Stage Musicals


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TROPFEN AUF HEISSE STEINE
von Rainer Werner Fassbinder
Regie: Tom Müller 
Premiere: 7. Februar 2019 
Theater der Keller, Köln

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Zum Inhalt: Leopold hat Franz auf der Straße angesprochen – neugierig und fasziniert kommt Franz zu ihm mit nach Hause. Die Verabredung mit seiner Freundin Anna lässt er sausen. Und er bleibt. Aus dem sexuellen Abenteuer wird eine eingefahrene Beziehung mit allen Facetten der Verletzung und Demütigung. Franz übernimmt die häuslichen Pflichten, Leopold wird zum ständig nörgelnden Haustyrannen. Bis schließlich Anna an der Tür steht und die Karten neu gemischt werden.
Ein tragikomisches Spiel um Liebe, Geschlecht und Macht. Mit feinem untergründigem Humor nimmt Fassbinder in seinem ersten Stück die Abgründe, Abhängigkeiten und Verstrickungen in Beziehungen, die Faszination von sexueller Anziehungskraft auseinander.

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KINDER DER NACHT
nach Jean Cocteau
Regie: Melanie Kretschmann 
Premiere: 26. Januar 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: Ein Schneeball trifft Paul hart auf der Brust, fortan ist er ans Bett gefesselt. Das Zimmer in der Wohnung der verstorbenen Mutter, das er sich mit seiner Schwester Elisabeth teilt, wird nun zum Zentrum seines Lebens. Hier kreist das Geschwisterpaar in einem bourgeoisen Kosmos – sie lieben und streiten, verführen und verfluchen sich. Sind sich selbst genug und doch immer auf der Suche. Vergessen von der Gesellschaft treiben ihre jugendlichen Träumereien sie immer tiefer in eine dunkle Parallelwelt, in der eigene Gesetze herrschen. Ihr einziger Besucher ist Pauls Freund Gérard. Bis auch Agathe in ihr Leben tritt und das Geflecht aus Sehn- und Eifersucht sich auf tragische Weise verdichtet.

Jean Cocteau schrieb seinen bekannten Roman LES ENFANTS TERRIBLES 1929, doch ist die Geschichte über die symbiotische und zerstörerische Geschwisterbeziehung gleich einer antiken Tragödie von zeitloser Relevanz. Und nun zum ersten Mal auf der Bühne zu erleben.

Weiterlesen: Kinder der Nacht

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RÜCKKEHR NACH REIMS
nach Didier Eribon
Regie: Thomas Jonigk
Premiere: 18. Januar 2019 
Schauspiel Köln 

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Zum Inhalt: »Das, wovon man losgerissen wurde oder sich losreißen wollte, bleibt ein Bauteil dessen, was man ist.«Die Erzählung beginnt mit einem Ende: Der Tod des Vater führt Didier Eribon zurück in seine alte Heimat, in der er seit dreißig Jahren nicht mehr war. Er besucht seine Mutter, schaut sich mit ihr alte Bilder an und arbeitet die Familiengeschichte auf; eine Geschichte von Besatzung, Krieg, Zerstörung, Arbeiterbewegung und Entfremdung – eine Geschichte Frankreichs.
In Eribons hybrider Erzählung verwischen die Gattungsgrenzen, mal ist sie soziologische Studie, mal emotional-biografische Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und mal ist sie reine Poesie.  

Weiterlesen: Rückkehr nach Reims

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KAFKA 
von und mit Achim Conrad und Thomas Hupfer
Premiere: 10. Januar 2019 
Freies Werkstatt Theater Köln
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Zum Inhalt: Franz Kafka, so die Ansicht einiger Biographen, hat in seinen Werken den Albtraum der Moderne vorweg genommen: die hinter dem Rücken jedes Einzelnen sich vollziehende Enteignung des Lebens. Das Theaterprojekt von Achim Conrad und Thomas Hupfer führt die Zuschauer auf verschlungenen Wegen durch das Theaterhaus des Freien Werkstatt Theaters und verbindet dabei Texte Kafkas zu Stationen einer Handlung, die die Lebensgeschichte des Autors reflektiert, ohne jedoch seine Biographie entfalten zu wollen. Es zielt vielmehr auf eine Dramatisierung seines Innenlebens, seiner künstlerischen Welt, die ihm Halt gibt und ihn zugleich schmerzhaft von der Außenwelt trennt.

