Bewertung und Kritik zu

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EFFI BRIEST
von Theodor Fontane
Regie: Christian von Treskow 
Premiere: 8. Juni 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: Effi, Tochter aus gutem Hause, ein ungebrochen glückliches Kind, wird von ihren Eltern 17jährig mit einem karrierebewußten Beamten verheiratet, dem Landrat Instetten, der fast dreimal so alt ist wie sie. Er verpflanzt sie aus dem ländlich-idyllischen Brandenburg an die karge Ostseeküste. Dort ist es kühl, an Land, in Gesellschaft und in jedem Sinne. Effi war anderes gewohnt. Jetzt ist sie isoliert und  einsam. Die beschränkte Honoratioren- und Damenrunde im Landkreis hält Abstand zu der gar zu jungen Frau mit ihren Berliner Sitten. Und der auf Format bedachte Instetten verabreicht ihr statt Zuneigung erzieherische Maßregeln und setzt im übrigen ihr professionelles Funktionieren als Gattin an seiner Seite voraus. Die Verschiedenheit ihrer Lebensansprüche und Glücksvorstellungen führt bei beiden zu zunehmender Entfremdung. Instetten treiben seine Ambitionen hinaus auf ausgedehnte Dienstreisen; Effi flieht in eine Affäre mit einem Offizier, dem ebenso furcht- wie rücksichtslosen Crampas – ein verzweifelter Versuch, Souveränität über ihr Leben zu gewinnen und aus dem Korsett und den Zwangshandlungen ihrer ungleichen Ehe auszubrechen. Effi wird gerettet durch die langersehnte Berufung Instettens auf einen Ministeriumsposten in Berlin. Sie kehrt heim in die Gesellschaft. Doch ihr Fehltritt hat ein Nachspiel …

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MONSTRES, ON NE DANSE PAS POUR RIEN
von David Lindsay-Abaire
Regie: DeLaVallet Bidiefono 
Deutschland-Premiere: 29. Mai 2018 (Potsdamer Tanztage)
Hans Otto Theater Potsdam 
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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: Mit DeLaVallet Bidiefono ist einer der engagiertesten zeitgenössischen Künstler aus dem Kongo erstmals in Potsdam zu Gast. Seine Stücke bezeichnet er vieldeutig als "Monster", Geschöpfe, die als widerständige poetische Wesen in einer nachhaltig von Krieg und Diktatur geprägten Gesellschaft entstehen. In ihnen verbinden Bidiefono und 12 TänzerInnen und MusikerInnen sowohl afrikanische als auch westliche Tanztechniken mit unterschiedlichen Musikstilen, bildkräftig in Szene gesetzten alltäglichen Erfahrungen und Zukunftsvisionen zu einer schmerzhaften, kraftvollen, unbändigen Liebeserklärung an ein schwer verwundetes Land. 

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HEILIG ABEND
von Daniel Kehlmann
Regie: Andreas Rehschuh
Premiere: 12. April 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: »Es muss schwierig sein, in die Privatsphäre eines Menschen einzudringen. Weil es so ein schwerwiegendes Eindringen ist. Weil es so verstörend ist. Wie sollen wir ohne Privatsphäre frei und offen diskutieren? Was nützt uns das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn es nicht geschützt wird?« (Edward Snowden) Heilig Abend. 22:30 Uhr. Einfaches Setting: ein Tisch, zwei Stühle, ein Telefon. Der Ermittler Thomas verhört die Philosophieprofessorin Judith. Sie steht unter Verdacht, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann einen terroristischen Anschlag geplant zu haben. Die Zeit drängt, denn die Bombe soll Thomas’ Informationen nach um Mitternacht explodieren. Der Terroreinsatzplan ist bereits vor Stunden in Kraft getreten: Die ganze Stadt ist in Alarmbereitschaft. Wo waren Sie gestern Abend? Wo wären Sie heute, Heilig Abend, wenn wir Sie nicht verhaftet hätten? Thomas stellt Fragen, deren Antworten er bereits kennt. Er weiß um Judiths Beruf, ihre familiäre Situation, die Affären ihres Ex-Mannes, ihren verheirateten Liebhaber … Doch wie ist das möglich? Warum kennt sich Thomas so detailliert in Judiths Leben aus? Was weiß der Staat über Privatpersonen? Und: Gibt es die Bombe überhaupt? Ein hartes Duell zweier wacher Geister beginnt.

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EUROPA
von Soeren Voima
Regie: Tobias Wellemeyer
Premiere: 7. April 2018 
Hans Otto Theater Potsdam 
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Zum Inhalt: Eine lähmende Krankheit lastet auf der Königsfamilie von Theben. Es herrschen Erschlaffung, Nervosität, Schlaflosigkeit. Und keiner kennt die Ursache dieser Übel. Das Orakel aus Delphi lässt nur verlauten: Schuld sei der ungesühnte Mord am alten König Laios. Doch wie weiter Licht in die Sache bringen? König Ödipus, stolz und hochfahrend, will Aufklärung schaffen – da verkündet der Seher Teiresias eine verstörende Botschaft: Ödipus selbst sei der Mörder, Laios sein Vater. Er lebe somit in inzestuöser Ehe mit der eigenen Mutter. Ödipus weist die Ungeheuerlichkeit von sich – und muss am Ende einsehen: Es stimmt, er selbst ist der Schuldige. Weil er blind war für seine Taten, sticht er sich die Augen aus. Doch die Unheilsgeschichte reicht in noch fernere mythische Zeiten zurück: Ihren Anfang nahm sie mit dem Raub der schönen Europa durch Göttervater Zeus. Auf der Suche nach seiner Schwester Europa erschlug Kadmos einen Drachen. Aus den Drachenzähnen erwuchsen Krieger, die sich in zahllosen Schlachten bekämpften und schließlich die Stadt Theben gründeten. Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, wollen mit dieser Geschichte ihrer Herkunft nichts zu tun haben. Ihren hilflosen Vater sperren sie in den Keller. Doch bald entflammt zwischen beiden ein fürchterlicher Bruderkrieg. Ihre Schwestern Ismene und Antigone können ihn nicht verhindern.

Weiterlesen: Europa

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Hans Otto Theater Potsdam
www.hansottotheater.de
Schiffbauergasse 11 - 14467 Potsdam
Telefon: 0331 9811

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3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 6
4 12
3 16
2 7
1 0
Kritiken: 25
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