bestimmungsort ist. Vier Tage, die ich seit Toulon gehe. Heute habe ich 12 Stunden zu Fuß zurückgelegt. Diesen Abend, als ich hier ankam, ging ich nach einem Gasthause; man schickte mich wegen meines gelben Passes fort, den ich auf der Mairie gezeigt hatte. Ich ging nach einem andern Gasthofe. Man sagte mir: Geh! bei dem einen, bei dem andern. Niemand wollte etwas von mir wissen. Ich war am Gefängniß; der Schließer hat mir nicht geöffnet. Ich legte mich in die Hütte eines Hundes. Der Hund hat mich gebissen und verjagt, als ob er ein Mensch gewesen wäre. Man hätte glauben sollen, er wüßte, wer ich sei. Ich ging auf das Feld, um unter den Sternen zu schlafen. Es schienen keine Sterne. Ich dachte, es würde regnen, und es gäbe keinen guten Gott, um den Regen zu verhindern, und so kehrte ich denn in die Stadt zurück, um einen Thorweg zu finden. Dort auf jenem Platze wollte ich mich auf einen Stein legen, da zeigte mir eine gute Frau Ihr Haus und sagte: »Klopft dort an.« Ich habe angeklopft. Was ist das hier für ein Haus? Ist das ein Wirthshaus? Ich habe Geld, mein Verdientes. 109 Francs 15 Sous, die ich im Bagno durch meine 19 Jahre Arbeit verdiente. Ich werde bezahlen. Was kümmert mich das? Ich habe Geld. Ich bin ermüdet. 12 Stunden zu Fuß. Mich hungert sehr. Wollen Sie, daß ich bleibe?


2. Book, 3. Chapter - The Heroism of Passive Obedience 

Jean Valjean and the Bishop 

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JEAN VALJEAN: My name is Jean Valjean. I am a convict from the galleys. I have passed nineteen years there. I was liberated four days ago, and am on my way to Pontarlier, which is my destination. I have been walking for four days since I left Toulon. I have travelled a dozen leagues to-day on foot. This evening, when I arrived in these parts, I went to an inn, and they turned me out, because of my yellow passport, which I had shown at the town-hall. I had to do it. Here's my passport. Yellow, as you see. This serves to expel me from every place where I go. Will you read it? I know how to read. I learned in the galleys. There is a school there for those who choose to learn. Hold, this is what they put on this passport: "Jean Valjean, discharged convict, native of"--that is nothing to you--"has been nineteen years in the galleys: five years for house-breaking and burglary; fourteen years for having attempted to escape on four occasions. He is a very dangerous man." There! Every one has cast me out. I went to an inn. They said to me, "Be off," at both places. No one would take me. I went to the prison; the jailer would not admit me. I went into a dog's kennel; the dog bit me and chased me off, as though he had been a man. One would have said that he knew who I was. I went into the fields, intending to sleep in the open air, beneath the stars. There were no stars. I thought it was going to rain, and I re-entered the town, to seek the recess of a doorway. Yonder, in the square, I meant to sleep on a stone bench. A good woman pointed out your house to me, and said to me, "Knock there!" I have knocked. What is this place? Do you keep an inn? I have money--savings. One hundred and nine francs fifteen sous, which I earned in the galleys by my labor, in the course of nineteen years. I will pay. What is that to me? I have money. I am very weary; twelve leagues on foot; I am very hungry. Are you willing that I should remain?


2. Livre, 3. Chapitre - Héroïsme de l'obéissance passive

Jean Valjean et l'évêque

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JEAN VALJEAN: Je m'appelle Jean Valjean. Je suis un galérien. J'ai passé dix-neuf ans au bagne. Je suis libéré depuis quatre jours et en route pour Pontarlier qui est ma destination. Quatre jours et que je marche depuis Toulon. Aujourd'hui, j'ai fait douze lieues à pied. Ce soir, en arrivant dans ce pays, j'ai été dans une auberge, on m'a renvoyé à cause de mon passeport jaune que j'avais montré à la mairie. Il avait fallu. J'ai été à une autre auberge. On m'a dit: Va-t-en! Chez l'un, chez l'autre. Personne n'a voulu de moi. J'ai été à la prison, le guichetier n'a pas ouvert. J'ai été dans la niche d'un chien. Ce chien m'a mordu et m'a chassé, comme s'il avait été un homme. On aurait dit qu'il savait qui j'étais. Je m'en suis allé dans les champs pour coucher à la belle étoile. Il n'y avait pas d'étoile. J'ai pensé qu'il pleuvrait, et qu'il n'y avait pas de bon Dieu pour empêcher de pleuvoir, et je suis rentré dans la ville pour y trouver le renfoncement d'une porte. Là, dans la place, j'allais me coucher sur une pierre. Une bonne femme m'a montré votre maison et m'a dit: «Frappe là». J'ai frappé. Qu'est-ce que c'est ici? Êtes-vous une auberge? J'ai de l'argent. Ma masse. Cent neuf francs quinze sous que j'ai gagnés au bagne par mon travail en dix-neuf ans. Je payerai. Qu'est-ce que cela me fait? J'ai de l'argent. Je suis très fatigué, douze lieues à pied, j'ai bien faim. Voulez-vous que je reste?


 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Senator 
Roman: Die Elenden / Les Misérables
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1862 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): L. von Alvensleben
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


1. Buch, 8. Kapitel - Philosophie nach dem Trinken 

Der Senator und der Bischof

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DER SENATOR: Ich hasse Diderot, er ist ein Ideolog, ein Declamator und ein Revolutionair, der im Grunde an Gott glaubt und bigotter ist, als Voltaire. Voltaire hat sich über Needham lustig gemacht und hat Unrecht gehabt. Denn die Essig-Aelchen Needham's beweisen, daß Gott unnütz ist. Ein Tropfen Weinessig in einem Löffel Mehlteich ersetzt das: Es werde Licht. Nehmen Sie den Tropfen und den Löffel größer an, so haben Sie die Welt. Der Mensch, das ist das Aelchen. Wozu nützt denn der ewige Vater? Herr Bischof, die Hypothese Jehovah ermüdet mich. Sie ist nur gut dazu, magere Leute zu machen, die närrische Gedanken hegen. Nieder mit dem großen All, das mich absetzt! Es lebe das Nichts, das mich in Ruhe läßt! Unter uns, und um meine Tasche zu leeren und bei meinem Pastor zu beichten, wie es sich geziemt, gestehe ich Ihnen, daß ich gesunden Verstand habe. Ich bin nicht wahnsinnig von Ihrem Jesus eingenommen, der an jeder Ecke Entsagung und Opfer predigt! Es ist ein Rath des Geizigen an Schelme. Entsagung! Wozu? Opfer! Für wen? Ich sehe nicht, daß ein Wolf sich dem Glücke eines anderen Wolfes opfert. Bleiben wir bei der Natur. Wir sind auf dem Gipfel; haben wir eine überlegene Philosophie. Was nützt es, oben zu sein, wenn man nicht weiter sieht, als über die Nasenspitze der Anderen? Leben wir lustig. Das Leben, das ist Alles. Daß der Mensch eine andere Zukunft habe, anderwärts, dort oben, dort unten, irgendwo, davon glaube ich nicht ein verrätherisches Wort. So! Man empfiehlt mir Opfer und Entsagung. Ich soll auf Alles achten, was ich thue; ich soll mir den Kopf über das Gute und das Böse zerbrechen, über das Gerechte und das Ungerechte, über das Recht und das Unrecht. Wozu? Weil ich von meinen Handlungen Rechenschaft zu geben haben werde. Wann? Nach meinem Tode. Was für ein schöner Traum! Nach meinem Tode! Da muß Der sehr fein sein, der mich kneipt. Lassen Sie doch eine Handvoll Asche durch eine Schattenhand ergreifen. Sprechen wir die Wahrheit, wir, die wir die Eingeweihten sind und den Schleier der Isis gelüftet haben. Es giebt weder Gutes noch Böses; es giebt nichts, als die Vegetation! Suchen wir nach dem Wirklichen, forschen wir nach Thatsachen. Gehen wir auf den Grund, zum Teufel! Man muß die Wahrheit wittern, die Erde aufwühlen und sie ergreifen. Dann gewährt sie uns ausgesuchte Freuden. Dann werden wir stark und lachen. Ich bin aufrichtig. Herr Bischof, die Unsterblichkeit des Menschen ist eine Mühle, die nur durch Schleusen in Bewegung gesetzt wird. O, das allerliebste Versprechen! Dem muß man glauben! Was für eine schöne Anweisung Adam hat! Erst ist er Seele, dann wird er Engel und schließlich wachsen ihm blaue Flügel an den Schultern. Stehen Sie mir doch bei! Ist es nicht Tertullian, welcher sagt, daß die Seele von einem Stern zum andern wandern wird? Mag sein. Man wird zu einer Heuschrecke der Sterne und dann wird man Gott sehen. La, la, la! Albernheit, alle diese Paradiese! Gott ist eine Riesenalbernheit. Ich werde das meiner Treu nicht im Moniteur sagen, aber ich flüstere es unter Freunden, inter pocula. – Die Erde wegen des Paradieses opfern, heißt die Beute wegen des Schattens fahren lassen. Sich durch die Unendlichkeit betrügen lassen? So einfältig bin ich nicht. Ich bin Nichts. Ich nenne mich Herr Graf um Nichts, Senator. War ich schon vor meiner Geburt? Nein. Werde ich nach meinem Tode sein? Nein. Was bin ich? Etwas Staub, angehäuft durch einen Organismus. Was habe ich auf dieser Erde zu schaffen? Mir bleibt die Wahl. Leiden oder genießen. Wohin wird mich das Leiden führen? Zum Nichts. Aber ich habe gelitten. Wohin wird mich der Genuß führen? Zum Nichts. Aber ich habe genossen. Meine Wahl ist getroffen. Man muß essen oder gegessen werden. Ich esse.


