Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in Bonn spielen:

Bewertung und Kritik zu

VERSCHWUNDEN (11+) 
von Charles Way, nach Gebrüder Grimm
Regie: Theo Fransz 
Premiere: 11. Januar 2018 
Oper Bonn
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Zum Inhalt: Hans und Grete, zwei Geschwister, deren Leben sich schlagartig änderte, als ihre Mutter starb. Zwei Geschwister, die zusammenhalten müssen, seitdem ihre Stiefmutter in ihr Leben trat. Hans hat gelernt, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann, sondern arbeiten muss, um seiner kleinen Schwester ein bisschen mehr Leben finanzieren zu können. Er stiehlt sogar für sie. Grete hat gelernt ständig zu lächeln, um niemandem zu zeigen, wie traurig sie in Wirklichkeit ist. Als eines Tages der Vater seinen Job verliert, sieht die Stiefmutter all ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben dahin schwinden. Dumm ist sie aber nicht, ein neuer Plan ist schnell geschmiedet: Ihr Cousin soll Grete entführen, die Beute wird geteilt.

Weiterlesen: Verschwunden (Theater Bonn)

Bewertung und Kritik zu

GIANNI SCHICCHI & IL TABARRO
von Giacomo Puccini
Regie: Mark Daniel Hirsch 
Premiere: 1. Januar 2018 
Oper Bonn
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Zum Inhalt: Fast 20 Jahre lang verfolgte Puccini seinen Plan, drei voneinander unabhängige Kurzopern zu einem Triptychon zusammenzufassen und an einem Abend aufzuführen. Bei der Uraufführung am 14. Dezember 1918 an der Metropolitan Opera in New York gelangten schließlich drei Werke auf die Bühne, die auf den ersten Blick beinahe provozierend unterschiedlich wirken, in ihrer auf die Spitze getriebenen äußersten Verdichtung jedoch einen ganz eigenen, faszinierenden Blick auf das Schaffen Puccinis erlauben: IL TABARRO, ein sozialkritisches Drama im Milieu der Pariser Seine-Schiffer, SUOR ANGELICA, die tragische Geschichte einer Nonne, sowie die meisterhafte Komödie GIANNI SCHICCHI, in deren Mittelpunkt die Figur aus einer Episode aus Dantes Inferno steht. Im Verlauf der Aufführungsgeschichte von Puccinis IL TRITTICO wurden die Werke allerdings immer wieder auch in anderen Kombinationen realisiert. Für Aufführungen im Rahmen unserer Reihe mit konzertanten Opern bieten sich freilich die Schelmenkomödie um die betrogenen Möchtegernbetrüger und der verknappte Eifersuchtskrimi um den alternden Schiffseigner und seine junge Ehefrau, insbesondere in der Zweierkombination, als geradezu ideal an.

Weiterlesen: Gianni Schicchi & Il Tabarro (Oper Bonn)

Bewertung und Kritik zu

GEISTERRITTER 
nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke
Regie: Erik Petersen  
Premiere: 3. Dezember 2017 (Uraufführung)
Oper Bonn
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Zum Inhalt: Jon Whitcroft kommt an eine neue Schule in Salisbury. Es ist ein altes, traditionsreiches Internat, wo er sehr rasch Begegnungen hat, durch die sein Aufenthalt sich immer mehr zu einem echten Abenteuer entwickelt. Bedrängt vom Geist des Lord Stourton, kann er Hilfe – außer von seiner Freundin Ella und deren gespensterkundigen Großmutter Zelda – nur von dem schon lange verstorbenen Ritter William Longspee erhalten, dem er seinerseits im Gegenzug dann auch zur langersehnten Ruhe verhilft: Durch Ellas Mut und einen unerwarteten Einsatz von Zeldas rappenden Fröschen finden die richtigen Herzen am Ende alle zusammen.

Weiterlesen: Geisterritter (Oper Bonn)

Bewertung und Kritik zu

UNTERLEUTEN  
nach dem Roman von Juli Zeh
Regie: Jan Neumann
Premiere: 23. November 2017 
Theater Bonn
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Zum Inhalt: Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? In einem kleinen Dorf in Brandenburg treffen zwei Welten aufeinander: die des 20. und des 21. Jahrhunderts. „Unterleuten“ heißt das fiktive Dorf und hat eine typische DDR-Geschichte mit Enteignung und Zwangskollektivierung, Mauerfall, und vielen Enttäuschungen in der Nachwendezeit. Die Bewohner sind allesamt sehr seltsam, misstrauisch und sich außerdem spinnefeind. Im Zentrum steht auf der einen Seite Rudolf Gombrowski, Landwirt, früher Vorsitzender der LPG, die er nach der Wende zur halbwegs rentablen GmbH umgewandelt hat. Jeder im Dorf schuldet ihm was, keiner mag ihn wirklich. Auf der anderen Seite dessen langjähriger Erzfeind Kron, der den Hof der Großgrundbesitzerfamilie Gombrowski einst gebrandschatzt hat und später als Brigadeführer der LPG tätig war. Zu DDR-Zeiten repräsentierte Kron die Partei im Dorf, heute befasst er sich mit Verschwörungstheorien. Hinzu gesellen sich zwei Berliner Aussteigerpaare mit großstädtischer Arroganz und ein in Geld schwimmender Unternehmensberater aus München, der aus einer Laune heraus viel Land im Dorf ersteigert hat.

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Theater Bonn

Volksbühne

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Theater Bonn
http://www.theater-bonn.de
Am Boeselagerhof 1 - 53111 Bonn
Telefon: 0228 778008
SPIELPLAN & KARTEN
3.6
Durchschnittsnote aller Stücke
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Kritiken: 13

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