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Bewertung und Kritik zu

CABARET  - Das Musical
von Joe Masteroff nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten
Regie & Choreographie: Vincent Paterson 
Premiere: 20. Juni 2015
Tipi am Kanzleramt, Berlin

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Hollywood Film

Zum Inhalt: Auf der Suche nach spannendem Stoff für einen Roman kommt der amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw im Jahr 1929 nach Berlin. Er mietet sich in der billigen Pension von Fräulein Schneider ein und verbringt den Silvesterabend im Kit Kat Klub, wozu ihn Ernst-Ludwig, eine Reisebekanntschaft, eingeladen hat. Der Kit Kat Klub ist einer der vielen Amüsementtempel im Berlin der 20er Jahre. Ein Ort für Sehnsüchte aller Art, wo man die Utopie der erotischen und politischen Freiheit für einen Augenblick leben kann. Ein zwielichtiger Conférencier stellt dort die Attraktion des Abends vor: Fräulein Sally Bowles, eine englische Nachtclubsängerin. In der freizügigen, lockeren Atmosphäre des Clubs lernen sich Cliff und Sally schnell kennen. Sie sucht eine Unterkunft, er ein Lebensziel und bereits am nächsten Tag zieht sie zu ihm – trotz seiner Bedenken. 
Der freundliche Obsthändler Herr Schultz wohnt ebenfalls bei Fräulein Schneider und verwöhnt seine Vermieterin mit exotischem Obst. Eben als ihre zarte Liebesgeschichte in eine Verlobung mündet, schlägt dem Juden Schultz zum ersten Mal der Hass der aufkommenden Nazi-Bewegung entgegen; resigniert und ängstlich trifft Fräulein Schneider eine folgenschwere Entscheidung bezüglich ihrer bevorstehenden Hochzeit...

Regie & Choreographie: Vincent Paterson
Buch: Joe Masteroff nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood 
Musik: John Kander

TRAILER


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Über die wilden 20er Jahre und den Aufstieg der Nazis
  · 27.07.17
„Cabaret“ kommt als leichte Unterhaltung für heiße Sommerabende daher: zwischen Revuegirls-Einlagen und bekannten Nummern wie „Money, Money“ lässt sich ein Urlaubstag für Hauptstadtbesucher gut ausklingen.

Das Besondere an „Cabaret“ als eines der ersten Konzept-Musicals ist, dass es mehr als Halligalli und Tingeltangel bietet. Es ist eine Zeitreise in die späten Zwanziger, als Sally Bowles (Sophie Berner) den Männern den Kopf verdreht und Clifford Bradshaw (das Alter Ego des Schriftstellers Christopher Isherwood, gespielt von Guido Kleineidam) kennenlernt.

Die ausgelassene Stimmung des Tanzes auf dem Vulkan kippt, als die Nazis mit ihrem Antisemitismus Raum greifen und die Verlobung von Fräulein Schneider mit dem jüdischen Herrn Schultz sabotieren.

Wegschauen? Weiterfeiern? Auswandern? Das sind in einem Jahr, in dem sich die rechtsextremen Angriffe häufen und die Hasswelle durch die Netz-Foren schwappt, aktuelle Fragen. Die unterhaltsame „Cabaret“-Show entlässt ihr Publikum mit beklommenen Gefühlen hinaus in die Sommernacht.

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3.5
Durchschnittsnote aller Stücke
5 2
4 4
3 3
2 1
1 1
Kritiken: 8

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