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Bewertung und Kritik zu

VERSCHWUNDEN (11+) 
von Charles Way, nach Gebrüder Grimm
Regie: Theo Fransz 
Premiere: 11. Januar 2018 
Theater Bonn - Oper
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Zum Inhalt: Hans und Grete, zwei Geschwister, deren Leben sich schlagartig änderte, als ihre Mutter starb. Zwei Geschwister, die zusammenhalten müssen, seitdem ihre Stiefmutter in ihr Leben trat. Hans hat gelernt, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann, sondern arbeiten muss, um seiner kleinen Schwester ein bisschen mehr Leben finanzieren zu können. Er stiehlt sogar für sie. Grete hat gelernt ständig zu lächeln, um niemandem zu zeigen, wie traurig sie in Wirklichkeit ist. Als eines Tages der Vater seinen Job verliert, sieht die Stiefmutter all ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben dahin schwinden. Dumm ist sie aber nicht, ein neuer Plan ist schnell geschmiedet: Ihr Cousin soll Grete entführen, die Beute wird geteilt.

Mit Felix Strüven, Lisa Fix, Maureen Havlena, Alexander Steindorf, Caroline Steiner

Regie: Theo Fransz
Musik: Markus Reyhani
Ausstattung: Bettina Weller
Dramaturgie: Angela Merl


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4.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Ungeliebte Kinder
  · 16.01.18
''Die Figuren sind nuanciert gezeichnet; Felix Strüven als Hans, Lisa Fix als Grete, Maureen Havlena als Stiefmutter und Alexander Steindorf als Vater agieren ausdrucksstark in Mimik und Gestik. Das schlechten Gewissen der Eltern zu wenig für die eigenen Schutzbefohlenen zu tun, steigert sich zur verqueren Angst vor den eigenen Schützlingen. Insbesondere die Stiefmutter wird zunehmend rücksichtsloser und auf ihren eigenen Vorteil bedacht. 

Es berührt sehr, wenn man sieht, wie Hans und Grete sich solidarisieren und aufeinander aufzupassen versuchen. Erst langsam begreift Grete, dass ungehemmter Fernsehkonsum und eine nur auf Süßigkeiten basierende Ernährung ihr nicht zuträglich sein können. Sie sucht in ihrer Einsamkeit neue Reize, und sei es auch nur ein Zwiegespräch mit ihrem Schatten. Hans erkennt, dass energisches Zetern, aufgeregtes Sich-Ereifern und Impulsivwerden nur bedingt voranbringen und überlistet bald seine Vormünder mit taktischem Kalkül. In einem Reifungsprozess entsteht eine Verbundenheit zwischen den beiden Geschwistern, die versuchen allen Widrigkeiten, Täuschungen und Gemeinheiten zu trotzen. Eine schöne und temporeiche Inszenierung mit kraftvollen Bildern, auch für die noch jungen Zuschauer.'' schreibt Ansgar Skoda am 17. Januar 2018 auf KULTURA-EXTRA
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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 10
4 22
3 18
2 8
1 2
Kritiken: 50

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