Bewertung und Kritik zu

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MOBY DICK
nach Herman Melville
Regie: Jacob Höhne 
Premiere: 31. August 2018 
RambaZamba Theater, Berlin

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Zum Inhalt: „Moby Dick“ ist ein Monster, vor dem der Autor persönlich warnt, „Es ist kein feines weibliches Stück Seide, sondern aus jenem grauen­haften Gewebe, das aus Schiffstrossen und Tauen gemacht ist. Ein Polarwind pfeift hindurch und Raubvögel umflattern es. Warnen Sie alle zartbesaiteten Seelen davor, auch nur einen flüchtigen Blick in das Buch zu werfen – sie riskieren Hüftweh und Hexenschuss.“ Herman Melvilles Meisterwerk um den mythischen weißen Wal und den von unendlichem Hass getriebenen Kapitän Ahab erscheint im Herbst 1851 und zählt heute zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur. Was zunächst als normaler Walfang beginnt, entwickelt sich urplötzlich in einen Rachefeldzug tragischen Ausmaßes. Die Matrosen werden von ihrem in seinem krankhaften Wahn gezeichneten Kapitän zur bedingungslosen Gefolgschaft gezwungen und gehen im Kampf mit der Naturgewalt jämmerlich zu Grunde. Eine reine Männerwelt, die sich ausschließlich über Kraft und Macht definiert, die losgelöst von der Gesellschaft an der eigenen Hybris jämmerlich scheitert.

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DIE FRAUEN VOM MEER
von Olga Bach nach Henrik Ibsen
Regie: Lilja Rupprecht 
Premiere: 16. Februar 2018
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: Die Frauen vom Meer verbindet eine diffuse Sehnsucht nach Leben oder Tod, nach Freiheit, nach dem „Unendlichen“ und „Grenzenlosen“. Mehr als hundert Jahre, nachdem Henrik Ibsen sein Drama über die Befreiung der Frau schrieb, versuchen Olga Bachs Frauen vom Meer ihren Freiheitsbegriff von Heute zu definieren und sich dem weiblichen Prinzip zu nähern ­– innerhalb der nach wie vor patriarchalen Strukturen der gegenwärtigen Gesellschaft. Sie alle treibt die Frage nach einem freien, selbstbestimmten Leben an. Dabei vermischen sich die Ebenen zwischen Leben und Tod, Wunsch und Wirklichkeit, Ende und Unendlichkeit. Findet man vielleicht erst im Tod die Freiheit, die man ein Leben lang sucht? Oder im Meer? Ist das Meer, oder das, was wir Menschen uns im Topos des Meeres erträumen, dem Tod sehr nah? In Olga Bachs Adaption spielen neben den Ibsen-Figuren die Toten und die Wassergeister eine zentrale Rolle im Kreislauf zwischen Meeres-, Lebens- und Totenreich. Eins ist dabei sicher: „Death is not the end“.

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DIE NIBELUNGEN
frei nach Friedrich Hebbel, Richard Wagner und Franz Fühmann
Regie: Jonas Sippel
Premiere: 24. November 2017
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: Dieses Werk ist ein Monster der Sagengeschichte, umstritten als National-Epos der Deutschen tituliert. Es geht um Helden, es geht um Macht, es geht um Liebe und um die großen Rachefeldzüge. Es werden Schlachten geschlagen, Riesen und Drachen bemüht, um das Spektakel der Ritterwelt zum großen Mythos werden zu lassen, der unweigerlich in die Katastrophe führt. Die archaischen, triebhaften Muster des Menschen werden darin offengelegt und Vernunft, Aufklärung und Empathie scheinen in dieser Welt völlig abhanden gekommen zu sein, auf dem Weg in die Hoffnungslosigkeit.

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DIE RÄUBER 
nach Friedrich Schiller
Regie: Jacob Höhne 
Premiere: 28. September 2017 
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: In unserem System der Unversehrten, der Richtig-Macher, der Wohlerzogenen, der Erfolgreichen und Kapitalisten sind Unvernunft und Vernunft strikt voneinander getrennt. Mehr noch. Sie sind sich eine gegenseitige Bedrohung. Wir leben in einer durchrationalisierten Welt, in welcher der irrationale Mensch stets der Wahnsinnige ist. Durch seine Unvernunft verrückt er das Bild der Perfektion in nicht gewollte Bahnen.

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SCHWESTERN 
nach Sophokles
Regie: Jacob Höhne, Sara Lu 
Premiere: 5. Mai 2017
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: Freiheit, Anerkennung, Liebe, ein selbstbestimmtes Leben: Drei Schwestern begegnen sich im Taumel verschiedener Sehnsüchte. Aber ihre gegenseitige Abhängigkeit hält sie gefangen und konfrontiert sie mit ihrem Gegenüber und sich Selbst. Was bedeutet es gebraucht zu werden in einer Weise, die keine Kompromisse zulässt. Oder umgekehrt, wenn das eigene Leben von meinem Gegenüber abhängt. Das Streben nach Unversehrtheit, Vollkommenheit und Freiheit sprengt alle gewohnten Muster. Der Wunsch nach Freiheit wird zum Verlangen auf Kosten anderer. Wer oder was kann das Verlangen der drei Schwestern stillen. Die eigene Identität verschwimmt im Konstrukt der engen Familienstruktur. Das RambaZamba Ensemble, eine Tänzerin und Musiker forschen gemeinsam mit dem Regisseur Jacob Höhne nach den Motiven dieser Sehnsucht. „Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen.“

