Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in München spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

TROMMELN IN DER NACHT
von Bertolt Brecht
Regie: Christopher Rüping 
Premiere: 14. Dezember 2017 
Münchner Kammerspiele
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Zum Inhalt: Münchner Kammerspiele, 29. September 1922, Uraufführung „Trommeln in der Nacht“ – Nach jahrelanger Kriegsgefangenschaft kommt ein Mann ins aufständische Berlin zurück. Der erste Weg führt ihn zu seiner einstigen Geliebten. Dort, im Wohnzimmer ihrer Eltern, erfährt er, dass die Frau sich soeben mit einem anderen verlobt hat, einem Kriegsgewinnler, der eines Tages die Fabrik des Vaters in die Zukunft führen soll. Aus Enttäuschung und Wut wendet sich der Mann den sozialistischen Straßenkämpfen zu und wird zum wichtigen Akteur im Spartakusaufstand gegen die konservative Regierung. Die gewaltsame Besetzung des Zeitungsviertels durch die Aufständischen steht unmittelbar bevor. Da besinnt sich die Frau und verlässt ihren Neu-Verlobten, um ihren einstigen Geliebten zurückzuholen. Dieser, vor die Wahl zwischen seiner Frau und dem Aufstand gestellt, zögert kurz, bevor er sich entscheidet. Und entschließt sich, die Aufständischen zu verlassen und mit seiner Frau nach Hause zu gehen. 
Nach „Der Spieler“, „Hamlet“ und zuletzt „Miranda Julys Der erste fiese Typ“ inszeniert Christopher Rüping, Hausregisseur der Kammerspiele, Brechts Geschichte aus einer bewegten Zeit. Dass die Uraufführung vor fast 100 Jahren an den Kammerspielen stattfand, ist dabei mehr als nur ein Detail.

Weiterlesen: Trommeln in der Nacht (Münchner Kammerspiele)

Bewertung und Kritik zu

CHILDREN OF TOMORROW
von Tina Müller / Corinne Maier 
Regie: Corinne Maier 
Premiere: 13. Dezember 2017  
Münchener Volkstheater
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Zum Inhalt: Wie können wir uns die Sorge um Haushalt, Erziehung und Beruf fair teilen? Warum tun es nur 14 Prozent der Paare in Deutschland, obwohl Politik und Wirtschaft scheinbar Maßnahmen ergriffen haben, um Familie und Beruf möglich zu machen? Warum leisten Frauen immer noch 60 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als Männer? 
Gemeinsam mit der Autorin Tina Müller hinterfragt Regisseurin Corinne Maier Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Eine Utopie wird entwickelt und ein Stück entsteht: 
Ausgehend von Improvisationen der Darsteller*innen werden Figuren erfunden, eine Gemeinschaft erdacht, welche den Traum von gemeinsamer kollektiver Fürsorge hat, um somit die verschiedenen Herausforderungen zu meistern.

Weiterlesen: Children of Tomorrow (Münchener Volkstheater)

Bewertung und Kritik zu

TIEFER SCHWEB
Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler
Regie: Christoph Marthaler
Premiere: 24. Juni 2017 
Münchner Kammerspiele
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Zum Inhalt: Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres Phänomen abgehakt. Stets waren sie ruhig und sachlich geblieben, sogar noch dann, als das beunruhigende Gerücht von einem „Tag X“ in Umlauf geriet. Als dieser schließlich mit offiziellem Datum besiegelt wurde, fand man die Büros der Behörde auf einmal verwaist. Alle Angestellten waren verschwunden, kurzfristig abgetaucht in unbekannter Mission. Oder einfach: „Tiefer Schweb“ – wie man an den Ufern des Bodensees zu sagen pflegt, anlässlich solch rätselhafter Fälle und in Anspielung auf die Bezeichnung des tiefsten und unergründeten Areals des Binnenmeers. Hier nämlich im Dreiländereck, wo die Grenzen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands so eng verlaufen, dass man in Zeiten des freien Personenverkehrs innerhalb von Sekunden drei Staaten besuchen konnte, haben sich die Beamten mit ihren Angehörigen an einen geheimen Ort zurückgezogen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Vorkehrungen zu treffen für den unausweichlich bevorstehenden Moment der Wahrheit.

Weiterlesen: Tiefer Schweb (Münchner Kammerspiele)

Bewertung und Kritik zu

MAUSER 
von Heiner Müller
Regie: Oliver Frljić
Premiere: 27. April 2017 
Residenztheater München
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Zum Inhalt: Im russischen Bürgerkrieg wird dem Genossen A von der Partei die Leitung des Revolutionstribunals in Witebsk übertragen. Er verrichtet die "Arbeit des Tötens" zur Zufriedenheit, bis er plötzlich in einen Exzess verfällt und das Magazin seiner Mauser in eine Leiche entlädt. Wer das Töten nicht mehr als Arbeit, sondern als Lust empfindet, ist für die Revolution untragbar geworden. Der Genosse A wird – wie einst der Prinz von Homburg – aufgefordert, in seine eigene Hinrichtung einzuwilligen.

Weiterlesen: Mauser (Residenztheater München)


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Kritiken: 14

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