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Wetten, dass

Bewertung und Kritik zu

WETTEN, DASS – DT jung* / Deutsches Theater Berlin

Uraufführung: 31. Oktober 2026, Deutsches Theater Berlin, Box
von: DT jung*

Künstlerisches Team

Regie: Boys* in Sync
Regie, Bühne, Musik, Video: Ragni Halle, Livia Hiselius, Gregers Hansen, Simon David Zeller
Kostüme: Anna Weidemann
Dramaturgie: Jasmin Maghames
Theaterpädagogik und Vermittlung: Timo Staaks

Über die Inszenierung

„Wetten, dass“ ist eine energiegeladene, spielerische und zugleich gesellschaftlich wache Uraufführung von DT jung*, die mit Humor, Selbstironie und performativer Wucht arbeitet. Boys* in Sync entwickeln eine hybride Form zwischen Showformat, Performance, Musiktheater und jugendkultureller Intervention.

Die Bühne, Musik und Videoarbeiten von Ragni Halle, Livia Hiselius, Gregers Hansen und Simon David Zeller schaffen einen multimedialen Raum, der zwischen Popästhetik, digitaler Überlagerung und performativer Direktheit wechselt. Die Inszenierung spielt mit dem Format „Wetten, dass“ als kollektiver Erinnerung und bricht es humorvoll, kritisch und queerfeministisch auf.

Anna Weidemanns Kostüme setzen klare, farbige Akzente und unterstützen die spielerische Überzeichnung des Abends. Jasmin Maghames’ Dramaturgie hält die Balance zwischen jugendkultureller Freiheit, politischer Haltung und performativem Experiment.

Timo Staaks’ theaterpädagogische Arbeit verankert die Produktion im Kontext von DT jung* und schafft Räume für Beteiligung, Reflexion und jugendkulturelle Perspektiven.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– hybride Form zwischen Show, Performance und Musik
– multimediale, popkulturelle Ästhetik
– humorvolle, kritische Auseinandersetzung mit einem TV‑Kultformat
– starke jugendkulturelle Handschrift
– klare politische und ästhetische Haltung

„Wetten, dass“ wird zu einem lebendigen, überraschenden und gesellschaftlich wachen Abend, der Popkultur, Jugendkultur und Theater miteinander verschränkt.

Kritik

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