Stage Musicals



Bewertung und Kritik zu

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VIEL GUT ESSEN
von Sibylle Berg
Regie: Marc Becker 
Premiere: 9. Dezember 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Ein ganz normaler Mann im besten Alter. Sein Ziel im Leben: Der eigenen kleinen Familie Sicherheit und Geborgenheit zu bieten. Aber dann beginnt seine ganze Existenz auseinanderzubrechen. Sein Wohnviertel war einst ein vertrauter Ort für ihn. Doch jetzt wird gegenüber ein Asylantenheim gebaut. Und dahinter errichten hippe Familien mit Life-Style-Faktor schicke Appartements. Die alten Nachbarn verlassen die Gegend. Als an seinem Arbeitsplatz der Job eines Abteilungsleiters frei wird, bekommt nicht der Mann die Stelle, sondern eine junge Türkin – von wegen Quote und Migrationshintergrund. Schließlich wird er von seiner Firma entlassen. Und seine Frau zieht von zu Hause aus, nachdem sie festgestellt hat, dass sie ihn eigentlich gar nicht liebe. Der Mann versteht die Welt nicht mehr und fühlt sich vom Leben ungerecht behandelt. Aber jetzt reicht es ihm. Jetzt wird er wütend. Für seine eigene Misere macht er die anderen verantwortlich, die Ausländer, die Feministinnen, die Hipster, die Homosexuellen. 

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PENSION SCHÖLLER
von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
Regie: Jan Jochymski 
Premiere: 30. November 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Bei einem Ausflug in die Weltstadt Berlin jagt Philipp Klapproth Sensationen nach, um sie am Stammtisch in der branden­burgischen Provinz zum Besten geben zu können. Und er sucht Inspiration für eine Kureinrichtung für Nervenkranke, die er zu Hause in Kyritz an der Knatter eröffnen will. Am liebsten möchte er in Berlin einem Haufen Verrückter live begegnen. Im Café der „Pension Schöller“ verspricht er seinem Neffen Alfred einen Kredit für dessen eigenes Zukunftsprojekt, wenn er ihm eine solche Gelegenheit verschaffe. Alfred hat keine Ahnung, wie das gehen soll, aber Schöllers Tochter Franziska hilft. Beide lassen Klapproth glauben, am Abend würde in Schöllers Café die Soirée einer Nervenklinik stattfinden. Da trifft er denn höchst belustigt auf Menschen, deren exzentrische Ticks aus seiner Sicht klar darauf hindeuten, dass sie „eine Meise haben“. Doch bald schon wirken der arbeitslose Feldwebel, die recherchelüsterne Schriftstellerin, der actionbegeisterte Weltreisende und der spielwütige Schauspieler mit grandiosem Sprachfehler auf Klapproth bedrohlich. Er ist heilfroh, ins sichere Kyritz zurückzukehren, nur währt die heimatliche Ruhe nicht lang. Die „Verrückten“ fallen auch hier ein und Klapproth kommt dem Wahnsinn nahe! 

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THEODORA 
von Georg Friedrich Händel
Regie: Sabine Hartmannshenn 
Premiere: 22. November 2018 (Potsdamer Winteroper) 
Friedenskirche im Park Sanssouci Potsdam 

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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Seit 2005 produzieren die Kammerakademie Potsdam und das Hans Otto Theater gemeinsam die Potsdamer Winteroper und nutzen seit 2013 die Friedenskirche als Aufführungsstätte. An diesem besonderen Ort bietet sich die Chance, musikdramatische Werke mit biblischen Stoffen, auch in großer Besetzung, auf ungewöhnliche Weise neu zu erschließen. Georg Friedrich Händel (1685-1759) hat nicht nur mit Orchester- und Orgelwerken, Kantaten und etwa 45 Opern Musikgeschichte geschrieben, sondern vor allem mit seinen über 30 Oratorien. Nach „Jephtha“ und „Israel in Egypt“ mit alttestamentlichen Texten steht diesmal das Oratorium Händels auf dem Programm, das der Komponist selbst für sein bestes hielt. „Theodora“ gehört zum Spätwerk Händels und erlebte 1750 seine Uraufführung im Covent Garden Theatre London. Neben dem „Messias“ ist „Theodora“ das einzige Oratorium, in dem Händel ein christliches Thema behandelt. 

