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    Violett

    Bewertung und Kritik zu

    VIOLETT
    Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky
    Regie: Arila Siegert 
    Premiere: 13. September 2019 
    Anhaltisches Theater Dessau 

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    Zum Inhalt: Mann und Frau und ihre Kämpfe, wer kennt sie nicht. Viele Geschichten beginnen mit dieser kleinsten Einheit der Gesellschaft. Aber bevor wir dem skurrilen Miteinander seiner »Dame« und seines »Herrn« beiwohnen, hat der Maler Kandinsky uns schon in sein Spiel der Farben entführt, das dem Abend den Rahmen gibt. Kaum haben wir einen Blick in das »Zimmer«, den Rückzugsort der beiden Protagonisten geworfen, werden wir hinausgetrieben in eine Welt des Wandels und des Aufbruchs in eine neue, unbekannte Zeit. Wir treffen auf Profiteure der Veränderungen und auf jene, die mit den Folgen der Umwälzungen ringen oder unter ihnen leiden. In stetem Wechsel zwischen diesem Drinnen und Draußen bewegt sich das Stück.
    Kandinsky setzt alle Elemente ein, aus denen für ihn eine Bühnenkomposition bestehen muss: »Musikalischer Ton und seine Bewegung; körperlich-seelischer Klang und seine Bewegung, durch Menschen und Gegenstände ausgedrückt; farbiger Ton und seine Bewegung.« Dabei haben für ihn Musik, Tanz/Bewegung, Sprache, Farbe und Licht den gleichen Stellenwert. Den Zuschauer mit allen Sinnen anzusprechen und ihn zum Teil des Geschehens zu machen ist sein Anspruch, den er mit Walter Gropius teilt. Dessen Totaltheater – wenn auch eine kleinere Version des ursprünglich für 2.000 Zuschauer geplanten Raumtheaters – bietet alle Möglichkeiten für ein wahres Spektakel. Anlässlich der Bauhaus-Festspiele 2019 führt das Anhaltische Theater Dessau erstmals die Ideen dieser zwei Bauhaus-Meister zusammen.

    Mit: Kerstin Schweers, Jörg Thieme, Fergus Adderley, Riccardo Esposito, Julio Miranda, Shinnosuke Nagata, Nicola Brockmann, Leonor-Maria Campillo, Nicole Luketic, Moe Sasaki und Anna-Maria Tasarz

    Inszenierung und Choreografie: Arila Siegert
    Komposition und Sounddesign: Alin N. Askin
    Bühne: Moritz Nitsche
    Kostüme und Requisiten: Marie-Luise Strandt
    Lichtdesign und Filme: Guido Petzold
    Live Malerei: Helge Leiberg
    Choreinstudierung und musikalische Leitung: Sebastian Kennerknecht
    Dramaturgie: Carola Cohen-Friedlaender

    TRAILER

    5 von 5 Sterne
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    "Lila oder der letzte Versuch", sagte Arila Siegert
    4 Jahre her.
    Kritik
    ''Die Performance dauert ca. 80 Minuten, und es handelt sich bei ihr um einen Farb- und Klangrausch allererster Sahne. Man muss nicht eindeutig verstehen, "was gemeint" sein soll; allein wer Augen/Ohren hat zu sehen und zu hören, wird auf seine Kosten kommen. Uferlos scheinen die Möglichkeiten abenteuerlichster Assoziationen. Marie-Luise Strand (auch als Kostümdesignerin der Berghaus unvergesslich und noch immer [auch bei mir] optisch präsent) muss Hunderte Klamotten entworfen haben; es sieht einfach toll aus, was die Hundertschaften Mitwirkende da so alles anhaben!! Siegert gerieten - neben ihrer insgesamten "Führerschaft" für das agierende Gesamtensemble - unvergessliche und eindrucksvolle choreografische Details, z.B. diese Männergruppe auf den roten Stelzen oder diese Große Grüne auf den schwarzen Schuhpflöcken oder die Goldnes-Kalb-Verherrlichung mit Zimmerspringbrunnen etc. pp. Die Zuschauer/Zuhörer sitzen auf der Bühne, Moritz Nitsche hat dort eine zirkusartige Arena aufgebaut. Helge Leiberg malt mit Wasserfarben live - wir sehen das auf 2 + 2 + 1 Videoleinwand rings herum und großformatig. Für das Lichtdesign und für die Filme hatte Guido Petzold zuzuarbeiten. Sebastian Kennerknecht leitete alles musikalisch Dargebotene. Nacherzählen - wie schon angedeutet - lässt sich wohl fast nichts. Hingehen, sehen, hören, überprüfen... Ja, es lohnt sich!!!!!'' schreibt Andre Sokolowski am 15. September 2019 auf KULTURA-EXTRA
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    3 von 3 Person(en) gefiel diese Kritik

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