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Bewertung und Kritik zu

SOMMERTAG 
von Nikolaus Brass nach dem gleichnamigen Stück von Jon Fosse
Regie: Eva-Maria Weiss 
Premiere: 10. Februar 2018 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin
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Zum Inhalt: Seit vielen Jahren wartet eine Frau auf ihren Mann, der vor langer Zeit auf den Fjord hinausfuhr und spurlos verschwand. Als sie an einem schönen Sommertag Besuch von einer Freundin erhält, beginnt sie sich an den Tag der letzten Begegnung mit ihrem Mann Asle zu erinnern. In Rückblenden durchlebt sie abermals den Schmerz der die Beziehung prägenden Sprachlosigkeit und versucht, die Motive für sein Verschwinden zu ergründen.
2014 brachte der Münchner Komponist Nikolaus Brass mit »Sommertag« sein erstes Musiktheaterwerk zur Uraufführung. Die bedrückende Atmosphäre des gleichnamigen Theaterstücks des norwegischen Autors Jon Fosse übersetzt Brass hier eindringlich in Musik. Diese übernimmt über weite Strecken eine Kommentarfunktion bzw. wirkt als Ausdruck des im Text Nichtgesagten. Das zentrale Thema der Aufhebung der Zeit zeigt sich auch in der flexiblen Struktur der Stimmen, die an vielen Stellen vom Sänger- und Instrumentalensemble frei und somit in »Eigenzeit« gestaltet wird.

Musikalische Leitung: Max Renne
Inszenierung: Eva-Maria Weiss

Ausstattung: Lisa Fütterer
Licht: Murat Özuzun
Dramaturgie: Benjamin Wäntig


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