1. Book, 8. Chapter - Philosophy after Drinking 

The Senator and the Bishop 

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THE SENATOR: I hate Diderot; he is an ideologist, a declaimer, and a revolutionist, a believer in God at bottom, and more bigoted than Voltaire. Voltaire made sport of Needham, and he was wrong, for Needham's eels prove that God is useless. A drop of vinegar in a spoonful of flour paste supplies the fiat lux. Suppose the drop to be larger and the spoonful bigger; you have the world. Man is the eel. Then what is the good of the Eternal Father? The Jehovah hypothesis tires me, Bishop. It is good for nothing but to produce shallow people, whose reasoning is hollow. Down with that great All, which torments me! Hurrah for Zero which leaves me in peace! Between you and me, and in order to empty my sack, and make confession to my pastor, as it behooves me to do, I will admit to you that I have good sense. I am not enthusiastic over your Jesus, who preaches renunciation and sacrifice to the last extremity. 'Tis the counsel of an avaricious man to beggars. Renunciation; why? Sacrifice; to what end? I do not see one wolf immolating himself for the happiness of another wolf. Let us stick to nature, then. We are at the top; let us have a superior philosophy. What is the advantage of being at the top, if one sees no further than the end of other people's noses? Let us live merrily. Life is all. That man has another future elsewhere, on high, below, anywhere, I don't believe; not one single word of it. Ah! sacrifice and renunciation are recommended to me; I must take heed to everything I do; I must cudgel my brains over good and evil, over the just and the unjust, over the fas and the nefas. Why? Because I shall have to render an account of my actions. When? After death. What a fine dream! After my death it will be a very clever person who can catch me. Have a handful of dust seized by a shadow-hand, if you can. Let us tell the truth, we who are initiated, and who have raised the veil of Isis: there is no such thing as either good or evil; there is vegetation. Let us seek the real. Let us get to the bottom of it. Let us go into it thoroughly. What the deuce! let us go to the bottom of it! We must scent out the truth; dig in the earth for it, and seize it. Then it gives you exquisite joys. Then you grow strong, and you laugh. I am square on the bottom, I am. Immortality, Bishop, is a chance, a waiting for dead men's shoes. Ah! what a charming promise! trust to it, if you like! What a fine lot Adam has! We are souls, and we shall be angels, with blue wings on our shoulder-blades. Do come to my assistance: is it not Tertullian who says that the blessed shall travel from star to star? Very well. We shall be the grasshoppers of the stars. And then, besides, we shall see God. Ta, ta, ta! What twaddle all these paradises are! God is a nonsensical monster. I would not say that in the Moniteur! but I may whisper it among friends. Inter pocula. To sacrifice the world to paradise is to let slip the prey for the shadow. Be the dupe of the infinite! I'm not such a fool. I am a nought. I call myself Monsieur le Comte Nought, senator. Did I exist before my birth? No. Shall I exist after death? No. What am I? A little dust collected in an organism. What am I to do on this earth? The choice rests with me: suffer or enjoy. Whither will suffering lead me? To nothingness; but I shall have suffered. Whither will enjoyment lead me? To nothingness; but I shall have enjoyed myself. My choice is made. One must eat or be eaten. I shall eat.


1. Livre, 8. Chapitre - Philosophie après boire 

Le sénateur et l'évêque

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LE SÉNATEUR: Je hais Diderot; c'est un idéologue, un déclamateur et un révolutionnaire, au fond croyant en Dieu, et plus bigot que Voltaire. Voltaire s'est moqué de Needham, et il a eu tort; car les anguilles de Needham prouvent que Dieu est inutile. Une goutte de vinaigre dans une cuillerée de pâte de farine supplée le _fiat lux_. Supposez la goutte plus grosse et la cuillerée plus grande, vous avez le monde. L'homme, c'est l'anguille. Alors à quoi bon le Père éternel? Monsieur l'évêque, l'hypothèse Jéhovah me fatigue. Elle n'est bonne qu'à produire des gens maigres qui songent creux. À bas ce grand Tout qui me tracasse! Vive Zéro qui me laisse tranquille! De vous à moi, et pour vider mon sac, et pour me confesser à mon pasteur comme il convient, je vous avoue que j'ai du bon sens. Je ne suis pas fou de votre Jésus qui prêche à tout bout de champ le renoncement et le sacrifice. Conseil d'avare à des gueux. Renoncement! pourquoi? Sacrifice! à quoi? Je ne vois pas qu'un loup s'immole au bonheur d'un autre loup. Restons donc dans la nature. Nous sommes au sommet; ayons la philosophie supérieure. Que sert d'être en haut, si l'on ne voit pas plus loin que le bout du nez des autres? Vivons gaîment. La vie, c'est tout. Que l'homme ait un autre avenir, ailleurs, là-haut, là-bas, quelque part, je n'en crois pas un traître mot. Ah! l'on me recommande le sacrifice et le renoncement, je dois prendre garde à tout ce que je fais, il faut que je me casse la tête sur le bien et le mal, sur le juste et l'injuste, sur le _fas_ et le _nefas_. Pourquoi? parce que j'aurai à rendre compte de mes actions. Quand? après ma mort. Quel bon rêve! Après ma mort, bien fin qui me pincera. Faites donc saisir une poignée de cendre par une main d'ombre. Disons le vrai, nous qui sommes des initiés et qui avons levé la jupe d'Isis: il n'y a ni bien, ni mal; il y a de la végétation. Cherchons le réel. Creusons tout à fait. Allons au fond, que diable! Il faut flairer la vérité, fouiller sous terre, et la saisir. Alors elle vous donne des joies exquises. Alors vous devenez fort, et vous riez. Je suis carré par la base, moi. Monsieur l'évêque, l'immortalité de l'homme est un écoute-s'il-pleut. Oh! la charmante promesse! Fiez-vous-y. Le bon billet qu'a Adam! On est âme, on sera ange, on aura des ailes bleues aux omoplates. Aidez-moi donc, n'est-ce pas Tertullien qui dit que les bienheureux iront d'un astre à l'autre? Soit. On sera les sauterelles des étoiles. Et puis, on verra Dieu. Ta ta ta. Fadaises que tous ces paradis. Dieu est une sonnette monstre. Je ne dirais point cela dans le _Moniteur_, parbleu! mais je le chuchote entre amis. _Inter pocula_. Sacrifier la terre au paradis, c'est lâcher la proie pour l'ombre. Être dupe de l'infini! pas si bête. Je suis néant. Je m'appelle monsieur le comte Néant, sénateur. Étais-je avant ma naissance? Non. Serai-je après ma mort? Non. Que suis-je? un peu de poussière agrégée par un organisme. Qu'ai-je à faire sur cette terre? J'ai le choix. Souffrir ou jouir. Où me mènera la souffrance? Au néant. Mais j'aurai souffert. Où me mènera la jouissance? Au néant. Mais j'aurai joui. Mon choix est fait. Il faut être mangeant ou mangé. Je mange.


 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Pierre Gringoire, Dichter 
Roman: Der Glöckner von Notre Dame
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1831 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): Friedrich Bremer
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


