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Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Beckmann 
Stück: Doktor Faust's Mantel 
Autor: Adolf Bäuerle 

Erscheinungsjahr: 1813 
Originalsprache: Deutsch
 


2. Akt, 1. Szene 

Rosel und die Dienstleute. 

Elegantes Zimmer in des Schusters Fledermaus neuem Hause. Schöne Toilette. Rosel im besonders schönen Schlepp-Kleide vor dem Spiegel. Einige Kammermädchen. An der Thüre ein Paar Jäger.

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ROSEL:(sehr hoffärtig, schickt sich jedoch albern an) Nun geht's jetzt nur zu; ich bin mit eurer Ehrfurcht zufrieden. Euer Gnaden hin, Euer Gnaden her; diese Wörter sind mir ein Bissel zu wenig. Sie rauscht mit dem langen Schleppkleide auf dem Theater hin und her. Denkr's auf einen noblern Ausdruck; so was von Excellenz oder Durchlaucht. Ich habe ja Geld, ich kann jeden Titel zahlen. (Die Dienstleute verneigen sich, und wollen gehen.) Wart's noch ein wenig! Sie geht stolz auf und ab. Sagt's mir einmahl, bin ich recht vornehm? Wie ist denn mein Anstand in diesem Kleid? Hab' ich einen guten Schritt in diesem Hut? – [...] Wie steht mir denn das Augenglas? Nu, nu, schneidt's keine Gesichter; ich nimm alles aus. Wenn ich halt wo fehl', so sagt's mir. Oft wissen die Dienstbothen mehr, als die Herrschaften. Kein Gelehrter ist vom Himmel g'fallen. Entfaltet ein Schnupftuch und rollt es auf die Dienstleute hin. So, da habt's was zu riechen. Mille fleures heißt mann's! Nicht wahr, das riecht wie lauter Veigerl und und Vergißein'mnicht? Ja, wir vornehmen Leut' haben allerhand Hilfsmittel, unsere Reitze zu erhöhen. Jetzt geht's. Statt ein' Doceur habt's da noch einen Geruch! Sie flattert mit dem Schnupftuche. Wann ich euch brauch', so werd' ich schon läuten. (Die Dienstleute gehen mit Verbeugungen ab.) Wann Jemand mit mir sprechen will, so muß er mir gemeldt werden!

 


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Meister Staberl, ein Parapluiemacher. 
Stück: Die Bürger in Wien 
Autor: Adolf Bäuerle 

Erscheinungsjahr: 1813 
Originalsprache: Deutsch
 


1. Akt, 5. Szene 

Meister Staberl und der bürgerlicher Bindermeister Josef Redlich. 

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MEISTER STABERL: Nu, viel und wenig, wie man's nimmt; wenn ich nur was davon hätt! – Da war ich grad drüben bei der Kässtecherin, die hat ihrem Zimmerherrn ihr Parapluie geliehen, und der hat ihr dafür einen ordentlichen Riß hinein gemacht; schauen Sie nur her! Er zeigt ihm ein häßlich zerrissenes Parapluie. Weil halt ein so junger Mensch nicht achtgibt, und daß ich kurz bin – lang bin ich so nicht –, so hat sie mir's mit'geben zum Flicken. – Da steht ein galanter Herr, der red't von kuriosen Sachen. – Sie werden den Herrn wahrscheinlich kennen, die Kässtecherin versichert mich, er hätt zwar nicht das Pulver, aber den Haarpuder erfunden! Ich bleib bescheiden rückwärts stehen und hör, wie der galante Herr sagt: daß Warschau und Potsdam durch den Neustädter Kanal miteinander verbunden, Konstantinopel mit der Pforte vereinigt und Moskau nach Rußland verlegt werden soll. – Ich verschlinge diese Neuigkeiten als ein echter Patriot und rühr mich nicht. Nun erzählt er, daß die Algierer endlich die Seeräuber geschlagen haben und das Mittelländische Meer abermals die Dardanellen passiert hätte. Ich laß nur einen kurzen Atem von mir. Der galante Herr bemerkt mich, schaut sich um. Aber Musjö Redlich, jetzt war es auch aus mit der Geschichte; wer schnell abgebrochen hatte, war mein galanter Herr, nur noch verblümt hat er sich hören lassen. »Ja, ja«, fangt er an, »so ist es, liebe Frau Kässtecherin, auf das, was ich Ihnen gesagt habe, hat sich nichts weiter ereignet, als daß meine Wäscherin schon in der dritten Woche mir hat meine zwei linken Fußsäckel ausgelassen und hat mir zwei rechte dafür gebracht und daß dieser Umstand der letzte sein wird, der die gegenwärtigen Begebenheiten leitet.« Versteh's, hab ich mir g'denkt, der Staberl ist kein Stock, nun wart, galanter Herr, du sollst mich gleich venerieren. Ich tret geschwind vor und sag: »Sie reden meinetwegen verblümt? Nehmen plötzlich in den Kriegsaffären von den Seeräubern Ihre Zuflucht zu einer Wäscherin und zwei Fußsäckeln? Auch diesen Absprung kenn ich gut: Sie haben von Moskau gesprochen, haben Warschau und Potsdam berührt, Sie haben auf den Neustädter Kanal gestichelt und die Algierer tuschiert – ich weiß nun gut, was Sie sagen wollen. Ich soll den Ausgang der Begebenheiten nicht verstehen? – Aber Staberl weiß alles. Ihre Strumpfsäckel, die Ihnen schon zweimal ausgelassen wurden, bedeuten nichts als zwei unterschlagene Depeschen; die Wäscherin stellt die Kriegserklärung vor – die Feinde werden gewaschen, das Linke wird mit dem Rechten verwechselt, und das Fazit ist da.« – Herr Redlich, jetzt war es aus. – Er schaut mich an, ich schau ihn an – die Kässtecherin schaut uns alle zwei an; wir schauen die Kässtecherin an; der galante Herr schmunzelt; ich schmunzl auch; drauf lacht er laut; ich lach sehr laut – er macht ein politisches Gesicht, ich ein diplomatisches! Endlich schaut er auf die Uhr und sagt: »Sie Philosoph – Sie Sterngucker, Sie Hexenmeister oder wie ich Sie nennen soll! Wo haben Sie das her? Wer sind Sie? Wie heißen Sie? In welchem Kabinett arbeiten Sie?« Ich sag gelassen alles heraus, nenn meinen Tauf- und Zunamen, wer mein Vater war und meine Mutter – und als ich daraufkam, daß ich in keinem Kabinett arbeit, sondern in meinem Bodenzimmer im vierten Stock, da wollt er gar nicht mehr zu sich kommen. Gebogen, gebeutelt und geschauert hat es ihn vor lauter Bewunderung. Die Kässtecherin hat mir nur g'wunken, ich soll gehn, weil er gewiß umg'schnappt wär vor lauter Lachen.

 


Moderne Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Meister Staberl, ein Parapluiemacher. 
Stück: Die Bürger in Wien 
Autor: Adolf Bäuerle 

Erscheinungsjahr: 1813 
Originalsprache: Deutsch
 


1. Akt, 5. Szene 

Meister Staberl und der bürgerlicher Bindermeister Josef Redlich. 

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MEISTER STABERL: Gehorsamer Diener, Herr Redlich, g'horsamer Diener! Nu, was gibt's Neues, weil ich grad so vorbeispring. Hört man nichts von einem Krieg? Mir ist die Zeit völlig lang vor lauter Frieden. Ich höre, wir werden gegen die Kalmukesen marschieren – mir wär's recht; wenn ich nur was davon hätt. [...] Ei! Ich bin kein Narr, o nein, ich bin g'scheit, überall red't man von dem g'scheiten Staberl, weit und breit werd ich gesucht, um meine politischen Meinungen von mir zu geben. Der Bratelbrater da drüben sagt, ich hätte Studieren sollen und ein Redner im englischen Parlament werden, wegen meinem schönen Vortrag und der Flüssigkeit meiner Sprache, ich hätte durch meine Gedanken die Menschen beschirmen können. Mein Vater hat aber dies nicht eingesehen und hat mich zur Flüssigkeit des Himmels auf erzogen, da beschirm ich denn auch die Menschheit, aber bloß mit meinen Parapluies! [...] So? Ja, um ein Jahrhundert bin ich vorausgeruckt; ich kenn alles, versteh alles, begreif alles, beurteil alles, wenn ich nur was davon hätte. Hochdeutsch und mit Beziehung. Andere Leute sind um fünfzig Jahre hinter mir – oder hab ich nicht alles vorausgesagt, was wir seit zwanzig Jahren erlebt haben? Den ganzen Siegesgang von Kulm bis Paris, den Leipziger Befreiungstag, den Majoratsherrn von allen Siegen, die wir gehabt haben? Weiß ich nicht, daß London überm Meer liegt und daß Stockholm und Stockerau zweierlei sind? Hat nicht in jedem Krieg mein Herz geblutet,[4] wenn auch sonst mein Blut ganz ruhig geblieben ist? O mein bester Herr Redlich, es wäre einmal die höchste Zeit, daß meine Verdienste vergolten würden – daß es einmal einen Krieg gäbe, wo man sich mit meinen Parapluies vor dem Kugelregen schützen könnte – den wollt ich loben. Warum? Weil ich was davon hätte! Aber so, wie es jetzt immer war, sind mir die besten Kundschaften ohne Händ zurück'kommen; wenn das so fortging, würd ich ein aufgelegter Bettler; nun ja, wenn ein Mensch keine Händ mehr hat, mit was soll er denn ein Parapluie halten; man müßt es nur auf der Nasen balancieren, und das kann nicht ein jeder.

 


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Chor der Frauen 
Stück: Lysistrate
Autor: Aristophanes

Erscheinungsjahr: 411 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): Ludwig Seeger
Übersetzung (Französisch): Eugène Talbot
Übersetzung (Spanisch): Federico Baráibar y Zumárraga
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


2. Akt. 

Chor der Frauen und Chor der Männer. 

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CHOR DER FRAUEN: (drohend) 
Sieh nur zu, daß wenn du heimkommst, deine Mutter dich noch kennt! –
Doch wohlan, betagte Schwestern, machen wir's zuvor uns leicht!
(Sie legen die Oberkleider ab. Gegen das Publikum) 
[...] Laß dir nun, Bürgervolk, sagen ein verständig Wort,
Das der Stadt frommen mag!
Sie verdient's, denn auf erzogen hat sie mich in Prunk und Lust!
Sieben Jahr alt trug ich schon
Herses Heiligtum beim Fest,
Mit zehn Jahren mahlt' ich dann
Opfermehl der Artemis,
Ward im Safrankleid in Brauron ihr geweiht beim Bärenfest,
Ward sodann als hübsche Jungfrau
Festkorbträgerin,
In der Hand die Feigenschnur!
[...] Sollt' ich nun der Stadt nicht dienen, wenn ich kann, mit gutem Rat?
Zwar ich bin ein Weib, doch seht ihr, hoff' ich, drum nicht scheel mich an,
Wenn ich Bess'res biet', als was ihr alle Tage seht und hört:
Steur' ich doch mein Teil zum Ganzen, meine Söhne bring' ich dar!
Aber ihr, elende Greise, steuert nichts: ihr habt sogar
Durchgebracht die ›Persersteuer‹, die die Väter euch vererbt,
Und aus eigenem Vermögen tragt ihr ohnedies nichts bei.
Ja, ihr bringt's dahin, daß nächstens wir zertrümmert untergehn.
Ihr, ihr wollt noch mucksen? – Trittst du im geringsten mir zu nah,
Mit dem ungeschlachten Holzschuh schlag' ich dir die Zähne ein!
(Die Frauen ziehn ihre Oberkleider wieder an)
[...] Bring' mich nicht in Hitze, sonst, beim Himmel,
Lass' ich meine wilde Sau los! Wart, ich will dich striegeln!
Bis der Nachbarschaft zum Schrecken du: ›Zu Hilf! Zu Hilfe!‹ schreist! –
Werft auch ihr, o Frau'n, die Mäntel wieder weg: anriechen soll
Man uns Frau'n sogleich das wilde, hitzigscharfe Temperament!
[...] Komm' mir nur einer jetzt her: der hat
Zwiebeln gegessen zum letztenmal,
Bohnen auch – schwarze – zum letztenmal!
Schimpfst du noch einmal – die Galle, siehst du, läuft mir über! –
Wie dem Adler einst der Käfer,
Nehm' ich dir die Eier aus!
[...] Pah, ich lach' euch aus, solange meine Lampito noch lebt,
Und Ismenia, die liebe, rüstige Thebanerin!
Wirb ein Kriegsheer: keines kriegst du, wenn du's zehnmal auch beschließt;
Denn du bist verhaßt, Elender, bei den Nachbarn ringsherum! –
Als der Hekate zu Ehren gestern ich ein Freudenfest
Gab und gern bei meinen Kindern hätt' ein Nachbarskind gesehn,
Gar ein artigleckres Bürschchen aus Boiotien – einen Aal:
Ja, da hieß es: ›Nein!‹ – weil euer Volksbeschluß es nicht erlaubt.
Und mit solchen Volksbeschlüssen ruht ihr nicht, bis euch einmal
Einer nimmt am Bein und niederschleudert, daß ihr brecht den Hals!


Act II 

Chorus of Women and Chorus of Men. 

