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Bewertung und Kritik zu

DIE JUDEN
von Gotthold Ephraim Lessing
Regie: George Tabori
Premiere: 13. September 2003 
Berliner Ensemble

Ich bin ein Jude – dieser lapidare Satz, den der fremde Held der Geschichte, der Reisende, sagt, kippt das lustig-feine Spiel, das Lessing mit gerade einmal 20 Jahren geschrieben hat, in die bittere Realität unserer eigenen Geschichte.
Lessing benutzt durchaus gängige Theaterrequisiten: Eine Dose (nicht ein Brief) setzt die Enthüllungsintrige in Gang. Aber absolut neu, ja kühn vorausdenkend ist, wie Lessing seine Hauptfigur zeichnet. Eine Sensation und 1749 zugleich Anlaß für finstere Religionswächter: Zum ersten Mal in der Geschichte des Theaters betritt die Figur eines positiv gezeichneten Juden die Bretter des Welttheaters.

Mit: Felix Tittel (Michel Stich), Marko Schmidt (Martin Krumm), Boris Jacoby (Ein Reisender), Michael Rothmann (Christoph, dessen Bedienter), Axel Werner (Der Baron), Hanna Jürgens (Ein junges Fräulein, dessen Tochter), Therese Affolter (Lisette)

Inszenierung: George Tabori
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Margit Koppendorfer
Musik: Hans-Jörn Brandenburg
Dramaturgie: Hermann Beil

Dauer: 1 h 45 Minuten (ohne Pause)


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