2. Buch, 7. Kapitel - Eine Hochzeitsnacht

Pierre Gringoire und Esmeralda 

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GRINGOIRE: Böses Mädchen! Doch es thut nichts, Ihr sollt mich nicht ärgern. Sehet! Ihr werdet mich vielleicht lieb gewinnen, wenn Ihr mich besser kennen lernt; und überdies habt Ihr mir Eure Lebensgeschichte mit so viel Offenheit erzählt, daß ich Euch die meinige auch erzählen muß. Ihr mögt also wissen, daß ich Peter Gringoire heiße und der Sohn des Gerichtsschreibereipächters von Gonesse bin. Mein Vater wurde von den Burgundern gehangen, und meiner Mutter bei der Belagerung von Paris, vor zwanzig Jahren, von den Picarden der Leib aufgeschlitzt. Mit sechs Jahren also war ich Waise; ich hatte als Sohle nichts unter den Füßen, als das Straßenpflaster von Paris. Ich weiß nicht, wie ich über die Zeit vom sechsten bis zum sechzehnten Jahre weggekommen bin. Hier erhielt ich von einer Obsthändlerin eine Pflaume, dort warf mir ein Bäcker eine Brotrinde zu; nachts ließ ich mich von der Wache der Einunddreißig auflesen, die mich ins Gefängnis steckten, und ich fand da eine Schütte Stroh. Alles das hat aber nicht gehindert, daß ich groß und schlank geworden bin, wie Ihr sehet. Im Winter wärmte ich mich an der Sonne unter der Thürhalle des Hotel de Sens; und ich fand es recht lächerlich, daß das Sanct-Johannisfestfeuer für die Hundstage aufgespart würde. Mit sechzehn Jahren wollte ich einen Stand ergreifen. Nach und nach habe ich alles versucht. Ich wurde Soldat, aber ich war nicht muthig genug. Ich wurde Mönch, aber ich war nicht fromm genug, und dann – ich saufe nicht. Aus Verzweiflung trat ich bei den Zimmerleuten mit der großen Axt als Lehrling ein, aber ich war nicht stark genug. Ich hatte mehr Neigung, den Schulmeister zu spielen; wahr ist, daß ich nicht lesen konnte; aber das war kein Hindernis. Endlich merkte ich nach Verlauf einer gewissen Zeit, daß mir zu allem etwas fehlte; und weil ich fühlte, daß ich zu nichts taugte, würde ich ganz freiwillig Dichter und Tonsetzer. Das ist ein Stand, den man immer ergreifen kann, wenn man Landstreicher ist, und ist doch immer noch besser, als zu stehlen, wie mir einige meiner Freunde riethen, die Soldatenbuben waren. Glücklicherweise traf ich eines schönen Tages Dom Claude Frollo, den ehrwürdigen Archidiaconus an der Kirche Notre-Dame. Er fand Gefallen an mir, und ihm verdanke ich es, daß ich heute ein wahrer Gelehrter bin, der alles Latein versteht, von Cicero's Buche »Ueber die Pflichten« an bis zu dem »Todtenbuche« der Cölestinermönche; der weder in der Scholastik, noch in der Dichtkunst, noch in der Rhythmik, dieser Weisheit aller Weisheit, unbewandert ist. Ich bin nämlich der Autor des Schauspieles, das man heute mit glänzendem Erfolge und unter großem Zulaufe der Bevölkerung im dichtgedrängten Saale des Gerichtspalastes gegeben hat. Auch ein Buch, welches sechshundert Seiten enthalten wird, habe ich über den wunderbaren Kometen von 1465 geschrieben, über den ein Mensch verrückt wurde. Ich habe noch andere Erfolge zu verzeichnen. Als ich ein Weilchen Tischler bei der Artillerie war, habe ich an jener großen Bombarde des Johann Maugue gearbeitet, die bekanntlich am Tage, wo man eine Schießprobe mit ihr anstellte, auf der Charentonbrücke geplatzt ist und vierundzwanzig Zuschauer getödtet hat. Ihr seht, daß ich keine schlechte Heirathspartie bin. Ich kenne die Geheimnisse vieler allerliebsten Kunststücke, die ich Eurer Ziege lehren will, z. B. den Bischof von Paris nachzumachen, diesen verdammten Pharisäer, dessen Mühlen alle Passanten vollspritzen, die längs der Müllerbrücke hingehen. Und dann wird mir mein Schauspiel viel baares Geld eintragen, wenn ich's bezahlt bekomme. Kurz, ich stehe zu Euern Befehlen, ich und mein Geist, meine Wissenschaft, meine Gelehrsamkeit; bin bereit mit Euch, Jungfer, nach Gefallen zu üben; keusch oder lustig, als Mann und Frau, wenn's Euch recht ist; als Bruder und Schwester, wenn's Euch besser behagen sollte.


2. Part, 7. Chapter - A Bridal Night 

Pierre Gringoire and Esmeralda 

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GRINGOIRE: Naughty girl! Never mind, you shall not provoke me. Wait, perhaps you will love me more when you know me better; and then, you have told me your story with so much confidence, that I owe you a little of mine. You must know, then, that my name is Pierre Gringoire, and that I am a son of the farmer of the notary's office of Gonesse. My father was hung by the Burgundians, and my mother disembowelled by the Picards, at the siege of Paris, twenty years ago. At six years of age, therefore, I was an orphan, without a sole to my foot except the pavements of Paris. I do not know how I passed the interval from six to sixteen. A fruit dealer gave me a plum here, a baker flung me a crust there; in the evening I got myself taken up by the watch, who threw me into prison, and there I found a bundle of straw. All this did not prevent my growing up and growing thin, as you see. In the winter I warmed myself in the sun, under the porch of the Hôtel de Sens, and I thought it very ridiculous that the fire on Saint John's Day was reserved for the dog days. At sixteen, I wished to choose a calling. I tried all in succession. I became a soldier; but I was not brave enough. I became a monk; but I was not sufficiently devout; and then I'm a bad hand at drinking. In despair, I became an apprentice of the woodcutters, but I was not strong enough; I had more of an inclination to become a schoolmaster; 'tis true that I did not know how to read, but that's no reason. I perceived at the end of a certain time, that I lacked something in every direction; and seeing that I was good for nothing, of my own free will I became a poet and rhymester. That is a trade which one can always adopt when one is a vagabond, and it's better than stealing, as some young brigands of my acquaintance advised me to do. One day I met by luck, Dom Claude Frollo, the reverend archdeacon of Notre-Dame. He took an interest in me, and it is to him that I to-day owe it that I am a veritable man of letters, who knows Latin from the de Officiis of Cicero to the mortuology of the Celestine Fathers, and a barbarian neither in scholastics, nor in politics, nor in rhythmics, that sophism of sophisms. I am the author of the Mystery which was presented to-day with great triumph and a great concourse of populace, in the grand hall of the Palais de Justice. I have also made a book which will contain six hundred pages, on the wonderful comet of 1465, which sent one man mad. I have enjoyed still other successes. Being somewhat of an artillery carpenter, I lent a hand to Jean Mangue's great bombard, which burst, as you know, on the day when it was tested, on the Pont de Charenton, and killed four and twenty curious spectators. You see that I am not a bad match in marriage. I know a great many sorts of very engaging tricks, which I will teach your goat; for example, to mimic the Bishop of Paris, that cursed Pharisee whose mill wheels splash passers-by the whole length of the Pont aux Meuniers. And then my mystery will bring me in a great deal of coined money, if they will only pay me. And finally, I am at your orders, I and my wits, and my science and my letters, ready to live with you, damsel, as it shall please you, chastely or joyously; husband and wife, if you see fit; brother and sister, if you think that better.


2. Livre, 7. Chapitre - Une nuit de noces

Pierre Gringoire et Esmeralda 

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GRINGOIRE: Mauvaise! N'importe, vous ne m'irriterez pas. Tenez, vous m'aimerez peut-être en me connaissant mieux ; et puis vous m'avez conté votre histoire avec tant de confiance que je vous dois un peu la mienne. Vous saurez donc que je m'appelle Pierre Gringoire, et que je suis fils du fermier du tabellionage de Gonesse. Mon père a été pendu par les bourguignons et ma mère éventrée par les picards, lors du siège de Paris, il y a vingt ans. À six ans donc, j'étais orphelin, n'ayant pour semelle à mes pieds que le pavé de Paris. Je ne sais comment j'ai franchi l'intervalle de six ans à seize. Une fruitière me donnait une prune par-ci, un talmellier me jetait une croûte par-là ; le soir je me faisais ramasser par les onze-vingts qui me mettaient en prison, et je trouvais là une botte de paille. Tout cela ne m'a pas empêché de grandir et de maigrir, comme vous voyez. L'hiver, je me chauffais au soleil, sous le porche de l'hôtel de Sens, et je trouvais fort ridicule que le feu de la Saint-Jean fût réservé pour la canicule. À seize ans, j'ai voulu prendre un état. Successivement j'ai tâté de tout. Je me suis fait soldat ; mais je n'étais pas assez brave. Je me suis fait moine ; mais je n'étais pas assez dévot. Et puis, je bois mal. De désespoir, j'entrai apprenti parmi les charpentiers de la grande coignée ; mais je n'étais pas assez fort. J'avais plus de penchant pour être maître d'école ; il est vrai que je ne savais pas lire ; mais ce n'est pas une raison. Je m'aperçus au bout d'un certain temps qu'il me manquait quelque chose pour tout ; et voyant que je n'étais bon à rien, je me fis de mon plein gré poète et compositeur de rythmes. C'est un état qu'on peut toujours prendre quand on est vagabond, et cela vaut mieux que de voler, comme me le conseillaient quelques jeunes fils brigandiniers de mes amis. Je rencontrai par bonheur un beau jour dom Claude Frollo, le révérend archidiacre de Notre-Dame. Il prit intérêt à moi, et c'est à lui que je dois d'être aujourd'hui un véritable lettré, sachant le latin depuis les Offices de Cicero jusqu'au Mortuologe des pères célestins, et n'étant barbare ni en scolastique, ni en poétique, ni en rythmique, ni même en hermétique, cette sophie des sophies. C'est moi qui suis l'auteur du mystère qu'on a représenté aujourd'hui avec grand triomphe et grand concours de populace en pleine grand'salle du Palais. J'ai fait aussi un livre qui aura six cents pages sur la comète prodigieuse de 1465 dont un homme devint fou. J'ai eu encore d'autres succès. Étant un peu menuisier d'artillerie, j'ai travaillé à cette grosse bombarde de Jean Maugue, que vous savez qui a crevé au Pont de Charenton le jour où l'on en a fait l'essai, et tué vingt-quatre curieux. Vous voyez que je ne suis pas un méchant parti de mariage. Je sais bien des façons de tours fort avenants que j'enseignerai à votre chèvre ; par exemple, à contrefaire l'évêque de Paris, ce maudit pharisien dont les moulins éclaboussent les passants tout le long du Pont-aux-Meuniers. Et puis, mon mystère me rapportera beaucoup d'argent monnayé, si l'on me le paie. Enfin, je suis à vos ordres, moi, et mon esprit, et ma science, et mes lettres, prêt à vivre avec vous, damoiselle, comme il vous plaira, chastement ou joyeusement, mari et femme, si vous le trouvez bon, frère et soeur, si vous le trouvez mieux.