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CHORUS OF WOMEN: Nay, never play the brave man, else when you go back home, your own mother won't know you. But, dear friends and allies, first let us lay our burdens down; then, citizens all, hear what I have to say. I have useful counsel to give our city, which deserves it well at my hands for the brilliant distinctions it has lavished on my girlhood. At seven years of age, I was bearer of the sacred vessels; at ten, I pounded barley for the altar of Athené; next, clad in a robe of yellow silk, I was little bear to Artemis at the Brauronia; presently, grown a tall, handsome maiden, they put a necklace of dried figs about my neck, and I was Basket-Bearer. So surely I am bound to give my best advice to Athens. What matters that I was born a woman, if I can cure your misfortunes? I pay my share of tolls and taxes, by giving men to the State. But you, you miserable greybeards, you contribute nothing to the public charges; on the contrary, you have wasted the treasure of our forefathers, as it was called, the treasure amassed in the days of the PersianWars. You pay nothing at all in return; and into the bargain you endanger our lives and liberties by your mistakes. Have you one word to say for yourselves? . . . Ah! don't irritate me, you there, or I'll lay my slipper across your jaws; and it's pretty heavy. By the blessed goddesses, if you anger me, I will let loose the beast of my evil passions, and a very hailstorm of blows will set you yelling for help. Come, dames, off tunics, and quick's the word; women must scent the savour of women in the throes of passion. . . . Now just you dare to measure strength with me, old greybeard, and I warrant you you'll never eat garlic or black beans more. No, not a word! My anger is at a boiling point, and I'll do with you what the beetle did with the eagle's eggs. I laugh at your threats, so long as I have on my side Lampita here, and the noble Theban, my dear Ismenia. . . . Pass decree on decree, you can do us no hurt, you wretch abhorred of all your fellows. Why, only yesterday, on occasion of the feast of Hecaté, I asked my neighbors of Bœotia for one of their daughters for whom my girls have a lively liking--a fine, fat eel to wit; and if they did not refuse, all along of your silly decrees! We shall never cease to suffer the like, till someone gives you a neat trip-up and breaks your neck for you!


Acte II 

Chœur des femmes et Chœur des vieillards. 

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CHŒUR DES FEMMES: Non, quand tu rentreras dans ton logis, ta mère ne te reconnaîtra pas. Mais, ô vieilles chéries, posons d’abord ceci à terre. Nous commençons, citoyens ici rassemblés, une suite de conseils utiles à la ville ; et c’est justice, parce qu’elle m’a élevée dans le luxe et la splendeur. Dès l’âge de sept ans, j’étais arrhéphore ; à dix ans, je moulais l’orge pour la Déesse ; puis, vêtue de la krokote, je fus ourse dans les Brauronia ; devenue belle fille, je fus kanéphore et portai un collier de figues. Ne dois-je donc pas donner d’utiles conseils à la patrie ? Quoique je sois femme, ne m’enviez pas le droit de proposer le meilleur remède aux affaires présentes. Et, de fait, je paie ma part de l’impôt, puisque j’apporte des hommes, tandis que ces maudits vieillards ne paient rien. Oui, après avoir dépensé les fonds publics gagnés dans la guerre médique, vous n’apportez rien en retour, et nous risquons, en outre, d’être ruinées par vous. Est-ce qu’il y a, pour vous, lieu de grogner ? Si tu m’agaces, j’emploie ce lourd kothurne à te casser la mâchoire. [...] Par les deux Déesses ! si tu m’échauffes, je lâche sur toi ma truie, et j’agirai aujourd’hui de manière que, bien frotté par moi, tu appelles tes concitoyens. Nous aussi, femmes, déshabillons-nous au plus vite, pour exhaler une odeur de femmes, irritées jusqu’à mordre. Qu’un de vous s’avance contre moi, et désormais il ne mangera plus ni ail, ni fèves noires. Tu n’as même qu’à dire un mot d’outrage, ma colère t’accouchera comme l’escarbot l’aigle pondeuse. Et, de fait, je ne me préoccuperai pas de vous tant que vivront près de moi Lampito et Ismènia, la jeune, chère et noble Thèbaine. Nul pouvoir ne prévaudra, fisses-tu sept décrets, misérable, haï de tout le monde et de tes voisins. Hier, célébrant une fête de Hékatè, je voulus faire venir du voisinage une amie de mes enfants, fille honnête et aimable, une anguille de Bœotia : on refusa de me l’envoyer à cause de tes décrets, et vous ne cesserez ces décrets que quand, vous prenant la jambe, on vous aura cassé le cou.


Acto II 

Coro de mujeres y coro de hombres. 

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CORO DE MUJERES: Cuando vuelvas a tu casa no te conocerá ni la madre que te parió. Pero, queridas ancianas, dejemos esto en el suelo; nosotras, oh ciudadanos, vamos a principiar un discurso muy útil a la república; y bien lo merece por haberme criado en el seno de los placeres y del esplendor. A la edad de siete años, ya llevé las ofrendas misteriosas en la fiesta de Minerva; a los diez molia la cebada en honor de la diosa; luego, ceñida de flotante túnica azafranada, me consagraron a Diana en las Brauronias; y por último, ya doncella núbil, fui canéfora, y rodeé mi garganta con el collar de higos. En pago de tantas distinciones, ¿no deberé dar útiles consejos a mi patria? Aunque mujer, permitidme proponer un remedio a nuestros males; que al fin al darle mis hijos, también pago mi contribución al Estado. Pero vosotros, miserables viejos, ¿con qué contribuís? Después de haber consumido lo que se llamaba el tesoro de los Abuelos, reunido durante las guerras médicas, nada pagáis; y todos corremos grave riesgo de que nos arruinéis. ¿Qué podéis responder a esto? Como me incomodes mucho, te siento en la cara este coturno, y ¡cuidado que pesa! […] ¡Por las diosas! Si me irritas, suelto las riendas a mi cólera, y te doy una tunda que te obligo a pedir socorro a tus vecinos. Amigas mías, quitémonos también nosotras los vestidos: perciban esos car-camales el olor a mujer enfurecida. Si alguno se acerca a mí, yo le aseguro que no ha de comer más ajos ni habas negras. ¡Di una sola palabra! Estoy furiosa y te trataré como el escarabajo al nido del águila. Ningún temor me dais mientras a mi lado estén Lámpito y mi querida Ismenia, noble tebana. Aunque des siete decretos, no podrás con nosotras, ¡miserable, detestado por tus vecinos y por todo el mundo! Ayer mismo, para celebrar la fiesta de Hécate, quise traer de la vecindad una muchacha buena y amable, muy querida por mis hijos, una anguila de Beocia , y se negaron a enviármela por tus malditos decretos. Y nunca cesaréis de hacerlos, hasta que alguno os coja por las piernas y os precipite cabeza abajo.


Atto II 

Coro delle donne e Coro degli uomini. 

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CORO DELLE DONNE:
Se cosí ritorni a casa, neppur mamma t'affigura!
Ma le vesti, o care vecchie, metter giú sia nostra cura.
(Si alleggeriscono)
[...] Cittadini qui presenti, un discorso or si farà
che profitti alla città.
È dover: che fra delizie, fra splendori me nutriva!
Portavo i sacri arredi a sette anni: alla Diva
che ne tutela, l'orzo poi macinavo a dieci:
a Braurone, con la veste gialla in dosso, l'orsa feci.
Ragazza fatta, poi, con una resta
di fichi al collo, ebbi a portar la cesta.
[...] Ad Atene debitrici non siam dunque di consigli?
Né l'invidia, perché nata sono femmina, vi pigli,
se val piú di quanto adesso vige ciò ch'io suggerisco.
Io la pago, la mia quota nel banchetto: io partorisco.
Voi, vecchiacci, non pagate! Quel banchetto onde le spese
già sostennero i Persiani, che dai nonni il nome prese,
senza dar nulla di vostro, voi l'avete sparecchiato;
e per giunta, mercè vostra, va in rovina ormai lo Stato.
Osi ancor fiatare? Bada che sul grugno non ti sbatta,
se mi secchi, senza manco ripulirla, una ciabatta!
[...] Se mi stuzzichi, sciolgo alla mia scrofa il laccio,
e in tal modo ti pettino, che all'istante ti faccio
chiedere ai borghigiani con grandi urla soccorso.
Via, compagne, giú gli abiti, noi pur: s'ha da parere
femmine inferocite, ben pronte a dar di morso.
(Depongono le sottovesti)
[...] Ora s'avanzi pure, chi non vuole piú agli gustar, né fave nere!
Dimmi il menomo oltraggio,
e ti fo come all'aquila fece lo scarafaggio!
Sin che al fianco avrò Lampetta, ed Ismenia, la fanciulla
di gentil sangue tebano, io vi conto men che nulla.
Ché, facessi pure sette votazioni, o disgraziato,
non potrai nulla: aborrito sei da tutto il vicinato.
Ieri pur la festa d'Ècate celebravo; e i miei vicini
io pregai che mi cedessero, per giuocar co' miei piccini,
Anguilletta di Beozia, bimba cara, e tanto brava.
Ma non vollero: un editto tuo, risposer, lo vietava.
Né se prima alcun, ghermitivi a una zampa, non vi gitti
da un dirupo, la vorrete mai finir, con tali editti.


 


Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Agorakritos, der Wursthändler
Stück: Die Ritter
Autor: Aristophanes

Erscheinungsjahr: 424 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): Ludwig Seeger
Übersetzung (Französisch): Eugène Talbot
Übersetzung (Spanisch): Federico Baráibar y Zumárraga
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


2. Akt 

Der Wursthändler mit dem Chor. 

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Der Wursthändler kommt vom Rathaus zurück. 

WURSTHÄNDLER: 

Gewiß, es lohnt die Müh, das anzuhören!
Ihr wißt, ich folgt' ihm schnurstracks auf dem Fuß:
Dort brach er los, wie Donnerkeilgerassel,
Brüllt wie ein Untier auf die Ritter, pustet
Felsblöck' und schilt sie allesamt Verschwörer,
Und gläubig hört der ganze Rat ihm zu,
Füllt sich den Bauch mit gift'gen Lügenpilzen,
Zog auf die Brau'n und schnitt ein Senfgesicht.
Kaum merkt' ich, daß mit seinem Lügenköder
Der Schelm sie fing, da sprach ich so zu mir:
›Auf, ihr Kobold', Alraunen und Alfanzen,
Asmodi, Plump und Puck, Spukgeister ihr,
Jetzt macht mich zungenfertig, trotzig, frech,
Und helft mir schrein!‹ – So stand ich in Gedanken,
Da donnert rechts von mir ein mächt'ger Furz:
Ich dankte Gott und prallte mit dem Hintern
Aufs Gatter, daß es brach, drang ein und riß
Das Maul auf: ›Ich verkünd' euch Heil und Segen,
Ihr Ratsherrn, gute Botschaft bring' ich euch:
Noch niemals seit dem Ausbruch dieses Kriegs
Sah ich so wohlfeil die Sardellen hier!‹
Da klärte plötzlich sich ihr Antlitz auf,
Ich ward bekränzt für meine frohe Nachricht.
Gleich macht' ich ihnen den ›geheimen‹ Vorschlag,
Den Töpfern alle Schüsseln wegzunehmen
Und Fische g'nug fürs Sitzungsgeld zu kaufen.
Sie klatschten Beifall und begafften mich;
Der Paphlagonier, schnell bedacht – er wußte,
Wie man beim Rat am besten sich empfiehlt –
Verlangt das Wort: ›Ihr Herrn, ich schlage vor,
Zum Dank für diese segensreiche Botschaft
Der Göttin hundert Ochsen gleich zu opfern.‹
Und wieder nickt der Rat ihm freundlich zu.
Als ich mit Ochsenunrat mich im Rat
Besiegt sah, trumpft' ich drauf: ›Zweihundert Ochsen!‹
Auch tausend Ziegen riet ich zu geloben
Der Artemis, wenn morgen Gründlinge
Zu haben, hundert für 'nen Obolos.
Und wieder dreht der Rat nach mir den Kopf.
Der andre steht verblüfft und stottert was;
Fort schoben ihn Prytanen und Trabanten,
Und alle standen auf und lärmten wegen
Der Fische. Doch er bat: ›Geduldet euch
Nur einen Augenblick! Ein Bot' ist da
Von Sparta, hört erst seinen Friedensantrag!‹
Sie aber schrien all' aus einer Kehle:
›Was, Frieden, jetzt? Du Narr, jetzt, wo sie merken,
Daß die Sardellen wohlfeil sind bei uns?
Nichts da von Frieden? Laßt dem Krieg den Lauf!
Prytanen, schließt die Sitzung!‹ – Und sie sprangen
Nach allen Seiten übers Gatter weg.
Ich lief voraus, und allen Koriander
Und Schnittlauch kauft' ich auf dem Markt zusammen
Und gab's den Armen gratis, ihre Fische
Zu würzen, und – ich war der Mann des Volks!
Das war ein Loben, ein Potztausendschnalzen!
Mit einem Obolos für Koriander
Bring' ich den Rat hier in der Tasche mit.


Act II 

The Sausage-Seller with the Chorus. 

