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    Salome

    Bewertung und Kritik zu

    SALOME 
    von Richard Strauss
    Regie: Dmitri Tcherniakov 
    Premiere: 29. Oktober 2023 
    Staatsoper Hamburg 
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    Zum Inhalt: Unter dem Antlitz des wandernden Mondes streiten Geist und Leib in all ihrer Größe und Erbärmlichkeit, bis das Blut zweier Körper fließt. Strauss bleibt nah an der Wilde’schen Nachschöpfung des biblischen Stoffes, die Salome vom Werkzeug ihrer Mutter zur Autonomie führt. Sie ist es, die in ihrem unerfüllten Verlangen nach dem befreiend Andersartigen, dem Körper des Propheten Jochanaan, auf Rache sinnt und seinen Kopf verlangt – ein Preis, den die männerdominierte Gesellschaft um Herodes für ihren Tanz zu zahlen bereit ist. Nun, da Salome seinen abgetrennten Kopf in Händen hält, kann sie Jochanaan küssen, ihn wenn nicht lebendig, so doch tot besitzen. Wie unter einem Brennglas gießt Strauss die dämonische Dramaturgie Oscar Wildes gleich einer Eruption der Psyche in Töne und begleitet seine Protagonistin von ihrem gescheiterten Ausbruch aus der Dekadenz ihres Daseins in den Tod.

    Inszenierung: Dmitri Tcherniakov

    Kostüme: Elena Zaytseva
    Licht: Gleb Filshtinsky
    Dramaturgie: Tatiana Werestchagina, Janina Zell

    5 von 5 Sterne
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    Die Indoktrinierten
    5 months ago
    Kritik

    ''Asmik Grigorian (als Salome) und Kyle Ketelsen (als Jochanaan) feierten als DAS Traumpaar dieses spektakulär umgedeuteten Strauss-Einakters einen gesanglichen wie schauspielerischen Doppeltriumph!! John Daszak & Violeta Urmana (als Herodes & Herodias) vermochten, jede/r für sich, mehr Darstellerisches als gesungenes Gekonntes in die Waagschale zu werfen; ihre Doppelstrategie ging auf. Interessant auch, was Oleksiy Palchykov (als Narraboth) und Jana Kurucová (als Page) aus ihren verhältnismäßig kleineren Rollen zu machen verstanden.

    Die Textverständlichkeit bei fast allen Mitwirkenden war verblüffend. Kent Nagano war weit davon entfernt, "sein" Philharmonisches Staatsorchester Hamburg mit den Strauss'schen Klangexzessen überzustrapazieren oder gar zu überhitzen. Insgesamt hörte es sich recht unhektisch und durchaus transparent an. Einhellige Begeisterung, durchweg, für alle.'' schreibt Andre Sokolowski am 30. Oktober 2023 auf KULTURA-EXTRA

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