 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Esmeralda 
Roman: Der Glöckner von Notre Dame
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1831 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): Friedrich Bremer
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


7. Buch, 8. Kapitel - Nutzen der Fenster, die nach dem Flusse hinausgehen 

Esmeralda und Phöbus 

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ESMERELDA: Ich ihn nicht lieben! (rief das arme unglückliche Kind, und zu gleicher Zeit hing sie sich an den Hauptmann, welchen sie neben sich niederzog.) Ich dich nicht lieben, mein Phöbus! Was sprichst du da, böser Mann, um mir das Herz zu zerreißen? Ach! komm! nimm mich hin, nimm alles! Mache mit mir, was du willst, ich bin dein. Was mache ich mir aus dem Amulete? was aus meiner Mutter? Du bist meine Mutter, da ich dich ja liebe! Phöbus, mein heißgeliebter Phöbus, siehst du mich? Ich bin es, sieh mich an; es ist jene Kleine, welche du doch nicht von dir stoßen wirst; die da kommt, die selbst kommt, um dich zu suchen. Meine Seele, mein Leben, mein Leib, meine Person, – alles das ist ein Ding, das dir gehört, mein Hauptmann. Gut denn, nein! heirathen wir uns nicht; es ist dir zuwider; und dann, was bin ich denn, ich? Ein elendes Mädchen aus dem Rinnsteine, während daß du, mein Phöbus, ein Edelmann bist. Wahrhaftig, es wäre spaßhaft! eine Tänzerin einen Offizier heirathen! – Ich war thöricht. Nein, Phöbus, nein; ich will deine Geliebte sein, dein Zeitvertreib, dein Vergnügen, wann du es wünschest; ein Mädchen, das dir gehören will. Ich bin nur dazu geschaffen, beschimpft, verachtet, entehrt zu werden: aber was thut's? wenn ich geliebt bin! Ich will die stolzeste und die glücklichste aller Frauen sein. Und wenn ich alt oder häßlich werde, Phöbus, wenn ich nicht mehr gut bin, deine Liebe zu genießen, gnädiger Herr: dann werdet Ihr mich noch um Euch dulden, um Euch zu dienen. Andere werden Euch dann Schärpen sticken; ich, die Magd, will dafür Sorge tragen. Ihr werdet mir erlauben, Eure Sporen zu putzen, Euren Waffenrock zu bürsten, Eure Reiterstiefeln vom Staube zu reinigen. Nicht wahr, mein Phöbus, Ihr werdet dieses Mitleid für mich haben? Bis dahin nimm mich hin! Siehst du, Phöbus, alles das gehört dir, liebe mich nur! Wir Zigeunerinnen, wir bedürfen nichts als dessen: Luft und Liebe.


7. Part, 8. Chapter - The Utility of Windows which open on the River 

Esmeralda and Phoebus 

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ESMERELDA: I do not love him! (exclaimed the unhappy child, and at the same time she clung to the captain, whom she drew to a seat beside her.) I do not love thee, my Phoebus? What art thou saying, wicked man, to break my heart? Oh, take me! take all! do what you will with me, I am thine. What matters to me the amulet! What matters to me my mother! 'Tis thou who art my mother since I love thee! Phoebus, my beloved Phoebus, dost thou see me? 'Tis I. Look at me; 'tis the little one whom thou wilt surely not repulse, who comes, who comes herself to seek thee. My soul, my life, my body, my person, all is one thing--which is thine, my captain. Well, no! We will not marry, since that displeases thee; and then, what am I? a miserable girl of the gutters; whilst thou, my Phoebus, art a gentleman. A fine thing, truly! A dancer wed an officer! I was mad. No, Phoebus, no; I will be thy mistress, thy amusement, thy pleasure, when thou wilt; a girl who shall belong to thee. I was only made for that, soiled, despised, dishonored, but what matters it?--beloved. I shall be the proudest and the most joyous of women. And when I grow old or ugly, Phoebus, when I am no longer good to love you, you will suffer me to serve you still. Others will embroider scarfs for you; 'tis I, the servant, who will care for them. You will let me polish your spurs, brush your doublet, dust your riding-boots. You will have that pity, will you not, Phoebus? Meanwhile, take me! here, Phoebus, all this belongs to thee, only love me! We gypsies need only air and love.


7. Livre, 8. Chapitre - Utilité des fenêtres qui donnent sur la rivière

Esmeralda et Phoebus

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ESMERELDA: Je ne t'aime pas ! (s'écria la pauvre malheureuse enfant, et en même temps elle se pendit au capitaine qu'elle fit asseoir près d'elle.) Je ne t'aime pas, mon Phoebus ! Qu'est-ce que tu dis là, méchant, pour me déchirer le coeur ? Oh ! va ! prends-moi, prends tout ! fais ce que tu voudras de moi. Je suis à toi. Que m'importe l'amulette ! que m'importe ma mère ! c'est toi qui es ma mère, puisque je t'aime ! Phoebus, mon Phoebus bien-aimé, me vois-tu ? c'est moi, regarde-moi. C'est cette petite que tu veux bien ne pas repousser, qui vient, qui vient elle-même te chercher. Mon âme, ma vie, mon corps, ma personne, tout cela est une chose qui est à vous, mon capitaine. Eh bien, non ! ne nous marions pas, cela t'ennuie. Et puis, qu'est-ce que je suis, moi ? une misérable fille du ruisseau, tandis que toi, mon Phoebus, tu es gentilhomme. Belle chose vraiment ! une danseuse épouser un officier ! j'étais folle. Non, Phoebus, non, je serai ta maîtresse, ton amusement, ton plaisir, quand tu voudras, une fille qui sera à toi, je ne suis faite que pour cela, souillée, méprisée, déshonorée, mais qu'importe ! aimée. Je serai la plus fière et la plus joyeuse des femmes. Et quand je serai vieille ou laide, Phoebus, quand je ne serai plus bonne pour vous aimer, monseigneur, vous me souffrirez encore pour vous servir. D'autres vous broderont des écharpes. C'est moi la servante, qui en aurai soin. Vous me laisserez fourbir vos éperons, brosser votre hoqueton, épousseter vos bottes de cheval. N'est-ce pas mon Phoebus, que vous aurez cette pitié ? En attendant, prends-moi ! tiens, Phoebus, tout cela t'appartient, aime-moi seulement ! Nous autres égyptiennes, il ne nous faut que cela, de l'air et de l'amour. 


 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Priester 
Roman: Der Glöckner von Notre Dame
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1831 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): Friedrich Bremer
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


8. Buch, 4. Kapitel - Lasciate ogni speranza

Der Priester und das junge Mädchen  

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DER PRIESTER: Ach! Junges Mädchen, habe Mitleid mit mir! Du hältst dich für unglücklich: o weh! du weißt nicht, was Unglück heißt. Ach! ein Weib lieben! Priester sein! Gehaßt werden! Sie mit der ganzen Raserei seiner Seele zu lieben; fühlen, daß man für das leiseste Lächeln von ihr sein Blut, sein Herz, seinen Ruf, sein Heil, die Unsterblichkeit und die Ewigkeit, dieses und das ewige Leben hingeben würde; bedauern, daß man nicht König, Genius, Kaiser, Erzengel, Gott ist, um ihr einen größern Sklaven vor die Füße zu legen; sie Tag und Nacht in seinen Träumen und seinen Gedanken umfassen – und sie in eine Soldatenuniform verliebt zu sehen! Und ihr nichts bieten zu können, als eine schmutzige Priestersoutane, vor der sie Furcht und Abscheu empfinden wird! Gegenwärtig sein, mit seiner Eifersucht und seinem Ingrimme, währenddem sie an einen elenden und dummen Prahlhans Schätze der Liebe und Schönheit verschwendet! Diesen Körper sehen, dessen Form jeden Mann entflammt, diesen Busen, der so viel Liebreiz besitzt, dieses Fleisch unter den Küssen eines andern zucken und sich röthen zu sehen! O Himmel! in ihren Fuß, ihren Arm, ihre Schulter verliebt sein, an ihre blauen Adern, ihre brünette Haut denken, sich ganze Nächte hindurch mit diesen Gedanken auf dem Boden seiner Zelle herumzuwälzen, und alle Schmeicheleien, die man für sie ersonnen hat, mit der Tortur enden zu sehen! Nichts erlangt zu haben, als sie auf das lederne Bett hinzustrecken! O! das sind doch die wahren, im Feuer der Hölle glühend gemachten Zangen! Ach! wie glückselig ist doch derjenige, den man zwischen zwei Brettern zersägt, oder den man von vier Pferden zerreißen läßt! . . . Weißt du, was das für eine Qual ist, die man empfindet, wenn die Adern kochen, das Herz bricht, der Kopf berstet, die Zähne in die Finger beißen? Das sind die wüthenden Peiniger, die den Mann bei der Empfindung der Liebe, der Eifersucht und der Verzweiflung wie auf einem glühenden Roste herumwerfen! Junges Mädchen, Gnade! einen Augenblick noch gieb mir Rast! Ein wenig Asche auf die Glut! Trockne, ich beschwöre dich deshalb, den Schweiß, der in dicken Tropfen von meiner Stirne rinnt! Kind! foltere mich mit einer Hand, aber liebkose mich mit der andern! Habe Mitleid, junges Mädchen! habe Mitleid mit mir!