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SAUSAGE-SELLER: The story is worth hearing. Listen! From here I rushed straight to the Senate, right in the track of this man; he was already letting loose the storm, unchaining the lightning, crushing the Knights beneath huge mountains of calumnies heaped together and having all the air of truth; he called you conspirators and his lies caught root like weeds in every mind; dark were the looks on every side and brows were knitted. When I saw that the Senate listened to him favourably and was being tricked by his imposture I said to myself, "Come, gods of rascals and braggarts, gods of all fools, toad-eaters and braggarts and thou, market-place, where I was bred from my earliest days, give me unbridled audacity, an untiring chatter and a shameless voice." No sooner had I ended this prayer than a lewd man broke wind on my right. "Hah! 'tis a good omen," said I, and prostrated myself; then I burst open the door by a vigorous push with my back, and, opening my mouth to the utmost, shouted, "Senators, I wanted you to be the first to hear the good news; since the War broke out, I have never seen anchovies at a lower price!" All faces brightened at once and I was voted a chaplet for my good tidings; and I added, "With a couple of words I will reveal to you, how you can have quantities of anchovies for an obol; 'tis to seize on all the dishes the merchants have." With mouths gaping with admiration, they applauded me. However, the Paphlagonian winded the matter and, well knowing the sort of language which pleases the Senate best, said, "Friends, I am resolved to offer one hundred oxen to the goddess in recognition of this happy event." The Senate at once veered to his side. So when I saw myself defeated by this ox filth, I outbade the fellow, crying, "Two hundred!" And beyond this I moved, that a vow be made to Diana of a thousand goats if the next day anchovies should only be worth an obol a hundred. And the Senate looked towards me again. The other, stunned with the blow, grew delirious in his speech, and at last the Prytanes and the guards dragged him out. The Senators then stood talking noisily about the anchovies. Cleon, however, begged them to listen to the Lacedæmonian envoy, who had come to make proposals of peace; but all with one accord, cried, "'Tis certainly not the moment to think of peace now! If anchovies are so cheap, what need have we of peace? Let the war take its course!" And with loud shouts they demanded that the Prytanes should close the sitting and then leapt over the rails in all directions. As for me, I slipped away to buy all the coriander seed and leeks there were on the market and gave it to them gratis as seasoning for their anchovies. 'Twas marvellous! They loaded me with praises and caresses; thus I conquered the Senate with an obol's worth of leeks, and here I am.


Acte II 

Le Marchand d’andouilles avec le chœur. 

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MARCHAND D’ANDOUILLES: Assurément, il est bon d’entendre l’affaire. En sortant d’ici, j’ai suivi notre homme sur les talons ; et lui, à peine entré, fait éclater sa voix comme un tonnerre, se déchaînant contre les Chevaliers, entassant contre eux des montagnes et les traitant de conspirateurs, comme si c’était réel. Le Conseil tout entier, en l’entendant, se laisse gagner par la mauvaise herbe de ses mensonges ; les regards s’aigrissent, les sourcils se froncent. Et moi, voyant le Conseil accueillant ses discours et trompé par ses impostures : « Voyons, m’écrié-je, dieux protecteurs de la Bassesse, de l’Imposture, de la Sottise, de la Friponnerie, de la Bouffonnerie, et toi, Agora, où je fus élevé dès l’enfance, donnez-moi maintenant de l’audace, une langue agile et une voix impudente ! » Pendant que je fais cette prière, un débauché pète à ma droite, et moi je me prosterne ; puis, poussant la barre avec mon derrière, je la fais sauter et, ouvrant une bouche énorme, je m’écrie : « Ô Conseil, j’apporte de bonnes, d’excellentes nouvelles, et c’est à vous d’abord que j’en veux faire part. Car, depuis que la guerre s’est déchaînée sur nous, je n’ai jamais vu les anchois à meilleur marché. » Aussitôt la sérénité se répand sur les visages et l’on me couronne pour ma bonne nouvelle. Alors je continue en leur indiquant le secret d’avoir tout de suite quantité d’anchois pour une obole, qui est d’accaparer les plats chez les fabricants. Ils applaudissent et restent devant moi bouche bée. Soupçonnant la chose, le Paphlagonien, qui sait bien aussi le langage qui plaît le plus au Conseil, émet son avis : « Citoyens, dit-il, je crois bon, pour les heureux événements qui vous sont annoncés, d’immoler cent bœufs à la déesse. » Le Conseil l’écoute de nouveau avec faveur ; et moi, me voyant battu par de la bouse de vache, je porte le nombre à deux cents bœufs ; puis je propose de faire vœu à Agrotera de mille chèvres pour le lendemain, si les anchois ne sont qu’à une obole le cent. Les têtes du Conseil se reportent vers moi. L’autre, entendant ces mots, en est abasourdi et bat la campagne. Alors les prytanes et les archers l’entraînent. Quelques-uns se lèvent et devisent bruyamment au sujet des anchois, tandis que notre homme leur demande en grâce un instant de délai. « Écoutez au moins, dit-il, ce que ait le héraut des Lakédæmoniens : il est venu pour traiter. » Mais tout le monde crie d’une seule voix : « Pour traiter maintenant ? Imbécile ! puisqu’ils savent que les anchois sont chez nous à bon marché, qu’avons-nous besoin de traités ? Que la guerre suive son cours ! » Les Prytanes crient de lever la séance, et chacun de sauter par-dessus les barrières de tous les côtés. Moi, je cours acheter la coriandre et tout ce qu’il y a de ciboules sur l’Agora, puis j’en donne à ceux qui en ont besoin pour assaisonner leurs anchois, le tout gratis, et afin de leur être agréable. Tous m’accablent d’éloges, de caresses, si bien que j’ai dans ma main le Conseil entier pour une obole de coriandre, et me voici.


Acto II 

El Choricero con el coro. 

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CHORICERO: Pues escuchad, que la cosa merece la pena. En cuanto salió de aquí, le seguí pisándole los talones; apenas entró en el Senado, empezó con su voz estentórea a tronar contra los Caballeros, acumulándoles calumnias portentosas, acusándoles de conspiradores y amontonando palabras sobre palabras, que empezaban a ser creídas. El Senado le escuchaba, y tan fácilmente dio crédito a aquellas falsedades, que crecían prodigiosamente como la mala hierba, que ya lanzaba miradas severas y fruncía el entrecejo. Pero yo, cuando comprendí que sus palabras producían efecto y que conseguía engañar a su auditorio exclamé: "Oh, dioses protectores de la lujuria y del fraude, de las chocarrerías y desvergüenzas! Y tú, plaza pública, en donde se educó mí niñez, dadme audacia, lengua expedita e impudente voz." Cuando pensaba en ésto, un invertido soltó un pedo a mí derecha, y yo me prosterné en actitud de adoración; después, empujando la barrera con la espalda, grité abriendo una boca enorme: "Senadores: soy portador de buenas noticias y quiero ser el primero en anunciároslas: desde que estalló la guerra, nunca han estado más baratas las anchoas." Al punto la serenidad brilló en todos los semblantes, y en seguida me ofrecieron una corona por la fausta nueva. Yo en cambio les enseñé en pocas palabras un secretó para comprar muchas anchoas por un óbolo; que era el recoger todos los platos a los fabricantes. Todos aplaudieron y me miraban con la boca abierta. Advirtiendo esto el Paflagonio, que conoce muy bien el modo de engatusar al Senado, dijo: "Ciudadanos: propongo, ya que tan buenas nuevas acaban de anunciamos, que para celebrarlas inmolemos cíen bueyes a Atenea." Y el Senado se puso otra vez de su parte; yo, viéndome entonces humillado y vencido, le cogí la vuelta, proponiendo que se sacrificasen hasta doscientos, y además mil cabras a Artemis, sí al día siguiente se vendían las sardinas a un óbolo el ciento; con esto el Senado se inclinó de nuevo a mí favor, y el Paflagonio, aturdido, empezó a decir necedades; los arqueros y Pritáneos le sacaron fuera y se formaron grupos en que se trataba de las anchoas. El les suplicaba que esperasen un momento: "Escuchad, exclamaba, lo que va a decir el enviado de Lacedemonia; viene a tratar de la paz." Entonces gritaron todos a una: "¿Ahora de la paz? ¡Estúpido! ¿Después de enterarte de lo baratas que tenemos las anchoas? No necesitamos paz, siga la guerra." Y mandaron a los Pritáneos que levantasen la sesión. En seguida saltaron las verjas por todas partes. Yo me escapé y corrí a comprar cuanto cilantro y puerros había en el mercado, y los distribuí luego gratis a todos los que lo necesitaban para sazonar las anchoas. Ellos no hallaban palabras con que elogiarme y me colmaban de caricias, hasta el punto de que por un solo óbolo de cilantro me he hecho dueño del Senado.


Atto II 

Il Salsicciaio con il coro. 

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SALSICCIAIO: 
Sí, mette conto udir come l'andò!
Io di qui mi scagliai súbito, dietro
le sue péste. In Consiglio rimbombavano
i paroloni suoi già come tuoni,
franavan come rupi; ed investiva,
ciurmando, i Cavalieri, e sciorinava
congiure. Tutt'orecchi era il Consiglio,
e v'attecchían le sue fandonie come
zizzania; e i consiglieri, accipigliati,
facean la grinta di chi biascia senapa.
Quand'io badar li vidi a quelle chiacchiere,
ed abboccare a quelle ciurmerie:
- Oh Geni miei, sclamai, Trappole, Bindoli,
Broccoli, Gabbamondi, Mascalzoni,
oh Piazza ove educato io fui fanciullo,
audacia ora mi date, lingua sciolta,
voce sfasciata... - mentre sí dicevo,
un rottinculo a dritta scorreggiò!
La terra io bacio, con una culata
sfondo il cancello, e sgangheratamente
urlo: «Buone notizie, oh consiglieri!
E questa prima vi darò. Da quando
scoppiò la guerra, non ho visto mai
le acciughe a sí buon prezzo!» - Tornò subito
la bonaccia sui volti, e una corona
per la fausta novella al crin mi cinsero.
Ed io, con gran mistero, allor propongo
che per aver le acciughe a miglior prezzo,
di piatti incetta e di vassoi si faccia.
Scoppiano applausi, mi guardano tutti
a bocca aperta. Allora il Paflagone
impensierito, e conoscendo bene
quali argomenti piacciono al Consiglio,
fa una proposta: - Per le buone nuove
ricevute, propongo, o cittadini,
che cento buoi s'immolino alla Diva! -
Il Consiglio approvò pure i suoi detti.
Visto che lui col fimo m'affogava,
presi il disopra, col propor duecento
bovi, e mille capretti in olocausto
alla Dea cacciatrice, per domani,
se le sardelle andranno cento all'obolo!
Ed il Consiglio, a pendere di nuovo
dalle mie labbra. Quello, udito ciò,
perse le staffe, e prese a sbalestrare;
e i pritani e gli arcieri lo acciuffarono,
per espellerlo; e tutti i consiglieri
a schiamazzare per le acciughe, in piedi.
Quello li scongiurava che restassero:
«State almeno a sentir l'ambasciatore
degli Spartani! Viene per la pace!»
Ma strillarono tutti ad una voce:
«La pace adesso? Perché avranno udito,
citrullo, che da noi le acciughe vanno
a buon mercato: non vogliamo pace!
Duri la guerra!» - Ed urlano ai pritani
di scioglier la seduta; e d'ogni parte
scavalcano le barre. - Io, via! Sgattaiolo
a fare incetta di quanti coriandoli
e quanti porri trovo in piazza. Quelli
non ne trovano piú. Li offro ad ufo
io, per favore! Applausi e mirallegri
non finivano piú. Sicché il Consiglio
me lo son guadagnato con tre soldi
di coriandoli! E adesso, eccomi a voi!


 

Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Strepsiades 
Stück: Die Wolken
Autor: Aristophanes

Erscheinungsjahr: 419 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): Ludwig Seeger
Übersetzung (Französisch): Eugène Talbot
Übersetzung (Spanisch): Federico Baráibar y Zumárraga
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


1. Akt, 1. Szene 

Strepsiades, Pheidippides und Sklaven. 

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Morgendämmerung. Straße einer Vorstadt von Athen. Wohnung des Sokrates. In deren Nähe das Haus des Strepsiades, in dessen Schlafzimmer man hineinsieht. Im Hintergrund Sklaven. Alle schlafend auf ihrem Nachtlager.

