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RAIN 
Anne Teresa De Keersmaeker
 
Filmregie: Olivia Rochette & Gerard-Jan Claes 
Wiederaufnahme-Premiere: 4. Oktober 2016
Online-Verfügbar 1. April  – 29. April 2020
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Vor einem gigantischen Seilvorhang vermessen zehn Tänzer*innen den Raum mit ihren Bewegungen – weichen kreis- und spiralförmigen Figuren, die immer wieder von klaren Linien und Diagonalen durchbrochen werden. Im konstanten Wechsel aus Spannung und Entspannung, Chaos und Ordnung, schwindelerregender Beschleunigung und plötzlichen Stopps entsteht ein Sog, der von Vitalität und Verbundenheit erzählt.
„Rain“ gilt als Signature Piece und eine der erfolgreichsten Arbeiten Anne Teresa De Keersmaekers. Choreografiert zu Steve Reichs „Music for 18 Musicians“ (1976) vereint diese Produktion aus dem Jahr 2001 zwei wegweisende Künstler*innen des 20. Jahrhunderts.

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ACHTERLAND
Anne Teresa De Keersmaeker / Herman Van Eyken
 
Filmische Adaption: 1994 
Online-Verfügbar 1. April  – 29. April 2020
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Ausgehend von der Musik György Ligetis und Eugène-Auguste Ysaÿes entwickelten Anne Teresa De Keersmaeker und ihre Kompanie Rosas mit „Achterland“ 1990 eine choreografische Partitur zwischen energetisch aufgeladener Virtuosität und musikalischer Verzögerung. Die dominierende Weiblichkeit und der Minimalismus früherer Choreografien machen in „Achterland“ Platz für ein vieldeutiges Niemandsland, in dem Grenzen und Symbole verschwimmen.

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AISHA AND ABHAYA
Ballet Rambert & Sadler’s Wells
 
Regie: Kibwe Tavares 
Uraufführung 23. Januar 2020, (Linbury Theatre, London) (ENTFÄLLT WEGEN CORONAVIRUS) 
Deutschland-Premiere: 11. März 2019 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: „Aisha and Abhaya“ erzählt Hans Christian Andersens „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ als Geschichte zweier Schwestern in einer fantastischen, aber von alltäglichen Problemen und Gefahren durchzogenen Welt. Auf der Flucht aus ihrer vom Krieg zerrissenen Heimat kämpfen sie im neuen Land ums Überleben.
Regisseur Kibwe Tavares verbindet seine Architekturausbildung mit seiner Liebe zum Geschichtenerzählen, um futuristische 3D-Animations- und Realfilme von sozialer und politischer Tiefe zu entwickeln, aus denen detailreiche, kinetische Environments entstehen.

Ballet Rambert ist eine der führenden Kompanien für zeitgenössischen Tanz weltweit. Sie ist bekannt für ihr vielfältiges Programm und ihre internationale Ausrichtung, gleichzeitig ist sie eine britische Institution mit treuem Publikum in ganz Großbritannien.
Im zeitgenössischen Tanz ist Ballet Rambert richtungsweisend. Unter ihrem Dach arbeiteten die großen modernen Choreograf*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, es entstanden aber auch frühe choreografische Auftragswerke – u. a. von Künstler*innen wie Frederick Ashton, Christopher Bruce und Wayne McGregor. Heute nimmt sich Ballet Rambert diesen bedeutenden Arbeiten an, bietet aber auch neuen Stimmen des zeitgenössischen Tanzes eine Plattform. Nach 17 Jahren ist die Kompanie nun erstmals wieder in Berlin zu erleben.

