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Bewertung und Kritik zu

FAUST I und II 
GOETHE / WILSON / GRÖNEMEYER – Textfassung: Jutta Ferbers
Regie: Robert Wilson 
Premiere: 22. April 2015 
Berliner Ensemble
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Zum Inhalt: Robert Wilson und Herbert Grönemeyer haben mit der BE-Inszenierung LEONCE UND LENA von Georg Büchner gezeigt, wie modern, poetisch, verrückt, philosophisch, abgründig – und vergnüglich Büchner sein kann. Nach 12 Jahren tauchen sie nun ein in den magischen Goethe-Kontinent: Mit 19 jungen Schauspielern und 8 Live-Musikern begeben sie sich auf eine – nicht nur für Goethe-Kenner – aufregende Expedition. FAUST – Eine Reise durch bekanntes und unbekanntes Terrain… vom Himmel durch die Welt zur Hölle.

Regie, Bühne und Lichtkonzept: Robert Wilson
Musik und Lieder: Herbert Grönemeyer
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Mitarbeit Musik/Sound Design: Alex Silva
Dramaturgie: Jutta Ferbers, Anika Bárdos
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Wicke Naujoks
Musikalische Leitung:
Hans-Jörn Brandenburg, Stefan Rager
Musikalische Arrangements:
Herbert Grönemeyer, Alex Silva
Zusätzliche Orchester-Arrangements: Hans-Jörn Brandenburg, Alfred Kritzer, Lennart Schmidthals
Licht: Ulrich Eh
Videoprojektionen: Tomek Jeziorski

Dauer ca. 4h (eine Pause)


 
Meinung der Presse zu „Faust I und II“ - Berliner Ensemble


FAZ
★★★★☆

rbb
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★★☆☆☆

Die Welt
★★☆☆☆

tip
★☆☆☆☆

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2.9/5 Insgesamt 7 Bewertungen (2 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Promi-Theater
  · 21.05.15
Robert Wilson treibt seine unverkennbare Regiehandschrift hier auf die Spitze. Alles, was seine treuen Anhänger lieben und seine Gegner als seriellen Kunstgewerbe-Kitsch verachten, erleben wir hier bei seiner letzten Regiearbeit am Berliner Ensemble noch einmal: die dick aufgetragene weiße Schminke, wilde Frisuren, stilisierte, oft puppenartige Bewegungen, Scherenschnitte und opulente Kostüme. Weiterlesen
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goethes klassiker als kunterbunte pop-up-revue zum staunen
  · 24.09.15
regisseur robert wilson ist der kult-märchenonkel des berliner ensembles, wird mit feinstem budget ausgestattet und bekam wieder den zuschlag von herbert grönemeyer als komponisten.
die bildsprache bleibt ausdrucksstark, gern schwarz/weiß, schattenreichzitate, immer fantasievoll- manchmal verharren die szenen statisch in momenten zum wegträumen. die protagonisten sind wie stets maskenhaft weiß geschminkt, augen und mund betont, dürfen viel staunen, kindlich agieren, slapsticken.
aber vier stunden faust? (mit einer pause nach 100 minuten). funktioniert das? in wilsons welt natürlich, da wird faust 1 und 2 zum kompakten fast schon kindertauglichen pop-up-theater mit live-band. gretchen mit den geflochtenen zopfschnecken taucht dreimal auf, faust selbst vierfach. nur mephisto ist alleinherrscher. und mit christopher nell großartig besetzt. so keck, übermütig, ironisch und auf den punkt wird der böse hier fast zum publikumsliebling.
jedenfalls ein ziemlicher spaß, nachdem nell bei "hamlet" unter haußmanns regie in der hauptrolle steif scheiterte. wilson hatte ihn wiederum schon als ebenso keck-freche tinkerbell in "peter pan" besetzt und auch hier glänzte er putzig.
"faust 1 und 2" ist kein abend zum tiefschürfen in diesem deutschen ur-klassiker, dazu meidet wilson zu gern die abgründe oder deutet sie nur kurz pflichtbewusst an.
einfach unkompliziert genießen, auch die sprach- und zitatgewalt und sich von der fantasiewelt wilsons einfangen lassen! von kopflast zu herzlast.
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