STREPSIADES: 
(erwacht und gähnt.) I-uh! I-uh!
Allmächtiger Zeus, welch ewig lange Nächte!
Nein, zum Verzweifeln! – Will's denn gar nicht tagen?
Den Hahnenschrei hab' ich doch längst gehört. –
Die Sklaven schnarchen – – Sonst vertrieb man's ihnen!
(Mit der Faust agierend, auffahrend)
Ein wahres Elend, der verdammte Krieg!
Man muß sich scheu'n sogar, die Kerls zu prügeln.
Und auch mein hoffnungsvoller Junker dort,
Der wacht die ganze Nacht nicht auf und farzt,
In Geißfelldecken fünffach eingewickelt! –
Meinthalb! – Ich deck' mich zu und schnarche mit. –
(Nach einer Pause)
Ja, wenn ich schlafen könnte! – Au, das zwickt,
Das Zahlen, Rossefüttern, Schuldenmachen
Für dieses Früchtchen da! – Und er? – Mit langen
Gelockten Haaren reitet er und fährt,
Und träumt von nichts als Rossen. – Ich – verzweifle.
Sooft der Monat halb vorüber ist:
Da rückt der Zins heran. – He, Bube, Licht!
Und bring das Hausbuch! – Muß doch nachsehn, wem
Ich alles schuld', und was die Zinsen machen.
(Ein Sklave bringt Licht und Buch)
Laß sehn: was bin ich schuldig? – Pasias –
Zwölf Pfund! – dem Pasias zwölf? – wofür? – Aha!
Der Goldfuchs, den ich kauft'! – Ein Auge gäb' ich
Darum, hätt' ich gespart die goldnen Füchse!
[...] Schlaf du nur zu; die ganze Schuldenlast,
Das sag' ich dir, fällt doch auf deinen Kopf! –
Verdammte Kupplerin, die mich beschwatzt,
Daß ich zum Weibe deine Mutter nahm!
Das schönste Leben hätt' ich auf dem Lande:
Hübsch durcheinander, recht im Speck und Dreck,
Behaglich unter Honig, Woll' und Trestern!
Da nahm ich, Bauer, aus dem Haus Megakles
Megakles' Nichte, städtisch, üppig, stolz
Und flott, die eingefleischte Koisyra:
Als ich mit der das Hochzeitsbett bestieg,
Roch ich nach Hefe, Käs und schmutz'ger Wolle,
Sie nach Pomade, Schmink' und Zungenküßchen,
Hoffart, Verschwendung, Schlemmerei und Buhlschaft.
Faul war sie nicht, o nein, sie zettelte
Am Webstuhl, und ich zeigt' ihr oft mein Wams
Und sprach verblümt: ›Frau, du verzettelst viel!‹
[...] Danach, als uns dies Söhnchen ward beschert,
Will sagen, mir und meiner wackern Ehfrau,
Gleich zankten wir uns über seinen Namen:
Sie wollt' ein ›Hippos‹ dran, 'nen Ritternamen,
Philipp, Charipp, Xanthipp, Kallipides,
Ich, nach dem Großpapa: Pheidonides.
Wir stritten hin und her, bis wir zuletzt
Eins wurden, ihn Pheidippides zu nennen.
Sie nahm ihn auf den Arm und streichelt' ihn:
›Wenn du mal groß bist und im Purpurrock
Zur Stadt fährst wie Megakles‹ – ›Nein, wenn du
Im Schafpelz‹ – fiel ich ein – ›vom Phelleuswald
Heim mit den Ziegen fährst, wie einst dein Vater – –‹
Was half's? Auf meine Lehren hört' er nicht,
Und hat mir nun auch Hab und Gut verrösselt.
Da sinn' ich nun die Nacht durch hin und her,
Und einen Ausweg hab' ich jetzt gefunden,
Nein, göttlich, einzig! – Folgt er mir, bin ich
Geborgen! – Vorderhand will ich ihn wecken;
Doch ja recht sanft! – Laß sehn, wie mach' ich das? –
Pheidippides! (Geht an sein Lager) Pheidippides'chen!


Act I, Scene I 

Strepsiades, Pheidippides and Slaves. 

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STREPSIADES: Great gods! will these nights never end? will daylight never come? I heard the cock crow long ago and my slaves are snoring still! Ah! 'twas not so formerly. Curses on the War! has it not done me ills enough? Now I may not even chastise my own slaves--they never wake the whole long night, but, wrapped in five coverlets, fart away to their hearts content. Come! let me nestle in well and snore too, if it be possible ... oh! misery, 'tis vain to think of sleep with all these expenses, this stable, these debts, which are devouring me, thanks to this fine cavalier, my own son, who only knows how to look after his long locks, to show himself off in his chariot and to dream of horses! And I, I am nearly dead, and my liability falling due.... Slave! light the lamp and bring me my tablets. Who are all my creditors? Let me see and reckon up the interest. What is it I owe? ... Twelve minæ to Pasias ... What! twelve minæ to Pasias? ... Why did I borrow these? Ah! I know! 'Twas to buy that thoroughbred, which cost me so dear. Oh! curses on the go-between who made me marry your mother! I lived so happily in the country, a commonplace, everyday life, but a good and easy one--had not a trouble, not a care, was rich in bees, in sheep and in olives. Then forsooth I must marry the niece of Megacles, the son of Megacles; I belonged to the country, she was from the town; she was a haughty, extravagant woman, a true Cœsyra. On the nuptial day, when I lay beside her, I was reeking of the dregs of the wine-cup, of cheese and of wool; she was redolent with essences, saffron, tender kisses, the love of spending, of good cheer and of wanton delights. I will not say she did nothing; no, she worked hard ... to ruin me. Later, when we had this boy, what was to be his name? 'Twas the cause of much quarrelling with my loving wife. She insisted on having some reference to a horse in his name. I wanted to name him after his grandfather. She used to fondle and coax him, saying, "Oh! what a joy it will be to me when you have grown up, to see you, like my father, Megacles, clothed in purple and standing up straight in your chariot driving your steeds toward the town." And I would say to him, "When, like your father, you will go, dressed in a skin, to fetch back your goats from Phellus." Alas! he never listened to me and his madness for horses has shattered my fortune.


Acte I, Scène I 

Strepsiadès, Phidippidès et serviteurs. 

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La scène se passe dans la chambre à coucher de Strepsiadès, puis devant la porte de Sokratès.

STREPSIADÈS:
Iou ! Iou ! Ô souverain Zeus, quelle chose à n’en pas finir que les nuits ! Le jour ne viendra donc pas ? Et il y a déjà longtemps que j’ai entendu le coq ; et mes esclaves dorment encore. Cela ne serait pas arrivé autrefois. Maudite sois-tu, ô guerre, pour toutes sortes de raisons, mais surtout parce qu’il ne m’est pas permis de châtier mes esclaves ! Et ce bon jeune homme, qui ne se réveille pas de la nuit ! Non, il pète, empaqueté dans ses cinq couvertures. Eh bien, si bon nous semble, ronflons dans notre enveloppe. Mais je ne puis dormir, malheureux, rongé par la dépense, l’écurie et les dettes de ce fils qui est là. Ce bien peigné monte à cheval, conduit un char et ne rêve que chevaux. Et moi, je ne vis pas, quand je vois la lune ramener les vingt jours : car les échéances approchent. — Enfant, allume la lampe, et apporte mon registre, pour que, l’ayant en main, je lise à combien de gens je dois, et que je suppute les intérêts. Voyons, que dois-je ? Douze mines à Pasias. Pourquoi douze mines à Pasias ? Pourquoi ai-je fait cet emprunt ? Parce que j’ai acheté Koppatias. Malheureux que je suis, pourquoi n’ai-je pas eu plutôt l’œil fendu par une pierre ! [...] Dors donc ; mais sache que toutes ces dettes retomberont sur ta tête. Hélas ! Périsse misérablement l’agence matrimoniale qui me fit épouser ta mère ! Moi, je menais aux champs une vie des plus douces, inculte, négligé, et couché au hasard, riche en abeilles, en brebis, en marc d’olives. Alors je me suis marié, moi paysan, à une personne de la ville, à la nièce de Mégaklès, fils de Mégaklès, femme altière, luxueuse, fastueuse comme Kœsyra. Lorsque je l’épousai, je me mis au lit, sentant le vin doux, les figues sèches, la tonte des laines, elle tout parfum, safran, tendres baisers, dépense, gourmandise, Kolias, Génétyllis. Je ne dis pas qu’elle fût oisive ; non, elle tissait. Et moi, lui montrant ce vêtement, je prenais occasion de lui dire : « Femme, tu serres trop les fils. » [...] Parce que tu as mis une trop grosse mèche… Après cela, lorsque nous arriva ce fils qui est là, nous nous disputâmes, moi et mon excellente femme, au sujet du nom qu’il porterait. Elle voulait qu’il y eût du cheval dans son nom : « Xanthippos, Khærippos, Kallippidès ». Enfin, au bout de quelque temps, nous fîmes un arrangement, et nous le nommâmes « Phidippidès ». Elle, embrassant son fils, le caressait : « Quand tu seras grand, tu conduiras un char à travers la ville, comme Mégaklès, et vêtu d’une belle robe. » Moi, je disais : « Quand donc feras-tu descendre tes chèvres du mont Phelleus, comme ton père, vêtu d’une peau de bique ? » Mais il n’écoutait pas mes discours, et sa passion pour le cheval a coulé mon avoir. Maintenant, durant cette nuit, à force d’y songer, j’ai trouvé un expédient merveilleux qui, si je puis le convaincre, sera pour moi le salut. Mais je veux d’abord l’éveiller. Seulement, comment l’éveiller le plus doucement possible ? Comment ?… Phidippidès, mon petit Phidippidès !


Acto I, Escena I 

Estrepsíades, Fidípides y esclavos. 

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Estrepsíades aparece en su lecho. Cerca de él duermen su hijo, Fidípides, y los esclavos.

ESTREPSÍADES:
¡Oh Júpiter supremo! ¿Es acaso interminable la duración de las noches? ¿Nunca se hará de día? Mucho tiempo ha que he oído el canto del gallo, y, sin embargo, los esclavos aún están roncando: antes no sucedía esto. Maldita sea la guerra, que me impide hasta el castigar a mis esclavos. Este buen mozo no despierta en toda la noche, y duerme profundamente, envuelto en las cinco mantas de su lecho. Pero probemos a imitarle... ¡Pobre de mí! No puedo conciliar el sueño. ¿Cómo he de dormir, si me atormentan los gastos, la caballeriza y las deudas que he contraído por causa de este hijo? Él cuida su cabellera, cabalga, guía un carro y sueña con caballos: y yo me siento morir cuando llega el día veinte del mes, porque se acerca el momento de pagar los intereses... Muchacho, enciende la lámpara y tráeme el libro de cuentas, para que examine los gastos y, averiguando a quiénes debo, calcule los intereses... Ea, vamos: ¿cuánto debo? "Doce minas a Pasias". ¿Y por qué doce minas a Pasias? ¿En qué las he gastado? Cuando compré el [caballo puro sangre] Coppatia. ¡Desdichado de mí! ¡Ojalá me hubiesen vaciado antes un ojo de una pedrada! [...] Duerme en hora buena, pero sabe que todas estas deudas caerán sobre tu cabeza... ¡Oh! así perezca miserablemente aquella casamentera que me impulsó a contraer matrimonio con tu madre. Porque yo tenía una vida dulcísima, sencilla, grosera, descuidada y abundante en panales, ovejas y aceite. Después, aunque era hombre del campo, me casé con la nieta de Megacles. hijo de Megacles, ciudadana soberbia. amiga de los placeres, con las mismas costumbres que Cesira. Después del matrimonio, cuando nos acostábamos, yo no olía más que a mosto, higos y lana de mis ovejas: ella por el contrario apestaba a pomadas y esencias, y sólo deseaba besos amorosos, lujo, comilonas y los placeres de Afrodita No diré que fuese holgazana, sino que tejía: y muchas veces, enseñándole esta capa, le decía con tal pretexto: "Esposa mía, aprietas demasiado los hilos". [...] Después, cuando nos nació este hijo, disputamos mi buena mujer y yo acerca del nombre que habríamos de ponerle. Ella le posponía a todos los nombres el de caballo, queriendo que se llamase Jantipo, Caripo o Calípedes. Yo le llamaba Fidónides, como su abuelo. Tras largo debate, adoptamos, por fin, un término medio y le llamamos Fidípides. Su madre, tomándole en brazos, solía decirle entre caricias: "¡Cuándo te veré, hecho un hombre, venir a la ciudad, ricamente vestido y dirigiendo tu carro, como tu abuelo Megacles!...". y yo le decía: "¡Cuándo te veré, vestido de pieles, traer las cabras del Feleo como tu padre...!" Pero nunca hizo caso de mis palabras. Y su afición a los caballos me ha perdido. Después de haber meditado toda la noche, he encontrado un maravilloso expediente, que me salvará si consigo persuadir a mi hijo. Mas, antes de todo, quiero despertarle. ¿Cómo haré para despertarlo dulcemente? ¿Cómo? ¡Fidípides, querido Fidípides! 


Atto I, Scena I 

Strepsiade, Fidippide e schiavi. 

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Piazza. In fondo due case, a sinistra quella di Socrate, a destra quella di Lesina. Nell'interno di questa si scorge. Tirchippide, che dorme avvoltolato in molte coperte. Lesina adagiato anche lui su un letticciuolo, si agita insonne.

STREPSIADE:

Ahimè, ahimè, che affare lungo queste
notti, signore Giove! Non finiscono
piú. Quando mai si farà giorno? Eppure
ho inteso il gallo da un bel pezzo! E i servi
sotto a russare. Eh, un tempo non russavano!
Ti si pigliasse un accidente, oh guerra!
Per tante cause, e poi, perché non posso
piú castigare i servi! (Guarda il figlio) E questo bravo
ragazzo, lui, la notte non si sveglia,
ma tira peti, imbubbonito in cinque
coltri! Ma imbacuchiamoci, e russiamo:
cosa vuoi fare!
(Tenta d'addormentarsi: poi si scuote improvvisamente)
Ah, poveretto me,
non ci riesco! Mi mordono i debiti,
la mangiatoia e le spese di questo
figliuolo! E lui va con tanto di zazzera,
marcia a cavallo, guida cocchi, sogna
corsieri! E io crepo, nel veder la luna
che s'avvicina al venti: e i frutti corrono!
(Ad un servo)
Ragazzo, accendi il lume, e porta il libro,
che veda a quanti debbo, e faccia il computo
degl'interessi. A quanto ascende il debito,
vediamo? - Dodici mine a Pascione!
Dodici mine a Pascione? Di che?
Perché le ho prese in prestito? - Ah, fu quando
comprai quel puro sangue! Poveretto
me! Ti fosse marcito avanti, il sangue!
[...] Dormi pure! (Solenne)
Ma tutti questi chiodi ricadranno,
sappilo, sul tuo capo! - Accidentacci!
Fosse pigliato un male alla mezzana
che mi spinse a sposar la mamma tua!
Io facevo la piú gustosa vita
da contadino, sporco, sciamannato,
alla carlona, sempre in mezzo a pecore,
api, vinacce; e non vado a sposare,
cosí zotico, una di città?
(Con enfasi comica)
La nipote di Mègacle, figliuolo
di Mègacle! - Ragazza tutta fumo,
sdilinquimenti, fronzoli. La prima
notte, ci coricammo, io, che sapevo
di mosti, fichi secchi, lane, grasce:
lei, di mirra, di croco, leccorníe,
giuochi di lingua, sperperi, Coscíadi,
Genetíllidi. In ozio, non ci stava:
macinar le piaceva; e col pretesto
di mostrarle la madia, io le dicevo:
«Tu, mogliettina mia, macini troppo!»
[...] Quando poi nacque, a me e a quella brava
donna questo figliuolo, incominciammo,
per via del nome a leticare. Lei
ci appiccicava tanto d'ippo, al nome:
e Santippo, e Callíppide, e Carippo;
io, poi, tiravo a quello di suo nonno:
Tirchino. La quistione andava in lungo;
alla fine, d'accordo, lo chiamammo
Tirchíppide. - Ora, lei pigliava il bimbo
in collo, e gli faceva le moine:
«Quando tu sarai grande, e al par di Mègacle,
vestito da signore, guiderai
verso la rocca il cocchio!» E io dicevo:
«Quando tu guiderai come tuo padre
le capre per le balze, con un vello
sopra le spalle!» - Ma i discorsi miei
non li sentiva: ed attaccò la sua
cavallite ai miei beni. Adesso, dunque,
a furia di pensar tutta la notte,
ho trovato una via miracolosa,
che se questo s'induce ad infilarla,
mi salvo. - Prima, fammelo svegliare.
Come svegliarlo con le buone?... Come?...
Fidippide! - Fidippiduccio!