8. Part, 4. Chapter - Lasciate ogni speranza

The Priest and the Young Girl 

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PRIEST: Oh! Have pity upon me! You think yourself unhappy; alas! alas! you know not what unhappiness is. Oh! to love a woman! to be a priest! to be hated! to love with all the fury of one's soul; to feel that one would give for the least of her smiles, one's blood, one's vitals, one's fame, one's salvation, one's immortality and eternity, this life and the other; to regret that one is not a king, emperor, archangel, God, in order that one might place a greater slave beneath her feet; to clasp her night and day in one's dreams and one's thoughts, and to behold her in love with the trappings of a soldier and to have nothing to offer her but a priest's dirty cassock, which will inspire her with fear and disgust! To be present with one's jealousy and one's rage, while she lavishes on a miserable, blustering imbecile, treasures of love and beauty! To behold that body whose form burns you, that bosom which possesses so much sweetness, that flesh palpitate and blush beneath the kisses of another! Oh heaven! to love her foot, her arm, her shoulder, to think of her blue veins, of her brown skin, until one writhes for whole nights together on the pavement of one's cell, and to behold all those caresses which one has dreamed of, end in torture! To have succeeded only in stretching her upon the leather bed! Oh! these are the veritable pincers, reddened in the fires of hell. Oh! blessed is he who is sawn between two planks, or torn in pieces by four horses! Do you know what that torture is, which is imposed upon you for long nights by your burning arteries, your bursting heart, your breaking head, your teeth-knawed hands; mad tormentors which turn you incessantly, as upon a red-hot gridiron, to a thought of love, of jealousy, and of despair! Young girl, mercy! a truce for a moment! a few ashes on these live coals! Wipe away, I beseech you, the perspiration which trickles in great drops from my brow! Child! torture me with one hand, but caress me with the other! Have pity, young girl! Have pity upon me!


8. Livre, 4. Chapitre - Lasciate ogni speranza

Le Prêtre et la jeune fille

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PRÊTRE: Oh ! Jeune fille, aie pitié de moi ! Tu te crois malheureuse, hélas ! hélas ! tu ne sais pas ce que c'est que le malheur. Oh ! aimer une femme ! être prêtre ! être haï ! l'aimer de toutes les fureurs de son âme, sentir qu'on donnerait pour le moindre de ses sourires son sang, ses entrailles, sa renommée, son salut, l'immortalité et l'éternité, cette vie et l'autre ; regretter de ne pas être roi, génie, empereur, archange, dieu, pour lui mettre un plus grand esclave sous les pieds ; l'étreindre nuit et jour de ses rêves et de ses pensées ; et la voir amoureuse d'une livrée de soldat ! et n'avoir à lui offrir qu'une sale soutane de prêtre dont elle aura peur et dégoût ! Être présent, avec sa jalousie et sa rage, tandis qu'elle prodigue à un misérable fanfaron imbécile des trésors d'amour et de beauté ! Voir ce corps dont la forme vous brûle, ce sein qui a tant de douceur, cette chair palpiter et rougir sous les baisers d'un autre ! Ô ciel ! aimer son pied, son bras, son épaule, songer à ses veines bleues, à sa peau brune, jusqu'à s'en tordre des nuits entières sur le pavé de sa cellule, et voir toutes les caresses qu'on a rêvées pour elle aboutir à la torture ! N'avoir réussi qu'à la coucher sur le lit de cuir ! Oh ! ce sont là les véritables tenailles rougies au feu de l'enfer ! Oh ! bienheureux celui qu'on scie entre deux planches, et qu'on écartèle à quatre chevaux ! - Sais-tu ce que c'est que ce supplice que vous font subir, durant les longues nuits, vos artères qui bouillonnent, votre coeur qui crève, votre tête qui rompt, vos dents qui mordent vos mains ; tourmenteurs acharnés qui vous retournent sans relâche, comme sur un gril ardent, sur une pensée d'amour, de jalousie et de désespoir ! Jeune fille, grâce ! trêve un moment ! un peu de cendre sur cette braise ! Essuie, je t'en conjure, la sueur qui ruisselle à grosses gouttes de mon front ! Enfant ! torture-moi d'une main, mais caresse-moi de l'autre ! Aie pitié, jeune fille ! aie pitié de moi ! 


 


Monologe aus Romanen zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Priester 
Roman: Der Glöckner von Notre Dame
Autor: Victor Hugo 

Erscheinungsjahr: 1831 
Originalsprache: Französisch 
Übersetzung (Deutsch): Friedrich Bremer
Übersetzung (Englisch): Isabel F. Hapgood


8. Buch, 4. Kapitel - Lasciate ogni speranza

Der Priester und das junge Mädchen  

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DER PRIESTER: Unterbrich mich nicht . . . Ja, ich war glücklich; wenigstens glaubte ich es zu sein. Ich war rein, ich besaß eine Seele, die voll lichter Klarheit war. Kein Haupt war, welches sich stolzer und strahlender erhob, als das meinige. Die Priester fragten mich über die Keuschheit, die Gelehrten über die Wissenschaft um Rath. Ja, die Wissenschaft war alles für mich; sie war eine Schwester, und eine Schwester genügte mir. Und selbst mit dem Mannesalter wären mir keine anderen Gedanken gekommen. Mehr als einmal hatte sich mein Fleisch geregt, wenn eine weibliche Gestalt vorüberging. Diese Macht des Geschlechtstriebes und des Blutes beim Manne, welche ich, ein thörichter Jüngling, für das ganze Leben zu ersticken geglaubt, hatte mehr als einmal und krampfhaft an der Kette der eisernen Gelübde gerüttelt, die mich Elenden an die kalten Steine des Altares fesseln. Aber das Fasten, das Gebet, das Studium, die Kasteiungen des Klosters hatten die Seele wieder zur Herrin des Körpers gemacht. Und außerdem mied ich die Frauen. Ueberdies brauchte ich nur ein Buch zu öffnen, und alle unreinen Dünste meines Gehirnes flohen vor dem Glanze der Wissenschaft. In wenig Augenblicken fühlte ich die finstere Wirklichkeit der Erde ins weite fliehen, und ich fand mich beruhigt, entzückt und heiter in Gegenwart des ruhigen Glanzes der ewigen Wahrheit. So lange der Satan, mich anzugreifen, nur flüchtige Schattenbilder von Frauen schickte, die hier und da, in der Kirche, auf den Straßen, auf den Fluren vor meinen Augen vorüberzogen, und die mich kaum in meine Träume verfolgten, siegte ich leicht. Wehe! wenn der Sieg mir nicht geblieben ist, so liegt die Schuld davon an Gott, welcher den Menschen und den Teufel nicht mit gleicher Stärke begabt hat . . . Höre! Eines Tages . . .

(Hier hielt der Priester an, und die Gefangene hörte aus seiner Brust Seufzer entsteigen, die wie Röcheln und heftiger Kampf erklangen.)

. . . Eines Tages hatte ich mich an das Fenster meiner Zelle gelehnt . . . Welches Buch las ich doch? Ach! Alles ist in meinem Kopfe in Verwirrung . . . ich las. Das Fenster ging auf einen Platz hinaus. Ich höre den Lärm einer Trommel und Musik. Aergerlich darüber, so in meinem Nachdenken gestört zu sein, blicke ich auf den Platz. Was ich sah, sahen auch viele andere außer mir, und doch war es kein Schauspiel für sterbliche Augen. Da, mitten auf der Straße . . . es war Mittag . . . heller Sonnenschein . . . tanzte ein Wesen. Ein Wesen, so schön, daß Gott sie der heiligen Jungfrau vorgezogen und zu seiner Mutter erwählt haben würde, und gewünscht, von ihr geboren zu werden, wenn sie gelebt, als er Mensch geworden wäre! Ihre Augen waren schwarz und glänzend; mitten in ihrem schwarzen Haupthaare schimmerten, wenn die Sonne sie traf, einige Haare wie Goldfäden. Ihre Füße verschwanden in ihrer Bewegung, wie die Speichen eines Rades, welches sich eilig dreht. Rings um ihr Haupt, an ihren schwarzen Flechten hingen Metallblättchen, welche im Sonnenlichte blinkten und ihre Stirne mit einem Sternenkranze schmückten. Ihr mit Goldflittern übersäetes Gewand flimmerte blau und mit zahllosen Perlen benäht, wie eine Sommernacht. Die geschmeidigen braunen Arme schlangen sich um ihren Leib und lösten sich wie zwei Schärpen. Die Form ihres Körpers war von überraschender Schönheit. – Ach! die glänzende Gestalt, die wie ein leuchtendes Etwas sich selbst im Lichte der Sonne hervorhob . . . Wehe! junges Mädchen, das warst du . . . Erstaunt, berauscht, bezaubert überließ ich mich ganz nur deinem Anblicke. Ich betrachtete dich so oft, daß ich plötzlich vor Schrecken schauderte: ich fühlte, daß mein Schicksal mich packte.

(Der Priester, der nur mit Mühe zu athmen vermochte, schwieg wieder einen Augenblick)

Schon halb bezaubert versuchte ich, mich an irgend etwas festzuklammern und in meinem Sturze einzuhalten. Ich erinnerte mich der Schlingen, die mir der Teufel schon gelegt hatte. Das Geschöpf, welches da vor meinen Augen stand, besaß jene übermenschliche Schönheit, welche nur vom Himmel oder aus der Hölle stammen kann. Das da war nicht ein einfaches Mädchen, das aus einem Theilchen unserer Erde gebildet und durch den flackernden Strahl einer Frauenseele ärmlich im Innern erleuchtet wurde: es war ein Engel! aber der Finsternis, der Flamme und nicht dem Lichte entstammend. Im Augenblicke, wo ich das dachte, sah ich eine Ziege neben dir, ein Thier vom Hexensabbath, das mich spöttisch ansah. Die Mittagssonne gab ihm feurige Hörner. Da erkannte ich die Falle des Teufels, und ich zweifelte nicht mehr daran, daß du aus der Hölle kämest, und daß du zu meinem Verderben erschienest. Das glaubte ich.

