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Bewertung und Kritik zu

MIND ERASER II
Johannes Wieland
 
Premiere: 28. Februar 2018 
Hebbel am Ufer (HAU2), Berlin 
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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: „Du glaubst, einzigartig zu sein? Du denkst, Dinge verändern zu können? Du fühlst dich unvorstellbar stark?“ Johannes Wieland erarbeitet speziell für das DANCE ON Festival ein generationenübergreifendes Duett für Evangelos Poulinas und seinen ehemaligen Lehrer an der NYU Tisch School of the Arts, Gus Solomons Jr. ,Jahrgang 1940. Zuletzt arbeiteten die beiden in Wielands Trio One (2004) zusammen, einer Reflexion über Leben und Sterblichkeit in dem Wieland mit Solomons und Keith Sabado selbst auf der Bühne stand. Gus Solomons Jr. ist ein gerngesehener Gast in Berlin, der schon 2016 bei TANZ IM AUGUST in Eszter Salamons MONUMENT 0.1: Valda & Gus von seiner langen, ereignisreichen Karriere im Tanz erzählte.


Mit Gus Solomon, Evangelos Poulinas

Choreografie: Johannes Wieland

Im Rahmen von "OUT OF NOW / DANCE ON Festival"


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4.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
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Tragik und Stolz
  · 01.03.18
''Johannes Wieland, Tanzdirektor und Hauschoreograph am Staatstheater Kassel, hat eine generationenübergreifende Begegnung inszeniert – zwischen Evangelos Poulinas, ca. Ende 30 und Gus Solomons Jr., Ende 70, lebende US-amerikanische Tanzgeschichte. Er hat z. B. mit Martha Graham, Merce Cunningham, John Cage gearbeitet, um nur einige Stationen zu nennen und hatte schon beim Tanz im August 2016 einen hinreißenden Auftritt.

Wieland gönnt beiden viel Zeit, Ruhe und Stille für eine Begegnung in all ihrer Differenz, eine Begegnung der Suche nach Kontakt und Verständnis. Wieland lässt sie hintergründig, nur in Andeutungen große Fragen unterschiedlich beantworten: Wie willst du leben, wer willst du sein?

Der Jüngere ratlos in der mittleren Phase seines Lebens, der Ältere ohne Verbitterung oder Sentimentalität zurückschauend am nahenden Ende. Der Ältere hat revolutionäre Veränderungen in Kunst, Politik, Gesellschaft erlebt und mitgestaltet, der Jüngere scheint sich danach zu sehnen, ohne noch an die Möglichkeit von Veränderung  glauben zu können. Dieses Stück endet voller Stolz und Tragik, endet nach einer zarten Umarmung in Einsamkeit und Illusionslosigkeit und ohne jede Schönfärberei – Poulinas kauert am Boden, Solomons Jr. blickt erhobenen Hauptes in die Ferne.'' schreibt Frank Schmid auf kulturradio.de
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Hebbel am Ufer (HAU)
www.hebbel-am-ufer.de
Stresemannstr. 29 - 10963 Berlin
Telefon: 030 259 004 - 0

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2.9
Durchschnittsnote aller Stücke
5 5
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Kritiken: 31
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