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Bewertung und Kritik zu

HAUS DER ANTIKÖRPER
Tanz- und Konzertfilm
Regie: Marie Bues 
Premiere: 6. Juni 2020 
Theater Rampe Stuttgart

Zum Inhalt: Was, wenn ein Virus nicht nur der schwere Befall eines Organismus wäre? Wenn er die Gesellschaft nicht in den Kollaps, sondern aus ihm herausführte? Was, wenn dieser freundliche Besuch die Reanimation als Gastgeschenk mitbrächte und seine Ansteckung wie eine lang ersehnte Berührung wäre? Wenn das Virus süß schmeckte? Die Bewohner*innen des HAUS DER ANTIKÖRPER deuten die Pandemie um und mutieren dank des Virus in resistente Antikörper. Sie lassen sich erleichtert ein, wenn es krankmachende Normen und Gewohnheiten zersetzt. Dieses Virus bringt dem Organismus weder Krankheit noch Tod, sondern – ganz im Gegenteil – Heilung. Diese Pandemie verhängt eine Quarantäne über die Gesellschaft, die vorangegangene Zeiten des Stillstands und der Isolation überwindet, und den Start in eine schöne neue Welt bedeutet. Ein Double Feature aus zwei Filmen erzählt vom Einbruch des Virus in alle Räume und Organe des HAUS DER ANTIKÖRPER.

Mit Niko Eleftheriadis Und Marie Ulbricht

Text: Natascha Gangl
Regie: Marie Bues
Kamera Und Schnitt: Niko Eleftheriadis
Musik: Siri Thiermann
Filmische Mitarbeit: Christopher Bühler
Regieassistenz: Luise Heiderhoff
Ausstattung: Annatina Huwiler
Dramaturgie: Martina Grohmann


Eine Koproduktion von backsteinhaus produktion, Theater Rampe und Theater Lübeck 

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Rätselhaft-versponnene Filme über das Virus
  · 06.07.20
„Pandemie einer Wiedergängerin“ spielt mit Motiven aus dem Surrealismus, der Horror- und Splatterästhetik und lässt einen Patienten (Niko Eleftheriadis) auf eine manisch wirkende Ärztin (Marie Ulbricht) treffen. In klaustrophobischer Enge und mit literweise Kunstblut, das über dem Kopf des Patienten ausgegossen wird, arbeiten sich die beiden Spieler*innen aneinander ab. Zu rätselhaft-raunenden Textschnipseln von Natascha Gangl vervielfältigen sich die Figuren, in Reih und Glied sitzen die Replikanten. Der eigentliche Protagonist ist aber das omnipräsente Virus und die Angst davor.

Sie prägt auch den zweiten Film „COCOONING /kəˈkuːnɪŋ/“, das in den Wohnungen der Tänzer*innen gefilmt wurde. Wir erleben ein Panorama hektisch zuckender Gliedmaßen aus Küchen, Badezimmern und Kellern. Als Kontrapunkt und Running-gag baute das Ensemble die Zuckerwatte ein, die nach einer Legende von einem Zahnarzt erfunden wurde und in die sich die Tänzer*innen wie in einen Kokon einspinnen.

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