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Bewertung und Kritik zu

PARSIFAL
von Richard Wagner
Regie: Philipp Stölzl 
Premiere: 21. Oktober 2012 
Deutsche Oper Berlin 

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Zum Inhalt: Seit ihrer Gründung im November 1912 gilt die Deutsche Oper Berlin als eine der international bedeutendsten Spielstätten für das Musiktheater Richard Wagners. Bereits im Jahr 1914 war das Haus an der Bismarckstraße nach Ablauf der Bayreuther Schutzfrist von Wagners PARSIFAL eine der ersten deutschen Bühnen, die dieses Werk auf den Spielplan setzten. Zum 100jährigen Bestehen der Deutschen Oper im Oktober 2012 wurden die Feierlichkeiten mit einer PARSIFAL-Neuproduktion gekrönt. Generalmusikdirektor Donald Runnicles arbeitete dabei zum ersten Mal mit dem Regisseur Philipp Stölzl zusammen.

Im freien dichterischen Umgang mit Motiven aus unterschiedlichsten Sagen, der christlichen und buddhistischen Religion sowie Schopenhauers Ideenwelt schuf Richard Wagner mit seinem PARSIFAL einen eigenen, neuen Mythos. Der Wunsch nach Erlösung begleitete Wagner selbst jahrzehntelang, im PARSIFAL stellte er sich der Frage der privaten wie gesellschaftlichen Errettung auf künstlerischer Ebene mit besonderer Intensität. Eine starke Führungspersönlichkeit wird ersehnt, die Gesellschaft soll erneuert werden. Doch auch die Einsetzung des neuen Herrschers Parsifals ist nur eine weitere Etappe im sich wiederholenden, erstarrten Ritual der Macht. Philipp Stölzl rückt Fragen nach dem Aggressionspotential und Fanatismus hermetischer Religionsgemeinschaften ins Zentrum seiner Auseinandersetzung mit Wagners Bühnenweihfestspiel. Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube und eine auch gewalttätige Abgrenzung von Außenseiterfiguren wie Kundry sind Themen, die auf einer Zeitreise durch Jahrtausende in opulenten Tableaus ihren Niederschlag finden. 

Musikalische Leitung: Donald Runnicles / John Fiore (14.04.2019)
Inszenierung: Philipp Stölzl
Co-Regie: Mara Kurotschka
Bühnenbild: Conrad Moritz Reinhardt / Philipp Stölzl
Kostüme: Kathi Maurer
Licht: Ulrich Niepel
Chöre: Jeremy Bines

TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Parsifal“

Deutsche Oper Berlin


Die Welt

★☆☆☆☆

FAZ
★★★★☆

Süddeutsche Zeitung
★★☆☆☆


Berliner Zeitung
★★☆☆☆

Zitty
★★☆☆☆

tip
★★★☆☆

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2.6/5 Insgesamt 7 Bewertungen (1 mit Rezension)
0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Parsifal von Philipp Stölzl
  · 20.04.19
''Wir konstatierten - rein vom Musikalischen her - , dass Sir Donald Runnicles mit seiner extraordinären Ausgedehntheit des von ihm bestimmten "Tempos" zwar in einen glaubwürdigen Langzeitweltrekord zu dringen drohte, diese Art von Langzeitlaune allerdings dann konzeptionell nicht weiter nachvollziehzbar war, was wiederum zur Folge hatte, dass man spätestens im Dritten Akt allen privaten Kampf gegen das müdigkeitsbedingte Abgesacktsein allgemeinster Art letztendlich aufgegeben hatte; mein Dahindämmern, als Beispiel nur, wurde dann erst wieder bei allmählichem Anschwellen des Schlussbeifalls gestört. 

Die Neu-Besetzung ließ sich hören: Brandon Jovanovich (Parsifal) und Elena Pankratova (Bayreuther Kundry) fielen ganz besonders ins Gewicht. Nochmal will ich die Produktion bestimmt nicht sehen; nein, es reicht.'' schreibt Andre Sokolowski am 20. April 2019 auf KULTURA-EXTRA
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