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    SPIELPLAN & KARTEN

    Achtsam morden

    Bewertung und Kritik zu

    ACHTSAM MORDEN
    nach dem Roman von Karsten Dusse
    Regie: Philip Tiedemann 
    Premiere: 23. März 2024 
    Schlosspark Theater, Berlin

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    Zum Inhalt: Um seine Ehe mit Katharina (Ines Nieri) zu retten, soll Strafverteidiger Björn Diemel (Mario Ramos) seine Work-Life-Balance in Ordnung bringen. Seine Frau schickt den smarten Anwalt, der sich im Alltag um das Wohlbefinden der organisierten Kriminalität zu kümmern hat, zu einem Achtsamkeits-Coach (Dieter Hallervorden). Was Björn Diemel dort lernt und erfolgreich anwendet, verändert nicht nur sein Leben, sondern auch die Hierarchie im Unterwelt-Milieu.

    mit Dieter Hallervorden, Ines Nieri & Mario Ramos

    Regie: Philip Tiedemann
    Bühne & Kostüm: Stephan von Wedel
    Musik: Henrik Kairies

     

    2.3 von 5 Sterne
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    Viel Lärm um wenig
    3 Monate her.
    Kritik
    Mal ein anderes Genre am Schlossspark Theater: Drei Schauspieler in 25 Rollen, Vorlage ist ein Roman von Karsten Busse, den Bernd Schmidt in eine Theaterfassung gebracht hat: Achtsam morden. 
    Kurz zum Inhalt: Über den Strafverteidiger Jörn Diemel fällt seine eigene Ehefrau das Urteil: Entweder er begibt sich in die Hände eines Achtsamkeitscoaches, um das Familienleben ins Gleichgewicht zu bringen oder sie begibt sich in die Hände eines Scheidungsanwaltes. Dies hat zur Folge, dass besagter Anwalt im Handumdrehen Strippenzieher und Hauptfigur in einer Art Krimi wird.
    Die trubelig und nicht immer gut zu verfolgende Geschichte spielt aber keine wirklich große Rolle, viel eher beeindrucken die Verwandlungen der drei Schauspieler in immer neue Rollen: Mario Ramos, Dieter Hallervorden und Ines Nieri spielen sich in jeder einzelneren Figur die Seele aus dem Leib, leider reicht dies nicht für einen gelungenen Theaterabend. Die Schauspieler sind schwer zu verstehen und die Geschichte ist zu klamaukig, um wirklich komisch sein zu können.
    Trotzdem ein Lob an die Inszenierung, die im Rahmen der vielen Verwandlungen mit guten und witzigen Ideen aufwartet, diese aber auf wenig fruchtbaren Boden fallen können, dazu ist die Handlung einfach zu dürftig. Schade...
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    6 von 6 Person(en) gefiel diese Kritik
    Leider enttäuschend
    3 Monate her.
    Kritik

    Schauspielerisch ohne Frage von allen drei Darstellern/Darstellerin eine großartige Leistung, Dieter Hallervorden schlüpft immer noch souverän in mehrere Rollen,auch die beiden anderen konnten schauspielerisch überzeugen.Soviel dazu-das Stück selbst ist leider sehr enttäuschend, Tendenz zum Klamauk mit viel Durcheinander(zum Inhalt wird hier nichts geschrieben da das bereits in der Zusammenfassung geschehen ist).Dazu insgesamt akustisch sehr schlecht zu verstehen,ich selbst saß in Reihe15-nicht auszudenken was das Publikum in den hinteren Reihen überhaupt noch mitbekommt.Einige der Zuschauer (und nicht nur die hinteren Reihen) gingen bereits zur Pause.Schade drum- Herr Hallervorden kann eben nicht alles kompensieren.

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    6 von 6 Person(en) gefiel diese Kritik
    Überzeichnete Figuren
    3 Monate her.
    Kritik

    ''Schon nach der ersten Szene ist klar: Dem Regisseur Philip Tiedemann geht es nicht um Glaubwürdigkeit, sondern um Spaß, Slapstick, Gauklertheater mit fliegenden Kostümwechseln. Das Fan-Publikum johlt, immer wenn sein Star Hallervorden als neue Figur auftritt. Drei Schauspieler:innen spielen über 20 Rollen, ein paar Puppen kommen auch zum Einsatz. Neben dem Drogenboss Dragan ist da sein russischer Rivale Boris, die trutschige Sekretärin, außerdem der Ermittler, der Erzieher, das Kleinkind, die Ehefrau etc. Das klappt wie am Schnürchen.

    Zu tief darf man allerdings weder beim Roman noch bei der Inszenierung in die Interpretation einsteigen. Der Autor Karsten Dusse nimmt zwar die Achtsamkeit ernster als man meint, dafür hat er für seine Frauenfiguren nur sexistische Sprüche übrig. Der Regisseur Tiedemann löst das Problem, indem er kurzerhand alle Figuren überzeichnet.'' schreibt Barbara Behrendt auf rbbKultur

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    1 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik

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