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Bewertung und Kritik zu

KINDER DER NACHT
nach Jean Cocteau
Regie: Melanie Kretschmann 
Premiere: 26. Januar 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Ein Schneeball trifft Paul hart auf der Brust, fortan ist er ans Bett gefesselt. Das Zimmer in der Wohnung der verstorbenen Mutter, das er sich mit seiner Schwester Elisabeth teilt, wird nun zum Zentrum seines Lebens. Hier kreist das Geschwisterpaar in einem bourgeoisen Kosmos – sie lieben und streiten, verführen und verfluchen sich. Sind sich selbst genug und doch immer auf der Suche. Vergessen von der Gesellschaft treiben ihre jugendlichen Träumereien sie immer tiefer in eine dunkle Parallelwelt, in der eigene Gesetze herrschen. Ihr einziger Besucher ist Pauls Freund Gérard. Bis auch Agathe in ihr Leben tritt und das Geflecht aus Sehn- und Eifersucht sich auf tragische Weise verdichtet.

Jean Cocteau schrieb seinen bekannten Roman LES ENFANTS TERRIBLES 1929, doch ist die Geschichte über die symbiotische und zerstörerische Geschwisterbeziehung gleich einer antiken Tragödie von zeitloser Relevanz. Und nun zum ersten Mal auf der Bühne zu erleben.

Regie: Melanie Kretschmann 
Bühne: Thomas Garvie 
Kostüme: Nina Kroschinske 
Projektionen / Film: Marina Diez Schiefer 
Choreografie / TänzerInnen: nutrospektif 
Licht: Michael Frank 
Dramaturgie: Michaela Kretschmann 


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Grenzverwischungen zwischen Spiel und Wirklichkeit
  · 07.02.19
''Melanie Kretschmann brachte mit Kinder der Nacht am Schauspiel Köln den Roman als Kammerspiel zur Uraufführung. Die Szenerie wechselt hier mindestens so häufig zwischen Düsternis und Komik, wie das Bühnenbild variiert. (...)

Leider vermag jedoch auch Walters ausdrucksstarke Performance über die recht unentschlossene Collage von Kinder der Nacht schwerlich hinwegzutäuschen. Die Verwahrlosung der Kinder, bei der trotzdem der Spüldienst, der Zustand der Wohnung und der WLAN-Code Thema werden, wirkt einigermaßen banal und belanglos. Die zahlreichen Slapstick-und Musik-Einlagen erscheinen etwas zu gewollt und deplatziert, um das Stück wirklich voranzutreiben. Als Zuschauer fällt zumal bald die Unterscheidung zwischen der Realität und der tagträumender Imagination der Figuren im Stück schwer. Anrührend, anregend oder zu Denken gebend ist hier leider nur wenig.'' schreibt Ansgar Skoda am 6. Februar 2019 auf KULTURA-EXTRA
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