Den Handlungsrahmen bildet ein Kapitel aus Kafkas Romanfragment „Der Verschollene“ (postum zunächst veröffentlicht als „Amerika“), in dem das „Naturtheater von Oklahoma“ ins Spiel kommt: ein Ort großer Verheißungen, der den Aufbruch in ein neues, selbstbestimmtes Leben verspricht. Auch K. – das Namenskürzel verweist auf den Romanprotagonisten Karl Roßmann wie auf Kafka selbst – begibt sich vor die Tore des Theaters und begehrt Aufnahme, die ihm als einzigem Bewerber gewährt wird. Doch das neue Lebensumfeld funktioniert, wie auch das frühere, nach Gesetzmäßigkeiten, die sich K. nicht erschließen.

Weiterlesen: Kafka

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LA FORZA DEL DESTINO (DIE MACHT DES SCHICKSALS) 
von Giuseppe Verdi
Regie: Olivier Py 
Wiederaufnehme: 23. Dezember 2018 
Oper Köln
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Zum Inhalt: Kernelement der Geschichte, mit ihren wechselnden Schauplätzen und einem auf mehrere Jahre angelegten Handlungsverlauf, ist das fatale Beziehungsdrama dreier Menschen, das sich vor dem Hintergrund von Krieg und chaotischen Zeitläuften vollzieht.

Leonora und ihr Geliebter Alvaro verschulden ungewollt den Tod von Leonoras Vater, des Marchese von Calatrava, der sich ihrer Beziehung widersetzt hatte. Fortan steht ihre Liebe unter einem „dunklen Stern“ - in sehr realer Form durch Leonoras Bruder Don Carlo verkörpert, der zwanghaft auf Rache sinnt. Nachdem sie Alvaro auf der Flucht aus den Augen verloren hat, sucht die als Mann verkleidete Leonora Zuflucht in einer Einsiedelei. Alvaro, der eine neue Identität angenommen hat, seine Geliebte tot glaubt und als Hauptmann im Krieg dient, sieht sich seinerseits unversehens dem Todfeind Carlo gegenüber, nachdem er diesem zunächst – ohne dass die Beiden sich dabei erkannt hätten – das Leben gerettet und mit ihm einen emphatischen Freundschaftsbund geschlossen hatte. Das sich anschließende, von Don Carlo erzwungene Duell der beiden Männer wird unterbrochen, was Alvaro die Gelegenheit bietet, als Mönch in einem Kloster Zuflucht und inneren Frieden zu suchen. Auch dort holt ihn die Vergangenheit in Gestalt seines Erzgegners Carlo ein, welcher nach wie vor unbeirrt auf Rache aus ist und von Alvaro schließlich im Kampf tödlich verletzt wird. Leonora, vor deren Einsiedelei sich diese finale Auseinandersetzung abspielt, wird von ihrem sterbenden Bruder niedergestochen. Sie endet ihr Leben im Beisein Alvaros, mit seinem Namen und dem Wunsch nach Frieden auf den Lippen.

Weiterlesen: La forza del destino

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SCHNEE WEISS
von Elfriede Jelinek
Regie: Stefan Bachmann 
Premiere: 21. Dezember 2018 
Schauspiel Köln 

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Die WeberZum Inhalt: »Der österreichische Skisport ist die ›heilige Kuh‹«, sagt die ehemalige Skiläuferin und österreichische Abfahrtsmeisterin Nicola Werdenigg, als sie sich im vergangenen Jahr entschließt, Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe während der 70er Jahre in österreichischen Skiinternaten, in Trainingslagern und auf Wettkämpfen öffentlich zu machen. Sie beschreibt die repressive Atmosphäre einer geschlossenen, frauenverachtenden, streng hierarchischen Gesellschaft – Trainer, Lehrer, Rektoren, die im Namen des Leistungssportes ihre Schützlinge unter Druck setzten und missbrauchten. Mit ihren Enthüllungen erschüttert Werdenigg eine der Grundfesten des nationalen Selbstbewusstseins Österreichs. 
Elfriede Jelinek nimmt diese Offenbarungen zum Anlass ein assoziatives, kulturkritisches und diskursives Textgebirge zu schaffen, in dem sie zugleich Schicht um Schicht unserer europäischen Moral- und Sittengeschichte freilegt. So überlagern sich in ihrem neuen Stück wechselnde Perspektiven und Positionen, historische und moderne Frauen- und Rollenbilder, Fragen nach Gerechtigkeit, nach unserem heutigen moralischen Selbstverständnis, Fragen nach Strafe und Schuld.