Im untergehenden römischen Reich war das Christentum eine starke Bewegung geworden, die die Macht der Römer gefährdete. Deshalb wurden die Christen, die sich offen zu ihrem Glauben bekannten und die römischen Rituale der Götterverehrung nicht akzeptierten,verfolgt und umgebracht. Als bekennende Christin verweigert die Titelheldin Theodora Götzenopfer und kommt ins Gefängnis. Sie ist bereit zu sterben, doch ihr droht Schlimmeres: Sie soll zur Prostitution gezwungen werden. Didymus, ein römischer Offizier und Christ, liebt Theodora und will sie retten. Aber es gibt für gläubige Christen (noch) keine Hoffnung auf Erden. Gemeinsam sterben sie im Glauben an das ewige Leben im Reich Gottes.

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OTHELLO
von William Shakespeare
Regie: Mario Holetzeck 
Premiere: 27. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Othello ist ein Fremder in der Republik Venedig. Er hat es gewagt, heimlich Desdemona, Tochter aus gutem Hause, zu heiraten. Dieser Affront löst Empörung aus, doch als Krieg droht, ist Othello als Feldherr nicht zu ersetzen. Seine Heirat wird schweigend in Kauf genommen, solange er Venedig gegen die Feinde verteidigt. Doch die feindliche Flotte geht im Sturm unter, die Republik ist ganz ohne Kampf gerettet. An Othellos Seite findet sich ein Gegner, mit dem er nicht gerechnet hat: Jago, gekränkt, weil er bei einer Be- förderung übergangen wurde. Dafür hat er Rache geschworen. Er gaukelt Othello innige Freundschaft vor. Tatsächlich jedoch weckt er in ihm Zweifel an Desdemonas Treue. Hintergeht sie Othello mit seinem Leutnant Cassio? Die Hinweise verdichten sich. Findet sich nicht ein Taschentuch, das Othello Desdemona schenkte, unversehens in Cassios Besitz wieder? Aus Argwohn wird Eifersucht, aus glühender Liebe brennende Mordlust. Jagos Intrigenspiel endet verheerend für alle, die in sein Netz eingesponnen sind.

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EUROPA VERTEIDIGEN
von Konstantin Küspert
Regie: Angelika Zacek 
Premiere: 25. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Der griechischen Sage nach ist der Name unseres  Heimatkontinents aus der Entführung einer gelangweilten phönizischen Prinzessin entstanden, die einem falschen Stier auf den Leim ging und von ihm in ein fremdes Land verschleppt wurde. Europa gilt als Hort des Friedens und von Idealen wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Es ist Wirtschaftsraum und Wertebündnis. Aber es ist auch die Heimat von Völkern, die sich über Tausende Jahre hinweg kriegerisch hervorgetan haben: Von der Antike über die Wikingerzeit und die Kreuzzüge bis ins 20. Jahrhundert hinein zieht sich eine blutige Spur von Europa in die Fremde. Und von dort kommen nun immer mehr Menschen, um an Frieden und Wohlstand teilhaben zu können. Wer darf rein und wer muss draußen bleiben? Europa greift zu immer härteren Maßnahmen, um die Grenzen vor dem Ansturm der ungebetenen Gäste zu schützen. Was ist aus seinen einstigen Idealen geworden? Und wie weit sind wir bereit zu gehen, um Europa zu verteidigen? „europa verteidigen“ ist eine rasante Collage aus historischem und dokumentarischem Material, mythologischer Geschichtsschreibung und reiner Fiktion.

