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DIE TOTE STADT
von Erich Wolfgang Korngold 
Regie: Robert Carsen 
Premiere: 30. September 2018 
Komische Oper Berlin

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Zum Inhalt: Nach dem Tod seiner Frau Marie hat sich Paul vollkommen in seine »Kirche des Gewesenen« zurückgezogen. Abgeschottet nach außen lebt er einzig der Erinnerung an die Verstorbene, als eines Tages die Tänzerin Marietta auftaucht, die Marie zum Verwechseln ähnlich sieht. Er verliebt sich in sie und will doch letztlich nur die verlorene Tote wieder zum Leben erwecken. Immer mehr verstrickt sich Paul in seiner besessenen Liebe, bis es zur Katastrophe kommt. Oder war alles nur ein Traum? Ein Streich des Unbewussten? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Tod der geliebten Frau?

Tief hinein ins undurchdringbare Gewirr des Unbewussten führt das spätromantische Meisterwerk des erst 20-jährigen Korngold. Als Vorlage der Oper diente der symbolistische Kultroman Bruges-la-Morte (Das tote Brügge) des Belgiers Georges Rodenbach, der in seiner Morbidität und symbolträchtigen Vieldeutigkeit ganz den Geist des Fin de Siècle atmet. Korngold, der sich mit seinem ersten abendfüllenden Bühnenwerk die Opernwelt eroberte, zählte zeitweilig neben Richard Strauss zu den meistgespielten Komponisten auf deutschsprachigen Bühnen, ehe die Nationalsozialisten seiner Opernkarriere ein jähes Ende setzten. In den letzten Jahrzehnten erfährt Korngolds Werk endlich die ihm gebührende Renaissance.

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YOUR PASSION IS PURE JOY TO ME | HALF LIFE
 von Stijn Celis | Sharon Eyal und Gay Behar
Premiere: 7. September 2018 
Staatsballett in der Komischen Oper Berlin

Zum Inhalt: Stijn Celis ist einer der führenden zeitgenössischen Choreographen, dessen Werke die Ballettspielpläne europaweit bereichern. „Your Passion is Pure Joy to Me“ entstand 2009 für das Göteborg Ballet, er spürt darin mit sieben Tänzerinnen und Tänzern der Stimmung nach, die sich für ihn aus Songs von Nick Cave ergeben. Die intensive Analyse der Texte spiegelt sich in der Auswahl weiterer Kompositionen von Pierre Boulez, Gonzalo Rubai Caba und Krysztof Penderecki und bildet den Horizont, vor dem sich das persönliche Erleben der Tänzerinnen und Tänzer zu einem emotionalen Ereignis verdichtet.

Tanzperformance von Stijn Celis
Musik von Pierre Boulez, Nick Cave, Gonzalo Rubalcaba und Krzysztof Penderecki

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CHE MALAMBO
Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien
Premiere: 24. Juli 2018 
Komische Oper Berlin

Zum Inhalt: Ein Rhythmus, der regelrecht süchtig macht und in den USA längst ein voller Erfolg: CHE MALAMBO, das Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien, kommt erstmals nach Deutschland. In einer explosiven Bühnenshow zelebrieren zwölf der besten Malambo-Tänzer des Landes in energiegeladenen Duellen die stolze Tradition ihrer Vorfahren. Angetrieben werden sie vom Trommeln der Bombos und den schneidenden Schlägen ihrer Lassos. Daraus entsteht ein permanenter, kraftstrotzender Flirt mit dem Publikum.

In Deutschland noch ein Geheimtipp, begeistert die zwölf Mann starke Malambo-Truppe in Nordamerika bereits ausverkaufte Häuser: „Sie bewegten das Publikum zu tobendem Applaus“, schwärmt zum Beispiel die New York Times. Mit ihren präzisen Tanzschritten im Takt der Trommelklänge, den wirbelnden Lassos und temporeichen Choreografien verwandeln CHE MALAMBO die Essenz der Gaucho-Tradition in eine überwältigende moderne Bühnenshow. In einer markanten Mischung aus Kraft, Rhythmusgefühl und Geschicklichkeit versetzen sie ihr Publikum Abend für Abend in absolute Euphorie.

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DIE NASE 
von Dmitri D. Schostakowitsch
Regie: Barrie Kosky
Premiere: 16. Juni 2018 
Komische Oper Berlin
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Zum Inhalt: Eines schönen Morgens nach durchzechter Nacht muss Kollegienassessor Kowaljow erschrocken feststellen, dass ihm seine Nase abhanden gekommen ist. Verzweifelt macht er sich auf die Suche. Eine andauernde Nasenlosigkeit würde das gesellschaftliche Aus für ihn bedeuten! In der Kathedrale glaubt er, seiner Nase zu begegnen, doch kann er sie nicht überzeugen, bei ihm zu bleiben. Von allen verspottet und verlacht, jagt Kowaljow wie in einem Albtraum dem unabhängig gewordenen Körperteil hinterher, bekommt es jedoch nie zu fassen. Endlich wird ihm die Nase vom Polizeioberhauptmeister höchstpersönlich zurückgebracht, doch will sie nicht im Gesicht haften bleiben! Nach weiteren demütigenden Erfahrungen befindet sich der widerspenstige Gesichtserker schließlich so plötzlich, wie er verschwunden war, wieder an seinem Platz – wo er hoffentlich auch bleibt.