(Hier sah der Priester der Gefangenen ins Gesicht und fügte im kalten Tone hinzu)

Ich glaube es noch . . . Indessen wirkte der Zauber nach und nach; dein Tanz wirbelte mir im Gehirne; ich fühlte die geheimnisvolle Bezauberung sich in mir vollziehen. Alles, was in mir hätte wach bleiben sollen, schlummerte in meiner Seele ein; und ähnlich wie diejenigen, welche im Schnee sterben, fand ich Entzücken darin, diesen Schlummer herankommen zu sehen. Plötzlich fingst du an zu singen. Was konnte ich da thun, ich Unglücklicher? Dein Gesang war noch bezaubernder, als dein Tanz. Ich wollte fliehen. Es war unmöglich. Ich war festgenagelt, war angewurzelt am Boden. Es kam mir vor, als ob der Marmor des Fußbodens mir bis in die Knien gestiegen wäre. Ich mußte bis zum Ende bleiben. Meine Füße waren von Eis, mein Kopf glühte. Endlich – du hattest vielleicht Mitleid mit mir – hörtest du auf zu singen und gingst davon. Der Abglanz der blendenden Erscheinung, der Nachhall der bezaubernden Musik verschwanden nach und nach aus meinen Augen und meinen Ohren. Da fiel ich starrer und schwächer in die Ecke des Fensters nieder, als eine Bildsäule, die von ihrem Piedestale sinkt. Die Vesperglocke weckte mich. Ich erhob mich, ich entfloh; aber ach! in mir war etwas gefallen, was sich nicht wieder erheben, etwas plötzlich über mich gekommen, dem ich nicht entfliehen konnte.

(Er machte wieder eine Pause)

Ja, von diesem Tage an war ein Mensch in mir, den ich nicht kannte. Ich wollte alle meine Heilmittel anwenden: das Kloster, den Altar, die Arbeit, die Bücher. Thorheiten! ach! wie hohl klingt die Wissenschaft, wenn man voll Verzweiflung, den Kopf voll Leidenschaften, bei ihr anzuklopfen kommt! Weißt du, junges Mädchen, was ich von Stunde an immer zwischen mir und dem Buche sah? Dich, deinen Schatten, das Bild der leuchtenden Erscheinung, welche eines Tages den Raum vor mir durchschritten hatte. Aber das Bild hatte nicht mehr dieselbe Farbenpracht; düster war es, traurig, finster wie der schwarze Kreis, der lange das Gesicht des Thörichten verfolgt, welcher starr in die Sonne geblickt hat.
Weil ich mich nicht davon losmachen konnte, weil ich stets deinen Gesang in meinem Kopfe summen hörte, immer deine Füße auf meinem Brevier herumtanzen sah, stets des Nachts, im Traume, deine Gestalt über meinen Leib gleiten fühlte, so wollte ich dich wiedersehen, dich berühren, wissen, wer du wärest, sehen ob ich dich wohl dem idealen Bilde ähnlich finden möchte, das mir von dir geblieben war, vielleicht mein Traumbild durch die Wirklichkeit vernichten. In jedem Falle hoffte ich, daß ein neuer Eindruck den ersten verwischen würde, und der erste war mir unerträglich geworden. Ich sah dich wieder. Wehe mir Unglücklichen! Als ich dich zweimal gesehen hatte, wollte ich dich tausendmal, wollte ich dich immer sehen. Von da an . . . wie einhalten auf diesem Abhange zur Hölle? . . . von da an gehörte ich nicht mehr mir an. Das andere Ende des Fadens, den der Teufel mir um die Flügel gewunden, hatte er an sein Bein geknotet. Ich wurde flüchtig und herumirrend, wie du. Ich erwartete dich unter den Vorhallen, ich erspähte dich an den Ecken der Straßen, ich lauerte dir von der Spitze meines Thurmes auf. Jeden Abend kehrte ich entzückter, verzweifelter, behexter und verlorener zu mir selbst zurück!


8. Part, 4. Chapter - Lasciate ogni speranza

The Priest and the Young Girl 

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PRIEST: Do not interrupt me. Yes, I was happy, at least I believed myself to be so. I was pure, my soul was filled with limpid light. No head was raised more proudly and more radiantly than mine. Priests consulted me on chastity; doctors, on doctrines. Yes, science was all in all to me; it was a sister to me, and a sister sufficed. Not but that with age other ideas came to me. More than once my flesh had been moved as a woman's form passed by. That force of sex and blood which, in the madness of youth, I had imagined that I had stifled forever had, more than once, convulsively raised the chain of iron vows which bind me, a miserable wretch, to the cold stones of the altar. But fasting, prayer, study, the mortifications of the cloister, rendered my soul mistress of my body once more, and then I avoided women. Moreover, I had but to open a book, and all the impure mists of my brain vanished before the splendors of science. In a few moments, I felt the gross things of earth flee far away, and I found myself once more calm, quieted, and serene, in the presence of the tranquil radiance of eternal truth. As long as the demon sent to attack me only vague shadows of women who passed occasionally before my eyes in church, in the streets, in the fields, and who hardly recurred to my dreams, I easily vanquished him. Alas! if the victory has not remained with me, it is the fault of God, who has not created man and the demon of equal force. Listen. One day I was leaning on the window of my cell. What book was I reading then? Oh! all that is a whirlwind in my head. I was reading. The window opened upon a Square. I heard a sound of tambourine and music. Annoyed at being thus disturbed in my revery, I glanced into the Square. What I beheld, others saw beside myself, and yet it was not a spectacle made for human eyes. There, in the middle of the pavement,--it was midday, the sun was shining brightly,--a creature was dancing. A creature so beautiful that God would have preferred her to the Virgin and have chosen her for his mother and have wished to be born of her if she had been in existence when he was made man! Her eyes were black and splendid; in the midst of her black locks, some hairs through which the sun shone glistened like threads of gold. Her feet disappeared in their movements like the spokes of a rapidly turning wheel. Around her head, in her black tresses, there were disks of metal, which glittered in the sun, and formed a coronet of stars on her brow. Her dress thick set with spangles, blue, and dotted with a thousand sparks, gleamed like a summer night. Her brown, supple arms twined and untwined around her waist, like two scarfs. The form of her body was surprisingly beautiful. Oh! what a resplendent figure stood out, like something luminous even in the sunlight! Alas, young girl, it was thou! Surprised, intoxicated, charmed, I allowed myself to gaze upon thee. I looked so long that I suddenly shuddered with terror; I felt that fate was seizing hold of me. Already half fascinated, I tried to cling fast to something and hold myself back from falling. I recalled the snares which Satan had already set for me. The creature before my eyes possessed that superhuman beauty which can come only from heaven or hell. It was no simple girl made with a little of our earth, and dimly lighted within by the vacillating ray of a woman's soul. It was an angel! but of shadows and flame, and not of light. At the moment when I was meditating thus, I beheld beside you a goat, a beast of witches, which smiled as it gazed at me. The midday sun gave him golden horns. Then I perceived the snare of the demon, and I no longer doubted that you had come from hell and that you had come thence for my perdition. I believed it. I believe it still. Nevertheless, the charm operated little by little; your dancing whirled through my brain; I felt the mysterious spell working within me. All that should have awakened was lulled to sleep; and like those who die in the snow, I felt pleasure in allowing this sleep to draw on. All at once, you began to sing. What could I do, unhappy wretch? Your song was still more charming than your dancing. I tried to flee. Impossible. I was nailed, rooted to the spot. It seemed to me that the marble of the pavement had risen to my knees. I was forced to remain until the end. My feet were like ice, my head was on fire. At last you took pity on me, you ceased to sing, you disappeared. The reflection of the dazzling vision, the reverberation of the enchanting music disappeared by degrees from my eyes and my ears. Then I fell back into the embrasure of the window, more rigid, more feeble than a statue torn from its base. The vesper bell roused me. I drew myself up; I fled; but alas! something within me had fallen never to rise again, something had come upon me from which I could not flee. Yes, dating from that day, there was within me a man whom I did not know. I tried to make use of all my remedies. The cloister, the altar, work, books,--follies! Oh, how hollow does science sound when one in despair dashes against it a head full of passions! Do you know, young girl, what I saw thenceforth between my book and me? You, your shade, the image of the luminous apparition which had one day crossed the space before me. But this image had no longer the same color; it was sombre, funereal, gloomy as the black circle which long pursues the vision of the imprudent man who has gazed intently at the sun. Unable to rid myself of it, since I heard your song humming ever in my head, beheld your feet dancing always on my breviary, felt even at night, in my dreams, your form in contact with my own, I desired to see you again, to touch you, to know who you were, to see whether I should really find you like the ideal image which I had retained of you, to shatter my dream, perchance, with reality. At all events, I hoped that a new impression would efface the first, and the first had become insupportable. I sought you. I saw you once more. Calamity! When I had seen you twice, I wanted to see you a thousand times, I wanted to see you always. Then--how stop myself on that slope of hell?--then I no longer belonged to myself. The other end of the thread which the demon had attached to my wings he had fastened to his foot. I became vagrant and wandering like yourself. I waited for you under porches, I stood on the lookout for you at the street corners, I watched for you from the summit of my tower. Every evening I returned to myself more charmed, more despairing, more bewitched ... more lost!


