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Bewertung und Kritik zu

TANNHÄUSER 
von Richard Wagner
Regie: Tobias Kratzer 
Premiere: 25. Juli 2011 (Wiederaufnahme: 25.07.2019) 
Bayreuther Festspiele
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Zum Inhalt: Der Ritter Tannhäuser trennt sich von den Minnesängern. Auf seiner Fahrt in den Hörselberg kommt er zu Frau Venus, um bei ihr die Wunder der Liebe kennen zu lernen. In ihren Armen vergisst er lange Gott und Ehre und bleibt für ein Jahr voller Sinnesgelüste bei der Göttin. Doch dann ermattet er. Er ekelt sich vor sich selbst und bangt um das Heil seiner Seele. Die Sehnsucht zieht ihn fort. Die Göttin versucht ihn vergebens zurück zu halten. Tannhäuser ruft die Mutter Gottes (Maria) an und verlässt den Berg.
Im Wald trifft er Ritter und Minnesänger, die auf dem Weg zur Wartburg sind. Sie laden ihn ein, sich an den Sängerkrieg zu beteiligen. Mit leidenschaftlicher Glut besingt er auf der Wartburg die sinnliche Liebe. Über seine Lieder bricht ein Sturm der Entrüstung aus. Doch Elisabeth, die Tochter des Landgrafen auf der Wartburg, nährt sich Tannhäuser in stiller inniger Liebe und nimmt ihn in Schutz. Damit ist sein Leben gerettet, doch Tannhäuser wird verbannt. Er zieht durch die Lande. Elisabeth gedenkt seiner in treuer Ergebenheit.
Als Büßer kommt er nach Rom. Der Papst soll ihn von seinen Sünden freisprechen. Doch die Vergebung wird ihm verweigert. Als Tannhäuser zu Frau Venus zurückkehren möchte, geschieht ein Wunder. Der Stab in seinen Händen ergrünt und treibt Blätter und Knospen. Der Papst lässt Tannhäuser suchen, doch er wird nicht gefunden. Tannhäuser ist auf dem Weg zur Wartburg. Dort richtet die ihm treu ergebene Elisabeth ihr letztes Gebet für den verlorenen Geliebten an Gott und stirbt. Tannhäuser findet sie auf der Totenbahre vor. Durch ihr heiliges Wirken wird er erlöst. Ihr Herz leuchtet auf und ihm wird bewusst, dass er eine Heiligen gewahrt.

Musikalische Leitung: Valery Gergiev 
Inszenierung: Tobias Kratzer 

Bühne und Kostüme: Rainer Sellmaier 
Licht: Reinhard Traub 
Video: Manuel Braun 
Dramaturgie: Konrad Kuhn 
Chor: Eberhard Friedrich 


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Sub- extra- ordinär
  · 31.07.19
''Debütant Valery Gergiev war für die musikalische Leitung zuständig! Und man nahm ihm ab, dass er in puncto Wagner allumfassendes Bescheidwissen auf Lager hat - das Festspielorchester und der Festspielchor parierten professionell und anstandsvoll dem mehr oder weniger launig auf und ab bewegten Dirigentenstab. Stephen Gould sang und spielte die Titelrolle!! Und ich hatte ihn nie besser erlebt als hier und jetzt - sein mit Abstand bester Rolleneindruck der vergangenen Jahrzehnte. 

Die Entdeckung des Abends: Lise Davidsen (als Elisabeth) - mit rosalachsfrischem und ungestümem Impetus sowie einem mit gletscherwasserblauer Klarheit und gelegentlicher Kantenschärfe sich verhaltendem Sopran. Auch gut: der Landgraf Stephen Millings und der Wolfram Markus Eiches und der Walther Daniel Behles. Die zwischen dem oberflächlichen Heute und dem im Wartburgstein verkonservierten Minnesangeszeitalter hin/her tendierende Ausstattung besorgte Rainer Sellmaier.'' schreibt Andre Sokolowski am 30. Juli 2019 auf KULTURA-EXTRA
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