 

Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Eteokles 
Stück: Die Sieben gegen Theben
Autor: Aischylos

Erscheinungsjahr: 467 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): J. G. Droysen 
Übersetzung (Englisch): Anna Swanwick 
Übersetzung (Französisch): Leconte de Lisle
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


1. Akt 

Eteokles allein. 

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Palast in Theben. 

ETEOKLES: 

Ihr Kadmosbürger, sagen, was die Zeit gebeut,
Muß, wer am Ruder wacht des Staates, Wohl und Weh
Bedenkend, niemals schlafberückt sein wachend Aug;
Denn wenn es wohl uns ginge, wär's der Götter Werk;
Doch träfe je uns Mißgeschick – mag's nie geschehn! –,
Eteokles einzig würde dann von allem Volk
Gefeiert sein mit Hymnen weithin hallender
Wehklag und Trauer, deren Zeus, der Schützende,
Nach seinem Namen recht ein Schutz uns möge sein.
Ihr aber müßt nun alle, auch wem noch die Kraft
Des Mannes mangelt, auch die schon Ergreiseten,
Ein jeder reichlich stärkend seines Leibes Kraft
Und seines Leibes pflegend, wie's sich ziemt, zu Schutz
Der Stadt, den Tempeln, unsres Landes Göttern sein,
Daß ihre Ehren nimmermehr vergehn, zu Schutz
Den Kindern und der liebsten Amme Mutterland.
Denn als ihr klein noch spieltet auf dem weichen Gras,
Da hat sie treu, all auf sich nehmend alle Last
Der Wartung, euch erzogen so zu rüstigen
Getreuen Bürgern, diesen Dienst ihr einst zu weihn. –
Gewogen war uns bis an diesen Tag ein Gott.
Denn sind wir schon belagert eine lange Zeit,
Doch war der Kampf meist glücklich durch der Götter Rat.
Doch sagt der Seher jetzt, der weisen Vögel Hirt,
Der, ernst in Ohr und Sinnen, fern der Flamm, in fromm
Trugloser Weisheit lauscht auf alles Vogels Flug,
Er, Meister dieser zeichendeutigen Künste, sagt:
Ein größter Angriff drüben im Achaierheer
Sei nachts ersonnen und bedrohe diese Stadt.
Drum auf die Mauern, an die Tore rings verteilt
Euch, Bürger, alle vollgerüstet eilt hinaus,
Besetzt die Brustwehr, stellet auf die Platten euch
Der Wallbasteien, an den Torausgängen harrt
Getrosten Mutes; seid mir nicht vor jenem Schwarm
Fremdlinge bang; nein, glücklich wenden wird's der Gott.
Kundschafter auch und Späher hab ich ausgesandt,
Von denen nicht fruchtloser Weg zu hoffen ist;
Wenn sie mir berichtet, soll mich täuschen keine List.


Act I 

Eteocles alone. 



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ETEOCLES: 
Burghers of Cadmos, timely words beseem
Him at the stern who guards the city's weal,
Guiding the helm with lids unsoothed by sleep;
For, if we prosper, God alone is praised,
But if, which Heaven forfend, mischance befall,
One man, Eteocles, through all the town,
In noiseful rhymes and wailings manifold
Would by the folk be chanted; which may Zeus,
True to his sacred name, Averter, turn
From our Cadmeian city; you meanwhile
It now behoveth--him alike who fails
Of youth's fair prime, and him whose bloom is past,
Yet nursing still his body's stalwart strength,
And each one grown to manhood, as befits--
The State to aid and shrines of native gods,
That ne'er their homes be erased; to aid
Your children too, and this your mother earth,
Beloved nurse, who, while your childish limbs
Crept on her friendly plain, all nurture-toil
Full kindly entertained, and fostered you
Her denizens to be, in strait like this
Shield-bearing champions, trusty in her cause.
And so far, to the present day, in sooth
God in our favour hath inclined the scale;
For unto us, so long beleaguered here,
War prospers in the main, through heaven's high will;--
But now, so speaks the seer, augur divine,
Without fire omens, but in ear and mind
Marking, with faultless skill, presageful birds,--
He, lord of these divining arts, declares
That the prime onset of the Achaian host,
Night-plotted, threatens even now the town;
Haste, to the turrets then and bastion-gates
Rush in full panoply;--the breastwork throng,
Take station on the platforms of the towers,
And, biding at the outlets of the ports,
Be of good courage, nor this alien swarm
Dread over-much; God will rule all for good.
Myself have scouts sent forth and army spies,
Who, as I trust, no bootless journey make;
And having heard their tidings, in no wise
Shall I by guileful stratagem be caught.


Acte I 

Étéoklès seul. 



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ETEOCLES: Hommes de Kadmos, il doit parler selon le temps, celui qui veille sur la chose publique, à la poupe de la Ville, tenant la barre et défendant ses paupières contre le sommeil. En effet, si nous agissons bien, c’est à un Dieu que nous le devons ; mais, si quelque malheur arrive, — que cela ne soit pas ! — Etéoklès seul sera en proie aux mille clameurs de la Ville et aux accusations tumultueuses des citoyens. Que Zeus Préservateur, digne de ce nom, vienne en aide à la ville des Kadméiones ! Maintenant, il faut que chacun de vous, celui qui est encore dans la fleur de la jeunesse et celui qui est mûr par les années, montre l’accroissement de ses forces et fasse tout pour défendre, comme il est juste, la Ville et les autels de nos Dieux, afin que ceux-ci ne soient point privés de leurs honneurs, et nos enfants, et cette terre maternelle, notre très chère nourrice. En effet, c’est elle qui a porté le poids de votre enfance, tandis que vous rampiez tout petits sur son sein, et qui vous a nourris pour être des guerriers dévoués et la défendre dans ce danger. Jusqu’à ce jour un Dieu nous a favorisés, et depuis que nous sommes assiégés, la guerre vous a été bonne par l’aide des Dieux. Mais voici qu’il a parlé, le divinateur, le berger des oiseaux, qui entend des oreilles et de l’esprit, sans le secours du feu et par un art infaillible, les oiseaux fatidiques. Ce dispensateur d’augures dit qu’un grand assaut des Argiens se prépare contre la Ville dans les embûches de la nuit. Donc, tous, hâtez-vous aux créneaux et aux portes des murailles. Armés, couverts de cuirasses, debout sur le faîte des tours, au seuil des portes, soyez fermes et ne craignez point la foule des assiégeants. Un Dieu nous donnera le dessus. J’ai envoyé des espions et des éclaireurs du côté de l’ennemi. Je suis certain qu’ils ne se tromperont point de route, et, dès que je les aurai entendus, je serai à l’abri des surprises.


Acto I 

Eteocles solo. 



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ETEOCLES: Pueblo de Cadmo, el vigía del bien público en la proa de la ciudad dirigiendo el timón sin dejar cerrar sus ojos por el sueño, ha de decir lo que exige el momento. Pues si alcanzamos éxito, el mérito es de los dioses; pero si, por el contrario, lo que ojalá no ocurra, sucede una desgracia, sólo el nombre de Eteocles correrá por la ciudad cantado por los ciudadanos con himnos increpantes y con lamentos, de los cuales Zeus Preservador sea un nombre veraz para esta ciudad de los cadmeos. Ahora vosotros, el que todavía no alcanza el pleno vigor de la juventud y aquel que ya ha salido de ella por la edad, acrecentando grandemente el empuje del cuerpo y poniendo cada uno la solicitud que conviene, debéis ayudar a la ciudad y a los altares de los dioses de esta tierra para que sus honores nunca sean borrados, y a los hijos y a la Tierra madre, amadísima nodriza; pues ésta en vuestra infancia, cuando os arrastrabais por su suelo bondadoso, aceptando, como hospedera, toda la fatiga de vuestra niñez, os crió para que fuerais ciudadanos portadores de escudos, fieles en la presente necesidad. Y ahora, hasta este día, el dios inclina favorable la balanza; pues en todo este tiempo en que estamos sitiados, la guerra, gracias a los dioses, se desarrolla casi siempre bien. Mas ahora, según dice el adivino, pastor de aves, que en sus oídos y en su mente, sin ayuda del fuego, maneja los pájaros proféticos con un arte que no miente, éste, señor de tales augurios, dice que el ataque mayor de los aqueos se decide en un consejo nocturno y va a lanzarse sobre la ciudad. Ea, pues, marchad todos a las almenas y a las puertas de las torres, lanzaos con todas vuestras armas, llenad los parapetos, colocaos en las terrazas de las torres, en las salidas de las puertas, resistid confiadamente y no temáis demasiado la turba de los asaltantes; la divinidad lo acabará todo bien. He enviado vigías y exploradores del ejército, los cuales confío que no harán el camino inútilmenne. Una vez los habré oído, no hay miedo de que sea cogido con engaño.


Atto I  

Eteocle solo. 



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ETEOCLE: 
Cittadini cadmei, chi su la poppa
de la città volge la barra, e regge
lo stato, senza mai sopire il ciglio,
parole acconce deve dir: ché quando
ridon gli eventi ella è mercè dei Numi;
ma se poi, deh!, non sia, male ne incolga,
per la città solo sarebbe Eteocle
con preludi d’obbrobrio altosonanti
e con querele decantato — Giove
che detto è salutar, salute arrechi
alla città di Cadmo. — Or tutti voi,
e quei che al fiore dell’età non giunge,
e quei che lo mirò vizzo negli anni,
riscotendo nei membri ogni vigore,
volgendo alla piú acconcia opra la cura,
date soccorso a Tebe, ed agli altari
dei patrî Numi, che non mai d’onore
sien privi, e ai figli, e a questa terra madre,
carissima nutrice. Essa, reggendo
dell’educarvi il peso tutto, pargoli
repenti ancora, sul benigno suolo
v’accolse e vi nutrí, ché cittadini
fidi e fidi guerrieri, a tai frangenti
un giorno foste. E insino ad oggi, il Nume
a favor nostro s’inchinò: la guerra,
mercè dei Numi, insino a qui, propizia
volse, gran parte, a noi stretti d’assedio.
Ed ora il vate educator d’augelli,
che, senza fiamma, con l’orecchio, intende
i fatidici alati, e col pensiero,
e con la non mendace arte: costui,
signor di tali vaticinî, annunzia
che notturno concilio gli Achei tennero,
e un grande assalto alla città si trama.
Delle torri alle porte ed agli spalti
dunque tutti affrettatevi, lanciatevi
chiusi nell’arme, empiete i propugnacoli,
piantate il pie’ sui palchi de le torri,
a cuor sicuro delle porte i valichi
sbarrate: troppo una straniera turba
non vi sgomenti: un Dio darà buon esito.
Esploratori io già mandai, che spiino
l’oste nemica: e spero bene ch’essi
non indugin per via. Poscia che uditi
li avrò, veruna insidia potrà cogliermi.


 

Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Danaos 
Stück: Die Schutzflehenden 
Autor: Aischylos

Erscheinungsjahr: 463 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): J. G. Droysen 
Übersetzung (Englisch): Anna Swanwick 
Übersetzung (Französisch): Leconte de Lisle
Übersetzung (Spanisch): Fernando Brieva Salvatierra 
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


5. Akt

Danaos mit dem Chor. 

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Danaos kommt mit Geleit aus der Stadt zurück.

