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Bewertung und Kritik zu

DIE RÄUBER 
von Friedrich Schiller
Regie: Ulrich Rasche 
Premiere: 23. September 2016 
Residenztheater München
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Zum Inhalt: Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. In Franz' instrumentellem Rationalismus, dem die Welt ein Nullsummenspiel und ein Ermordeter so viel wie ein Nicht-Geborener ist, einerseits und im blutigen Idealismus Karls andererseits stehen sich zwei radikale Entwürfe modernen Denkens gegenüber. Schiller erkennt in ihnen bereits die Wahnsysteme, als die sie sich geschichtlich erweisen werden.

Regie + Bühne: Ulrich Rasche

Komposition: Ari Benjamin Meyers
Kostüme: Heidi Hackl
Choreinstudierung: Alexander Weise
Licht Gerrit: Jurda
Dramaturgie: Sebastian Huber
Mitarbeit Bühne: Sabine Mäder
Choreinstudierung: Toni Jessen

TRAILER


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5.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Schiller auf gewaltigen Laufbändern
  · 31.10.17
„Bemerkenswert“ im Sinn eines Unikats in der Theaterlandschaft, einer unverwechselbaren Handschrift sind auf jeden Fall „Die Räuber“ von Ulrich Rasche, mit denen das Münchner Residenztheater im September 2016 in die Spielzeit startete. 

Dass am selben Tag Thom Luz mit „Der Mensch erscheint im Holozän“ am Deutschen Theater Berlin Premiere hatte, ist ein lustiger Zufall: Weiter könnten zwei Theaterabende kaum von einander entfernt sein. Während Luz auf die ganz leisen Töne setzte, wirft Rasche eine gigantische Theatermaschine an, an der die Techniker sicher monatelang gearbeitet haben. 

Bei Luz wird geflüstert und geraunt, das Ensemble tastet sich durch Nebelschwaden, bei Rasche wird deklamiert und gebrüllt. Die Räuberbande marschiert und stampft über die meterlangen Laufbänder, die wie eine Dampfwalze im Zentrum der Bühne des Residenztheaters stehen. Weiterlesen
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Telefon: 089 2185 01
SPIELPLAN & KARTEN
3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 15
4 27
3 29
2 11
1 2
Kritiken: 59

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