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Love me more

Bewertung und Kritik zu

LOVE ME MORE 
frei nach Oscar Wildes »The Picture of Dorian Gray«
Regie: Saar Magal 
Premiere: 15. Oktober 2022 
Schauspiel Köln

Zum Inhalt: »Forever young« ist ein Wunsch, der einfach nicht alt wird. Die verheißungsvolle ewige Jugend und die einhergehende Tabuisierung des Alterns ist zugleich ein Versprechen der Werbeindustrie und des gesunden Lifestyles, katalysiert und propagiert durch die Sozialen Medien. Auch Oscar Wilde stellt in THE PICTURE OF DORIAN GRAY bereits im Jahr 1890 einen Protagonisten in den Mittelpunkt seines Romans, dessen Schönheit und Jugendlichkeit alles andere überstrahlt. Statt seiner selbst altert nur sein Gemälde, während er derweil dem ausgelassenen Lebensstil eines Narzissten frönt: Sex, Rausch, Drogen, Lügen, Mord – seine durch und durch hedonistische Haltung hat keinerlei negative Konsequenzen. Narzissmus ist seit einigen Jahren in aller Munde, ein Buzzword, das gar zur Beschreibung einer gesamten, als egoman wahrgenommenen Generation geworden ist.

Mit: Alexander Angeletta, Campbell Caspary, Jemima Rose Dean, Yuri Englert, Benjamin Höppner, Rebecca Lindauer, Mason Manning, Claudia Ortiz Arraiza, Breeanne Saxton.

Regie und Choreografie: Saar Magal (Choreografie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble), Konzept und Bühne: Saar Magal, Dramaturgie: Lea Göbel, Licht: Jürgen Kapitein, Ton: Komposition und musikalische Leitung: Julian Stetter, Bühne und Kostüme: Slavna Martinovic, Ballettmeisterin: Julia Kraus, Videodesign: Julian Pache.

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Bunt-schillernde Narzissmus-Revue
3 Jahre her.
Kritik

„Love me more“ surft kurzweilig um das Phänomen des Narzissmus. Das Konzept aus viel Tanz und Musik, etwas Comedy und Theater erinnert an den Stil von Constanza Macras und sorgt für eine bunt-schillernde Revue.

Im Zentrum des Ensembles aus Tänzer*innen und Schauspieler*innen steht Alexander Angeletta mit einem großen Solo. Er flirtet mit dem Publikum, preist selbstverliebt seine Vorzüge an: seine italienischen Augen, seine Sprachkenntnisse (sieben Fremdsprachen!), sein 1er-Abi (natürlich nicht in NRW, sondern in Bayern!), nur die Brust könnte etwas trainierter sein, räumt er kokett ein.

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