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Bewertung und Kritik zu

BONNOPOLY
von Ulf Schmidt
Regie: Volker Lösch
Premiere: 9. September 2017
Theater Bonn

Zum Inhalt: Bonn um die Jahrtausendwende. Nach dem Umzug der Bundesregierung kommt die Stadt auf eine grandiose Idee: Die alten Parlamentsgebäude sollen zu etwas ganz Großem werden. Zu einem World Conference Center. Die ehemalige Bundeshauptstadt bleibt als UN-Standort weiter Zentrum der internationalen Politik. Und der Umbau soll Stadt und Bürger nichts kosten.

Ein Investor aus dem fernsten Osten verspricht, alles auf eigene Kosten zu bauen und zu betreiben. Das kommt einer Stadtregierung trefflich zupass, die gerade dabei ist, sich den Roman Herzog’schen Ruck zu geben und zu einer unternehmerischen Stadt zu werden. Ein grotesker Politkrimi beginnt, in dem sich zypriotische mit hawaiianischen Heuschrecken vor dem Landgericht Bonn um öffentlichen Besitz streiten, Millionen auf Nimmerwiedersehen verschwinden – und die städtische Aufsicht ein Maß an Gutmütigkeit gegenüber kleinen und großen Vergehen entwickelt, von dem Otto Knöllchenzahler nur träumen kann. Am Ende dieser Krimikomödie haben die Bonner Bürger nicht nur die Zeche in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu zahlen. Sondern die angespannte Haushaltslage wird als Begründung herangezogen, um Bibliotheken, Schwimmbäder und soziale Einrichtungen zu schließen. Wie konnte es dazu kommen? Und wie jetzt weiter?

Regie: Volker Lösch
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Julia Kurzweg / Annegret Riediger
Chorleitung: Tim Wittkop
Licht: Max Karbe
Video: Lars Figge
Dramaturgie: Nicola Bramkamp, Elisa Hempel, Ulf Schmidt


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Bonnarchie
  · 12.10.17
''Bonnopoly ist eine wichtige und mutige Theatervorführung, in der fatale politische Prozesse überspitzt und kabarettistisch auf die Bühne gebracht werden. Anfangs noch schwungvoll und dynamisch gerät Bonnopoly leider zum Ende hin arg platt und hat Längen. So werden etwa einige Kurzinterviews mit Projektpartnern und Beurteilern des Baus auf die Bühne projiziert, was ein bisschen ermüdet und trotzdem wenig neue Einsichten vermittelt. Schlussendlich erscheint es jedoch als charmante Idee den Bonner Bürgern das Wort zu erteilen. Sie wurden schließlich bei der Umsetzung des WCCB nicht gefragt und hatten so kaum Einfluss auf die haarsträubende städtische Entwicklung.'' schreibt Ansgar Skoda am 24. September 2017 auf KULTURA-EXTRA
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