8. Livre, 4. Chapitre - Lasciate ogni speranza

Le Prêtre et la jeune fille

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PRÊTRE: Ne m'interromps pas. - Oui, j'étais heureux, je croyais l'être du moins. J'étais pur, j'avais l'âme pleine d'une clarté limpide. Pas de tête qui s'élevât plus fière et plus radieuse que la mienne. Les prêtres me consultaient sur la chasteté, les docteurs sur la doctrine. Oui, la science était tout pour moi. C'était une soeur, et une soeur me suffisait. Ce n'est pas qu'avec l'âge il ne me fût venu d'autres idées. Plus d'une fois ma chair s'était émue au passage d'une forme de femme. Cette force du sexe et du sang de l'homme que, fol adolescent, j'avais cru étouffer pour la vie, avait plus d'une fois soulevé convulsivement la chaîne des voeux de fer qui me scellent, misérable, aux froides pierres de l'autel. Mais le jeûne, la prière, l'étude, les macérations du cloître, avaient refait l'âme maîtresse du corps. Et puis, j'évitais les femmes. D'ailleurs, je n'avais qu'à ouvrir un livre pour que toutes les impures fumées de mon cerveau s'évanouissent devant la splendeur de la science. En peu de minutes, je sentais fuir au loin les choses épaisses de la terre, et je me retrouvais calme, ébloui et serein en présence du rayonnement tranquille de la vérité éternelle. Tant que le démon n'envoya pour m'attaquer que de vagues ombres de femmes qui passaient éparses sous mes yeux, dans l'église, dans les rues, dans les prés, et qui revenaient à peine dans mes songes, je le vainquis aisément. Hélas ! si la victoire ne m'est pas restée, la faute en est à Dieu, qui n'a pas fait l'homme et le démon de force égale. - Écoute. Un jour...

(Ici le prêtre s'arrêta, et la prisonnière entendit sortir de sa poitrine des soupirs qui faisaient un bruit de râle et d'arrachement.)

... Un jour, j'étais appuyé à la fenêtre de ma cellule... - Quel livre lisais-je donc ? Oh ! tout cela est un tourbillon dans ma tête. - Je lisais. La fenêtre donnait sur une place. J'entends un bruit de tambour et de musique. Fâché d'être ainsi troublé dans ma rêverie, je regarde dans la place. Ce que je vis, il y en avait d'autres que moi qui le voyaient, et pourtant ce n'était pas un spectacle fait pour des yeux humains. Là, au milieu du pavé, - il était midi, - un grand soleil, - une créature dansait. Une créature si belle que Dieu l'eût préférée à la Vierge, et l'eût choisie pour sa mère, et eût voulu naître d'elle si elle eût existé quand il se fit homme ! Ses yeux étaient noirs et splendides, au milieu de sa chevelure noire quelques cheveux que pénétrait le soleil blondissaient comme des fils d'or. Ses pieds disparaissaient dans leur mouvement comme les rayons d'une roue qui tourne rapidement. Autour de sa tête, dans ses nattes noires, il y avait des plaques de métal qui pétillaient au soleil et faisaient à son front une couronne d'étoiles. Sa robe semée de paillettes scintillait bleue et piquée de mille étincelles comme une nuit d'été. Ses bras souples et bruns se nouaient et se dénouaient autour de sa taille comme deux écharpes. La forme de son corps était surprenante de beauté. Oh ! la resplendissante figure qui se détachait comme quelque chose de lumineux dans la lumière même du soleil !... - Hélas ! jeune fille, c'était toi. - Surpris, enivré, charmé, je me laissai aller à te regarder. Je te regardai tant que tout à coup je frissonnai d'épouvante, je sentis que le sort me saisissait.

(Le prêtre, oppressé, s'arrêta encore un moment)

Déjà à demi fasciné, j'essayai de me cramponner à quelque chose et de me retenir dans ma chute. Je me rappelai les embûches que Satan m'avait déjà tendues. La créature qui était sous mes yeux avait cette beauté surhumaine qui ne peut venir que du ciel ou de l'enfer. Ce n'était pas là une simple fille faite avec un peu de notre terre, et pauvrement éclairée à l'intérieur par le vacillant rayon d'une âme de femme. C'était un ange ! mais de ténèbres, mais de flamme et non de lumière. Au moment où je pensais cela, je vis près de toi une chèvre, une bête du sabbat, qui me regardait en riant. Le soleil de midi lui faisait des cornes de feu. Alors j'entrevis le piège du démon, et je ne doutai plus que tu ne vinsses de l'enfer et que tu n'en vinsses pour ma perdition. Je le crus.

(Ici le prêtre regarda en face la prisonnière et ajouta froidement)

Je le crois encore. - Cependant le charme opérait peu à peu, ta danse me tournoyait dans le cerveau, je sentais le mystérieux maléfice s'accomplir en moi, tout ce qui aurait dû veiller s'endormait dans mon âme, et comme ceux qui meurent dans la neige je trouvais du plaisir à laisser venir ce sommeil. Tout à coup, tu te mis à chanter. Que pouvais-je faire, misérable ? Ton chant était plus charmant encore que ta danse. Je voulus fuir. Impossible. J'étais cloué, j'étais enraciné dans le sol. Il me semblait que le marbre de la dalle m'était monté jusqu'aux genoux. Il fallut rester jusqu'au bout. Mes pieds étaient de glace, ma tête bouillonnait. Enfin, tu eus peut-être pitié de moi, tu cessas de chanter, tu disparus. Le reflet de l'éblouissante vision, le retentissement de la musique enchanteresse s'évanouirent par degrés dans mes yeux et dans mes oreilles. Alors je tombai dans l'encoignure de la fenêtre, plus raide et plus faible qu'une statue descellée. La cloche de vêpres me réveilla. Je me relevai, je m'enfuis, mais, hélas ! il y avait en moi quelque chose de tombé qui ne pouvait se relever, quelque chose de survenu que je ne pouvais fuir.

(Il fit encore une pause)

Oui, à dater de ce jour, il y eut en moi un homme que je ne connaissais pas. Je voulus user de tous mes remèdes, le cloître, l'autel, le travail, les livres. Folie ! Oh ! que la science sonne creux quand on y vient heurter avec désespoir une tête pleine de passions ! Sais-tu, jeune fille, ce que je voyais toujours désormais entre le livre et moi ? Toi, ton ombre, l'image de l'apparition lumineuse qui avait un jour traversé l'espace devant moi. Mais cette image n'avait plus la même couleur ; elle était sombre, funèbre, ténébreuse comme le cercle noir qui poursuit longtemps la vue de l'imprudent qui a regardé fixement le soleil.
Ne pouvant m'en débarrasser, entendant toujours ta chanson bourdonner dans ma tête, voyant toujours tes pieds danser sur mon bréviaire, sentant toujours la nuit en songe ta forme glisser sur ma chair, je voulus te revoir, te toucher, savoir qui tu étais, voir si je te retrouverais bien pareille à l'image idéale qui m'était restée de toi, briser peut-être mon rêve avec la réalité. En tout cas, j'espérais qu'une impression nouvelle effacerait la première, et la première m'était devenue insupportable. Je te cherchai. Je te revis. Malheur ! Quand je t'eus vue deux fois, je voulus te voir mille, je voulus te voir toujours. Alors, - comment enrayer sur cette pente de l'enfer ? - alors je ne m'appartins plus. L'autre bout du fil que le démon m'avait attaché aux ailes, il l'avait noué à ton pied. Je devins vague et errant comme toi. Je t'attendais sous les porches, je t'épiais au coin des rues, je te guettais du haut de ma tour. Chaque soir, je rentrais en moi-même plus charmé, plus désespéré, plus ensorcelé, plus perdu !


 


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Läuffer
Stück: Der Hofmeister 
Autor: Jakob Michael Reinhold Lenz 

Erscheinungsjahr: 1774 
Originalsprache: Deutsch 


1. Akt, 1. Szene 

Zu Insterburg in Preussen. Läuffer allein.  

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LÄUFFER: Mein Vater sagt: ich sey nicht tauglich zum Adjunkt. Ich glaube, der Fehler liegt in seinem Beutel; er will keinen bezahlen. Zum Pfaffen bin ich auch zu jung, zu gut gewachsen, habe zu viel Welt gesehn und bey der Stadtschule hat mich der geheime Rath nicht annehmen wollen. Mag's! er ist ein Pedant und dem ist freylich der Teufel selber nicht gelehrt genug. Im halben Jahr hätt' ich doch wieder eingeholt, was ich von der Schule mitgebracht, und dann wär' ich für einen Klassenpräceptor noch immer viel zu gelehrt gewesen, aber der Herr geheime Rath muß das Ding besser verstehen. Er nennt mich immer nur Monsieur Läuffer, und wenn wir von Leipzig sprechen, fragt er nach Händels Kuchengarten und Richters Kaffehaus, ich weiß nicht: soll das Satyre seyn, oder – Ich hab' ihn doch mit unserm Konrektor bisweilen tiefsinnig genug diskuriren hören; er sieht mich vermuthlich nicht für voll an. – Da kommt er eben mit dem Major; ich weiß nicht, ich scheu ihn ärger als den Teufel. Der Kerl hat etwas in seinem Gesicht, das mir unerträglich ist. (geht dem geheimen Rath und dem Major mit viel freundlichen Scharrfüssen vorbey.)


