Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Theaterstücken, Opern und Musicals, die in Wien spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

HEIMWÄRTS 
von Ibrahim Amir
Regie: Pınar Karabulut
Premiere: 5. Januar 2018
Volkstheater Wien

Zum Inhalt: Die türkische Grenzstadt Edirne ist für viele Geflüchtete die letzte Hürde auf ihrem Weg nach Europa. Doch vier Personen, der syrisch-kurdische Student Khaled, der türkische Arzt Hussein und die österreichische Sanitäterin Simone, sind in entgegengesetzter Richtung unterwegs und stranden auf ihrem Road Trip. Auf dem Rücksitz ihres Transporters: Khaleds unterwegs verstorbener Onkel Hussein, dessen letzter Wunsch es war: Zurück nach Syrien.

Weiterlesen: Heimwärts (Volkstheater Wien)

Bewertung und Kritik zu

ELEKTRA – WAS IST DAS FÜR 1 MORGEN?
von Jacob Suske und Ann Cotten
Regie: Jacob Suske
Premiere: 31 Dezember 2017
Schaupielhaus Wien
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Zum Inhalt: Lässt sich das Räderwerk von Hass und Vergeltung noch stoppen? Jacob Suske und Ann Cotten befragen in ihrer elektronischen Kammeroper die Verflechtungen von Liebe und Macht in einer dysfunktionalen Familie. 
Wie kaum eine andere Figur ist Elektra Gegenstand widersprüchlicher Erzählungen. Erstmals taucht sie in Homers »Ilias« auf, dann folgen Auftritte bei Sophokles, Aischylos, Euripides, Hofmannsthal, Strauss, Hauptmann, O´Neill, Sartre. Die unterschiedlichsten Autoren haben sich in den tiefen Stollen dieser fluchbeladenen Familiengeschichte begeben, um nach neuen Erkenntnissen und Deutungsmöglichkeiten zu suchen und ihre jeweiligen Realitäten im Spiegel des antiken Mythos zu befragen. Die Darstellung Elektras changiert zwischen schicksalsergebener Heldin, eifersüchtiger Nebenbuhlerin der Mutter, naiver Anstifterin und aufrechter Kämpferin für Recht und Vaterland. Elektra, Tochter Agamemnons, des alten Haudegens und Trojabezwingers, Tochter der wendigen Klytaimnestra: Sie ist das letzte Glied in einer Kette von innerfamiliären Mordfällen.

Weiterlesen: Elektra (Schaupielhaus Wien)

Bewertung und Kritik zu

VOR SONNENAUFGANG 
von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Regie: Dušan David Pařízek  
Premiere: 20. Dezember 2017
Akademietheater Wien
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Zum Inhalt: Die Nacht ist guter Hoffnung, der Tag noch ungeboren, aber bald schon wird es hell. Der Titel von Gerhart Hauptmanns 1889 uraufgeführtem „sozialen Drama“ scheint Zuversicht zu vermitteln. Die Geschäfte im Hause Hoffmann laufen gut, die Geburt des Stammhalters steht kurz bevor. Um ihrer Schwester mit dem bald Neugeborenen unter die Arme zu greifen, ist Helene ins Elternhaus heimgekehrt, und völlig überraschend trifft auch noch ein Jugendfreund des werdenden Vaters ein – Alfred Loth, ein engagierter Linksintellektueller. Der Gast findet Gefallen an Helene und Helene an dem Gast. Neues Leben bei den einen, neue Liebe bei den anderen. Und zum Glück ist man materiell für die Zukunft reichlich ausgestattet, ideell jedoch – wie sich zeigen wird – ganz und gar nicht.

Weiterlesen: Vor Sonnenaufgang (Akademietheater)

Bewertung und Kritik zu

MARIA STUART
von Friedrich Schiller
Regie: Günter Krämer 
Premiere: 7. Dezember 2017
Theater in der Josefstadt, Wien
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Zum Inhalt: Maria Stuart, Königin von Schottland, beschuldigt des Ehebruchs, des Mords, des Hochverrats, als Schutzsuchende nach England geflohen, dort nach einem zweifelhaften Prozess zum Tode verurteilt, lebt seit neunzehn Jahren in englischer Gefängnishaft, zwischen Hoffnung auf Rettung und Gnade durch Elisabeth, die mächtige englische Königin, ähnlich vereinsamt wie Maria, und am Abgrund zwischen Gefühl und Staatsräson, zwischen menschlicher Verletzlichkeit und Härte der Politik.
Dem brüllenden Volk nachgeben und durch Gewalt Stärke beweisen? Die eigene Verwandte hinrichten lassen, um den Thron nicht zu gefährden?
Ihre Berater: Getrieben von politischem Kalkül, dem Bemühen, durch intrigantes Spiel, in das sich sexuelles Begehren mischt, den eigenen Einfluss zu vergrößern.
Ein junger Fanatiker, der einen Mordanschlag als Befreiungsaktion plant, ein misslungenes Attentat und eine fiktive Begegnung der beiden Königinnen, die den Machtkampf beenden soll, aber in einer Demütigung endet und in einem tödlichen Triumph.

Weiterlesen: Maria Stuart (Theater in der Josefstadt)


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Durchschnittsnote aller Stücke
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Kritiken: 3

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