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Sounding Light

Bewertung und Kritik zu

CLOUD GATE DANCE THEATRE – Tanz im August / Haus der Berliner Festspiele

von: Cheng Tsung-lung
Premiere: 1. Oktober 2020, National Theatre Taipeh
Deutsche Premiere: 24. August 2024, Deutsches Nationaltheater Weimar (Kunstfest Weimar)
Berlin-Premiere: 15. August 2026, Haus der Berliner Festspiele, Tanz im August

Künstlerisches Team

Konzept / Choreografie: Cheng Tsung-lung
Musik: Lim Giong
Ton & Stimme: Chang Shiuan
Lichtdesign: Lulu W.L. Lee
Kostüm: Chen Shao-yen
Musikalischer Leiter Cloud Gate: Liang Chun-mei

Koproduktion

National Performing Arts Center – National Theater & Concert Hall, National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), National Taichung Theater

Über die Inszenierung

Diese Arbeit des Cloud Gate Dance Theatre zeigt Cheng Tsung-lungs charakteristische Verbindung aus fließender Körperlichkeit, präziser Formensprache und poetischer Bildhaftigkeit. Die Choreografie arbeitet mit organischen Bewegungen, die zwischen Atem, Rhythmus und kollektiver Dynamik changieren.

Lim Giongs Musik schafft einen atmosphärischen Klangraum, der die Bewegungen trägt und strukturiert. Chang Shiuans Ton- und Stimmarbeit setzt zusätzliche akustische Akzente, die die innere Spannung der Choreografie verstärken.

Lulu W.L. Lees Lichtdesign formt klare visuelle Achsen und moduliert den Raum zwischen Intimität und Weite. Chen Shao-yens Kostüme unterstützen die organische Bewegungsqualität und betonen die Transitionsmomente zwischen Ruhe und Energie.

Die Koproduktion mit mehreren großen taiwanischen Häusern ermöglicht eine ästhetisch vielschichtige Umsetzung, die Cloud Gates internationalen Stil präzise weiterführt.

Besondere Aspekte dieser Produktion

– fließende, organische Bewegungssprache
– atmosphärische, rhythmische Klanglandschaften
– präzise Lichtgestaltung
– starke visuelle und körperliche Dynamik
– charakteristische Handschrift des Cloud Gate Dance Theatre

Diese Produktion zeigt Cloud Gate als eines der weltweit führenden Tanzensembles, das Körper, Raum und Klang zu einem poetischen Gesamtbild verdichtet.

1 Kritik

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Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan
22 Stunden her.
Kritik

''Die Performance ist von einer beispiellos magischen Suggestion; sowas abgehoben und zugleich erdnah "Transzendentes" habe ich noch nie gesehen und gehört!

Der Gruppen-Korpus der Zwölf verharrt in keiner einzigen Pose, die sich visuell einprägen ließe, stets verändert er sich, und stets lösen sich einzelne Protagonistinnen und/ oder Protagonisten, auch als Paare, aus ihm heraus, um autonom und temporär was vorzuführen, was (wahrscheinlich) durch den Gruppen-Korpus so nicht möglich wäre.

Sie schnippsen mit den Fingern, schnalzen mit den Zungen, trommeln sich auf ihre Haut & Knochen, pfeifen vereinzelt, erzeugen Melodien mittels Vokalisen - dazwischen werden gelegentlich traditionelle Muskinstrumente, wie sie der Abendländer von seinen herkömmlichen Erfahrungen her aus buddhistischen Tempeln wiederzuerkennen meinen würde (falls es stimmte), hörbar.

Ein Rausch der Sinne.'' schreibt Andre Sokolowski am 16. August 2026 auf KULTURA-EXTRA

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