Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Gastspielen, die in Hamburg im Thalia Theater spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

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MARY SAID WHAT SHE SAID
Robert Wilson, Darryl Pinckney, Ludovico Einaudi, Isabelle Huppert
Deutschland-Premiere: 27. September 2019 (Gastspiel) 
Thalia Theater Hamburg 

Zum Inhalt: Nach den legendären Erfolgen von „The Black Rider“, „Alice“ und „Time Rocker“ in den 1990ern bringt „Mary Said What She Said“ Theatervisionär Robert Wilson endlich zurück ans Thalia Theater, mit der Oscar-nominierten Starschauspielerin Isabelle Huppert in einer eindrücklichen Soloperformance.

Aus der Feder des langjährigen Wilson-Autors Darryl Pinckney, der schon den Monolog „Orlando“ aus dem Jahr 1993 für das Dreamteam Wilson/Huppert geschrieben hat, stammt die neue Bearbeitung des bekannten historischen Stoffes über Mary Stuart, Königin von Frankreich und Schottland. Eine Geschichte über Liebe, Macht, Verrat – und über unbändigen Freiheitsdrang, gespielt von einer der charismatischsten Schauspielerinnen unserer Zeit. Es ist das fesselnde Porträt einer starken, außergewöhnlichen Persönlichkeit, einer Frau, die auch kurz vor ihrer Hinrichtung noch leidenschaftlich um ihre Version der Geschichte kämpft.

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I AM EUROPE
von Falk Richter
Regie: Falk Richter 
Choreografie: Nir de Volff 
Deutschland-Premiere: 1. Februar 2019 (Koproduktion) 
Thalia Theater Hamburg 

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Zum Inhalt: Staatspleiten drohen, Arm und Reich driften auseinander, Konzerne setzen sich über das Gemeinwohl hinweg und überall erstarkt die Angst: reaktionäre Parteien und religiöser Fanatismus kehren zurück und mit ihnen die alten Feindbilder. Demokratische Institutionen verlieren an Glaubwürdigkeit, die kulturelle, ethnische, religiöse oder sexuelle Vielfalt wird angegriffen.
Zur gleichen Zeit aber haben leisere, nicht weniger starke Veränderungen stattgefunden. In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Menschen die normativen Modelle von Zugehörigkeit, Familie, Religion, Sprache, Kultur oder sexueller Identität aufgegeben und sie mit neuem Sinn gefüllt. Ein Europa, welches die Grenzen von Sprache und Kultur friedlich überwunden hat, will von vielen nicht einfach abgeschafft werden.

Falk Richter beschäftigt sich mit den Fragen gespaltener Gesellschaften zusammen mit einem jungen Ensemble: Europäer seit vielen Generationen oder in der ersten, die mehr als acht unterschiedliche Sprachen sprechen, verschiedene Religionen und sexuelle Identitäten haben. Wie hat sich Europa in ihre Biografen eingeschrieben? Wie leben sie die Konzepte von Heimat, Familie, Religion und Gemeinschaft? Wie sehen sie sich selbst in einem Europa, in dem der demokratische Diskurs mehr und mehr von Demagogie und Hass verdrängt wird? Welche Utopien kann man diesen Entwicklungen entgegensetzen? Und wie wollen wir in Zukunft zusammen leben?

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WHO IS HAPPY IN RUSSIA
nach Nikolai Nekrasov
Regie: Kirill Serebrennikov 
Premiere: 24. Januar 2019 (Gastspiel) 
Thalia Theater Hamburg 

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Zum Inhalt: „Who is Happy in Russia?“ Diese einfache Frage birgt bis heute sozialpolitischen Zündstoff. Und ist zugleich Titel eines Klassikers der Russischen Literatur: ein überlanges Poem von Nikolai Nekrasov, das jedes Schulkind in Russland auswendig lernt. Zusammen mit dem grandiosen Ensemble des Moskauer Gogol Centers und einer Gruppe Live­Musiker entwirft Serebrennikov ein überbordendes Triptychon zwischen Tanz, Sprechtheater und Performance: Ein so schonungsloses wie sinnesfrohes, melancholisches wie messerscharfes Panorama russischer Lebenswelten und Freiheitssehnsüchten bis in die Gegenwart.

Kirill Serebrennikov, künstlerischer Leiter des Gogol Centers und international gefeierter Theater­, Opernund Filmregisseur, wurde in den letzten Jahren zum Sprachrohr einer jungen Generation in Russland, die sich mit dem Status Quo nicht länger abfnden will. Seit August 2017 steht der Kreml­kritische Künstler in Moskau unter Hausarrest.

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LES BONNES / DIE ZOFEN
von Jean Genet
Regie: Souleymane Sow 
Europa-Premiere: 20. Januar 2019 (Gastspiel) 
Thalia Theater Hamburg 
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Zum Inhalt: Die Schwestern Claire und Solange sind die Angestellten der gnädigen Frau. In deren Abwesenheit spielen sie ein Rollenspiel, bei dem sie die gnädige Frau erdrosseln. Als diese wieder nach Hause kommt, wollen sie das Spiel in die Realität umsetzen und planen, die gnädige Frau mit Tee zu vergiften. Der Plan wird mitten in seiner Umsetzung vereitelt und endet für eine der Schwestern tödlich. Die Gedemütigten und Unterdrückten wagen die Demonstration der Macht und proben den Aufstand: Es ist die weibliche Chuzpe, die Komik und Clownerie, durch die die Zofen der Compagnie Dumanlé auf humorvolle wie verstörende Weise die Möglichkeit einer Umkehrung der Verhältnisse im Bewusstsein der Zuschauer aufscheinen lassen. Sie ergreifen das Wort für eine post­kolonialistische und feministische Emanzipation in Afrika, die die globalen Machtverhältnisse weit über den afrikanischen Kontinent hinaus aufzeigt.

Mit Rebecca Tindwindé Kompaore, Eve Sandrine Guehi

Weiterlesen: Les Bonnes / Die Zofen

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