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Bewertung und Kritik zu

ABEND ÜBER POTSDAM
von Lutz Hübner
Regie: Isabel Osthues
Premiere: 7. April 2017 
Hans Otto Theater Potsdam 
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»Abend über Potsdam« heißt das Hauptwerk der Berliner Malerin Lotte Laserstein (1898-1993). Das Bild von 1930 ging in die Kunstgeschichte ein; es befindet sich heute im Besitz der Berliner Nationalgalerie. Im Auftrag des Hans Otto Theaters ließ sich der Autor Lutz Hübner davon zu einem Stück inspirieren. In einer Verknüpfung von Fakt und Fiktion beschreibt es die Entstehung des Gemäldes inmitten der politischen Umbruchzeit von 1929/1930.

Regie: Isabel Osthues

Bühne: Jeremias Böttcher
Kostüme: Mascha Schubert
Musik/ Komposition: Timo Willecke
Dramaturgie: Ute Scharfenberg

Trailer „Abend über Potsdam“ - Hans Otto Theater Potsdam


 
Meinung der Presse zu „Abend über Potsdam“
Hans Otto Theater Potsdam


Zitty
★★★★☆

 

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Es fehlt an Spannung
  · 08.04.17
''Leider kommt keine Spannung auf. Denn es wird keine Geschichte erzählt, die zu Reibung einlädt oder Identifikation. Dazu sind die Figuren zu sehr Typen statt Charaktere, ist ihr Reagieren oder auch Nicht-Reagieren auf die Veränderungen der Zeit – den Aufmarsch des Nazi-Wahns – zu grob und holzschnittartig skizziert. Mit dem heutigen Wissen ahnt man immer sehr schnell, was kommt. Zudem müssen die Schauspieler zu viele Sätze aufsagen, die nur dazu dienen, Zeitkolorit zu transportieren, etwa "Man schätzt die Landschaften, wenn die Zeiten stürmisch sind." Das klingt oft arg papieren. Wie auch die dicken Verweise auf unsere Gegenwart, wenn da etwa Sätze fallen wie "Das wird man schon noch sagen dürfen."

Die Schauspielerinnen und Schauspieler mühen sich. Doch man spürt diese Mühe allenthalben. Das vergällt einem den sich bei einer Kürze von nicht mal zwei pausenlosen Stunden arg hinziehenden Abend. Zum Schluss wird’s richtig arg, wenn das Stück mit einer sehr simplen Bilderklärung nach dem Motto "Was will uns die Künstlerin sagen?" endet: "Ein Bild der Zeit. Das sind wir, wie wir waren, was wir sind." Das Bild selbst erzählt mehr, viel mehr.  '' schreibt Peter Claus auf kulturradio.de
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