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Bewertung und Kritik zu

CHOMBOTROPE
von The Jitta Collective (Nairobi/Köln)
 
Regie: Stephanie Thiersch 
Berlin-Premiere: 15. Mai 2018  
Haus der Berliner Festspiele

Eingeladen zum 55. Berliner Theatertreffen (2018) - Shifting Perspectives

Zum Inhalt: Wie kleidet sich die Zukunft? Mit einem surrealen Fashion-Konzert, das blendet, lärmt und läutert, versucht das afrikanisch-europäische Kollektiv das Erbe der kulturellen Aneignung neu zu denken. In einem spielerisch-subversiven Perspektivwechsel verknüpft Chombotrope dabei Elemente des Voguing und des zeitgenössischen Tanzes mit Beatboxing, Rap, Drums und Turntables. Dabei entsteht ein Mix futuristischer Identitäten mit einer ungewöhnlichen tänzerischen Sprache, die mitreißt und fesselt. Mit einer zugespitzten und persönlichen Praxis der Selbstermächtigung erzeugt das Kollektiv ein Wurmloch zwischen zwei Kontinenten: Tradition und kulturelles Diebesgut werden verknüpft, verdreht und gebündelt und lassen neue Narrative entstehen. Bedrohlich und verwirrend-ursprungslos werden Animismus mit Science-Fiction und das Spirituelle mit Technologie verwoben.

Projektinitiation und Idee: Kefa Oiro, Stephanie Thiersch
Konzept: The Jitta Collective

Regie, Choreografie, Text: Stephanie Thiersch
Tanz, Choreografie, Konzept: Kefa Oiro
Tanz, Performance, Choreografie: Alexandra Naudet
Voguing, Gesang, Choreografie: Marie Zoe (Alias Marie Buchholz)
Voguing: Georgina Philps
Kunstobjekte, Fashion-Design, Poesie: Xenson (Alias Ssamson Ssenkaaba)
Musikalische Komposition, Turntables: Dj Elephant Power (Alias Nicolas Baudoux)
Musikalische Komposition, Schlagzeug, Beatboxing/Gesang: Dodo Nkishi
Musikalische Komposition, Schlagzeug: N’deye Seck
Dramaturgie/Wissenschaftlicher Support, Mode & Ästhetik: Alexandra Karentzos

TRAILER


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Europäisch-afrikanischer Stilmix
  · 16.05.18
Ausgelassen und exzentrisch ging es bei „Chombotrope“ zu. Stephanie Thiersch bekam für diese Zusammenarbeit mit ihrem kenianischen Kollegen Kefa Oiro und dem europäisch-afrikanischen The Jitta Collective den Kölner Tanztheaterpreis 2017. Die auch nur eine Stunde kurze Performance ist ein noch wilderer Stilmix als Falk Richters „Am Königsweg“, die „mit einer zugespitzten und persönlichen Praxis des Zu-Eigen-Machens und der Selbstermächtigung“ arbeitet: „Gemeinsam feiern wir die Mash-Up-Idee und treiben sie ins Extrem“, erklärt das Kollektiv sein Konzept.

Zwischen der Parodie einer Modenschau mit Trash-Kostümen, Beatboxing und Twerking-Einlagen entsteht ein skurriler, lauter Abend, der sich einen Spaß daraus macht, möglichst viele Stilrichtungen und Versatzstücke aus verschiedenen Kulturen und Genres in den großen Mixer zu werfen.

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Haus der Berliner Festspiele
www.berlinerfestspiele.de
Schaperstraße 24 - 10719 Berlin
Telefon: 030 254 89-0

SPIELPLAN & KARTEN
3.7
Durchschnittsnote aller Stücke
5 3
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Kritiken: 23
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