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WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT
nach Édouard Louis
Regie: Philipp Arnold 
Premiere: 13. Dezember 2019 
Münchner Volkstheater 

Zum Inhalt: Seine ganze Kindheit wünscht sich Édouard  Louis sein Vater möge verschwinden. Jede Begegnung mit seinem Vater erweist sich als schwierig – aus Scham. Der Sohn schämt sich seiner Andersartigkeit, der machistische Vater schämt sich der Andersartigkeit seines Sohnes. In prekären Verhältnissen wächst er als fünftes Kind in einem von Armut und Alkohol geprägten Elternhaus auf. Auch außerhalb der Familie hat es Louis nicht leicht: Er ringt um seine Identität in der nordfranzösischen Provinz, wo ein homophobes, bildungsfeindliches und gewaltbereites Klima vorherrscht. Jeder Versuch der Anpassung scheitert. Erst mit dem Übertritt in ein Gymnasium in der nächstgelegenen Großstadt gelingt es ihm, dieser Atmosphäre zu entkommen. Viele Jahre später, mittlerweile hat er Soziologie studiert, verarbeitet er seine Erfahrungen als Schriftsteller. In seinem vielbeachteten jüngsten Werk „Wer hat meinen Vater umgebracht“ versucht sich der Sohn dem Vater anzunähern, sein Handeln und seine Einstellungen zu verstehen. Es ist ein wütendes und zugleich zärtliches Buch geworden. Der 27jährige Louis prangert ein politisches System an, das die Armen nicht unterstützt sondern durch Kürzungen der Sozialleistungen weiter an den Rand treibt. Die Einsicht, dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse ein Urteil bedeutet, lässt eine späte Annäherung zwischen Vater und Sohn zu.

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TKKG: DAS LIVE-HÖRSPIEL 
Das unheimliche Dorf
München-Premiere: 2. Dezember 2019 
Deutsches Theater München 

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Zum Inhalt: TKKG schreiben seit 1979 Geschichte. Mit über 15 Millionen verkauften Büchern und 35 Millionen Tonträgern gehören sie zu den erfolgreichsten Jugendbuch- und Hörspiel-Reihen in Deutschland. Nun bietet das Live-Hörspiel TKKG – Das unheimliche Dorf mit den Originalsprechern und einem brandneuen Fall eine nie dagewesene Möglichkeit, die Detektive hautnah zu erleben.

Mit über eine Million Streams pro Tag sind TKKG-Hörspiele heute noch ein absoluter Dauerbrenner für Klein und Groß. Zum 40-jährigen Bestehen der Detektiv-Bande werden die aktuellen Hörspiel-Sprecher Sascha Draeger (alias Anführer Tim), Manou Lubowski (alias Vielfraß Klößchen), Tobias Diakow (alias Schlaukopf Karl) und Rhea Harder-Vennewald (alias die mutige Gaby) einen bislang unveröffentlichten Fall live auf der Bühne lösen. Akustische Highlights und viele weitere Überraschungen laden zum Miträtseln und Mitfiebern ein. Ein Muss für kleine und auch große Spürnasen!

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DER HAARIGE AFFE 
von Eugene O'Neill
Regie: Abdullah Kenan Karaca 
Premiere: 28. November 2019 
Münchner Volkstheater 

Zum Inhalt: Yank, Heizer im Kesselraum eines Luxusdampfers, ist erfüllt vom Glauben an Technik und Fortschritt, überzeugt von seiner eigenen Kraft und Leistungsfähigkeit. Ein Blick aus den Augen einer Millionärstochter, die aus Sensationslust in den Kesselraum hinuntersteigt, löst in ihm einplötzliches Erkennen seiner Situation aus:

Er begreift sich als minderwertige Kreatur, als haarigen Affen, der nirgends dazugehört. Sein Rachefeldzug führt ihn auf die mondäne Fifth Avenue, doch sein Versuch, Passanten zu provozieren, scheitert an deren kühler Überlegenheit. Schließlich wird er von der Polizei niedergeknüppelt und ins Gefängnis gebracht. Nach seiner Entlassung wendet er sich an die Gewerkschaft, aber auch hier findet er keine Aufnahme. So bleibt ihm als letztes der Weg in den Zoo, zum Affengehege, doch der freigelassene Affe zerquetscht ihn in tödlicher Umarmung.

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SCHWESTER VON
von Lot Vekemans
Regie: Domagoj Maslov 
Premiere: 20. November 2019
Metropoltheater München 
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Zum Inhalt: Ein irritierender Titel: Wer ist diese Schwester? Und von wem ist sie die Schwester? Lot Vekemans wirft uns unwissend mitten ins Geschehen. Allmählich wird klar: Es ist Ismene, Tochter des Ödipus und jüngere Schwester der Antigone. Vekemans stellt sie ins alleinige Zentrum des Geschehens. Tausende von Jahren hat Ismene gewartet, ausgeharrt zwischen Leben und Tod; hat gehadert, mit sich, ihrer Familie, dem heldenhaften Handeln der Schwester und dem eigenen Nicht-Handeln.
un spricht sie und erzählt ihre Version der Familiengeschichte, sucht nach Erklärungen und Identität. Sucht auch nach Vergebung. Wie entfesselt redet sie sich alles von der Seele: den Irrsinn der Familientragödie, ihr ewiges Schattendasein als „kleine Schwester“, die Liebe und Bewunderung für und den Hass auf die überlebensgroße Antigone, die sich  furchtlos den Befehlen Kreons widersetzte, um den geliebten Bruder zu bestatten; Ismene erklärt, eifert, bewundert, bereut, zürnt, klagt an, rechtfertigt sich.