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ENTER ACHILLES
Eine Arbeit von Lloyd Newson (DV8 Physical Theatre) - Ballet Rambert & Sadler’s Wells
 
Choreografie: Lloyd Newson 
Uraufführung 7. Juni 1995 (Wiener Festwochen) 
Deutschland-Premiere: 5. März 2019 (Neubearbeitung) 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Über die so komischen wie provokant-verstörenden Handlungen von acht Männern an einem Abend im Pub zeigt „Enter Achilles“ das Ringen mit unseren Vorstellungen von Männlichkeit. Und ist dabei heute genauso relevant wie bei seiner Uraufführung 1995.
Die Neubearbeitung von „Enter Achilles“ mit neuem Ensemble ist auch Lloyd Newsons erste Zusammenarbeit mit einer anderen Kompanie, dem renommierten Ballet Rambert. Mit seiner Kompanie DV8 Physical Theatre war er im Rahmen von spielzeit’europa bereits mehrfach bei den Berliner Festspielen zu Gast.
Ballet Rambert ist eine der führenden Kompanien für zeitgenössischen Tanz weltweit. Sie ist bekannt für ihr vielfältiges Programm und ihre internationale Ausrichtung, gleichzeitig ist sie eine britische Institution mit treuem Publikum in ganz Großbritannien.
Im zeitgenössischen Tanz ist Ballet Rambert richtungsweisend. Unter ihrem Dach arbeiteten die großen modernen Choreograf*innen des 20. und 21. Jahrhunderts, es entstanden aber auch frühe choreografische Auftragswerke – u. a. von Künstler*innen wie Frederick Ashton, Christopher Bruce und Wayne McGregor. Heute nimmt sich Ballet Rambert diesen bedeutenden Arbeiten an, bietet aber auch neuen Stimmen des zeitgenössischen Tanzes eine Plattform. Nach 17 Jahren ist die Kompanie nun erstmals wieder in Berlin zu erleben.

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CLASSY CLASSICS
Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
 
Premiere: 27. Juni 2019 (Theaterhaus Stuttgart) 
Berlin-Premiere: 15. Januar 2020 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Wer angesichts des augenzwinkernden Stücktitels an einen opulenten Ballettabend denkt, liegt allerdings falsch. „Classy Classics“ feiert Meisterstücke des zeitgenössischen Tanzes, ergänzt durch zwei länger nicht gezeigte Lieblingsstücke aus dem Gauthier Dance-Repertoire.

Choreografien von William Forsythe, Eric Gauthier, Marco Goecke, Ohad Naharin und Cayetano Soto

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DIAMANTE
Mariano Pensotti / Grupo Marea
 
Berlin-Premiere: 16. November 2019 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Eine besondere Form von Gesamtkunstwerk aus Schauspiel, Installation und Musik: Mariano Pensotti baut ein Dorf ins Haus der Berliner Festspiele.
Es ist, als würden alle Fragmente von Büchners Stück „Woyzeck“ in einem riesigen Saal gleichzeitig gespielt. Die Besucher*innen bewegen sich zwischen den Spielorten und verknüpfen die Szenen zu ihrem eigenen Stück. Ungefähr so, nur mit einer zeitgenössischen Geschichte, ereignet sich die Aufführung von Mariano Pensottis großer Parabel auf die Entwicklung der argentinischen Gesellschaft: „Diamante“ ist das Modellstück einer Modellgesellschaft. Als Parcours zwischen parallel gespielten und fein aufeinander abgestimmten Szenen erleben die Besucher*innen den Gesellschaftswandel in einer Werkssiedlung am Rande des Dschungels. Sie ist ein besonderer Ort: Vor gut 100 Jahren, so die Fiktion des Schriftstellers, Filmregisseurs und Theatermachers Mariano Pensotti, errichtete sie der deutsche Industrielle Emil Hügel im Norden Argentiniens für sein Kohle- und Stahl-Unternehmen „Goodwind“.
Heute ist Diamante eine Art Dschungel-Silicon Valley, und die Zuschauer*innen dieses Stücks begegnen dessen Einwohner*innen im Festspielhaus zwischen ihren Häusern – sie leben und feiern mit ihnen, beobachten sie über sechs Stunden wie die eigenen Nachbar*innen und sehen, wie sich die soziale Musterstadt im Laufe eines Jahres in einen Ort der Gewalt verwandelt: Gemeinsame Sportübungen und gemeinsames Musizieren werden abgelöst von Raubüberfällen und Fremdenhass. Die stolzen Arbeiter*innen der Fabrik werden allmählich zu Dienstleistenden, das Gemeinsame der Gemeinschaft verfliegt und die Jugend sucht sich ihre eigenen Auswege.

