Staatstheater Cottbus
    www.staatstheater-cottbus.de
    Lausitzer Straße 33 - 03046 Cottbus
    Telefon: 0355 7824 – 100
    SPIELPLAN & KARTEN

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    MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL 
    von Paul Abraham
    Regie: Otto Pichler 
    Premiere: 17. Juni 2023 
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    Zum Inhalt: Betörende Musik mit Ohrwurm-Garantie und jazzige Rhythmen, die von der Operette bereits auf das aufkommende Genre des Musicals vorausweisen, hat Paul Abraham für sein „Märchen“ erdacht, das in der Traumfabrik Hollywoods seinen Anfang nimmt. Die Produzententochter Marylou will in die Firma ihres Vaters einsteigen und hat dafür einen genialen Plan ausgeheckt: Ein Film über die Verstrickungen des europäischen Hochadels soll das Publikum scharenweise ins Kino locken. In der Hauptrolle: die spanische Infantin Isabella. Sie lebt mitsamt ihrem Hofstaat im Exil und ist luxeriös einem Grand-Hotel in Cannes abgestiegen. Weil das Geld auszugehen droht, käme das Filmangebot eigentlich gerade recht. Wenn man sich dafür bloß nicht auf so gar nicht standesgemäßes Terrain begeben müsste! Schon die verliebte Schwärmerei eines Hotelangestellten ist unzumutbar im Auge der Infantin …

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    FREDDIE 
    Ballettabend über Freddie Mercury von James Sutherland
    Choreografie: James Sutherland
    Premiere: 6. Mai 2023 
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    Zum Inhalt: Freddie Mercury – Popikone voller Widersprüche. Mit seinen Auftritten setzt er Maßstäbe an Extravaganz, Fashion und Glamour, aber seine Musik ist immer wieder geprägt von berührenden Textzeilen, die intime Einblicke in eine zerrissene Seele erlauben. Image und Persönlichkeit Freddie Mercurys faszinieren inzwischen seit Generationen – und werden nun zum Stoff für eine tänzerische Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen, die mit seiner Musik, seinen Texten und Bildern verbunden bleiben.

    Wer ist dieser Musiker, der die Selbstinszenierung bis zur Perfektion betrieb und dennoch seine verletzliche Seite nie wirklich verbarg? Seine Texte zeugen ebenso von großer Unsicherheit und andauernder Suche wie sie – an anderer Stelle – die unbändige Lust am Auftritt, den Hunger nach Leben, die Sehnsucht nach Entgrenzung und Exzess zum Ausdruck bringen. Fast schon legendär war seine Schüchternheit; seine Höflichkeit und geschliffenen Manieren verrieten seine gute Schule, obwohl er mit Auskünften über seine Herkunft mehr als sparsam war.

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    KAIROS 
    nach dem Roman von Jenny Erpenbeck
    Regie: Fania Sorel 
    Premiere: 1. Apr. 2023 
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    Zum Inhalt: Hans und Katharina: Er ein verheirateter Schriftsteller Mitte 50, der mit Heiner Müller und Christa Wolf zu Abend isst, sie eine 19-Jährige, die sich gerade zur Schriftsetzerin ausbilden lässt, treffen sich an einem regnerischen Tag im Bus. Beide verlieben sich sofort ineinander, es beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Sie entdecken einander und sich im Gegenüber, das Ostberlin der 80er-Jahre, eine Welt voller Kunst, Theater und Musik. Dabei begleiten die beiden Fragen nach Liebe, Verbundenheit und Vertrauen. Im Moment der Liebe beginnt schon ihr Vergehen. Als Hans erfährt, dass Katharina ihn betrogen hat, macht er die Beziehung zum Spielfeld seiner männlichen Macht. Katharina findet sich in einer Atmosphäre von Angst, Zweifeln und Schuld wieder. In einer lang andauernden Befragungsaktion versucht Hans eine Wahrheit zu finden, die es nicht gibt, während Katharina immer größere Schuld empfindet, die sie in der Beziehung hält, obwohl die Liebe zu Hans sie längst verlassen hat.

    In immer selbstzerstörerischen Beziehungskonstrukten löst sich nicht nur langsam die Liebe auf, parallel löst sich auch ein Staat auf. Der überzeugte Sozialist Hans empfindet im langsamen Verlust seiner politischen wie künstlerischen Heimat auch den Verlust seiner selbst.