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OCCIDENT EXPRESS
von Stefano Massini
Regie: Malte Kreutzfeldt 
Premiere: 19. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Noch nie hat sie ihre Heimat verlassen: Haifa – eine Frau aus der Wüste im Norden des Irak. Klaglos lebt sie ihr vertrautes Leben. Dann kommen Männer mit Maschinengewehren in das Dorf und erschießen alle Bewohner. Nur Haifa und ihre vierjährige Enkeltochter Nassim überleben das Massaker. Sie begeben sich auf die Flucht aus ihrem durch den Krieg zerstörten Land. Weit weg. An einen Ort, wo sie sicher sind. Drei weitere Kinder schließen sich der Fluchtgemeinschaft um die mutige Frau an. Auf ihrem gefährlichen Weg über die Balkanroute nach Europa geraten sie ein ums andere Mal in schier aussichtslose Situationen. Sie erfahren Durst, Kälte und Erschöpfung, aber auch Augenblicke von Euphorie und Hoffnung. Es begegnen ihnen Leute, die aus ihrem Unglück Profit schlagen. Andere wiederum zeigen überraschend Zeichen von Menschlichkeit. Immer wieder wachsen Haifa Kräfte zu, von denen sie selbst nicht ahnte, dass sie in ihr stecken. Je länger die Flucht dauert, desto mehr gewinnt Haifa an innerer Stärke. Sie nimmt ihr Schicksal in die Hand. Mit archaischer Wucht sowie auf eindringliche, aber unsentimentale Weise erzählt das Stück von einer existenziellen Grenzerfahrung: vom elementaren Kampf des Menschen um sein Leben und seine Würde.

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DER GUTE MENSCH VON SEZUAN
von Bertolt Brecht
Regie: Malte Kreutzfeldt 
Premiere: 6. Oktober 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 

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Zum Inhalt: Drei Götter kommen mit dem Auftrag auf die Erde, gute Menschen zu finden – dann könne „die Welt bleiben, wie sie ist“. Doch einfach wird dies nicht. Denn angesichts von Not und Armut, die in der Hauptstadt von Sezuan herrschen, stellt sich die Frage: Wie kann man gut sein? 
Der gewitzte Wasserverkäufer Wang versucht, eine Übernachtung für die Götter zu organisieren. Einzig die Prostituierte Shen Te nimmt sie auf und beginnt mit dem großzügigen Obolus ein neues Leben. Doch der er­worbene Tabakladen stellt sie auf die Probe: Menschen, die sie zuvor abgelehnt haben, geben sich als Freund*innen aus und appellieren unmoralisch an ihre Moral. Sie rettet den Flieger Yang Sun vor dem Suizid, gibt ihm Hoffnung und Geld, verliebt sich in ihn und wird schließlich hinters Licht geführt. Trotzdem versucht sie weiter, Gutes zu tun, stößt jedoch schnell an ihre existenzielle Grenze. So bleibt ihr nur die schizophrene Spaltung: „Gut zu sein und doch zu leben / Zerriß mich wie ein Blitz in zwei Hälften.“ Die Götter, erschöpft und ausgelaugt nach langer, erfolgloser Reise, sehen in Shen Te weiter „den guten Menschen von Sezuan“. Doch sie verschließen die Augen vor der Härte des irdischen Lebens. Ihr blindes Manifest „Sei gut“ wird zum unerfüllbaren Dogma, das die Menschen mit einem großen Fragezeichen zurücklässt.

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JEDERMANN
von Hugo von Hofmannsthal
Regie: Christian A. Schnell 
Premiere: 28. September 2018 
Nikolaikirche Potsdam 

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Die GlasmenagerieZum Inhalt: Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes ist ein Theaterstück von Hugo von Hoffmannsthal, das am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt wurde. Seit 1920 wird das Stück jedes Jahr bei den von Reinhardt und Hofmannsthal begründeten Salzburger Festspielen aufgeführt.
Der wohlhabende Jedermann sieht sich unerwartet mit dem Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. Erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zum Christentum zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.
Der JEDERMANN von Hugo von Hoffmannsthal ist seit Jahrzehnten ein Publikumsmagnet. Es berührt die Menschen und gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit findet der Zuschauer hier einen Moment, um sich auf die wesentlichen Dinge im Leben wieder zu besinnen.

Weiterlesen: Jedermann

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Hans Otto Theater Potsdam
www.hansottotheater.de
Schiffbauergasse 11 - 14467 Potsdam
Telefon: 0331 9811
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3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 6
4 15
3 20
2 9
1 0
Kritiken: 34

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