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DIE TOTE STADT
von Erich Wolfgang Korngold
Regie: Simon Stone 
Premiere: 18. November 2019 
Bayerische Staatsoper München
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Zum Inhalt: Die Grenze zwischen Traum und Realität löst sich zunehmend auf, als der um seine verstorbene Frau Marie trauernde Paul auf die Tänzerin Marietta trifft. Aufgrund ihrer äußerlichen Ähnlichkeit zu Marie wird Marietta zur Projektionsfläche für die erotischen Wünsche Pauls, dessen Trauer kultische Züge trägt: Die sorgsam aufbewahrte Haarsträhne der Verstorbenen wird wie eine Reliquie verwahrt. Nach einer nervenaufreibenden „Vision“ mit kathartischer Wirkung wird Paul schließlich in der Wirklichkeit geerdet. Er kann die Stadt Brügge als den Ort für seinen Totenkult verlassen. Der ursprüngliche Werktitel „Triumph des Lebens“ ist für die persönliche Entwicklung des Protagonisten bezeichnend.

Wenige Wochen vor der immens erfolgreichen Uraufführung von Die tote Stadt bezeichnete kein Geringerer als Giacomo Puccini den damals 23-jährigen Erich Wolfgang Korngold als „die stärkste Hoffnung der neuen deutschen Musik“. Arien wie „Glück, das mir verblieb“ und „Mein Sehnen, mein Wähnen“ gehören wegen ihrer melodischen Eindringlichkeit zum Konzertrepertoire zahlreicher Opernsänger und strahlen weit über die Bekanntheit der Toten Stadt hinaus.

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BODYGUARD 
Das Musical
Premiere: 7. November 2019 
Deutsches Theater München 


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Zum Inhalt: Der preisgekrönte Welterfolg Bodyguard – Das Musical kommt in seiner aufwendigen, deutschen Inszenierung 2019 erstmals nach München. Mehr als vier Millionen Besucher belegen: Bodyguard ist nicht nur im Kino ein Hit! Von London aus eroberte das topmoderne, glamouröse Bühnenereignis die Metropolen der Welt. Spektakuläre Choreografien, 16 Tophits – in englischer Sprache gesungen – sowie die packende Love-Story garantieren dem Publikum ein Live-Erlebnis der Extraklasse!

Mit der Uraufführung am Londoner West End im Jahr 2012 wurde Bodyguard auch auf der Bühne ein Hit. Davon zeugen nicht nur vier Nominierungen für den renommierten Laurence Olivier Award und die Auszeichnung mit dem begehrten WhatsOnStage-Award als „Best New Musical“ – auch an den Theaterkassen ist Bodyguard – Das Musical ein Publikumsmagnet. Bislang begeisterte die Spitzenproduktion weltweit Zuschauer in zwölf Ländern, u.a. Großbritannien, den Niederlanden, den USA, Südkorea, Kanada, Italien, Australien, China, Spanien und Frankreich.

Weiterlesen: BODYGUARD - Das Musical

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THE BAND
Das Musical
Berlin-Premiere: 11. April 2019  
Theater des Westens, Berlin 

München-Premiere: 11. Oktober 2019 
Deutsches Theater München 

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Zum Inhalt: THE BAND - das mitreißende Musical über echte Freundschaft kommt endlich auch nach Deutschland! Das lebensnahe Feel-Good-Musical über wiederentdeckte Jugendträume mit den Welthits von Take That feiert im April Deutschlandpremiere im Stage Theater des Westens. Die Show ist seit über einem Jahr der große Publikumserfolg in Großbritannien und berührt die ganze Nation - keine Musical-Tournee war dort jemals schneller ausverkauft. THE BAND – Das Musical ist von April bis September in Berlin zu sehen.

Sänger Prince Damien, Gewinner der 13. DSDS- Staffel, wird ein Teil von THE BAND - DAS MUSICAL und feiert damit sein Musicaldebüt. Verstärkt wird die Cast um ein weiteres bekanntes Gesicht: Heike Kloss wurde als „Biene“ an der Seite von Atze Schröder landesweit mit „Alles Atze“ bekannt und wird als "Zoe" in THE BAND - DAS MUSICAL zu sehen sein.

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DIE KLUGE 
Carl Orff
Regie: Lukas Wachernig 
Premiere: 2. Oktober 2019  
Staatstheater am Gärtnerplatz München
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Zum Inhalt: »Oh, hätt’ ich meiner Tochter nur geglaubt!« – Ein Bauer findet auf dem Feld des Königs einen goldenen Mörser ohne Stößel. Trotz der Warnung seiner schlauen Tochter bringt er ihn treudumm zum König. Doch der kerkert den Bauern wegen Unterschlagung des Stößels ein, wie es die Tochter vorhergesagt hat. Dem König kommt dies zu Ohren, und er stellt die Kluge auf die Probe, die diese bravourös besteht. Der Regent bestimmt sie begeistert zu seiner Gemahlin, doch damit beginnt das Problem: Kann man klug sein und gleichzeitig lieben?

Der Münchner Komponist Carl Orff – 2020 wäre er 125 Jahre alt geworden – schuf 1942 mit »Die Kluge« nach der Grimmʼschen Märchenvorlage eine Oper für Jung und Alt. Darin trifft eine pointiert-kunstvolle Textsprache auf eine volksliedhafte Musik, was eine pralle, spontane Bühnenwirksamkeit ergibt, die irgendwo zwischen Märchen, Volkstheater und bairischer »Kumedi« angesiedelt ist und schnell zum Klassiker auf deutschen Bühnen wurde!

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