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    VOM NEUEN. IM HIER UND JETZT 
    Dreiteiliger Ballettabend mit Choreografien von Jörg Mannes und Ihsan Rustem
    Premiere: 25. März 2023 
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    ►LUX
    Die Idee von LUX beschäftigt den Choreografen Jörg Mannes seit der Uraufführung 2009 immer wieder. Als Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover, wo er bis 2019 tätig war, zeigte er 2018 eine überarbeitete Fassung. Nun kommt LUX nach Cottbus und wird auch hier für das Ensemble und die Bühne weiter adaptiert. Die Musik Giovanni Sollimas gibt die überraschenden Wendungen vor, denen Mannes mit großer Virtuosität in Timing und im Umgang mit Effekten folgt. Sein trockener Humor sorgt ebenso für Abwechslung wie die dramatischen oder lyrischen Momente. Es entsteht ein Spannungsbogen über die Episoden hinweg, der, wie der Titel schon sagt, mit Einsatz von Lichteffekten Illusionen erzeugt und bald in märchenhafte Stimmungen abtaucht, bald mit harten Schatten die menschliche Kontur ausstellt und so nahezu philosophische Anschauungen in starke Bilder fasst.

    ►YIDAM
    YIDAM ist ein zusammengezogenes Wort aus dem Tibetischen yid-kyi-dam-tsgig und bedeutet im buddhistischen Kontext ein seelisches Band, das zur Erleuchtung weist. Inspiration entsteht dabei aus dem sich selbst beobachtenden Geist und der Übung, die eigenen Gedanken zu bändigen. Als Ihsan Rustem selbst zu meditieren begann, erwartete er sogleich ein unmittelbares „Zen“-Erlebnis, wie er erzählt. Er würde die Augen schließen und alles wäre still. Doch die Realität war weit davon entfernt, denn was er erfuhr glich mehr einem Sturm aus chaotischen Gendanken und Gefühlen, die um seine Aufmerksamkeit buhlten. Die Kreation YIDAM spiegelt diese anfänglichen Versuche wider, „das Gegenwärtige“ inmitten dieses Wirbels im endlosen Raum zu finden. Bereits mehrere Jahre zuvor hatte Rustem Bekanntschaft mit Michael Gordons „Wheater One“ gemacht und nur auf den richtigen Moment gewartet, sich mit dieser aufregenden Musik auseinandersetzen zu können. Einer Achterbahnfahrt gleich führt das Werk wie der Tanz des Geistes immer wieder am Ende doch zu sich selbst zurück. 2015 entstand YIDAM als Produktion des NW Dance Projects, einer Compagnie in Portland (Oregon), die sich dem zeitgenössischen Tanz verschrieben hat.

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    DER NUSSKNACKER 
    Pjotr I. Tschaikowski
    Regie: Giorgio Madia 
    Premiere: 12. November 2022 
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    Zum Inhalt: Alle Menschen haben Träume. Viele davon finden Ausdruck in der magischen Welt des Theaters, wo sie auf der Bühne Gestalt annehmen. Fasziniert von dem Spielzeugtheater, das der Ballettmeister Drosselmeier den Kindern am Weihnachtsabend zum Fest bei Familie Stahlbaum mitbringt, träumt das Mädchen Clara davon, Tänzerin zu werden. Es sind nicht nur die tanzenden Spielzeug-Figuren – eine Ballerina, ein Nussknacker und ein Mäusekönig – die in ihrer Fantasie lebendig werden, sondern es ist fast so, als würde der Zauber des kleinen Theaters die ganze Weihnachtswelt zunehmend verwandeln, in einen Ballettsaal und schließlich zur großen Bühne, auf der Clara als Ballerina mit ihrem Nussknacker- Prinzen im strahlenden Mittelpunkt steht.

    DER NUSSKNACKER ist eines der bekanntesten Ballette überhaupt. Die berühmte Musik von Pjotr I. Tschaikowski ist dafür gedacht, die Geschichte mit tänzerischen Mitteln zu erzählen, und darin besteht auch das Geheimnis des Erfolges von diesem Ballett. Genau das nimmt der Choreograf und Regisseur Giorgio Madia zum Anlass seiner Interpretation: Was ließe sich besser erzählen, als eine Geschichte über das Tanzen selbst? Für seine faszinierenden Bühneninszenierungen mit Sogwirkung ist er europaweit bekannt. Für Jung und Alt taucht er mit dem Ballett des Staatstheater Cottbus ein in die magische Welt des Bühnenzaubers und das pünktlich zur Weihnachtszeit, der Zeit der Wünsche und der Träume.

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    IM BERG 
    nach Franz Fühmann
    Regie: Armin Petras 
    Premiere: 10. September 2022 
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    Zum Inhalt: Es ist nicht leicht, Franz Fühmann in eine Schublade der DDR- Literatur zu stecken. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er als Verfasser von Kinderbüchern, Essays und Nachdichtungen von Sagen oder Epen. Als Verfechter des Bitterfelder Weges war er Vorstandsmitglied des DDR-Schriftstellerverbandes. Später zog Fühmann sich mehr und mehr von der offiziellen Linie zurück und wagte Mitte der 1970er-Jahre ein Experiment: Für ein großangelegtes Buchprojekt begab er sich in die Bergwerke der Republik. Das Produkt dieser Recherche ist ein kritischer Bericht über das grobe und zarte Leben in der DDR, Spiegel der Sehnsucht eines Intellektuellen nach Wegen aus der Sprachlosigkeit in bleierner Zeit. Bis zuletzt blieb das berührende Werk ein Fragment. Obwohl er die Arbeit daran immer wieder fortsetzte, erschien dieser „Bericht eines Scheiterns“ erst nach Fühmanns Tod.