DANAOS: 

O Kinder, Argos' Bürgern müßt ihr weihn Gebet
Und Dank und Opfer und wie Göttern im Olymp
Gelübde; wahrlich eure Retter nennt ihr sie.
Was uns von unsrer übermütigen Vettern Stolz
Geschehn, sie hörten's mit gerechtem Zorn von mir;
Mein greises Haupt zu ehren, gaben sie sodann
Mir diese Lanzenknechte und Geleiter mit,
Daß unerwartet nicht ein feindlicher Speer den Tod
Mir brächte, Blutschuld nicht ihr Land besudelte.
Wenn's so begann, wird euer Antlitz doppelt gern,
Der schöne Spiegel eurer Seele, dort begrüßt.
Drum schreibet dies euch ins Gedächtnis sorglich ein
Zu eures Vaters andern Sprüchen und bedenkt,
Daß neue Freundschaft erst die Zeit bewähren muß.
Denn Schutzbedürftigen wird behend ein jeder Mund
Leumund, Gerücht macht leicht berüchtigt und verhaßt.
Euch drum ermahn ich, nicht zur Schande werdet mir,
Erblüht zum Alter, das der Männer Blicke lockt;
Nicht leicht zu hüten ist der reifen Frucht Genuß;
Gar gern verletzt und kostet sie Getier und Mensch,
Und was die Luft durchflieget, was am Boden schleicht.
Kypris ist Herold, wie die Traube saftig reift,
So hüte du dich fein vor jedem Traubendieb;
Denn nach der Jungfraun liebesüßem Blumenflor
Pflegt jeder Wandrer jenen zaubermächtgen Pfeil
Des Blicks zu senden, von Verlangen süß berauscht.
Drum duldet jetzt nicht, dem zu entgehn soviel Gefahr,
So weiten Meeres ferne Bahn ihr duldetet;
Laßt uns Beschimpfung, unsrer Feinde Lust und Spott,
Vermeiden. Wohnung ist ja zwiefach uns bereit,
Die uns Pelasgos, die die Stadt uns geben will,
Von Last und Pflicht frei. Wohl zustatten kommt es uns.
Was treu der Vater jetzt dir riet, bewahr es treu,
Daß Scheu und Scham dir teurer als das Leben sei.


Act V

Danaos with the Chorus. 


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Enter Danaos, with Attendants.

DANAOS: 

Ye to the Argives should with sacrifice,
As to Olympian gods, libations pour,
My daughters! for deliverers they have proved,
Beyond dispute. 'Gainst those assiduous friends,
Your cousins, all that had been done they heard,
Indignant, and forthwith, this body-guard,
As mark of honour they assigned to me,
Lest too, by secret spear-thrust slain, my death
Should curse undying bring upon the land.
Such favours reaping, justice bids us hold
In higher honour still their kindly grace.
These admonitions too ye shall inscribe
With many prudent maxims of your sire,
That Time this stranger company may test.
Each 'gainst the alien bears an evil tongue,
From which the slanderous word full lightly falls.
But, I exhort you, do me no disgrace,
Crowned as ye are with youth's attractive bloom.
Not easy tender ripeness is to guard;
Wild beasts despoil it,--mortals too no less,
And wingèd tribes and treaders on the earth.
Her gushing fruitage Kypris heraldeth,
Nay, the unripe scarce suffers she to stay;
And at the virgin's daintiness of form,
Each passer-by, o'ercome by fond desire,
Sends from his eye a shaft of suasive spell.
Forget we not then wherefore many a toil,
And breadth of sea was furrowed by our keel.--
Shame to ourselves, but triumph to our foes,
Let us not work. A two-fold dwelling here,
(One doth Pelasgos give, the city one,)
Awaits us, free of charge;--easy the terms.
This only,--guard the mandates of your sire.
And honour hold in more respect than life.


Acte V

Danaos avec le chœur. 


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DANAOS: Ô enfants ! il faut que vous fassiez des vœux et des sacrifices et que vous versiez des libations aux Argiens comme à des Dieux olympiens, puisqu’ils nous ont sauvés sans hésiter. Ils ont écouté avec une grande faveur ce que j’ai fait contre nos cruels parents, et ils m’ont donné ces compagnons et ces gardes afin de m’honorer et pour que je ne fusse pas frappé par surprise d’un trait mortel, ce qui eût été pour cette terre une souillure éternelle. Après tout ceci il convient que vous leur rendiez grâces et que vous les honoriez plus que moi-même. Gardez cette parole dans votre mémoire avec tous les autres sages conseils de votre père : le temps seul montre ce que valent des inconnus. Chacun a une langue médisante contre l’étranger, et ses paroles excitent aisément les malveillants. Je vous avertis donc de ne point me couvrir de honte, puisque vous possédez la jeunesse qui charme les hommes. La belle maturité est difficile à garder : les bêtes fauves et les hommes, ce qui vole et ce qui rampe, tous l’entourent d’embûches. La beauté des fruits mûrs les fait cueillir et ne donne point de vains désirs. Ainsi chaque passant lance de ses yeux le trait du désir sur la beauté et le charme des jeunes filles. Ne nous attirons point ces malheurs que nous avons évités par notre navigation sur la grande mer. Ce serait une honte pour nous et une joie pour nos ennemis. Deux demeures nous sont offertes : celle de Pélasgos et celle de la Ville, et toutes deux sans rien payer, ce qui est avantageux. Cependant, gardez les conseils de votre père, puisque vous possédez l’honnêteté, qui est un bien plus cher que la vie.


Acto V

Dánao con el coro. 


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DÁNAO: Bendigamos a los Argivos hijas mías, y ofrezcámosles sacrificios y libaciones como a los dioses del Olimpo, porque todos ellos sin excepción, acaban de salvarnos. Con grande acedía y enojo oyeron de mi boca lo sucedido con nuestros obstinados deudos; y luego ordenaron que viniesen escoltándome estos guardias armados por hacerme honor y para estorbar que golpe aleve é inesperado rae diese muerte: con que caería sobre este suelo mancha sempiterna. Después de tales beneficios les debéis aún más acendrado agradecimiento y reverencia que a mí. Grabad ahora en vuestra mente esta máxima junto a los demás avisos que os dio la prudencia de vuestro padre: el tiempo es el que prueba lo que son y valen los desconocidos. Al extranjero que se avecinda entre nosotros, todos nos adelantamos a murmurarle, y la lengua anda lista para denostarlo y ejercitarse a su costa. Encarézcoos, pues, que cuidéis de no afrentarme, porque estáis en ese verdor de la mocedad que tanto atrae las miradas de los hombres. Fruta en sazón nunca fue buena de guardar: todos son a arrebatarla, los hombres y las fieras; las alimañas que surcan los aires, y las que se arrastran por el suelo. ¿Y cómo no? Cipris convida a voz de pregón a coger el fruto sazonado, y marchita su lozanía y no deja vivir la flor. Cualquiera que pasa junto a una doncella se siente vencido del deseo, y lanza sobre los encantos de su hermosura dardo de amorosa mirada. ¡Mirad! no veamos menoscabada nuestra honra, que tantos trabajos nos ha costado salvar, y por la cual tan dilatados mares hemos tenido que correr; que esto sería trabajar en nuestra afrenta y en contento de nuestros enemigos. En cuanto a habitación donde nos alojemos, dos hay, la de Pelasgo, y la que nos ofrece la ciudad, y ambas sin merced ninguna; negocio es, pues, de bien poca monta. Sólo os digo que guardéis las advertencias de vuestro padre, y tengáis la honestidad en más que la vida.


Atto V

Danao con il coro. 


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Giunge Dànao seguito da una scorta di arcieri.

DANAO: 

Figlie, preci agli Argivi offrir conviene
e sacrifici e libagioni, come
ai Numi Olimpî: ché salvezza a noi
non ambigua offerian. Li mosse a sdegno
udir da me quanto i cugini oprarono
contro amici congiunti. E m’assegnarono
questi seguaci arcieri, a fin che insigne
fosse il mio stato, né da lancia infesta
fossi trafitto, e sempiterno fio
sulla città pesasse. Or gratitudine
piú che per me, per essi in cuor vi gitti
profonde stirpi. E ancor questo scrivete
fra gli altri molti moniti paterni:
che col tempo si saggia ignota schiera,
e contro lo stranier pronta ha ciascuno
la lingua; ed una macchia è presto impressa.
A non coprirmi d’onta ora io v’esorto:
ché gli anni avete onde il mortale è attratto,
né conservare il molle fiore è agevole:
ché lo voglion distrutto e fiere ed uomini
e quante belve in terra e in mare vivono.
E quando i pomi son gonfi di succo,
la Dea di Cipro, che gli acerbi vieta,
un bando fa, perché li spicchi Amore.
Su la molle beltà de le fanciulle
ciascun che passa, dello sguardo lancia
la freccia, il filtro dell’amore, come
brama lo vince. Or qui non sia perduto
ciò che con tanta pena, e tanti arando
flutti, serbato fu: ché a noi vergogna
non si procuri, ed ai nemici gaudio.
Duplice casa è a noi profferta: l’una
l’offre Pelasgo, e l’altra la città,
senza mercede. E’ pur ventura questa.
Ma tieni a mente i moniti del padre,
e la saggezza al vivere prepara.



 

Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Männer / Schauspieler 

Rolle: Der Bote  
Stück: Die Perser
Autor: Aischylos

Erscheinungsjahr: 472 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): J. G. Droysen 
Übersetzung (Englisch): Anna Swanwick 
Übersetzung (Französisch): Leconte de Lisle
Übersetzung (Spanisch): Fernando Brieva Salvatierra 
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


3. Akt 

 

Der Bote und Atossa. 

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BOTE: 
Anhub, o Herrin, alles Weh ein rächender,
Erzürnter Dämon, der woher auch je erschien.
Denn ein hellenischer Mann vom Athenäervolk
Kam hin und sagte deinem Sohne Xerxes an,
Sobald das Dunkel rings der schwarzen Nacht genaht,
Nicht bleiben würden dann die Hellenen, würden schnell
An Bord versammelt, andre je auf andrem Weg,
In geheimer Flucht erretten ihres Lebens Heil.
Kaum daß er dies vernommen, arglos bei der List
Des fremden Mannes und dem Neid der Ewigen,
Gebeut er seinen Admiralen allzumal,
Sobald der glühnden Sonne zündend Abendlicht
Hinab sich taucht und Dunkel den Hain der Luft erfüllt,
Soll sich das Schiffsgeschwader in drei Zeilen reihn
Und jeden Ausweg hüten, jede Flucht zur See,
Dann andre rings um Aias' Insel ziehn im Kreis,
Daß, wenn die Griechen ihrem bösen Los entfliehn
Und heimlich Ausgang irgendwo sich noch erspähn,
Es allen dennoch Leib und Leben kostete.
So sprach der König gar zu hochgemuten Sinns;
Was ihm bevorstand von den Göttern, wußt er nicht.
Denn jene, wohl gescharet, gewärtig des Befehls,
Bereiten erst das Mahl sich, und der Rudersmann,
Einbindet er sein Ruder an das Ruderholz.
Als dann der Sonne letzter Strahl erloschen war
Und Nacht heraufstieg, ging ein jeder Ruderer
Und jeder, wer nur Wehr und Waffe trug, an Bord.
Zurufen Schar um Scharen sich von Schiff zu Schiff,
Sie fahren jeder, wo ihm Ort und Fahrt bestimmt;
Die ganze Nacht durch ordnen, durch die Bai verteilt,
Der Schiffe Führer des Geschwaders ganze Macht.
Die Nacht verging, und wahrlich, der Hellenen Heer,
Es hatte nirgend heimliche Flucht sich ausgespürt.
Als drauf mit seines Wagens Lichtgespann der Tag
Die ganze Meerbucht sonnenhell beleuchtete,
Da schallet' fernher von den Hellenen freudiger
Gesang herüber, und das Kriegslied jauchzt' zurück
Des felsgen Eilands tausendstimmiger Widerhall.
Furcht überschlich jetzt uns Barbaren allzumal,
Die wir getäuscht uns sahn; denn nicht, um nur zu fliehn,
Erhoben die Hellenen ihren Kriegsgesang;
Sie sangen, sich in den Kampf zu stürzen frohen Muts;
Trompeten flammten schmetternd, allanfeuernd drein,
Und rings mit rauschendem, wechselhastgem Ruderschlag
Ward schäumend die Flut geschlagen nach der Lotsen Ruf.
Und plötzlich waren alle nah vor unserm Blick.
Des Geschwaders Linie führte festgeschlossen an
Der rechte Flügel; nach ihm kam der ganze Zug
Heraufgefahren; rufen hörte man zugleich
Vielfache Stimmen: "Auf, o Hellas' Söhne, kommt!
Das Vaterland befreit, befreiet Weib und Kind,
Befreit der heimatlichen Götter teuren Sitz,
Der Väter Gräber! Jetzt um alles kämpfen wir!"
Und auch von uns her rauschte laut ein persisches
Geschrei entgegen; nicht zu säumen war es Zeit.
Da schlug mit Krachen Schiff in Schiff den bohrenden
Erzschnabel; anfing ein hellenisch Schiff die Schlacht,
Riß einem Tyrier allen Schmuck vom Steuerbord.
Zwar widerstand anfangs der Perserflotte Wald,
Doch als die Unzahl unsrer Segel in des Meers
Engfahrt sich trieb, war keiner keinem mehr zu Schutz,
Und wechselseitig mit der eisernen Schnäbel Stoß
Zerschlugen, zerschmetterten sie sich der Ruder Doppelreihn.
Der Griechen Schiffe drangen klug berechnet nach,
Sie prallten ringsher gegen uns, jäh stürzten um
Der Schiffe Bäuche, nicht zu sehn mehr war die See,
Mit Wrack und Scheiter und mit Leichen überdeckt,
Bedeckt mit Leichen Klippen und Gestad umher.
In wilder Flucht fortrudernd eilte sich jedes Schiff,
Soviel noch übrig waren vom Barbarenheer.
Doch gleich wie auf Thunfische oder auf ein Volk
Von ziehenden Fischen schlugen, stießen, schleuderten
Sie zerbrochne Ruder und Gebälk; dazu erfüllt'
Die weite See Wehklage rings und Angstgeschrei,
Bis daß dahin sie nahm der dunkle Blick der Nacht. –
Und doch, das Unmaß unsres Leides, spräch ich auch
Zehn ganzer Tage, dennoch nicht erschöpft ich es;
Denn wiß es wohl, daß nimmer noch an einem Tag
Von Menschen so zahllose Zahl dem Tod erlag.