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A 24-DECADE HISTORY OF POPULAR MUSIC
Taylor Mac
 
Europa-Premiere: 10. Oktober 2019 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Mit 246 Popsongs durch 240 Jahre amerikanischer Geschichtsschreibung: Taylor Macs monumentale Show „A 24-Decade History of Popular Music“ erzählt über vier Abende hinweg eine alternative Geschichte der USA.

Taylor Macs herausragende Pop-Odyssee „A 24-Decade History of Popular Music“ dekodiert anhand von 246 Songs, die zwischen 1776 und heute in den Vereinigten Staaten populär waren, die Gesellschaftsgeschichte des Landes. Das 24-stündige Werk, das in den USA als eines der spektakulärsten Theaterereignisse des Jahrzehnts gefeiert wurde, erlebt im Haus der Berliner Festspiele nicht nur seine Europapremiere, sondern auch die einzige Aufführung dieser ungekürzten Version in Europa. „‚A 24-Decade History of Popular Music‘ ist ein Reenactment, das zeigt, warum Individuen auf lange Sicht Verlierer sind, während Gemeinschaften und Bewegungen, wenn sie kontinuierlich zusammengeführt werden, das Potenzial haben, zu gedeihen und immer gerechter zu werden“, so Taylor Mac. „Ich bin kein Lehrer. Mein Job ist es, Menschen an etwas zu erinnern. Ich erinnere die Zuschauer*innen an Dinge, die sie vergessen, verworfen oder verdrängt haben – oder die andere für sie verdrängt haben.“

Weiterlesen: Taylor Mac: A 24-Decade History of Popular Music

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MEGA ISRAEL
Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
 
Choreografie: Hofesh Shechter, Sharon Eyal & Gai Behar, Ohad Naharin
Berlin-Premiere: 11. April 2019 
Haus der Berliner Festspiele

Zum Inhalt: Hofesh Shechter erkundet mit „Uprising“ die extrem physische, virile Seite des Tanzes. Sieben Männer, barfuß und lässig in T-Shirts und Hosen gekleidet, voller Unsicherheit und latenter bis hin zu unverstellter Aggressivität. Die Sehnsucht nach Gemeinschaft liegt im Clinch mit brutalem Dominanzstreben. Den Takt gibt die Musik vor: peitschende, elektronisch verzerrte Rock-Sounds, komponiert vom Profi-Schlagzeuger Shechter selbst. Ein starkes Statement und eine eigene, neue Farbe, durch die Hofesh Shechter den Tanz unverkennbar bereichert hat.
Auch Gai Behar und Sharon Eyal lieferten mit „Killer Pig“ ihre internationale Visitenkarte ab. Für Gauthier Dance haben Eyal–Behar eine neue Fassung kreiert – besetzt mit sechs Tänzerinnen, wie bei der Uraufführung, und kondensiert auf 30 radikale Minuten. Im Gefüge von „MEGA ISRAEL“ bilden die herbe Ästhetik und präzisen Bewegungen von „Killer Pig“ das ideale Gegenstück zu Shechters Uprising. Wir sehen rätselhafte Amazonen in perfekt synchronen Formationen und verzweifelten Ausbrüchen, die jedes Klischee vom weiblichen Tanz sarkastisch pulverisieren.
Der dritte Beitrag im Bunde ist „Minus 16“ von Ohad Naharin, der mit seiner Batsheva Dance Company als Großmeister des Tanzes aus Israel gilt. Nach „Kamuyot“ vertraute der Erfinder der Gaga-Methode der Company nun erneut ein Stück an. Nur dass man statt „ein“ Stück lieber DAS Stück sagen sollte … Schließlich schuf Naharin mit „Minus 16“ ein echtes Signature Piece, das schon bald nach der Premiere im Jahr 1999 Kultstatus erlangte. Wie in einem Kaleidoskop vereint es unterschiedlichste Episoden, Musiken und Stimmungen, die Naharin jeweils neu arrangiert und variiert – vom entfesselten Stuhlkreis mit kraftvollen, orientalisch angehauchten Gesängen bis zum entrückten Pas de deux zu Antonio Vivaldis „Stabat Mater“. Eine denkbar intensive Gruppenerfahrung für Tänzer und Publikum, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.

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