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    RAUMFAHRER 
    von Lukas Rietzschel
    Regie: Paula Thielecke 
    Premiere: 9. September 2022 
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    Zum Inhalt: Astronauten und Kosmonauten, zwei Wörter, die einen Hinweis geben auf die Vergangenheit eines geteilten Landes. Der Autor Lukas Rietzschel entscheidet sich für Raumfahrer. Schwerelos, entwurzelt und ohne Verankerung in Zeit und Raum schweben die Figuren seines Romans. Kamenz, eine Kleinstadt in der Lausitz, schrumpft unbeachtet vor sich hin. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind eingestellt, Supermärkte schließen, Wohnblocks werden abgerissen. Was es noch gibt, ist ein Krankenhaus, der Arbeitsplatz von Jan. Jan ist Altenpfleger und schiebt dort regelmäßig „den Alten“ zum MRT. Eines Tages gibt der ihm einen Karton voller Dokumente.

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    KRÓL ROGER 
    von Jarosław Iwaszkiewicz
    Regie: Tomo Sugao 
    Premiere: 14. Mai 2022 
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    Zum Inhalt: Im mittelalterlichen Sizilien herrscht König Roger der Zweite. Plötzlich taucht in seinem Reich ein charismatischer, schöner Hirte auf. Es heißt, er huldige einer neuen Gottheit und verführe die Menschen zu exzessivem Rausch. Auf Bitten Roxanes, der Gemahlin Rogers, widersetzt sich der König den Forderungen von Volk und Kirche, den bedrohlichen, verführerischen Jüngling hinzurichten. Er erkennt die Macht des neuen Glaubens an, von dem der Hirte erfüllt ist. Um ihm zu folgen, legt er die Zeichen seiner Herrschaft ab und begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse, an deren Ende ihm der Jüngling in Gestalt des Gottes Dionysos erscheint. Den Morgen begrüßt Roger, innerlich verwandelt, mit einer frohen Hymne.

    Ein „sizilianisches Drama“ nannte der Komponist Karol Szymanowski seine Oper KRÓL ROGER. Sie beginnt mit einer Messe: „Domine Deus“, der Herrgott wird im Stile alter Kirchenmusik angerufen. Später mischen sich arabi­sche Stilelemente in die moderne Partitur. Neues und Altes, vermeintlich Fremdes und Eigenes, verschmelzen unter der Glutsonne Siziliens und öffnen den Raum für ein großes „Mysterium“, ein Werk über Glauben, Toleranz und die eigentümliche Macht der Verwandlung im menschlichen Leben.

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    SOLARIS 
    nach dem Roman von Stanisław Lem
    Regie: Blanka Rádóczy 
    Premiere: 9. April 2022 
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    Zum Inhalt: Was liegt hinter dem Horizont? Hinter dem, was wir von der Welt und uns selbst wissen? Schwer zu sagen, das müssen auch die Besucher des Planeten Solaris feststellen. Denn dessen Oberfläche besteht fast ausschließlich aus einer ozeanartigen Masse, die Menschen auf eigentümliche Weise beeinflusst, aber wenig von sich selbst preisgibt. Nicht nur die Gesetze der Physik sind hier außer Kraft gesetzt: Die auf Solaris forschenden Wissenschaftler sind entweder tot oder verwirrt. Als der Psychologe Kris Kelvin in der Raumstation nach dem Rechten sehen soll und plötzlich seiner verstor­benen Freundin Harey gegenübersteht, ahnt er, dass es um weit mehr geht als um das Vexierbild von Schein und Sein.

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    FRAU PAULA TROUSSEAU 
    nach Christoph Hein
    Regie: Ulrike Müller 
    Premiere: 12. März 2022 
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    Zum Inhalt: Wie prägt die Kindheit spätere Entscheidungen? Paula möchte unbedingt an der Kunsthochschule angenommen werden. Sie träumt so sehr von einer Karriere als Malerin, dass sie ihre Hochzeit verschiebt, denn die Aufnahmeprü­fung fällt auf den gleichen Tag wie die geplante Trauung. Gegen den Willen ihres Verlobten und ihrer Eltern fährt sie zur Prüfung – und wird angenommen. Sie studiert Malerei und findet darin einen Weg in ihre eigene Welt. Daran scheitert ihre Ehe, die sie nie wollte, und sie verliert ihre Tochter. Sie kämpft mit sich, der Welt, den Menschen, die sie umgeben. Sie gibt viel auf – verliert aber nie ihre Träume. Am Ende verlässt Paula die Welt. Man findet sie tot in der Loire.

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