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Bewertung und Kritik zu

MOMO 
nach Michael Ende
Regie: Nicole Claudia Weber 
Premiere: 16. Dezember 2018 
Staatstheater am Gärtnerplatz München
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Zum Inhalt: Die kleine Momo lebt bescheiden und zurückgezogen vor den Toren einer idyllischen Kleinstadt. Das Mädchen hat viele Freunde, denn es besitzt die seltene Gabe, anderen zuzuhören. Doch eines Tages tauchen die geheimnisvollen grauen Herren in der Stadt auf und überreden die Menschen, Zeit zu sparen. Mit der Unterstützung durch den weisen Meister Hora sagt sie den grauen Herren den Kampf an. Die Botschaft von Michael Endes 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman »Momo« scheint heute aktueller denn je. Für das Gärtnerplatztheater bringen Komponist Wilfried Hiller und Textdichter Wolfgang Adenberg eine publikumswirksame Neufassung des Stoffes auf die Bühne.

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter 
Regie: Nicole Claudia Weber 

Bühne: Karl Fehringer und Judith Leikauf 
Kostüme: Tanja Hofmann 
Choreografie: Roberta Pisu 
Video: Meike Ebert und Raphael Kurig 
Licht: Michael Heidinger 
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz 


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4.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Wer keine Zeit verlieren kann, dem geht sie aus!
  · 18.12.18
''Wunderbar „echte“ Hiller-Motive sind bei vielen anderen Figuren zu hören, etwa bei der Schildkröte, deren Noten vom Sternbild der Kassiopeia abgeschaut wurden. Ihre schriftlichen Botschaften - akustische Morsezeichen! Und erst die grauen Herren! Zum Fürchten schrill vom höchsten Sopran bis zum tiefsten Bass. 

Die schwierigste (weil merkwürdig undefinierbare) Figur bleibt Meister Hora. Ist er Gott, der Tod, Konfuzius? Jedenfalls verändert er sich ständig, wirkt mal alt, mal jung, mal zittrig, mal akrobatisch, mal albern, mal weise... das jedoch original Michael Ende. Hiller hat Hora deshalb ein asiatisches Motiv verliehen und von einem ganzen Chor singen lassen. Das mag alles im Sinne des Autors sein und logisch richtig gedacht. Dramaturgisch zu überzeugen vermag die Interpretation des Meisters jedoch wenig. 

Im Ganzen aber eine zauberhafte, kurzweilige, runde Sache. Zwei Stunden, von denen keine Minute langweilt. Hohe Kunst der Einfachheit - auch auf der Bühne. Sie wandelt sich von der Ruine zum kosmischen Uhrwerk. Inspirierte Darsteller, tolle Sänger. Das Publikum von jung bis alt war dankbar und begeistert.'' schreibt Petra Herrmann am 18. Dezember 2018 auf KULTURA-EXTRA
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Staatstheater am Gärtnerplatz
www.gaertnerplatztheater.de
Gärtnerplatz 3 - 80469 München
Telefon: 089 202 41 0
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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 15
4 27
3 29
2 11
1 2
Kritiken: 59

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