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Bewertung und Kritik zu

SHERLOCK HOLMES - Next Generation 
Das Musical
Premiere: 22. Juni 2019 
Deutsches Theater München 

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Zum Inhalt: London. Wir schreiben das Jahr 1910. Sherlock Holmes und Dr. Watson sind in die Jahre gekommen, haben aber nichts von ihrem berühmten Spürsinn verloren. Sherlock Holmes – Next Generation erzählt ein neues Abenteuer des bekanntesten aller Detektive und stellt den beliebten Charakteren eine junge Generation von Mitspielern an die Seite: Jung trifft auf alt, Tradition auf Moderne, Männer mit konservativen Rollenbildern auf selbstbewusste Frauen. Im Mordfall um den berühmtesten Diamanten der Welt, dem Auge des Horus, führen die Ermittlungen an unheimliche und exotische Schauplätze. Es entspinnt sich eine Jagd auf einen längst tot geglaubten Feind bis hin zum packenden Finale. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, wenn Sherlock von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt wird: Irene Adler, seine einzige Liebe, hinterließ ihm ein Vermächtnis, das nach über 20 Jahren endlich gelöst werden will…

Wer an Sherlock Holmes denkt, denkt an geniale Geistesblitze, skurrilen britischen Humor, ungewöhnliche Mordfälle und spektakuläre Verfolgungsjagden. So erging es auch Rudi Reschke, als er 2012 mit seiner Version von Sir Arthur Conan Doyles Helden einen Schritt weiter ging. Zusammen mit den erfahrenen Kollegen Jo Quirin und Theodor Reichardt schuf er einen brandneuen und packenden Musicalthriller im frischen Look, zu dem Komponist Christian Heckelsmüller großartige Musik und Liedtexte beigesteuert hat. International bekannte Musicalstars – darunter neben Ethan Freeman Namen wie Merlin Fargel und Alice Wittmer – werden die Zuschauer in den Londoner Untergrund entführen.

Mit Ethan Freeman, Frank Logemann, Stephanie Tschöppe


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„Sherlock Holmes“: im Deutschen Theater wird ermittelt
  · 23.06.19
Mit Top-Besetzung feierte am 22. Juni 2019 das Musical „Sherlock Holmes – Next Generation” aus der Feder von Rudi Reschke, Jo Quirin und Theodor Reichardt umjubelte Premiere im Deutschen Theater in München. 

Wer kennt sie nicht, die spannenden Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle rund um den genialen Detektiv Sherlock Holmes (Ethan Freeman) und seinen Gefährten Dr. Watson (Frank Logemann)? Diebe, Wegelagerer und heimtückische Mörder treiben ihr Unwesen im historischen London. Doch sie haben die Rechnung ohne Sherlock Holmes gemacht. Seine brillante Fähigkeit zur Deduktion, die logische Ableitung von zwingenden Tatsachen, bringt den Ermittler doch immer auf die Spur der Schurken. 

Und auch diesmal: Ein Mord ist geschehen, das Auge des Horus, ein wertvoller Diamant ist verschwunden, ein mysteriöser Fall entwickelt sich. Holmes ist auf den Plan gerufen und jagt mit Dr. Watson, der jungen Catherine (Alice Wittmer) und dem mehr oder weniger aufgezwungenen, jungen Assistenten John (Merlin Fargel) seinen Erzfeind… oder wer auch immer hinter all dem stecken mag. 

Ethan Freeman („Les Misérables“, „Jekyll & Hyde“, „Phantom der Oper“, „Aladdin“) verkörpert einen wundervoll selbstverliebten, intelligenten und doch schrulligen Sherlock Holmes, bei dem schon mal die Personen um ihn herum auf der Strecke bleiben, denn da ist dieser viel wichtigere Mordfall, den es aufzuklären gilt. Mit gewohnt sicherer und voller Stimme meistert Freeman mit seinem Bariton die Rolle gesanglich aber auch mit Mimik und Gestik schauspielerisch wunderbar. Ist er doch ein alter Hase im Showgeschäft und stets ein Garant für „musicalische“ Qualität. 

An seiner Seite spielt Frank Logemann („Mamma Mia“, „Cats“, „Les Misérables) den britischen Arzt Dr. Watson, der nicht nur hin und wieder skurrile Situationen retten muss, sondern gegen seine eigenen Schatten zu kämpfen hat. 

Generell ist das Stück stimmlich stark besetzt - auch von weiblicher Seite. Hervorzuheben ist hier besonders Stephanie Tschöppe als Mrs. Mason („Allein“). Viele Lacher auf ihrer Seite hat außerdem Jeanne-Marie Nigl als überdrehte, zu spiritistischen Sitzungen neigende, laute und alternde Lady Chamberlain. 

Das Bühnenbild ist schlicht und dennoch abwechslungsreich mit unterschiedlichsten Projektionen auf Vorhang sowie einigen zusätzlichen Möbelstücken und Requisiten, um die 3D-Welt zum Leben zu erwecken: Sherlocks Wohnung, das britische Museum, elegante Hallen der feinen Gesellschaft, der Hafen, eine Opiumhöhle und vieles mehr. 

Neben Holmes‘ obligatorischer Pfeife und Hut sind die Kostüme allgemein an 1910 angelehnt. Die Musik aus der Feder von Christian Heckelsmüller geht ins Ohr, gerade im 2. Akt des Stückes. 
Messerscharfe Schlussfolgerungen, spannende und nachdenkliche Szenen sowie humorvolle Einlagen machen das Musical schlussendlich zur kurzweiligen Unterhaltung. Da kann es schon passieren, dass der Sitznachbar wegen eines Ensemblemitglieds, das als trotteliger Butler im Hintergrund über die Bühne trippelt, vor Lachen fast vom Stuhl fällt. 

Nur noch bis zum 30. Juni wird im Deutschen Theater in München ermittelt, wer also noch dabei sein und seine kleinen grauen Zellen in Schwung bringen möchte, muss sich beeilen. Es lohnt sich! 

(Jasmin Gollwitzer)

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