Act III 

The Messenger and Atossa. 


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MESSENGER: 
All our disaster, Queen! from spirit of ill
Or vengeful power, none knoweth whence, began.
For a Hellene from out the Athenian host
Came to thy son, to Xerxes, with this tale,
That when the gloom of dusky night set in,
The Hellenès would not stay, but, springing straight
On to the benches of their ships, would seek, ⁠
Some here, some there, safety by secret flight.
But he, when he had heard, perceiving not
The Hellenic guile, or envy of the gods,
To all his captains issues this command;
When with his beams the sun to scorch the earth
Should cease, and darkness hold the expanse of sky,
Their squadrons they should marshal in three lines,
Guarding the outlets and the billowy straits,
And others station around Aias' isle:— ⁠
For did the Hellenès 'scape a wretched fate,
Finding by stealth an outlet for their ships,
Stern was the warning,—every head should fall.
Such words he spake from mind infatuate,
For what impended from the gods he knew not.
And they, without disorder, but with minds
Obedient to command, their meal prepared,
And round true-fitting lock each mariner
Strapp'd well his oar. But when the sunlight waned
And night came on, each master of an oar
Went to his ship, and each one versed in arms;
Of the long galleys line still cheering line,
Forth sail they, as to each had been prescribed.
And through the live-long night the admirals,
With naval force entire, cruised to and fro.
Darkness advanced, yet not in secret flight
Ionia's host was minded to escape;
But when white-steeded Day, bright to behold,
Held the wide earth, from the Hellenès first,
Like joyous chant, rang out their battle-cry, ⁠
And forthwith Echo, from the island rocks,
Sent back responsive an inspiring shout.
On all the Persians, cheated in their hopes,
Fell terror; for by no means as in flight
Their solemn pæan did th' Hellenès sing,
But with stout courage speeding to the fray.
The trumpet's blare fired all their ranks, and straight,
With simultaneous dip of sounding oar,
They at the signal smote the surging brine,
And instant all conspicuous were to sight. ⁠
First the right wing, well marshall'd, took the lead:
Then their whole naval force in fair array
Bore down against us. All at once was heard
A mighty shout: "Sons of Hellenès, on,
Your country free, your children free, your wives,
The temples of your fathers' deities,
Your tombs ancestral; for your all ye fight."
And from our side clamour of Persian speech
In answer rose; no time was then for pause,
But instant galley against galley dashed ⁠
Her armature of brass. A ship of Hellas
Led the encounter, and from Punic barque
Sheared her high crest. Thereon as fortune led,
Ship drave on ship; at first the Persian host,
A mighty flood, made head; but soon their ships
Thronged in the strait, of mutual aid bereft,
Each against other dashed with brazen beak,
Crushing the oar-banks of their proper fleet;
While the Hellenès ships, not without skill,
Circling around them smote: dead hulks of ships ⁠
Floated keel-upwards, and, with wrecks o'erstrewn
And slaughtered men, lost was the sea from sight,
Ay, shores and reefs were crowded with the dead.
In flight disordered every ship was rowed,
Poor remnant of the Persian armament.
Then as men strike at tunnies, or a haul
Of captured fishes, the Hellenès, armed
With splint of oar, or fragment from the wreck,
Batter'd, and clave with dislocating blows.
Shrieks and loud wailing filled the ocean brine,
Till all 'neath eye of swarthy night was lost.
But all our losses, though for ten whole days
I told them over, could I not recount.
Of this be sure, that never in one day
Perished of men so vast a multitude.


Acte III 

Le Messager et Atossa. 


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MESSAGER: Ô Reine, un Daimôn mauvais et vengeur a causé le premier tout le mal. Un Hellène, de l’armée des Athènaiens, vint et dit à ton fils Xerxès que, dès les ombres de la nuit noire, les Hellènes ne resteraient pas, et que chacun d’eux, se rembarquant, chercherait son salut dans une fuite secrète. Aussitôt, Xerxès, ayant appris cela, et ne comprenant pas la ruse de cet Hellène et la jalousie des Dieux, commanda à tous les chefs des nefs, dès que les rayons de Hèlios cesseraient de chauffer la terre et que les ténèbres envahiraient les demeures aithéréennes, qu’ils eussent à ranger la multitude des nefs sur trois lignes, à garder les passages et les détroits et à envelopper l’île d’Aias ; de sorte que si les Hellènes réussissaient à fuir par quelque moyen, chaque chef le payerait de sa tête. Il commanda ainsi, plein de confiance et d’ardeur, ne sachant point ce qui lui était réservé par les Dieux. Les Perses, sans désordre, et docilement, préparèrent le repas du soir, et chaque marin lia à son banc l’aviron par la courroie. La lumière du jour tomba et la nuit vint, et chaque rameur monta dans sa nef, et chaque hoplite aussi. La flotte se mit en ligne, les nefs naviguant dans l’ordre prescrit ; et, pendant toute la nuit, ici et là, les chefs exercèrent les équipages des nefs. Et, la nuit s’écoulant, l’armée des Hellènes ne tentait nullement de quitter ce lieu par une fuite secrète. Dès que le Jour aux chevaux blancs eut illuminé la terre, une immense clameur, telle qu’un chant sacré, s’éleva du milieu des Hellènes, et le son éclatant en rebondit au loin de toutes les côtes rocheuses de l’île, et la crainte envahit tous les Barbares trompés dans leur espérance ; car, alors, les Hellènes ne chantaient pas le Paian sacré pour prendre la fuite, mais ils s’avançaient audacieusement au combat, et le son de la trompette excitait toute cette fureur. Aussitôt, à la voix de chaque chef, ils frappèrent de leurs avirons retentissants les eaux frémissantes de la mer, et voici que toutes leurs nefs nous apparurent. L’aile droite précédait en bon ordre, puis venait toute la flotte, et on entendait ce chant immense : — Ô enfants des Hellènes, allez ! Délivrez la patrie, vos enfants, vos femmes, les demeures des Dieux de vos pères et les tombeaux de vos aïeux ! Maintenant, c’est le suprême combat ! — Et le cri de la langue Persique répondit à ce cri, car il n’y avait plus à hésiter. Les proues d’airain se heurtèrent. Une nef Hellénique brisa, la première, l’éperon d’une nef Phoinikienne, et les deux flottes se jetèrent l’une sur l’autre. D’abord, le torrent de l’armée Persique résista, mais quand la multitude de nos nefs fut resserrée dans les passages étroits, elles ne purent s’entr’aider. Elles se heurtèrent de leurs proues d’airain et rompirent leurs rangs d’avirons ; et les nefs Helléniques, nous enveloppant habilement, perçaient les nôtres qui se renversaient et couvraient la mer de débris de naufrage et de corps morts ; et les rochers du rivage étaient pleins de cadavres, et toute l’armée Barbare prit la fuite en désordre. À coups d’avirons brisés et de bancs de rameurs les Perses étaient écrasés ou déchirés comme des thons ou d’autres poissons pris au filet, et toute la mer retentissait de sanglots et de lamentations ; et, enfin, l’œil de la Nuit noire se ferma sur nous. Je ne pourrais, même en dix jours, te raconter la multitude de nos maux. Mais, sache-le, jamais en un seul jour tant d’hommes ne sont morts.


Acto III 

El Mensajero y Atosa. 


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MENSAJERO: ¡Oh reina!, algún dios vengador, algún mal genio, venida no sé de dónde, fue a no dudar el primer principio de toda nuestra desgracia. Un Heleno de la armada de Atenas vino diciendo a tu hijo Xerxes como así que cerrasen las negras sombras de la noche, los Helenos no permanecerían en sus puestos, sino que sallando presurosos a los bancos de las naves, cada cual por su lado intentaría salvar la vida con callada y secreta fuga. Él que lo oyó, no recelando engaño en el Heleno, ni malquerencia en los dioses, luego al punto ordena a todos los capitanes de nave; que tan pronto como el sol deje de enviar sus rayos sobre la tierra, y la obscuridad se enseñoree del dilatado templo del éter, que dispongan las más de sus numerosas naves en tres órdenes, para guardar los pasos y derrotas de aquellos mares, y otras formadas en círculo todo alrededor de la isla de Ajax. «Porque si los Helenos, por cualquier camino que se os oculte, escapan de la ruina que los amenaza, todos vosotros pagareis con vuestra cabeza.» Tal dijo con arrebatado y engreído ánimo; ignoraba lo que había de avenirle de parte de los dioses. La armada sin desorden y con obediente disciplina se prepara; sácase el matalotaje y dispónese la cena; los marineros amarran los remos a los escálamos, prontos a la maniobra. Luego que se pulo el sol y vino la noche, remeros y soldados, todos en sus naves, ocupan sus puestos. Hácense las señales de mando; ordénase la armada; toma cada cual la derrota que se le designa, y toda la noche tienen los capitanes a la gente de mar navegando de un punto a otro. La noche se iba pasando, y los Helenos no se daban mucha prisa a hacer su salida secreta por parte ninguna. Mas apenas el luciente día, conducido por sus blancos caballos, entró señoreándose de toda la tierra, cuando de la parle de los Helenos levantóse grande y regocijado clamor a modo de músico canto, a que respondían con estruendosos ecos las enriscadas costas de la isla. Entró el pavor en los bárbaros, engañados en sus juicios; que no cantaban entonces los Helenos aquel sagrado pean como para huir, sino arrojándose a la pelea con animoso aliento. El clarín con su voz enardecía todas aquellas marciales maniobras. De pronto, a una señal del cómitre azotan los remos a una vez con compasado golpe las mugidoras aguas, e incontinenti tenemos a la vista toda la armada helena. El cuerno derecho venía el primero, en buen orden, haciendo la guía; detrás marchaba todo el grueso de las naves, y bien se podían oír ya de cerca estas voces que de ellas salían: «¡Oh! hijos de la Helada, andad, libertad a la patria; libertad a vuestros hijos, a vuestras esposas, y los templos de los dioses de vuestros padres, y las tumbas de vuestros mayores. Por todo ello vais ahora a empeñar la lucha.» Por nuestra parte respondióles la algazara de nuestro grito persa; no había ya lugar de esperar más. Pronto una nave clava su broncíneo espolón en una nave nuestra; era una nave helena «que había comenzado el abordaje, y que hizo pedazos todo el aparejo de un bajel fenicio. Lánzase la una escuadra contra la otra. A lo primero, el torrente de naves de Persia resiste la arremetida, mas así que aquella multitud de barcos se vio apretada en una angostura, donde no se podía» valer los unos a los otros, ellos mismos se herían con sus espolones de cobre, y quebraban andanas enteras de remos. Las naves helenas, no sin buena dirección, acometieron entonces en redondo, y comenzaron a herir por todas partes; nuestros bajeles volvieron las quillas, y ya no se vela el mar, lleno todo él como estaba de navales despojos y de cuerpos ensangrentados. Las costas y los escollos se cubren de cadáveres. Cada barco de cuantos habían pertenecido a la poderosa armada bárbara, vira de popa, y pónese en desordenada fuga, y los vencedores, como a redada de atunes o de otros cualesquiera peces, con pedazos de remos y restos de tablas nos hieren y destrozan. El ancho mar se llena por todas partes de lamentos y gemidos, hasta que por fin asoma la noche su negra faz, y nos arranca de manos de los Helenos. Mas en cuanto a la multitud de males que vinieron sobre nosotros, si yo estuviera hablando diez días seguidos no podría referírtela todo. Pero ten por cierto que nunca jamás en solo un día murió muchedumbre tan numerosa.


Atto III 

Il Messaggero e Atossa. 