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SEMELE 
von Georg Friedrich Händel
Regie: Barrie Kosky
Premiere: 12. Mai 2018 
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Zum Inhalt: Göttervater Jupiter entführt an ihrem Hochzeitstag die Königstocher Semele. Jupiters eifersüchtige Gattin Juno setzt alles daran, der hemmungslosen Affäre ein Ende zu setzen. Der Nebenbuhlerin erscheint sie als deren Schwester Ino und überredet sie in dieser Verkleidung, Jupiter dazu zu bringen, sich in seiner wahren göttlichen Erscheinung zu zeigen. So könne Semele die ersehnte Unsterblichkeit erlangen. Semeles Ehrgeiz ist stärker als Jupiters männlicher Widerstand. So ist ihr Schicksal besiegelt: In den sengenden Strahlen des Gottes geht sie grausam zugrunde. 

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BLAUBART
von Jacques Offenbach
Regie: Stefan Herheim 
Premiere: 17. März 2018 
Komische Oper Berlin

Zum Inhalt: Frauenprobleme überall – aufgrund der allumfassenden Blödheit seines Sohnes ist König Bobèche zwecks Thronfolgesicherung auf der verzweifelten Suche nach seiner dereinst ausgesetzten Königstochter. Die Schäferin Fleurette wird als hinreichend tochternhaft erkannt, kurzerhand als Hermia akkreditiert und im Königsschloss mit dem Traumschwiegersohn Saphir vermählt. Auch bei Blaubart ist Not an der Frau: Der Gattin Nr. 5 bereits überdrüssig, schickt er seinen alchemistischen Handlanger Popolani wie so oft auf Suche nach einer würdigen Nachfolgerin. Die robuste Bäuerin Boulotte lässt sich vom legendären Frauenverschleißer nicht bange machen, eher schon von endloser Langeweile an der Seite Popolanis, der bereits ihre Vorgängerinnen aus eigennützigen Gründen in nicht ganz so ewigen Schlaf versetzt hat. Angeführt von Boulotte proben Blaubarts Verflossene den Aufstand! Bei so viel Frauenpower hat selbst der übelste Bösewicht bald nichts mehr zu lachen ... oder vielmehr gerade darum?!

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DIE GEZEICHNETEN
von Franz Schreker
Regie: Calixto Bieito 
Premiere: 21. Januar 2018 
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Zum Inhalt: Eine Insel der Lust vor den Toren Genuas, verschwundene und missbrauchte Mädchen der höheren Gesellschaft, ein körperlich deformierter Mäzen – das sind die Ingredienzien von Franz Schrekers Die Gezeichneten. Also: nichts für schwache Nerven – ein Psycho-Erotik-Thriller der Extraklasse! Starregisseur Calixto Bieito, die international gefeierte Sopranistin Ausrine Stundyte, Peter Hoare und das einstige Ensemblemitglied Michael Nagy, mittlerweile an allen großen Opernhäusern zuhause, mit einem spätromantisch-psychologischen Meisterwerk.

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MÄRCHEN IM GRAND-HOTEL
von Paul Abraham
Premiere: 17. Dezember 2017 
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Zum Inhalt: Im Hotel treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Auch im Grand-Hotel Palace in Cannes: Hier ist die aus ihrem Land vertriebene spanische Infantin Isabella samt ihrem Gefolge abgestiegen, darunter ihr Verlobter, Prinz Andreas. Auf der Suche nach neuen Filmstoffen mit echten europäischen Adligen hat es Marylou, die Tochter des Filmproduzenten Sam Makintosh, an die Côte d’Azur verschlagen. Um diese und andere Gäste kümmert sich der tollpatschige Kellner Albert, ganz besonders jedoch um die Infantin, in die er sich Hals über Kopf verknallt hat. Ein Kellner ist freilich alles andere als ein heiratsfähiger Kandidat für eine spanische Infantin, selbst wenn sich schließlich herausstellt, dass Albert in Wahrheit der Sohn des noblen Hotelbesitzers Chamoix ist. Für Marylou bietet aber Alberts unglückliche Liebe allemal einen guten Stoff für einen neuen Film – zu dem sie selbst gerne eine Affäre mit Prinz Andreas beisteuert … 

Weiterlesen: Märchen im Grand-Hotel

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www.komische-oper-berlin.de
Behrenstraße 55-57 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202600
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3.6
Durchschnittsnote aller Stücke
5 36
4 58
3 41
2 20
1 8
Kritiken: 34

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