Weiterlesen: Schnee Weiss

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CELLAR AND SECRETS
DIN A 13 tanzcompany
Choreographie: Gerda König, Gitta Roser
Premiere: 9. Dezember 2018 
Tanzfaktur Köln

Zum Inhalt: In Zeiten wachsender Transparenz, gläserner Wände und Decken, bodentiefer Fenster und sogenannter Smart Homes, die über die Gewohnheiten der Hausbewohner Daten erheben, ist der Keller der letzte Ort des Heimlichen – das Dark-Net des Hauses. 
Der Keller speichert nicht nur die aussortierten Dinge, sondern auch alles Wollen und alles Scheitern, das hierher verfrachtet wurde. Es ist der Raum, in dem ungelebte Wünsche, Sehnsüchte, (Ge)Lüste, Neurosen vor unerwünschten Blicken geschützt sind und lebendig werden dürfen.
„Cellar and Secrets“ spielt mit der Absurdität des Verborgenen und holt Situationen aus dem dunklen Keller ans Licht. Freaks und psychisch Versehrte, zutraulich Perverse oder auch nur lustig Verdrehte in den Parallelwelten ihres verborgenen Alltags - die Armseligkeit unserer Triebe, Langeweile und Exhibitionismus und himmelschreiende Einsamkeit: Geheime Leidenschaften werden sichtbar, bizarre Neurosen werden gelebt, Rituale in Szene gesetzt – mal humorvoll, mal beängstigend oder auch nur staunend.
Die Zuschauer*innen werden in ebenso skurrilen, wie beklemmenden Geschichten mit den verborgenen Ängsten, geheimen Wünschen und Unsicherheiten dieser Akteur*innen konfrontiert.
Die Schattenräume unserer Gesellschaft treten als ihre Neurosenin Erscheinung.

Weiterlesen: Cellar and Secrets

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PETER GRIMES
von Benjamin Britten
Regie: Frederic Wake-Walker 
Premiere: 28. November 2018 
Oper Köln
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Zum Inhalt: Der Fischer Peter Grimes, ein Einzelgänger innerhalb seines Dorfes, steht im Verdacht, für den Tod seines Lehrjungen auf See verantwortlich zu sein. Dass er im Rahmen einer gerichtlichen Untersuchung freigesprochen wird, kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die meisten der Dorfbewohner halten den Sonderling für schuldig, denn er gilt als jähzornig, und das Verhältnis zu dem Jungen, den er aus einem Waisenhaus geholt hatte, gibt zu Spekulationen Anlass. Es herrscht eine Atmosphäre des schwelenden Misstrauens und der mehr oder weniger verhohlenen Unterstellungen, inmitten derer sich lediglich die Lehrerin Ellen Orford als Lichtpunkt abzeichnet: Nur sie und der aufrechte Kapitän Balstrode begegnen dem eigenbrötlerischen Fischer mit Offenheit und Solidarität. Gleichwohl bleiben Fragen offen, auch was das Verhältnis des raubeinigen und keineswegs fürsorglichen Grimes zu seinem nächsten Lehrling, dem Waisenknaben John, angeht. Als schließlich auch dieser Junge zu Tode stürzt und daraufhin eine dörfliche Lynchaktion droht, kommt Grimes der sich anbahnenden Eskalation zuvor: Mit seinem Boot versenkt er sich im Meer.

Weiterlesen: Peter Grimes


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3.6
Durchschnittsnote aller Stücke
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Kritiken: 27

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