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Bewertung und Kritik zu

DEKAMERON
nach Giovanni Boccaccio
Regie: Thomas Bo Nilsson 
Premiere: 2. Juni 2018 
Berliner Ensemble
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Zum Inhalt: Inspiriert von den mexikanischen Gärten von Humaya haben Thomas Bo Nilsson und Julian Wolf Eicke für Bocaccios "Dekameron" eine theatrale Installation in Form einer Nekropolis entworfen – einen Ort, der als Begräbnis- und Weihestätte von den letzten Willen der Verstorbenen, von Lebensgier und Todesahnung geprägt ist.

In den wechselnden Begegnungen zwischenden königlichen Verstorbenen (Puppen), SchauspielerInnen und BesucherInnen, finden die 100 Novellen Boccaccios täglich neue Formen. Die Nekropolis wird so zur Begegnungsstätte zwischen Lebenden und Toten – ein fantastischer, abseitiger Ort voll irrlichternder Wesen, bestimmt von Sehnsucht und Lebenslust.

So entsteht über die Dauer der Installation eine fortlaufende und vom Moment bestimmte Erzählung, die ihren Ursprung in der letzten Novelle des Dekameron hat, der Geschichte von Griselda. Die Geschichte erzählt sich über die 21 Vorstellungstage hinweg und endet am 7. Juli mit der letzten Vorstellung.


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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Unbedingt eine Flasche Wasser mitbringen!
  · 04.06.18
''Das Berliner Ensemble schreibt auf seiner Homepage zwar, der Zutritt unter 18 Jahren sei nicht empfohlen, bisher aber war nur Harmloses zu sehen – mit sehr viel Leerlauf. So großartig dieses detailverliebte Bühnenbild von Nilsson und Eicke ist: Nach anderthalb Stunden ist man mit dem Rundgang durch und schwitzt nur noch ermattet vor sich hin.

Wenn man noch nie eine Produktion von Signa gesehen hat, noch nie eingetaucht ist in ihre erschreckend vereinnahmenden Unterwelten, noch nie in den Grenzbereich zwischen Rolle und Realität vorgedrungen ist, dann mag das ein sehr besonderes und sinnliches Theatererlebnis sein. Schön auch, dass Nilsson überhaupt wieder in Berlin arbeitet, das war zuletzt 2014 an der Schaubühne der Fall. Innerhalb der immersiven Kunst und der installativen theatralen Weltschöpfungen ist es jedoch eine schwächere, nicht gut durchdachte Arbeit – bisher, muss man sagen, denn in den nächsten vier Wochen kann sich womöglich noch einiges einspielen, täglich werden neue Geschichten aus dem Dekameron erzählt.

Einen Tipp des Theaters sollte man jedenfalls beherzigen: unbedingt eine Flasche Wasser mitbringen! Die Hitze im Haus, das man vier Stunden lang nicht verlassen darf, ist nichts für schwache Nerven.'' schreibt Barbara Behrendt auf kulturradio.de
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