  1. CATHARINA in «Catharina von Siena» II.
  2. CATHARINA in «Catharina von Siena» I.
  3. SABINE in «Die deutschen Kleinstädter»
  4. FRAU STAAR in «Die deutschen Kleinstädter»
  5. PALME in «Palme oder Der Gekränkte»
  6. Y in «XYZ»
  7. HAITANG in «Der Kreidekreis»
  8. ATALANTA in «Atalanta oder die Angst»
  9. KASSIERER in «Von morgens bis mitternachts»
  10. AFFE ROTPETER in «Ein Bericht für eine Akademie»
  11. ELEKTRA in «Elektra»
  12. DAS JUNGE MÄDCHEN in «Der Tor und der Tod»
  13. CLAUDIO in «Der Tor und der Tod»
  14. KLARA in «Maria Magdalena» III.
  15. KLARA in «Maria Magdalena» II.
  16. KLARA in «Maria Magdalena» I.
  17. KARL in «Maria Magdalena»
  18. JUDITH in «Judith»
  19. HERODES in «Herodes und Mariamne» II.
  20. HERODES in «Herodes und Mariamne» I.
  21. RHODOPE in «Gyges und sein Ring»
  22. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» II.
  23. KRIEMHILD in «Die Nibelungen: Kriemhilds Rache» I.
  24. ERNST in «Agnes Bernauer»
  25. ALBRECHT in «Agnes Bernauer»
  26. AGNES in «Agnes Bernauer» II.
  27. AGNES in «Agnes Bernauer» I.
  28. ROGER in «Der scharlachrote Buchstabe»
  29. ALFRED LOTH in «Vor Sonnenaufgang»
  30. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» III.
  31. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» II.
  32. MICHAEL KRAMER in «Michael Kramer» I.
  33. ELEKTRA in «Iphigenie in Delphi»
  34. PROSPERO in «Indipohdi»
  35. FRANZISKA WERMELSKIRCH in «Fuhrmann Henschel»
  36. PIPERKARCKA in «Die Ratten»
  37. HEINRICH in «Der arme Heinrich» II.
  38. HEINRICH in «Der arme Heinrich» I.
  39. DER SOHN in «Der Sohn»
  40. LEON in «Weh dem, der lügt!»
  41. GREGOR in «Weh dem, der lügt!»
  42. SAPPHO in «Sappho» III.
  43. SAPPHO in «Sappho» II.
  44. SAPPHO in «Sappho» I.
  45. MELITTA in «Sappho»
  46. RAHEL in «Die Jüdin von Toledo»
  47. HERO in «Des Meeres und der Liebe Wellen»
  48. CORNELIA in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  49. CHLORIS in «Verliebtes Gespenste / Die geliebte Dornrose»
  50. RATTENGIFT in «Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung»
  51. GOTHLAND in «Herzog Theodor von Gothland»
  52. PEPEL in «Nachtasyl»
  53. NASTJA in «Nachtasyl»
  54. LUKA in «Nachtasyl» I.
  55. LUKA in «Nachtasyl» II.
  56. TATJANA in «Die Kleinbürger»
  57. HELENA in «Die Kleinbürger»
  58. MIRANDOLINA in «Mirandolina»
  59. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» II.
  60. TRUFFALDINO in «Der Diener zweier Herren» I.
  61. AGAFIA TICHONOWNA in «Die Heirat»
  62. OSSIP in «Der Revisor»
  63. TORQUATO TASSO in «Torquato Tasso»
  64. LEONORE in «Torquato Tasso»
  65. STELLA in «Stella»
  66. FERNANDO in «Stella»
  67. PHORKYAS in «Faust - Teil 2»
  68. HELENA in «Faust - Teil 2» II.
  69. HELENA in «Faust - Teil 2» I.
  70. VALENTIN in «Faust - Teil 1»
  71. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» II.
  72. MEPHISTOPHELES in «Faust - Teil 1» I.
  73. MARGARETE (GRETCHEN) in «Faust - Teil 1»
  74. LIESCHEN in «Faust - Teil 1»
  75. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» IV.
  76. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» I.
  77. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» II.
  78. GRETCHEN (MARGARETE) in «Faust - Teil 1» III.
  79. FAUST in «Faust - Teil 1» IV.
  80. FAUST in «Faust - Teil 1» III.
  81. FAUST in «Faust - Teil 1» II.
  82. FAUST in «Faust - Teil 1» I.
  83. DER SCHÜLER in «Faust - Teil 1»
  84. OREST in «Iphigenie auf Tauris»
  85. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» III.
  86. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» I.
  87. IPHIGENIE in «Iphigenie auf Tauris» II.
  88. KLÄRCHEN in «Egmont» II.
  89. KLÄRCHEN in «Egmont» I.
  90. EGMONT in «Egmont»
  91. BRACKENBURG in «Egmont»
  92. EUGENIE in «Die natürliche Tochter»
  93. SÖLLER in «Die Mitschuldigen»
  94. SOPHIE in «Die Mitschuldigen»
  95. ALCEST in «Die Mitschuldigen»
  96. CLAVIGO in «Clavigo» II.
  97. CLAVIGO in «Clavigo» I.
  98. CARLOS in «Clavigo»
  99. SOPHONISBE in «Sophonisbe»
  100. MEDEA in «Medea» III.
  101. MEDEA in «Medea» II.
  102. MEDEA in «Medea» I.
  103. JASON in «Medea»
  104. DIE AMME in «Medea»
  105. IPHIGENIE in «Iphigenie in Aulis»
  106. KLYTÄMNESTRA in «Iphigenie in Aulis»
  107. PHAIDRA in «Hippolytos»
  108. HIPPOLYTOS in «Hippolytos»
  109. DIE AMME in «Hippolytos»
  110. HELENA in «Helena» II.
  111. HELENA in «Helena» I.
  112. TEIRESIAS in «Die Bakchen»
  113. AGAUE in «Die Bakchen»
  114. DER BOTE in «Die Bakchen»
  115. ODYSSEUS in «Der Kyklop»
  116. DIE DIENERIN in «Alkestis»
  117. ALKESTIS in «Alkestis»
  118. ADMETOS in «Alkestis»
  119. MARIA STUART in «Maria Stuart in Schottland»
  120. RASUMICHIN in «Schuld und Sühne»
  121. MARMELADOW in «Schuld und Sühne»
  122. WARWARA PETROWNA in «Die Dämonen»
  123. PIOTR STEPANOWITSCH in «Die Dämonen»
  124. DER MANN in «Der Traum eines lächerlichen Menschen»
  125. DON RODRIGO in «Der Cid»
  126. DON DIEGO in «Der Cid»
  127. DIE INFANTIN in «Der Cid» II.
  128. DIE INFANTIN in «Der Cid» I.
  129. CHIMENE in «Der Cid»
  130. SANCHO PANZA in «Don Quijote»
  131. DOROTEA in «Don Quijote»
  132. DON QUIJOTE in «Don Quijote»
  133. ANDRES in «Don Quijote»
  134. ALICE in «Alice im Wunderland»
  135. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» II.
  136. ISABEL in «Der Richter von Zalamea» I.
  137. CRESPO in «Der Richter von Zalamea»
  138. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» II.
  139. ROSAURA in «Das Leben ein Traum» I.
  140. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» IV.
  141. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» III.
  142. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» II.
  143. SIGISMUND in «Das Leben ein Traum» I.
  144. CLARIN in «Das Leben ein Traum»
  145. BASILIUS in «Das Leben ein Traum»
  146. DON LUIS in «Dame Kobold»
  147. ANGELA in «Dame Kobold»
  148. MYRRHA in «Sardanapal»
  149. RAPHAEL in «Himmel und Erde»
  150. JAPHET in «Himmel und Erde»
  151. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» II.
  152. AHOLIBAMAH in «Himmel und Erde» I.
  153. LUCIFER in «Cain»
  154. EVA in «Cain»
  155. CAIN in «Cain»
  156. ADAH in «Cain»
  157. WOYZECK in «Woyzeck»
  158. MARIE in «Woyzeck»
  159. LEONCE in «Leonce und Lena» II.
  160. LEONCE in «Leonce und Lena» I.
  161. LENA in «Leonce und Lena»
  162. ST. JUST in «Dantons Tod»
  163. ROBESPIERRE in «Dantons Tod»
  164. MARION in «Dantons Tod»
  165. LUCILE in «Dantons Tod» II.
  166. LUCILE in «Dantons Tod» I.
  167. DANTON in «Dantons Tod»
  168. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» II.
  169. BECKMANN in «Draußen vor der Tür» I.
  170. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» II.
  171. ROSEL in «Doktor Faust's Mantel» I.
  172. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» II.
  173. MEISTER STABERL in «Die Bürger in Wien» I.
  174. CHOR DER FRAUEN in «Lysistrate»
  175. DER WURSTHÄNDLER in «Die Ritter»
  176. STREPSIADES in «Die Wolken»
  177. ETEOKLES in «Die Sieben gegen Theben»
  178. DANAOS in «Die Schutzflehenden»
  179. DER BOTE in «Die Perser»
  180. ATOSSA in «Die Perser»
  181. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» I.
  182. ORESTES in «Die Orestie: Die Eumeniden» II.
  183. ATHENE in «Die Orestie: Die Eumeniden»
  184. ORESTES in «Die Orestie: Die Choephoren»
  185. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» II.
  186. ELEKTRA in «Die Orestie: Die Choephoren» I.
  187. DIE AMME in «Die Orestie: Die Choephoren»
  188. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» III.
  189. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  190. KLYTAIMESTRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  191. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» II.
  192. KASSANDRA in «Die Orestie: Agamemnon» I.
  193. DER WÄCHTER in «Die Orestie: Agamemnon»
  194. AIGISTHOS in «Die Orestie: Agamemnon»
  195. AGAMEMNON in «Die Orestie: Agamemnon»
  196. IO in «Der gefesselte Prometheus» II.
  197. PROMETHEUS in «Der gefesselte Prometheus»
  198. IO in «Der gefesselte Prometheus» I.

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