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MESSAGGERO: 
A inizïare il mal, Regina, apparve
un tristo genio, un Dèmone maligno.
Dalle schiere d’Atene giunse un èlleno,
e a Serse figliuol tuo narrò, che appena
la foschia scenda della notte negra,
gli Elleni, senza attender piú, sui fianchi
balzeranno dei legni, e in fuga occulta
chi qua chi là scamperanno la vita.
Com’egli udí, senza la frode intendere
di quell’uom, né l’invidia dei Celesti,
tali parole ai suoi navarchi volge:
che appena il sol desisterà dall’ardere
coi suoi raggi la terra, e buia tenebra
i sacri templi occuperà dell’ètere,
s’addensino le navi in fila triplice,
a custodire ogni sbocco, ogni tramite,
e cingano altre l’isola d’Aiace.
Ché se gli Elleni qualche via di fuga
nascostamente troveran pei legni,
e sfuggiranno al triste fato, tutti
i suoi navarchi mozzo il capo avranno.
Con baldo cuor queste parole disse,
ché non sapea ciò che apprestava il Nume.
Quelli con pronte voglie e con bell’ordine
apprestaron le cene; indi i nocchieri
ai bene adatti scalmi i remi legano.
E poi che spento fu del sole il raggio,
e discesa la notte, alla sua nave,
mastri d’armi e di remi, ognuno balza.
Partia la nave capitana gli ordini;
e, come cenno aveva, ognuno naviga;
e per tutta la notte i duci schierano
l’intera armata in ordine sul mare.
E trascorrea la notte; e non tentarono,
donde che fosse, ascosa fuga gli Èlleni.
Poi, come il dí coi suoi puledri bianchi
tutta occupò del fulgor suo la terra,
pria con gran rombo dalle schiere d’Èllade
suonò festoso armonïoso strepito;
ed alta un’eco subito rispose
dalle isolane rupi. Sbigottirono
tutti, delusi dall’attesa, i barbari:
ché non di fuga era preludio, questo
sacro peana degli Ellèni: a pugna
anzi con temerario ardor rompevano.
Col suo squillo accendea tutti la tromba:
col sonoro concorde urto dei remi
rompèano, a tempo, i gurgiti muggenti:
ed ecco tutti ai nostri sguardi apparvero.
Venia primo, in bell’ordine schierato,
il corno destro, ed era guida. E tutta
lo seguiva la flotta. E un alto grido
suonar s’udiva insieme: «O figli d’Èllade,
movete, orsú, liberate la patria,
le spose, i figli liberate, e l’are
dei Numi patri, e l’arche dei nostri avoli!»
Surse di contro, dalle file nostre,
un rumorio di persiani accenti:
né d’indugi era tempo: già la nave
alla nave battea col bronzeo rostro.
Fu d’un navile ellèno il primo cozzo,
e sfracellò d’un legno di Fenicia
tutti gli aplustri; e nave contro nave
chi qua chi là dirigono le prore.
La gran fiumana dell’armata persa
resse da pria. Ma poi che la caterva
dei legni nello stretto era stipata,
né luogo avea reciproco soccorso,
anzi l’un l’altro con i bronzei rostri
si percoteano, gli ordini dei remi
franti furono tutti; e i legni ellèni
accortamente l’investiano in giro.
Rovesce andaron le carene: sotto
i frantumi dei legni, e sotto i corpi
insanguinati, scompariva il mare,
spiaggia e scogli eran colmi di cadaveri;
e quante navi avean le schiere barbare,
facean forza di remi, a sconcia fuga.
Ma, come tonni, o come pesci in rete
già stretti, gli altri con troncon’ di remi,
con le schegge e i frantumi, li colpivano,
li sbranavano: e gemiti di morte
e trionfal clamore empieano il pelago,
sin che li ascose de la notte il volto.
Ma dir non ti potrei tutta la piena
delle sciagure, pur se il mio racconto
durasse dieci anni continui. Sappi
bene questo, però: che sí gran numero
d’uomini in un sol dí mai non fu spento.


 

Klassische Monologe zum Vorsprechen: 
Monologe für Frauen / Schauspielerinnen 

Rolle: Atossa 
Stück: Die Perser
Autor: Aischylos

Erscheinungsjahr: 472 v. Chr. 
Originalsprache: Altgriechisch 
Übersetzung (Deutsch): J. G. Droysen 
Übersetzung (Englisch): Anna Swanwick 
Übersetzung (Französisch): Leconte de Lisle
Übersetzung (Spanisch): Fernando Brieva Salvatierra 
Übersetzung (Italienisch): Ettore Romagnoli 


2. Akt 

 

Atossa mit dem Chor. 

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ATOSSA: 
Zahllose Träume sind mir fort und fort des Nachts
Gekommen, seit mit seinem Heer mein Sohn hinaus
Der Iaonen Lande heimzusuchen zog.
So deutlich aber sah ich keinen andern noch
Als in der letztvergangnen Nacht; ich sag ihn dir.
Mir war's, als säh ich zween schöngewandige
Jungfraun, die eine reichgeschmückt in persischen
Prachtkleidern und im dorischen Kleid die andere,
An Gestalt bei weitem aller Weiber herrlichste,
Fehllos an Schönheit, beide Schwestern eines Stamms;
Als ihre Heimat hatte vordem diese sich
Hellas erloset, jene das Barbarenland.
Die beide glaubt ich nun zu sehn, wie kampfbereit
Sie sich wild entgegenstanden; doch mein Sohn gewahrt's,
Er hemmt sie, er beruhigt sie, schirrt beide sich
Vor seinen Wagen, und um ihren Nacken liegt
Sein Joch. Die eine hob sich, warf sich im Geschirr,
Doch ließ den Mund sie leicht vom Zügel bändigen;
Unruhig riß die andre, mit empörter Hand
Zertrümmert wild sie seinen Wagen, zügellos
Schleift sie ihn gewaltsam mit sich und zerbricht ihr Joch.
Da stürzt mein Sohn hin; und es steht sein Vater nah,
Dareios, voll Betrübnis; als den Xerxes sieht,
Zerreißt er jammernd sich das Gewand um seinen Leib. –
Bei Nacht im Traume sah ich dies, wie ich's erzählt.
Drauf als ich aufstand und die Hand mit fließendem
Quellwasser netzte, dann mit gabenreicher Hand
Hintrat zum Altar, um den gefahrabwendenden
Gottheiten fromm zu spenden, deren Amt es ist,
Da sah ich einen Adler fliehn zu Phoibos' Herd.
O Freunde, lautlos stand ich da in meiner Angst.
Ihm nachgeflogen kommt ein Falk in eilgem Flug,
Schießt auf ihn nieder und zerkratzt mit wilden Klaun
Sein Haupt, das wehrlos in die Flügel eingeschmiegt
Den Leib dahingibt. Schrecken war es mir zu schaun,
Wie euch zu hören; denn ihr wißt, wohl ist mein Sohn,
Wenn alles gut geht, ein bewundrungswürdger Held;
Doch wenn es mißlingt – pflichtig keiner Rechenschaft,
Herrscht er wie vordem, wenn er keimkehrt, seines Reichs.


Act II 

Atossa with the Chorus. 


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ATOSSA: 
Ever have nightly visions manifold
Beset me, since, intent on ravaging
Ionia's soil, my son led forth his power.
But never saw I dream so manifest
As that of yesternight;--I'll tell it thee;--
Methought two women came before my sight,
Richly apparelled, this in Persian robes
Was habited, and that in Dorian garb;
In height above their sex pre-eminent,
Faultless in beauty, sisters of one race.
As Fatherland the one by lot had gained
Hellas, the other the Barbaric land.
Between these twain, for so methought I saw,
Some feud arose, which learning, straight my son
Strove to appease and soothe; he to his car
Yoked them, and placed the collar on their necks.
Proudly the one exulted in this gear,
And kept her mouth submissive to the reins;
Restive the other was; she with her hands
The chariot-harness rends, then, without bit,
Whirls it along, snapping the yoke asunder.
Prone falls my son, and close at hand his sire,
Darius, pitying stands, whom when he sees,
The robes about his person Xerxes rends.
Such was, I say, my vision of the night.
When I arose and with my hands had touched
Fountain clear-flowing, I the altar neared
With sacrificial hand, wishing to pay
To the averting gods, to whom belong
Such rites, oblations; forthwith I behold
An eagle fleeing straight to Phoebus' hearth.
Speechless I stood through terror, friends; anon,
A kite I see borne forward on swift wing,
Tearing with talons fierce the eagle's head;
Meanwhile the eagle nothing did but cower,
His body tamely yielding to the foe.
Dreadful these portents are to me who saw
And you who hear: for well ye know, my son,
If victor, were a man with glory crowned,
Yet worsted, to the state gives no account,
And saved, he none the less this realm will sway.


Acte II 

Atossa avec le chœur. 


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ATOSSA: J’ai coutume, à la vérité, d’être agitée par de nombreux songes nocturnes, depuis que mon enfant est parti conduisant son armée dans la terre des Iaônes, plein du désir de la dévaster ; mais aucun ne s’est manifesté plus clairement que celui de cette dernière nuit. Je te le raconterai. Deux femmes richement vêtues me sont apparues. L’une portait la robe des Perses, l’autre celle des Dôriens. Elles étaient plus irréprochables par la majesté de leurs corps et beaucoup plus belles que les femmes qui vivent maintenant. C’étaient deux sœurs d’une même race. Elles habitaient, l’une la terre de Hellas, qui était son partage, l’autre la terre des Barbares. Elles se querellaient, à ce qu’il me sembla. Mon fils, voyant cela, les retenait et les apaisait. Il les mit toutes deux sous le même joug et il lia leurs cous des mêmes courroies. L’une, à la vérité, se redressait orgueilleusement, toute fière de ce harnais, et sa bouche acceptait le mors ; mais l’autre, s’agitant furieuse, rompait de ses mains les liens du char, et, débarrassée des rênes, ayant brisé le joug par le milieu, entraînait le tout avec une grande violence. Et mon fils tomba, et son père Daréios se tenait près de lui en le plaignant, et, dès que Xerxès le vit, il déchira ses vêtements. Certes, voilà ce que j’ai vu cette nuit. Ayant quitté mon lit, je lavai mes mains dans une eau pure, et je m’approchai de l’autel pour y sacrifier, et j’offris le gâteau de fleur de farine aux Daimones qui garantissent des calamités, et je vis un aigle se réfugier au foyer de Phoibos, et je restai muette de terreur, amis ! Puis, je vis un épervier, se ruant de ses ailes rapides, déchirer la tête de l’aigle avec ses ongles. Et l’aigle épouvanté s’abandonnait à l’épervier. Ces choses terribles que j’ai vues, vous les entendez. Certes, sachez-le, si mon fils a une heureuse fortune, il sera le plus glorieux des hommes. S’il lui arrive malheur, il n’aura nuls comptes à rendre, et, s’il survit, il commandera toujours sur cette terre.


Acto II 

Atosa con el coro. 


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ATOSA: Desde que mi hijo, con el deseo de asolar la tierra de Jonia, dispuso su ejército y partió, mil sueños me asaltan y rodean de continuo. Mas ninguno como el de anoche se me apareció jamás tan claro. Escucha. Parecióme que se presentaban delante de mis ojos dos mujeres ricamente vestidas: venía la una en hábito persa; la otra en el de la Doria. Ambas por la majestad y gallardía de su talle superaban con mucho a las mujeres de nuestros tiempos; hermosas, sin tacha, y hermanas, como de una misma sangre. A cada una de ellas la suerte le había dado una patria; a la una Grecia, a la otra la tierra de los bárbaros. A lo que me pareció ver, armóse entre ellas cierta contienda. Sábelo mi hijo; las contiene; las calma; unce a entrambas a su carro, y échales el yugo al cuello. La una, con aquellos arneses se yergue y ensancha, y mantiene su boca dócil a la rienda; pero la otra se revuelve y encabrita; destroza con sus manos todo el armazón del carro; arroja las riendas; quiebra el yugo, y con poderosa fuerza arrastra tras sí los despedazados despojos...! Mi hijo cae. Acude a él Darío, doliéndose de su desgracia, y así que Xerxes le ve, desgarra las vestiduras que cubren su cuerpo! Tal se me aparece en viniendo la noche. Mas después que me levanto del lecho, y lavo mis manos en las puras aguas de una fuente, y me acerco al ara, deseosa de ofrecer libaciones a los dioses que alejan de nosotros los funestos presagios, luego veo un águila que viene huyendo hacia el ara del sol... ¡Muda de espanto quedo, amigos! Detrás distingo un halcón que la sigue volando, y se arroja sobre ella batiendo sus alas, y le despedaza la cabeza con sus uñas; atemorizada el águila no se defiende, y le entrega su cuerpo. Cosas son estas en verdad para que nos aterre, a mí el verlas, a vosotros el oírlas. Porque, bien lo sabéis; mi hijo, a tener buena fortuna en su empresa, llegaría a ser el más admirado de los hombres; mas no porque se viera vencido tendría él que dar cuenta de sus hechos a sus vasallos, y una vez salvo, lo mismo que antes reinaría en esta tierra.


Atto II 

Atossa con il coro. 


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ATOSSA: 
Sempre, da quando il figliuol mio l’esercito
spinse, e partí, bramoso di distruggere
la Ionia terra, fra notturni sogni
vivo commista. E niun fu mai sí chiaro
come la scorsa notte. Or te lo narro.
Pareano innanzi a me giunger due femmine
in vesti adorne: un manto persïano
cingeva questa, e quella un manto dorico:
e di statura molto soverchiavano
le donne d’ora, e belle senza pecca,
e d’un sangue, sorelle. Ed abitavano
contrade avute in sorte: ellène questa,
barbare quella. Or, fra le due sorgeva,
pareami, una contesa. E il figliuol mio
se ne avvede, e le frena, e le ammonisce,
ed ai carri le aggioga, e impone redini
alle cervici. E in questa foggia, l’una
si pompeggiava, ed adattava docile
alle briglie la bocca: invece l’altra
relutta fiera, e con le man’ gli arnesi
strappa del cocchio, e rompe a mezzo il giogo,
e senza freno lo trascina a forza.
Il figliuol mio giú piomba; e appare Dario
suo padre, e lo compiange. E appena Serse
lo vede, strappa dalle membra i panni.
Ciò che ti dico, ho visto fra le tenebre.
Quando poi mi levai, quando ebbi terse
d’un fonte ne le belle acque le palme,
con le mie mani ad offerir libami
a un’ara m’appressai, per fare offerte
agli Dei, che lontani i mali tengano.
E un’aquila fuggir verso l’altare
di Febo veggo. Pel terrore, amici,
muta rimango. Ed ecco, con grande impeto
d’ali, piombare scorgo uno sparviere,
che con gli artigli il capo le dispiuma:
e quella, altro non fa che rannicchiarsi
e abbandonarsi. Tali auspicî, e me
che vidi, e voi che udite sbigottiscono.
Ben lo sapete: se la sorte è fausta,
il figliuol mio sarà per tutti obietto
di meraviglia. Ma se infausta... Ebbene
conto render non deve alla città.
Sia salvo, e Re sempre sarà di Persia.


 

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