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KÖNIG UBU FEATURING CRAQUE 
frei nach Alfred Jarry
Regie: Jacob Höhne 
Premiere: 27. Januar 2016 
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: Scheiße, er ist wieder da! König Ubu ist ein Diktator, Populist, Dämon unserer Wirklichkeit. Eine gefährliche, sich selbst überschätzende Fratze, die sich feiert bis das Licht angeht und seine verheerenden Taten durch den anbrechenden Tag entlarvt werden. König Ubu ist der Staat und alle Mitbewerber um die Macht werden verteufelt und vernichtet. Das Volk, hungrig nach einfachen Wahrheiten, jubelt, tanzt und feiert im umnebelten Blindflug Ubus Party mit – bis zur bitteren Erkenntnis, dass es sich selbst und den Staat damit abschafft. 1896 stand dieser „Ubu Roi“ von Alfred Jarry zum ersten Mal auf der Bühne. Heute sehen wir ihn fast täglich in den Nachrichten weltweit. Das RambaZamba Ensemble untersucht König Ubus grotesken Rausch der Macht und die Phantasie grenzenloser Freiheit.

Weiterlesen: König Ubu featuring Craque

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DADA-DIVEN
von Gisela Höhne
Regie: Gisela Höhne
Premiere: 19. November 2016 
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: RambaZambas Diven, wer kennt sie nicht? Lustvoll, erotisch in Papier gehüllt, stotternd und hinkend, schreiend und hechelnd, verwirrt und verwirrend: und immer geht es um das große Ganze. Mit Wucht und Lust werfen sie sich auf Dada, jonglieren mit Silben und Schuhen und kriechen jedem Buchstaben hinterher. Auch musikalisch bleibt nichts ganz. Man scheut sich vor nichts, und es bedeutet letztlich nichts! Und der Sinn? Zerbröselt und zerfällt wie einst im Zürcher Cabaret Voltaire. Gisela Höhne entwickelte diese dadaistische Revue gemeinsam mit den RambaZamba SchauspielerInnen aus Texten von Heimrad Bäcker, Daniil Charms, Ernst Herbeck, Gisela Höhne, Ernst Jandl, Kurt Schwitters. Eine Hommage an den weltumstürzenden Geist der Dadaisten!

Mit Debrecina Arega, Lioba Breitsprecher, Juliana Götze, Gabriele Helmdach, Hans-Harald Janke, Franziska Kleinert, Jennifer Lau, Joachim Neumann, Hieu Pham, Zora Schemm, Aaron Smith, Nele Winkler Gast: Mirco Kuball

Regie: Gisela Höhne
Video / Bühne: Angelika Dubufé
Kostüme /Maske: Beatrix Brandler
Musik: Stefan Dohanetz, Christof Hanusch, Moritz Höhne, Bianca Tänzer

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DER GUTE MENSCH VON DOWNTOWN
Regie: Gisela Höhne
Premiere: 12. Februar 2016 
RambaZamba Theater, Berlin 
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Zum Inhalt: Im Himmel gibt es Streit. Gott und Luzifer sind sich einig, dass eine neue Sintflut fällig ist, doch zwei Erzengel (Eva Mattes und HansHarald Janke) wollen auf Erden drei „gute“ Menschen finden als Beweis, dass die Menschheit noch eine letzte Chance verdient. Die Aufgabe stellt die Engelsgeduld auf eine harte Probe. Niemand in Downtown hat im täglichen Überlebenskampf etwas für die inkognito umherirrende Kommission übrig. Als sie schließlich Gastfreundschaft von drei jungen Frauen mit Downsyndrom (Juliana Götze, Zora Schemm, Nele Winkler) erfahren, zögern die Erzengel: Zählt das Gutsein überhaupt, wenn es eine Art Geburtsfehler ist? Bleiben die Frauen weiterhin gut, wenn der Regen zunimmt und die Zeiten schlechter werden? Als Dank für die Gastfreundschaft schenken die Erzengel den drei jungen Frauen ein Teehaus. Aber es dauert nicht lange, bis die „guten“ Schwestern zu kaltherzigen Brüdern werden und sich selbst zu Hilfe kommen müssen. Gisela Höhne schuf gemeinsam mit den SchauspielerInnen ein Stück, das inspiriert ist von alten und neuen Legenden, von der Bibel, von Brecht und aktuellen Berichten über „Bacha Poschs“ in Afghanistan, wo Mädchen als Jungs verkleidet werden, um ihren Status aufzuwerten.

Mit: Debrecina Arega, Mario Gaulke, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hans-Harald Janke, Jan-Patrick Kern, Franziska Kleinert, Joachim Neumann, Zora Schemm, Rita Seredßus, Jonas Sippel, Aaron Smith, Sebastian Urbanski, Nele Winkler, Michael Wittsack, Gäste: Eva Mattes und Patrizia Carlucci

Regie: Gisela Höhne
Choreografie: Kerstin Rünzel
Bühne: Angelika Dubufé
Kostüme /Maske: Beatrix Brandler
Musik: Ernst Bechert, Stefan Dohanetz, Moritz Höhne
Dramaturgie: Hans Nadolny, Bettina Bartz

 
Meinung der Presse zu „Der gute Mensch von Downtown“ - RambaZamba Theater


Zitty
★★★★☆

 
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RambaZamba Theater
www.rambazamba-theater.de
Schönhauser Allee 36-39 - 10435 Berlin
Telefon: 030 44049044
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Kritiken: 8
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